Antifeministentreffen – eine Stellungnahme

Eigentlich wollte ich zu dem Thema gar nichts schreiben, weil ich mir noch nicht sicher bin, wie das zu bewerten ist. Ob als großes polterndes Getöse mit wenig Hintergrund, oder eine echte Chance für Männerrechtler, ihre Anliegen seriös zu formulieren? Nur kurz meine bescheidene Meinung im Voraus: Präsentieren sich die Teilnehmer, welche großteils aus den einschlägigen Communitis stammen, genau so wie sie es öffentlich im Netz tun, haben sie ihre Chance vertan und manifestieren ihr schlechtes Image als hetzerische Pöbeltruppe, deren einzige Fähigkeit es zu sein scheint, mit dem Finger auf andere zu zeigen, endgültig. Schauen wir einfach mal, ob sie ihre Chance nutzen. Wenn nicht, dann eben nicht. Es liegt bei ihnen.

Ich will die Aufmerksamkeit auch jetzt vom eigentlichen Treffen weg, hin zu einer Stellungnahme lenken, welche bislang zu wenig Beachtung gefunden hat. Nämlich die des Dachverbandes der schweizer Männer- und Väterorganisation maenner.ch. Dieser distanziert sich deutlich von dem Treffen und begründet das wie folgt:

Stellungnahme des Dachverbands Schweizer Männer- und Väterorganisationen zum 1. Internationalen «Antifeminismus-Treffen» vom 30. Oktober 2010

BERECHTIGTE FRAGEN, UNTAUGLICHE ANTWORTEN

Der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen distanziert sich vom 1. Internationalen Antifeminismus-Treffen, welches am 30. Oktober 2010 in Uitikon/Zürich stattfinden soll. Der Ansatz des Antifeminismus stellt zwar legitime Fragen, führt mit seinen Antworten aber in eine Sackgasse.
männer.ch wurde am 28. Juni 2005 als Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen gegründet und versteht sich als Stimme der gleichstellungsorien-tierten Männer in der Schweiz. Im Vorfeld des 1. Internationalen Antifeminismus-Treffens in Uitikon/Zürich sind wir von vielen Seiten um einen Positionsbezug gebeten worden. Zur Klärung dieser Frage veröffentlichen wir diese Stellungnahme:

1) männer.ch distanziert sich vom «Antifeminismus-Treffen» und verwehrt sich gegen einen Geschlechterkampf, welcher einseitig den (feministischen) Frauen die Schuld an den geschlechterpolitischen Verwerfungen zuschiebt.

2) Das «Antifeminismus-Treffen» gibt untaugliche Antworten, formuliert aber legitime Fragen. Es ist Ausdruck einer wachsenden Zahl von Männern, welche sich in ihrer Alltagsrealität und ihren Anliegen im Stich gelassen fühlen. Es ist Warnsignal für ein reales Problem: die ungenügende Berücksichtigung der Männeranliegen durch die Politik im Allgemeinen und die Gleichstellungsinstitutionen im Speziellen.

3) Auch aus Perspektive von männer.ch kann der gleichstellungspolitische Diskurs nicht länger einseitig der Frage folgen, wie Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden können. Diese gibt es zwar nach wie vor (z.B. Lohnungleichheit), genau so wie es auch Benachteiligungen von Männern gibt (z.B. Dienstpflicht).
Die Benachteiligungen von Männern und Frauen gegeneinander aufzuwiegen ist jedoch in keinem Fall zielführend. Die Frage lautet nicht: Geht es den Männern oder den Frauen «schlechter»? Die Frage heisst: Wie können Männer und Frauen gemeinsam das Projekt «Chancengleichheit» zum Wohl aller gestalten?

4) männer.ch fordert die (Weiter-)Entwicklung eines echten Geschlechterdialogs, den ebenbürtigen Einbezug der Männer in den Gleichstellungsdiskurs und die konkrete Unterstützung von Buben- und Männerprojekten. Auch im gesetzgeberischen Prozess und bei öffentlichen Fördermassnahmen müssen – wie im benachbarten Ausland –die Anliegen von Buben und Männern vermehrt bewusste Berücksichtigung finden.

5) männer.ch steht für den Geschlechterdialog auf Augenhöhe ein. Polarisierungen und Schuldzuweisungen erachten wir als nicht hilfreich – weder von Seite der Männer noch von Seite der Frauen. Sie sind nicht geeignet, um die historische Chance einer geschlechtergerechten Gesellschaft zu realisieren, die es Männern und Frauen gleichermassen ermöglicht, ihre Lebensgestaltung frei und unabhängig von Rollenkorsetten zu bestimmen.

Für Fragen: Markus Theunert, Präsident männer.ch | Tel. 079 238 85 12
29. September 2010

Ich freue mich, endlich so deutliche Worte zu lesen, noch dazu von einem Männer- und Väterverein, womit einmal mehr deutlich wird, dass diese aggressiv auftretende, sich permanent benachteiligt fühlende und die Ursache allen Übels der Welt grundsätzlich beim Feminismus suchende Randgruppe der Maskulisten keineswegs für alle Männerrechtler, geschweige denn für alle Männer sprechen kann.

27 Kommentare zu “Antifeministentreffen – eine Stellungnahme

  1. Ich finde das ja schlimm, dass diese Antifeministen und Misogynisten die wirkliche Männerbewegung, die positive Veränderungen möchte, so zerstört. Wie kann man so dumm der eigenen Sache schaden? *kopfschüttel*

    • Weil es ihnen nicht um die Sache an sich geht, sondern nur darum, ihren verbohrten und minderwertigkeitsbeladenen Kopf durchzusetzen und persönlichen Frust abzubauen. Wäre es anders, würden sie sich sachlicher damit auseinandersetzen und auf Kritik souveräner reagieren. Wer auf jede Art von Gegenstimme so empfindlich reagiert, und nicht willens oder in der Lage ist, mit Andersdenkenden sachlich zu diskutieren, sondern sofort diffamiert, hetzt, beleidigt und ad personam herumpöbelt, dem geht es nicht um Argumentenaustausch oder eine gesamtgesellschaftliche Verbesserung. Der will nur um jeden Preis bestätigt werden.

  2. Die andauernde Kampfrhetorik aus der radikaleren Ecke der Männerbewegung finde ich auch sehr anstrengend. Aber dazu hatte ich ja auch schon auf meinem Blog was geschrieben.

    Allerdings ist die Frage, ob diese Wahrnehmung der Veranstaltung entspricht. Es scheinen ja laut Programm auch gemäßigtere Töne zu Wort zu kommen:
    „Die Erfolge der Emanzipation der Frau – vom Feminismus karikiert
    Die Geschlechterbalance braucht Beide: Frau UND Mann“

    Ich habe mich allerdings mit dem „Antifeminismustreffen“ auch noch nicht weiter beschäftigt und finde den Titel selbst unglücklich gewählt. Es ist immer besser für etwas zu sein (zB Männerrechte) als einfach nur gegen etwas.

    • Es ist immer besser für etwas zu sein (zB Männerrechte) als einfach nur gegen etwas.

      Da kann ich dir nur zustimmen. Ähnlich hatte ich mich an anderer Stelle auch schon geäußert. Sich selbst als Anti- irgendwas zu bezeichnen suggeriert nur Trotz gegen irgendeine Sache. Und Trotz kann nie eine brauchbare Basis für Lösungen sein, die allen gerecht wird.

    • Wobei mir scheint, dass die „Anti-“ Politik hier unter dem Logo „Problembewußtsein schaffen und wachrütteln“ erfolgen soll. Aber man verbaut sich dennoch eher etwas damit, gerade wenn man dann noch allen, die nicht der eigenen Meinung sind unterstellt, der Feind zu sein.

      Andererseits hat der Feminismus ja anscheinend auch seinen radikalen Flügel gebraucht (und leidet teilweise immer noch an dessen Ideen und der dort verbreiteten Antihaltung).

    • Problembewußtsein schaffen und eine bestimmte Bevölkerungsgruppe für alles Übel verantwortlich machen zu wollen ist nicht das gleiche. maenner.ch hat das schon richtig formuliert, indem sie „einen Geschlechterkampf ablehnen, der einseitig den feministischen Frauen die Schuld für geschlechterpolistische Verwerfungen zuschiebt.“

  3. Das Antifeministentreffen in der Schweiz scheint auf der Kippe zu stehen. Das berichten diverse Nachrichtenblätter heute morgen. So z.B nachrichten.ch:

    Erstes Antifeminismus-Treffen in der Schweiz vor Absage

    Uitikon – Am kommenden Samstag hätte im zürcherischen Uitikon das erste internationale Antifeminismus-Treffen stattfinden sollen. Doch daraus wird nichts, denn der Eigentümer der Räumlichkeiten zog am Montag seine Zusage zurück.

    fest / Quelle: sda / Dienstag, 26. Oktober 2010 / 00:08 h

    Der Grund: Linksaktivisten hatten in der Nacht auf Montag einen Farbanschlag auf das Gemeindehaus Uitikon verübt. Zudem kündigten Aktivisten für Samstag eine Demonstration gegen das Treffen an. Dieses hätte im Event-Lokal «Giardino Verde» in Uitikon stattfinden sollen. «Wir haben an der Gemeinderatssitzung zur Kenntnis genommen, dass der Grundeigentümer des Areals seine Zusage zurückgenommen hat», sagte der Uitiker Gemeindeschreiber Bruno Bauder am Montagabend auf Anfrage der SDA.

    Der Besitzer wolle sein Lokal nicht für das Treffen zur Verfügung stellen. Ausserdem habe der Caterer, welcher die rund 150 erwarteten Gäste hätte bewirten sollen, ebenfalls abgesagt, sagte Bauder. Die Gemeinde ziehe daraus den Schluss, dass das Treffen am Samstag nicht in Uitikon durchgeführt werde.

    Hinter dem Treffen steht die Interessengemeinschaft Antifeminismus. Diese wurde im April dieses Jahres vom ehemaligen Luzerner SVP-Grossstadtrat René Kuhn gegründet.

    Nach Kuhns Angaben zählt der Verein mittlerweile rund 800 Mitglieder. Die Interessengemeinschaft wird am Dienstag die Medien über ihr weiteres Vorgehen informieren, wie sie am Montag ankündigte.

    Es ist nicht das erste Mal, dass die Antifeministen auf Widerstand stossen. Ursprünglich hätte das Treffen in einem anderen Restaurant in Zürich durchgeführt werden sollen. Doch auch dieses hatte seine Zusage zurückgezogen. Ausserdem verweigerte die Zürcher Kantonalbank vor Kurzen die Eröffnung eines Kontos für die Interessengemeinschaft.

    Kuhn sorgte als Gegner der Frauenbewegung bereits in der Vergangenheit für Schlagzeilen. So bezeichnete er Feministinnen etwa als zerlumpte Vogelscheuchen und als Gruselkabinett.

    Tja, was soll man dazu sagen? Nur so viel: Wer mit soviel Getöse und Schaum vorm Mund Aufmerksamkeit erreichen will, muß halt auch damit rechnen, dass eben diese auch von nicht gewünschter Seite erfolgt. Nicht dass ich Gewaltaktionen gutheiße, um hier gleich mal denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die einem das sofort vorwerfen wollen. Zudem ich da nichts von Gewalt lese. Ich lese da was von geplanten Demonstrationen und von einem „Farbanschlag“, der hier schon als Wandbildaktion verbreitet wurde. Aber was haben die erwartet? Dass alle zurückzucken und eingeschüchtert und still abwarten, was diese Truppe zu sagen hat?
    Auch möglich, dass der Grund für die Absage nicht (nur) die angekündigten Demos sind, sondern vielleicht haben auch die Inhaber des Lokals doch gemerkt, dass es nicht auf Profit um jeden Preis ankommt, sondern auch ein bisschen darauf, mit wem man sich einlässt. Mit Sexisten zu sympatisieren, ist nun mal keine gute Außenwerbung. Das haben schließlich andere vorher auch schon erkannt, wie das Restaurant „die Waid“, das ursprünglich für das Treffen geplant war, dessen Besitzer abgesagt hat oder die Schweizer Kantonalbank, die ebenfalls auf eine Zusammenarbeit verzichtete.

    Um es deutlich zu sagen. Ich distanziere mich in aller Form von jeglicher Gewaltausübung. Aber mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Für ihr schlechtes Image sind sie ganz allein verantwortlich und dass eine Aktion wie dieses Treffen auch Gegenaktion hervorrufen kann, sollte keine Neuigkeit sein. Und sie haben auf ihren einschlägigen Seiten, auf denen sie sich gegenseitig hochschaukeln, wahrlich keine gute Werbung für sich selbst abgeliefert. Wie oft hat man darauf hingewiesen, welche Bärendienste sie denen leisten, die an einer echten, fairen und gerechten Geschlechterdebatte interessiert sind. Nun ja. Wer nicht hören will…

    Hier greift einfach wiedermal ein gutes altes Sprichwort: Wie es in den Wald ruft…

    • Ach Christian…
      Es ist mit Sicherheit nicht dem „Kampftitel“ geschuldet. Das zu glauben, ist wirklich naiv. Man kann mit Maskulisten nicht sachlich diskutieren, jedenfalls nicht mit denen, die so großmäulig auftreten, es sei denn, man ist der gleichen Meinung. Wer Maskulisten kritisiert, muß mit Morddrohungen rechnen, schon vergessen? Haben die wirklich gedacht, dass ihre gewaltbereiten Kampfansagen unwidersprochen für alle Zeiten im luftleeren Raum verhallen und Gegenstimmen verstummen? War doch klar, dass das irgendwann eskaliert und zu Reaktionen führt.

  4. @ Onyx:

    Du schreibst: „Zudem ich da nichts von Gewalt lese.“

    Nö, die feministischen Terroristen benutzen nur Parolen wie „Antifeministen aufs Maul geben“, „Haut den Chauvis vor den Latz!“ und „Feuer und Flamme fürs Patriarchat“. Ist aber bestimmt alles ganz nett gemeint, genauso wie „Feuer und Flamme für diesen Staat“ von den Terroristen der siebziger Jahre. Das sind doch schließlich Extremisten von links und nicht von rechts. Die tun nichts, die wollen nur spielen.

    Du schreibst weiter:

    „Aber was haben die erwartet? Dass alle zurückzucken und eingeschüchtert und still abwarten, was diese Truppe zu sagen hat?“

    Stell dir vor, ich glaube, die haben allen Ernstes erwartet, dass sich Kritiker der feministischen Ideologie genauso unbehelligt treffen können wie deren Befürworter. Angenommen Alice Schwarzer würde zu einem feministischen Treffen in der EMMA-Redaktion aufrufen und daraufhin würden Maskulisten in Köln Parolen wie „Feministinnen aufs Maul“ und „Feuer und Flamme für die EMMA“ an die Wände schmieren. Dann würdest du hier natürlich auch bloggen „Was haben die Emanzen erwartet? Dass alle zurückzucken und eingeschüchtert und still abwarten, was diese Truppe zu sagen hat?“ Alles klar.

    Warum die Feministinnen mit verbrecherischem Terror reagieren, hast du ja oben selbst beantwortet, als es noch um ein harmloses Treffen von ein paar Männern ging. Darf ich dich zitieren, um die Motive der Feministinnen zu beschreiben: „Weil es ihnen nicht um die Sache an sich geht, sondern nur darum, ihren verbohrten und minderwertigkeitsbeladenen Kopf durchzusetzen und persönlichen Frust abzubauen. Wäre es anders, würden sie sich sachlicher damit auseinandersetzen und auf Kritik souveräner reagieren. Wer auf jede Art von Gegenstimme so empfindlich reagiert, und nicht willens oder in der Lage ist, mit Andersdenkenden sachlich zu diskutieren, sondern sofort diffamiert, hetzt, beleidigt und ad personam herumpöbelt, dem geht es nicht um Argumentenaustausch oder eine gesamtgesellschaftliche Verbesserung. Der will nur um jeden Preis bestätigt werden.“

    Sorry, aber NOCH leben wir in einer Gesellschaft, in der Leute, die sich friedlich treffen, geschützt und verteidigt werden und nicht die Terrorbanden, die dagen randalieren. Und das ändert sich unglaublicherweise auch nicht je nachdem, welcher Ideologie die Betreffenden anhängen.

    • All das, was du schilderst, wurde Frauen (meinetwegen auch Feministinnen) bereits angetan. Inklusive Mord.
      Heutige Feministinnen dürfen wohl dankbar sein, wenn sie _nur_ mit Morddrohungen oder Vergewaltigungsankündigungen bedacht werden.
      Ich weiß, wer mit der Gewalt ganz an erster Stelle steht – und das sind nicht die Feministinnen oder deren männliches Pendant.

  5. PS.: Und nebenbei bemerkt: Deine mehrfachen Distanzierungen von den geschilderten Übergriffen kannst du dir in die Haare schmieren, wenn du gleichzeitig ständig so Hämmer raushaust wie „Wie man in den Wald hineinruft …“ und „Wer nicht hören will“. Der erste Spruch bezieht sich darauf, dass auf jede Aktion die exakte Gegenaktion folgt und Gewaltaufrufe und Beschädigungen fremden Eigentums sind keine passende Reaktion auf ein friedliches Treffen. Und „Wer nicht hören will, muss fühlen?“ Wer sich also ein Treffen, das den Feminismus kritisiert nicht durch Worte verbieten lässt, muss damit rechnen, dass er durch Gewalt gestoppt wird? Es widert mich wirklich an, was ich hier von dir lese. … [Unflätigkeit editiert, Mod.]

  6. Ist aber bestimmt alles ganz nett gemeint,

    Ja, mindestens genauso nett wie maskulistische Kampfparolen, die von deinen Gesinnungskameraden geifernd herumposaunt werden. Und jetzt tu bloß nicht blöd und frage scheinheilig, was das sein soll. Das weißt du selbst sehr genau.

    Stell dir vor, ich glaube, die haben allen Ernstes erwartet, dass sich Kritiker der feministischen Ideologie genauso unbehelligt treffen können wie deren Befürworter.

    Dann sollen sie auch so auftreten, und nicht wie eine Horde unzivilsiierter hasszerfressener Frustbolzen und Frauenhasser, die mit Drohungen selbst nicht sparen. Trefft euch doch, wo ihr wollt, was geht mich das an?
    Ich habe extra deutlich betont, dass ich Gewaltaktionen nicht gutheiße, falls du das in blindem Eifer übersehen haben solltest. Aber ich habe kein Mitleid. Wie oft muß man es betonen, damit ihr es begreift? Antifeministen und Maskulisten sind für ihr schlechtes Ansehen selbst verantwortlich!

    Darf ich dich zitieren, um die Motive der Feministinnen zu beschreiben:

    Kommentare aus dem Zusammenhang reißen und sinnentfremdet widergeben, klasse Leistung.

    Der erste Spruch bezieht sich darauf, dass auf jede Aktion die exakte Gegenaktion folgt

    Ja genau. Wer Feministinnen bedroht und selbst zur Gewalt aufruft, muß damit rechnen, dass er irgendwann die Antwort dafür bekommt. Genau so ist das.

    Und „Wer nicht hören will, muss fühlen?“ Wer sich also ein Treffen, das den Feminismus kritisiert nicht durch Worte verbieten lässt, muss damit rechnen, dass er durch Gewalt gestoppt wird?

    Falsch. Wer über Jahre hinweg ignoriert, wenn immer wieder darauf hingewiesen und betont wird, dass aggressives und gewaltbereites Auftreten NICHT für das Image von Maskulisten spricht sondern im Gegenteil das Ansehen seriöser Männerrechtler schadet (dich habe ich auch mal dazu gezählt und wenn ich mich recht entsinne, hast auch du zu denen gehört, die die radikalsten Elemente zur Mäßigung gerufen haben), dann darf man sich wie gesagt nicht wundern, wenn sich Manche das nicht mehr gefallen lassen.

    Und was dein PS angeht, habe ich mir erlaubt, ein wenig zu editieren. Spucken kannst du sonstwohin, aber nicht in meinen Blog.

  7. Allerdings rufe ich die wenigen Extremisten in der Männerbewegung immer wieder zur Mäßigung auf. Das erwarte ich aber auch von allen Feministinnen, die einen Anspruch darauf erheben, ernst genommen zu werden. Sich einerseits verbal von der Gewalt zu distanzieren und andererseits Sprüche zu klopfen wie „Wer nicht hören will …“ ist einfach nicht glaubhaft.

    • Oh man! :rollingeyes: Warum muß man manche Dinge 10x erklären?
      Sich von Gewalt zu distanzieren, und mit Menschen kein Mitleid zu haben, die für ihre Situation großteils selbst verantwortlich sind, ist kein Widerspruch.

  8. Arne, Du findest Deine Statements nicht etwas überzogen?
    Wenn ich Zeit habe, okay, das war jetzt in die Zukunft geschaut, werde ich mal diverse Texte dieser Antifeministen einfach umkehren und Frauen durch Männer ersetzen. Was glaubst Du kommt dabei heraus?

    • Obwohl ich nicht angesprochen bin, erlaube ich mir eine Antwort.
      Was dabei rauskommt? Männerhass, nichts weiter. Was soll sonst dabei rauskommen, wenn man bei Frauenhass die Vorzeichen umdreht?

  9. Jedenfalls war das Antifeminismustreffen ein riesiger Erfolg und wir sind bereits daran, das zweite Treffen zu organisieren. Wir haben dazu schon einige sehr gute Ideen.

    Ihr werdet also mit uns leben müssen.

    Schliesslich kommt jetzt das grosse Zeitalter des Maskulismus.

    Maskulistische Grüsse,
    Manifold

    Die Söhne von Perseus

    • Von dir ist man ja pathetischen und martialischen Wortschwall gewohnt, der mich allerdings wenig beeindruckt.

    • Muahahahahha, ich krieg mich nicht mehr … das „Zeitalter des Maskulismus“.
      Maskulismus bzw. so einen anderen „schissmus“ hatten wir doch die letzten tausende Jahre, damit ist es vorbei! Kapier´s endlich!

  10. Junge, für dein überhebliches Geschwalle ist hier einfach kein Platz. Kapier es endlich. Führe deine geistige Onanie aus wo du willst, offenbar hast du es ja bitter nötig, aber nicht hier. Deswegen schalte ich deine Komentare hier nicht frei, solange sie nur aus Selbstbeweihräucherungen bestehen.

    grußlos

  11. Es muss möglich sein, auch andere Meinungen zu verbreiten ohne das ein linker Antifamob zu Gewalttaten aufruft bzw. durchführt. Gerade in der Schweiz hätte ich da etwas anderes erwartet. Ich frage mich auch wieso die Polizei da nicht rigeros durchgreift. Das sind ja zum Teil schon krasse politische Straftaten.

    Zudem sind Feministinnen, vor allem die radikalen, auch nicht gerade dafür bekannt, gegenteilige Meinungen zu akzeptieren oder selbstkritisch zu sein.

    • Es muß möglich sein, auch andere Meinungen zu verbreiten, ohne dass der Antifeministenmob zu Gewalttaten aufruft, rufschädigende, verleumderische Äußerungen und sogar Morddrohungen gegen Andersdenkende ausspricht.
      Zudem sind Antifeministen, vor allem die radikalen, auch nicht gerade dafür bekannt, gegenteilige Meinungen zu akzeptieren oder selbstkritisch zu sein.

      Merkst du was?

  12. Immer mehr Männerrechtler distanzieren sich deutlich und mit Konsequenzen vom asozialen, gewaltbereiten und -verherrlichenden Pöbel. Nachdem E. Maus von Manndat deutliche Worte zum Niveau auf gewissen maskulistischen Plattformen gefunden hat, hat sich jetzt auch die Redaktion von „eigentümlich frei“ dazu entschieden, anonymen Pöblern ihren Raum zu nehmen und hat die Kommentarfunktion geschlossen. Chefredakteur A. Lichtschlag hat dazu „in eigener Sache“ kommentiert. Verständnis dafür auch von Arne Hoffmann
    Besonders diesen Auszug finde ich erwähnenswert:

    Die Normalen kommen gar nicht mehr zu Wort, sondern nur noch die Deppen und die Psychopathen. Die wiederum treffen im Internet fast ausschließlich auf ihresgleichen und meinen daher – siehe oben – alle würden so denken wie sie.

    Das trifft so dermaßen ins Tiefschwarze, treffender geht es kaum. Mir fallen da bezeichnenderweise sofort bestimmte Namen ein, die hauptsächlich durch Größenwahn, Pathos und aggressive Sprache auffallen.
    Zeichnet sich hier etwa etwas ab, was ich und viele Andere schon jahrelang voraussagen? Dass endlich die Öffentlichkeit erkennt, warum Maskulismus und Antifeminismus ihr schlechtes Image haben?
    Mir persönlich könnte es mittlerweile egal sein. Zu lange und zu oft habe ich darauf hingewiesen. Ohne Erfolg. Es wurde ignoriert, belächelt, ich wurde dafür beschimpft. Nun ja. Ich könnte mich jetzt genüßlich zurücklehnen und mir von den Bärendienstlern, die partout nichts, aber auch gar nichts kapieren wollen oder können, in die Hände spielen lassen. Futter gibt es wahrlich genug dafür.

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