Männliche und weibliche Genitalbeschneidung – nur Opfer und Täterinnen?

Beim Piratenweib wird gerade über das Thema der Genitalbeschneidungen, deren Grausamkeit und vor allem deren Täterinnen diskutiert. Ich greife das mal hier auf, um auf einen Punkt hinzuweisen, der gern ignoriert wird.

Zum Beispiel gibt ein User an, Mitleid mit beschnittenen Mädchen zu haben und fordert, dass die Verbrecherinnen (also die Beschneiderinnen) gestoppt werden. Meine darauffolgende Frage, wer denn dann die Verbrecher der Jungenbeschneidung stoppt (das wurde vorher thematisiert, auf die Opfer hingewiesen, aber Sanktion der Täter wurde nicht gefordert), ist bislang unbeantwortet. Das wundert mich nicht, denn bislang hat diese Frage noch niemand beantwortet.

Also wer stoppt nun diese Täter? Ich frage das immer wieder und so lange, wie Maskulisten bei weiblicher Beschneidung nur Täterinnen, bei männlicher nur Opfer thematisieren. Diskussionen ums Thema sind schön und gut, aber dann bitte auch konsequent. Aber konsequent sind die nur dabei, diese Frage zu ignorieren.

Die einzige Erklärung, die es rechtfertigen würde, die Täter männlicher Beschneidung unter den Teppich zu kehren, wäre die Tatsache, dass beschnittene Männer im Allgemeinen weit weniger negative Spätfolgen in ihrem Sexualleben zu befüchten haben als beschnittene Frauen. Ihnen ist immerhin ein normales funktionierendes Sexualleben möglich. Den Frauen nicht. Jedenfalls nicht im Sinne von schmerzfrei und befriedigend. Aber diese Erklärung würde ja das Eingeständnis bedeuten, dass weibliche Beschneidung schlimmer ist. Ein absolutes NoGo in der maskulistischen Argumentationswelt.

Also. Entweder werden Beschneider ebenso thematisiert, angeprangert und zur Verantwortung gezogen wie Beschneiderinnen, oder männliche Beschneidung kann doch nicht so schlimm sein. Dazwischen sehe ich keinen argumentativen Spielraum. Wohl genau deswegen wird sich darüber ausgeschwiegen.

58 Kommentare zu “Männliche und weibliche Genitalbeschneidung – nur Opfer und Täterinnen?

  1. Es gibt Juristenmeinungen, die eine Beschneidung bei Jungen, wenn sie nicht einwillungsfähig sind, als schwere Körperverletzung deuten.
    http://www.ruhr-uni-bochum.de/kriminologie/forschung_zirkumzision_01.html

    Medizinsiche Ausnahmen wie bei der Bhandlung Phimose oder so gibt es wohl.

    Aus religiösen oder sexual-, optischen Gründen ist das für mich jedenfalls Körperverletzung an dem Kleinkind/Kind.
    Nur verfolgt das niemand von Rechts wegen, glaube ich. Ein Unding.

    Was erwachsene Männer dann freiwillig tun, ist vielleicht anders.

    Aber verstehen will ich sowas nicht.

    • Nur verfolgt das niemand von Rechts wegen, glaube ich. Ein Unding.

      Die Praxis wird verurteilt, aber nicht die Praktizierenden. Ein Unding, in der Tat.

  2. Wieso sterben denn deiner Meinung nach dutzende Jungen pro Jahr infolge von Beschneidungen oder werden irreparabel am Penis verletzt?

    Ich erkläre mich gerne bereit, auch über männliche Täter zu sprechen.

    Ich halte deine Mutmaßungen für interessengeleitet und selektiv.

    • Wieso sterben denn deiner Meinung nach dutzende Jungen pro Jahr infolge von Beschneidungen oder werden irreparabel am Penis verletzt?

      Vermutlich, weil die Operationen nicht sachgerecht durchgeführt werden, oder weil es sonstige Komplikationen gibt.

      Ich erkläre mich gerne bereit, auch über männliche Täter zu sprechen.

      Ich bin ganz ohr.

      Ich halte deine Mutmaßungen für interessengeleitet und selektiv.

      Welche Mutmaßungen? Und welche Interessen sollten mich leiten, wenn ich etwas anspreche, was andere ignorieren? Welche Interessen treiben dich denn, hierauf zu antworten?

  3. „Also. Entweder werden Beschneider ebenso thematisiert, angeprangert und zur Verantwortung gezogen wie Beschneiderinnen, oder männliche Beschneidung kann doch nicht so schlimm sein.“

    Was hat das anprangern der Täter damit zu tun, dass es nicht so schlimm ist? Eine Meinung dazu kann man sich doch allein aufgrund der Tat bilden.
    Es mag verlogen sein, bei den einen das Geschlecht der Täter(innen) zu kritisieren, bei den anderen nicht, aber das ändert ja nichts an der Tat.

    Hinzu kommt das Folgende:
    Es ist meiner Meinung nach recht wesentlich, das Geschlecht der Beschneiderinnen herauszustellen und ihre Gründe dafür zu erforschen, weil es Erkenntnisse darüber liefert, wie man das Übel der weiblichen Beschneidung bekämpfen kann. Hier muss man nicht nur „das Patriarchat“ hinterfragen, sondern auch die eigenständigen Interessen der Frauen an der Erhaltung dieser Kultur berücksichtigen. Ich würde da eine Beschränkung sexueller Möglichkeiten der weiblichen „Konkurrenz“ sehen, denn wenn Frauen Sex Spass macht, dann schnappen sie anderen Frauen eher einen Mann weg bzw. haben eher einen Seitensprung (für Verwandte des betrogenen Mannes ebenso nachteilig). Auch Frauen können ein Interesse daran haben, die sexuelle Macht von Frauen zu beschneiden (hier im wahrsten Sinne des Wortes).

    Bei der Penisbeschneidung geht es denke ich im wesentlichen um religiöse Praktiken. Ein darüber hinaus bestehendes Interesse sehe ich nicht. Da muss man die Religion hinterfragen, das in dieser inbesondere Männer die Beschneidung durchführen scheint mir aber eher der Religion geschuldet. Würde das Judentum weibliche Rabbis zulassen würde man nach wie vor die Regeln der Beschneidung im Judentum angreifen müssen, es ändert aber nichts wesentliches an der Kritik.

    • Was hat das anprangern der Täter damit zu tun, dass es nicht so schlimm ist? Eine Meinung dazu kann man sich doch allein aufgrund der Tat bilden.

      Eben. Und das wird ja bei weiblicher Beschneidung nicht getan. Da wird der Fokus nur auf die Täterinnen gelenkt, nicht auf die Tat und erst Recht nicht auf die Opfer. Bei männlicher Beschneidung ist es genau umgekehrt. Da interessiert nur die Tat und die Opfer, nicht die Täter.

      Es ist meiner Meinung nach recht wesentlich, das Geschlecht der Beschneiderinnen herauszustellen

      Warum? Ich denke, eine Meinung kann man sich nur aufgrund der Tat bilden?

      Auch Frauen können ein Interesse daran haben, die sexuelle Macht von Frauen zu beschneiden (hier im wahrsten Sinne des Wortes).

      AUCH Frauen, du sagst es. Keineswegs NUR Frauen. Aber genau so wird es suggeriert.

      Bei der Penisbeschneidung geht es denke ich im wesentlichen um religiöse Praktiken. Ein darüber hinaus bestehendes Interesse sehe ich nicht. Da muss man die Religion hinterfragen, das in dieser inbesondere Männer die Beschneidung durchführen scheint mir aber eher der Religion geschuldet.

      Aha. Die Religion ist schuld. Die Täter sind also eigentlich auch keine Täter, sondern nur Opfer ihrer Religion. Während Frauen das alles freiwillig aus egoistischer Eifersucht machen…

    • Eines nach dem Anderen:

      Zuerst muss erstmal ein Konsens herrschen, dass die Beschneidung von Jungs ein Verbrechen ist…das ist das Wichtigste. Und natürlich muss es gesetzlich festgelegt werden.

      Danach kann man sich um die Täter kümmern.

      Jetzt sind es noch keine Täter, und sie sind es auch nicht rückwirkend.

      Keine Strafe ohne Gesetz.

  4. Ich sehe es hier durchaus als Teil der Erklärung an, daß Genitalverstümmelungen an einwilligungsunfähigen Jungen (außerhalb der USA) größtenteils aus religiösen Gründen (bezogen auf die sog. großen Weltreligionen) durchgeführt werden. Schon die Kritik an der Praxis an sich wird ja oft als antisemitisch oder islamfeindlich bezeichnet – würde man nun noch stärker auf die Täter abstellen, wäre eine Usurpierung des Anliegens durch die entsprechenden Gruppen auf der einen Seite und seine reflexhafte Abwehr durch Menschen, die die religiöse Toleranz verletzt sähen, auf der -im doppelten Sinne- anderen Seite kaum zu vermeiden. Die Debatte um dieses Pamphlet des Herrn Sarrazin hat doch gezeigt, daß so eine Diskussion in diesem Land kaum rational zu führen ist.
    (Und a propos Religion: Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder ist ja auch ein gern zitiertes christliches Prinzip.)

    Davon abgesehen halte ich es vor dem Hintergrund von Äußerungen wie der von Waris Dirie, die gern zu einer friedlicheren Welt kommen möchte, indem man allen Männern die Eier abschneidet (Ich gebe ihr insofern Recht, innerhalb von 100 Jahren wäre die Welt um einiges friedlicher – so ohne Menschen…) durchaus für legitim, wenn man darauf hinweist, daß sie Schutz fast ausschließlich bei ihrem Großvater gefunden hat und ihrem Vater ausdrücklich zugesteht, überhaupt nicht gewußt zu haben, welches Leid ihr zugefügt wurde -nichtsdestotrotz ja offenbar beide auch gern kastriert sähe-, während die Verstümmelung, die ihr Leben so nachhaltig geprägt hat, zweifellos von Frauen durchgeführt wurde, die aus eigener Erfahrung wissen mußten, was sie ihr antaten.

    Und, um mal auf Deinen ursprünglichen Vorwurf zurückzukommen: Ja, wenn es gelungen wäre, im jetzt beschlossenen Gesetz die Genitalverstümmelung an Jungen genauso ausdrücklich zu verbieten, wie dies für Mädchen geschehen ist, dann wäre ich selbstverständlich auch dafür, die Täter zu bestrafen, egal welchen Geschlechts, welcher Religion oder welchen Berufes. Aber solange die Rechtslage so unklar ist -daß männliche Genitalverstümmelung eine schwere Körperverletzung darstellt, ist momentan ja zumindest wohl nicht herrschende Meinung- darf das nun mal aus rechtsstaatlicher Sicht nicht zulasten des potentiellen Täters gehen.

    Bombe 20

    • Ja, wenn es gelungen wäre, im jetzt beschlossenen Gesetz die Genitalverstümmelung an Jungen genauso ausdrücklich zu verbieten, wie dies für Mädchen geschehen ist, dann wäre ich selbstverständlich auch dafür, die Täter zu bestrafen, egal welchen Geschlechts, welcher Religion oder welchen Berufes. Aber solange die Rechtslage so unklar ist -daß männliche Genitalverstümmelung eine schwere Körperverletzung darstellt, ist momentan ja zumindest wohl nicht herrschende Meinung- darf das nun mal aus rechtsstaatlicher Sicht nicht zulasten des potentiellen Täters gehen.

      Ok, aus rechtlicher Sicht ist das ein Argument. Wo kein Straftatbestand ist, gibt es auch keinen Straftäter. Um so mehr wundert mich wie gesagt, dass diese Täter nicht stärker, oder überhaupt erstmal in den öffentlichen Fokus genommen werden und verdeutlicht wird, was sie den Jungen antun. Würde das mit Nachdruck geschehen, würde das Thema sicher auch anders betrachtet werden.

    • Aber nicht in Deutschland…wer will sich schon mit dem Zentralrat anlegen?

      Oder mit Alice Schwarzer? Oder den Muslimen?

      PC halt,

  5. Einen interessanten Ansatz verfolgt Rüdiger Nehberg mit TARGET, denn der spricht explizit die Männer an, die Mittäter weiblicher Genitalbeschneidung sind. War mal auf einem Vortrag von ihm und fand gerade die Erzählungen spannend, wie Nehberg und seine Lebensgefährtin mit ihrem Team durch die Dörfer reisten, die Oberhäupter zusammenriefen und sie darüber aufklärten, welche Qual diese Beschneidung für ihre Frauen eigentlich ist.
    Viele konnten es erst gar nicht begreifen. Denn Männer bekommen von der eigentlichen Tat recht wenig mit. Sie sehen ja quasi nur die Frauen, die es überlebten und bei denen alles halbwegs verheilt ist. Der Rest ist „Frauensache“.

    Zu männlicher Genitalbeschneidung kann ich auch nicht viel sagen. Da gibts teilweise schon medizinische Gründe. Mit der größte Unterschied zur weiblichen Verstümmelung ist ja, dass es – wenn im religiösen Kontext ausgeführt – nicht unter den widrigsten hygienischen Bedingungen stattfindet und allein daher schon geringere Folgeschäden zu erwarten sind.

    Ich würde dir zustimmen, dass es in allen Fällen den Blick auf die „Opfer“ braucht und auf Täter/Täterinnen, in allen Fällen auf die geschlechtlichen Bezüge beider Seiten.
    Was immer gern vergessen wird, ist ja, dass es nicht nur in fernen Ländern Genitalbeschneidungen gibt. Auch in Deutschland und Österreich führen Ärzte und Ärztinnen diese durch und dann oft mit der Begründung, dass „die Tat“ so wenigstens unter hygienischen Bedingungen und mit Folgeversorgung geschieht!
    Wundert mich, wieso das nicht öfter auf der Tagesordnung der medizinischen und gesellschaftlichen Ethik steht.

    • @Khaos.Kind

      „denn der spricht explizit die Männer an, die Mittäter weiblicher Genitalbeschneidung sind (…) Viele konnten es erst gar nicht begreifen. Denn Männer bekommen von der eigentlichen Tat recht wenig mit.“

      Wenn sie gar nichts mitbekommen, widerspricht sich das nicht etwas mit der Mittäterschaft?

    • Nein. Dass sie von der Tat selbst nichts mitbekommen, schließt eine Mittäterschaft keineswegs aus. Wenn einer einen Auftragskiller engagiert, den Mord also nicht selbst ausführt und ihn auch nicht direkt mitbekommt, entbindet ihn das auch nicht von seiner Schuld.

    • @Onyx

      Khaos.Kind schrieb aber nichts von einem Auftragsmörder. Sie schrieb etwas von „nicht begreifen können“. Und von einem „von der Tat nicht mitbekommen“.

      Was veranlasst dich dazu, aus dieser Formulierung sogar eine veranlassende Beauftragung herauszulesen?

    • Es war ein vergleichendes Beispiel, um zu zeigen, dass ein „nichts mitbekommen“ nicht mit „schuldlos“ gleichzusetzen ist.

    • Wenn die Männer ihre potentiellen (Ehe-)Frauen danach auswählen, ob sie beschnitten sind oder nicht. Und dann eben nur beschnittene Frauen in Frage kommen, dann sind Männer sehr wohl Mittäter, auch wenn sie bei der Beschneidung selbst nicht dabei sind!

    • @Christian
      Nichtwissen schützt auch im Straßenverkehr nicht vor Strafen.
      Ja, der Vergleich hinkt etwas aber letztendlich sehen diese Männer ja auch in einer beschnittenen Frau ein Zeichen von „Reinheit“ und verachten solche, die eben nicht beschnitten/verstümmelt sind. Und das macht sie zu Mittätern. Zudem berufen sich viele der Männer auf „Kulturgut“ und die Religion/den Koran. Blod nur, dass davon nichts im Koran steht und genau darum ist Nehbergs Ansatz so spannend, all die geistigen Oberhäupter mit in den Kampf gegen weibliche Verstümmelung einzubeziehen.
      Geh doch einfach mal auf die verlinkte Seite und lies, was da steht.

    • @Khaos.Kind

      „Nichtwissen schützt auch im Straßenverkehr nicht vor Strafen.“

      Es würde der Vorsatz entfallen und immerhin nur eine Fahrlässigkeit übrigbleiben. Dann allerdings ist meine ich eine Mittäterschaft ausgeschlossen, weil diese auch darauf ausgerichtet sein muss gemeinsam zu handeln 😉

      „Ja, der Vergleich hinkt etwas aber letztendlich sehen diese Männer ja auch in einer beschnittenen Frau ein Zeichen von „Reinheit“ und verachten solche, die eben nicht beschnitten/verstümmelt sind.“

      Das ist allerdings eine sehr weite Form von Mittäterschaft. Danach wäre jeder, der die Folgen einer Tat will für diese mitverantwortlich, also zB die Ehefrau eines Diebes oder eines Wirtschaftskriminellen.

      “ Nehbergs Ansatz so spannend, all die geistigen Oberhäupter mit in den Kampf gegen weibliche Verstümmelung einzubeziehen.“

      Den Ansatz finde ich auch nicht schlecht. Aber er spricht sie ja nicht als Mittäter an, sondern als geistige Anführer. Und er will anscheinend weniger Verständnis, sondern die Einsicht, dass der Islam die Beschneidung verbietet.

    • @Christian
      Möchtest du dich jetzt wirklich an dem einen Begriff der „Mittäterschaft“ aufhängen? Wenn ja, was genau kritisierst du denn daran und was ist in deinen Augen eine bessere Bezeichnung?

      Das es hier nicht um eine strafrechtliche Argumentation um den Begriff der expliziten Beihilfe zu einer Straftat geht, sollte wohl klar sein.
      Und Nehberg geht es natürlich nicht vorrangig um Verständnis. Aber versuch mal dich als Ehemann, Vater oder geistiges Oberhaupt für bzw. gegen etwas einzusetzen, das du nicht verstehst.

  6. Ich sehe es so:

    Weibliche Beschneidung wird als Verbrechen angesehen, männliche als Ordnungswirdrigkeit.

    So gesehen stehen die weiblichen Täterinnen hier (zurecht) mehr im Fokus, während es bei den männlichen Beschneidern nicht mal Konsens ist , ob es überhaupt ein Verbrechen ist.

    Also ähnlich wie Bombe20.

  7. Was ich vergas:

    Ich hatte neulich irgendwo gelesen (glaub bei Piratenweib), dass männliche Babys deswegen so gerne in der westlichen Welt beschnitten werden, weil aus den Verhäuten Antifaltencremes hergestellt werden.

    Wollte ich zuerst nicht glauben, hielt ich für „maskulistische“ Verschwörungstheorie“…
    …bis ich eine Besseren belehrt wurde.

    Also von wegen Hygiene, Vorhautvengung, AIDS-Vorbeugung usw… es geht hier um ein wirtschaftliche Interessen.

    DAS macht die Sache absolut widerlich, nicht die Beschneidung an sich.

    Man stelle sich mal vor, man würde 7 Jährige Mädchen beschneiden, um aus den Schamlippen Potenzmittel für Männer herzustellen.

    Das Geschrei der Feministinnen würde man noch auf dem Mond hören, diesmal sogar ausnahmsweise zurecht.

    • Man stelle sich mal vor, man würde 7 Jährige Mädchen beschneiden, um aus den Schamlippen Potenzmittel für Männer herzustellen.

      Kleine Mädchen werden beschnitten, damit sie keine Lust empfinden und Männer eine „reine“ Frau heiraten können. Auch kein besserer Grund.

      DAS macht die Sache absolut widerlich, nicht die Beschneidung an sich.

      Männliche Beschneidung ist also nicht so schlimm wie weibliche?

    • Hier muss man differnzieren:

      Es gibt auch die weibliche Beschneidung, bei der nur das Häutchen vor der Klitoris abgeschnitten wird. Das ist oder wäre in etwa mit der normalen männlichen Beschneidung zu vergleichen. Vielleicht sogar harmloser als diese.

      Was wir aber als weibliche Beschneidung kennen in der Öffentlichkeit kennen, ist die komplette Entfernung der Klitoris und zunähen der Vagina.

      Und so gesehen ist die weibliche Beschneidung dieser Art natürlich heftiger als die männliche. Diese Frauen können auf Deutsch gesagt nichtmal mehr anständig pissen.

    • Im Prinzip ist es bei der männlichen Beschneidung ähnlich…

      Ich frage mich sowieso, wie sich beschnittene Männer einen runterholen?

      Ist wahrscheinlich gegen Masturbation gedacht.

      Das mit den wirtschaftlichen Intressen kommt bei der männlichen halt noch hinzu.

  8. Piratenweib
    22. März 2011 um 19:06

    Wenn die Männer ihre potentiellen (Ehe-)Frauen danach auswählen, ob sie beschnitten sind oder nicht. Und dann eben nur beschnittene Frauen in Frage kommen, dann sind Männer sehr wohl Mittäter, auch wenn sie bei der Beschneidung selbst nicht dabei sind!

    Sorry, aber so einen Unfug habe ich selten gelesen:

    Wenn ich als Mann nur auf Blondinen stehen würde , heisst das ja auch noch lange nicht, dass ich ein Rassist bin. Vielleicht denken die Männer beschnittene Frauen sind normal weil sie es einfach nicht anders kennen.

    Ein Frau aus der Türkei, die schon sexuelle Erfahrungen mit Männern hatte, wird beschnittene Schwänze auch als normal sehen und unbeschnittene als unnormal.
    Und sie wird auch eher die beschittenen Männer wählen. Aber dardurch wird sie nicht zur Mittäterin.

    Das Einzige was hier hilft ist Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung.

    Nene, Verantwortung an diesen Taten haben alleine die, die es ausführen. Gerade als Frau weiss man ja, was man den anderen Frauen damit antut.

    Bei Männern ist die Sache nicht soo schlimm, wenn es fachgerecht gemacht wird.

    Sex, Pissen usw. ist weiterhin ohne Probleme möglich.

    • Wenn die Männer ihre potentiellen (Ehe-)Frauen danach auswählen, ob sie beschnitten sind oder nicht. Und dann eben nur beschnittene Frauen in Frage kommen, dann sind Männer sehr wohl Mittäter, auch wenn sie bei der Beschneidung selbst nicht dabei sind!

      Sorry, aber so einen Unfug habe ich selten gelesen:

      Wenn ich als Mann nur auf Blondinen stehen würde , heisst das ja auch noch lange nicht, dass ich ein Rassist bin.

      Was ist denn das für ein Vergleich? Die Forderung nach „Reinheit“ und „Unschuld“ der Frauen, die geheiratet werden sollen, hat keinen rassistischen, sondern einen religiösen Hintergrund.

      Vielleicht denken die Männer beschnittene Frauen sind normal weil sie es einfach nicht anders kennen.

      Natürlich halten sie das für normal. Eine unbeschnittene ist unrein und damit nicht normal. Und sie kennen es sehrwohl anders. Von Prostituierten zum Beispiel.

      Und sie wird auch eher die beschittenen Männer wählen. Aber dardurch wird sie nicht zur Mittäterin.

      Natürlich nicht. Wenn die Beschneider keine Täter sind, kann sie auch keine Mittäterin sein.

      Nene, Verantwortung an diesen Taten haben alleine die, die es ausführen.

      Ja, die Frauen könnten es bleiben lassen und sich damit der Ächtung der Gesellschaft aussetzen.

      Bei Männern ist die Sache nicht soo schlimm, wenn es fachgerecht gemacht wird.

      Sex, Pissen usw. ist weiterhin ohne Probleme möglich.

      Danke für das klare Statement.

    • “ Ja, die Frauen könnten es bleiben lassen und sich damit der Ächtung der Gesellschaft aussetzen“

      Tja, da müssen die Frauen durch.

      Männer mussten sich schon für Sachen ächten lassen, die weitaus weniger heftig waren. Alfred Wegener ist dir ein Begriff?

      Da muss man halt durch, dass muss jeder und jede für sich selbst entscheiden.

      Aber die Verantwortung abzuschieben geht nicht. Siehe Demjanung Prozess, als kleiner Wachmann.

    • Da gebe ich dir sogar Recht. Diese Frauen sollten den Mut haben, sich gegen diese grausamen Traditionen der patriarchalen Strukturen zu stellen und auf ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit zu bestehen. Blöd nur, dass Bildung und Aufklärung in diesen Ländern eher unterdurchschnittlich bis gar nicht vorhanden ist. Da muß man ansetzen.

    • Was ich vergessen hatte:

      Für mich sind die Beschneider an Jungs ebenfalls Täter, also widerspricht es das wasa du gesagt hast:

      “ Natürlich nicht. Wenn die Beschneider keine Täter sind, kann sie auch keine Mittäterin sein“

      So leicht kommst du nicht davon 😉

      Leider ist das was ich für eine Tat halt irrelevant, aber du kannst es nicht mir als Nachteil hinstellen, dass ich progressiv denke.

      Schwer jetzt zu erklären

    • @Max

      Bei Männern ist die Sache nicht soo schlimm, wenn es fachgerecht gemacht wird.
      Sex, Pissen usw. ist weiterhin ohne Probleme möglich.

      Bist Du Dir sicher, daß Du alle Arten von rituellen Verstümmelungen männlicher Geschlchtsteile kennst, die so verharmlosend unter „Beschneidung“ laufen? Du kannst ja z.B. mal nach „Subinzision“ googlen – ist aber nichts für schwache Nerven.

      Daß die „durchschnittliche“ an Mädchen begangene Genitalverstümmelung schwerere Folgen hat als die „durchschnittliche“ bei Jungen, halt ich durchaus für wahrscheinlich. Allerdings ist mir nicht klar, was diese Opferkonkurrenz überhaupt soll – wenn mir jemand den kleinen Zeh bricht, mag das auch weniger schlimm sein, als wenn mir der rechte Arm gebrochen wird; trotzdem möchte ich mir doch gern beides verbitten. (Praktischerweise ist auch beides verboten, sogar durch die selbe Norm. Wenn auch die mögliche Strafe im Einzelfall -und an diesem orientiert- sicher verschieden ausfallen wird.)

      Bombe 20

  9. Ich sage es mal so: Wenn irgendwann Jungs den selben Schutz geniessen dürfen wie Mädchen und keine Kinder 2. Klasse mehr sind und die Beschneidung auch unter Strafe gestellt ist, kann man immer noch über die „Täter“ reden. Bis dahin jedoch ist es noch ein weiter Weg. Und bis dahin braucht man sich darüber auch nicht den Kopf zerbrechen.

  10. @Onyx

    Lesen hilft:

    Nicht auf einmal, sondern immer schon. Ich hatte ja geschrieben, dass das, was ich als Tat erachte, nicht relevant ist, da es anscheinend die Merhheit anders sieht und es nicht als Verbrechen behandelt.

    Für mich sind beide TäterInnen ;), aber nicht für das Gesetz. oder die Politik, Feministinnen, Muslime und Juden.

    Dagegen komme ich wohl nicht an.

    • Für mich sind beide TäterInnen 😉 , aber nicht für das Gesetz. oder die Politik, Feministinnen, Muslime und Juden.

      Für Maskulisten auch nicht. Die sehen nur männliche Opfer und weibliche Täter.

    • Im Falle der jetzigen Rechtslage haben sie allerdings nicht ganz unrecht.

      Zumindest zeigt es ja, dass für die Politik Mädchen schützenswerter sind als Jungs, und daran lässt sich nicht rütteln.

      Wie gesagt: Wenn Gesetze für jeden gleich sind, dann gibt es keine solchen Diskussionen mehr.

      Oder ist das Absicht von der Politik, um Unfrieden zwischen den Geschlechtern zu schaffen nach dem Motto teile und herrsche?

      Machmal kommt es mir so vor.

  11. Wäre es soo schwer zu sagen, dass Kinder, egal ob männlich weiblich oder auch Zwitter das Recht haben unversehrt zu bleiben bis sie 18 sind?

    Für ein blödes Tatoo muss man auch 18 sein.

    Aber genauso sieht man hier, dass Mädchen anscheinend mehr wert sind als Jungs, und das ist eigentlich ein schlechter Scherz…aber dafür braucht es „Maskulisten“.

    Ohne diese würde das Thema noch viel weniger Menschen intressieren.

    • Maskulisten braucht es offenbar nur, um eine lediglich umgedrehte Opfer-Täter-Mentalität zu etablieren. Das ist auch nicht besser als das, was Feministinnen vorgeworfen wird.

    • Ja aber ist ein notweniges Übel, eien Antwort auf den Feminismus. Sie haben halt nur die Methoden kopiert. Aber hier darf man Ursache und Wirkung nicht verkehren. Die Feministinnen sind die Angreifer, die Maskulisten die Verteidiger.

      Ohne Feminismus würde es auch keinen Maskulismus (bescheuertes Wort) geben.

    • Auweia.
      Feministinnen waren diejenigen, die für Rechte gekämpft haben, die Frauen nicht hatten. War das ein Angriff? Worauf?

    • Ja am Anfang, aber sie haben die Bogen immer weiter überspannt und haben immer mehr geforfdert, gefordert, gefordert ohne selbst irgendwelche Pflichten zu übernehmen.

      Was rauskommt siehst du ja:

      Schutz für Frauen und Mädchen, Körperverletzung für Jungen.

      Frauen können freiwillig, Männer müssen zum Bund.

      usw usw….

      Die Frauenbewegung war notwendig, ohne jeden Zweifel, aber sie ist weit übers Ziel hinaus geschossen.

      Das man das als Frau nicht sehen will, ist mir als Mann schon klar.

      Der Bevorteilte hat ja auch selten Grund zu klagen.

  12. @ onyx

    Auch das sagte ich…Aufklärung Aufklärung Aufklärung.

    Aber sich um männliche Täter bei der Beschneidung zu kümmern, ist es halt noch zu früh.

    Es ist nunmal juristisch kein Verbrechen, und daran kann man nichts ändern auf die Schnelle.

    Aber auch Vergewaltigung in der Ehe war mal straflos, ich hoffe dass die Menschen einsehen das auch Männer keine Menschen 2. Klasse sind und dieses Verbrechen auch in Zuknft irgendwann als Verbrechen anerkannt wird. Dann kann sich niemand mehr rausreden.

    • Noch vor nicht soo langer Zeit waren Frauen Menschen 2. Klasse, die ohne Erlaubnis ihres Mannes so gut wie gar nichts durften.

    • Sicher..ich hatte ja auch geschrieben, dass bis vor kurzem VErgewaltigung in der Ehe straflos war, was „gar nicht geht“ um es mal so zu sagen..auf Deutsch: Ein riesen Schweinerei.

      Das mit dem Mann sehe ich nicht ganz so krass: Sie haben sich ja praktisch freiwillig ihm untergeordnet, oder war Frau dazu gezwungen zu heiraten?

      Mussten ja dafür z.B. keinen Wehdienst leistn, also hat sich das alles irgendwo ausgeglichen.

      Heute hat sich das aber alles zuungusten von Männern verschoben.

      Das das langfristig zu unfrieden führt, muss ich ja eigentlich nicht erwähnen.

      Ähnlich wenn ich auf den Mt Everest steige, werde ich mich auch freiwillig dem Bergführer unterordnen, um heil wieder herunter zu kommen.

      Aber es hilft nichts jetzt den Spiess umdrehen zu wollen, ich dachte wir wären darüber hinweg?

    • Die Verschiebungen „zu Ungunsten von Männern“ sind Relikte aus Strukturen, die Männer sich selbst geschaffen haben, und es versäumt haben, sich daraus zu befreien. Vor allem Traditionalisten sind es, die den alten Strukturen nachtrauern.

      Aber es hilft nichts jetzt den Spiess umdrehen zu wollen, ich dachte wir wären darüber hinweg?

      Dachte ich auch. Warum kommst du dann jetzt mit jedem Beitrag vom Hundersten ins Tausendste und holst alte Kamellen hervor, die eigentlich längst ausdiskutiert sind?

    • @ Onyx

      Naja das war mal..aber auch unter rot-Grün hat sich ja nicht besonders viel verändert, im Gegenteil, haben sie sogar erst Kriege in Deutschland wieder Salonfähig gemacht.

      Ich dachte diese Parteien wären modern, aber im Prinzip haben sich nichts anderes gemacht als die Nazis, nur haben sie es anders genannt.

      Angriffskriege, die verboten sind, nennt man jetzt „Kampf gegen den Terror“ und „Friedensmissionen“.

      Und wo werden von denen alte Strukturen aufgebrochen?

      Heute kann man den Männern auch nicht mehr alleine die Verantwortung geben, die Mehrzahl der WählerInnen sind Frauen.

    • Und wo werden von denen alte Strukturen aufgebrochen?

      Alte Strukturen haben Feministinnen aufgebrochen, indem sie mit ihrem Mut und Kampfgeist Frauen die Möglichkeit gegeben haben, über ihr Leben selbst zu verfügen, und ihr Lebensglück nicht ausschließlich darin zu sehen, sich einem Ehemann unterzuordnen.

      Desweiteren möchte ich jetzt mal langsam wieder ans Strangthema erinnern und darum bitten, nicht ständig neue Nebenschauplätze zu öffnen.

    • @ Onyx

      Ich meinta ja die Strukturen die du meinst, die Männer so einengt usw.

      Was solls, Zeitverschwendung

      Naja du liest auch nicht wirklich was ich schreibe, und rausreden hast auch schon gut gelernt..könntest Politikerin werden… von daher…auf Nimmerwiedersehen

    • Ich wollte niemanden überzeugen. Entweder man sieht es, oder man sieht es nicht, und mache Dinge will man eben nicht sehen.

      Aber du hast meine Beiträge weder mal vernünftig durchgelesen, noch vernünftige Antworten gegeben, du hast versucht dich zu verteidigen, obwohl da nicht zu verteidigen war, spricht von Schuld, obwohl mir es darum gar nicht geht. Aber lesen und verstehen kann man ja heute nicht mehr erwarten.

      So *editiert, immer noch nichts gelernt? [Mod], ich bin dann mal weg, und zwar entgültig.

      Nur eins noch: Solidarität für Frauen??? Nie wieder, und wenn sie elendig am verrecken ist würde ich keiner mehr helfen, sie sinds einfach nicht wert.

    • Du bist ein toller Hecht, ich bin beeindruckt. Und jetzt geh bitte woanders weiterpöbeln.

  13. Mensch Mäxchen, was willst du nur mit deinen hysterischen und aggressiven Ausfällen bewirken? Merkst du nicht, dass ich dich nur noch freischalte, um dich vorzuführen?
    Aber jetzt wird es langweilig. Feierabend. Ist ja schließlich keine Müllhalde für komplexbeladene Frauenhasser hier. Pöbel woanders rum. Tschüß.

  14. Wie ich diese „Diskussionen“ satt habe….

    Wer sich mit dem Thema der FGM auseinandersetzen möchte, sollte erst mal etwas über die afrikanische Tradition und deren Kultur lernen, bevor man hierzulande von Täterinnen! spricht. KhaosKind und Piratenweib haben so ziemlich die einzigen Beiträge verfasst, die ich in die Nähe der Konstruktivität rücken würde.
    Die Beschneidung der Männer hat einen ähnlichen Ursprung, beides aber hat ihren Grund im Patriarchat und im Monotheismus.
    Allein das übernehmen der Praxis in westlichen Kulturen aus hygiensichen Gründen beim Mann, hat etwas mit Tätern zu tun. Im Sinne des Strafgesetzbuches.
    Ein Aufbrechen alter Traditionen in uns völlig fremden Kulturen geht nur langsam über die Aufklärung.
    Nehberg macht es richtig, daher hat er auch den größten Erfolg unter den missionierenden NGOs.

    • Sehr richtig, aber ich fürchte, man bekommt das in manche Köpfe einfach nicht rein. Da gibt es nur die einzig verantwortlichen Täterinnen, die aus Eifersucht oder Neid handeln, und die Männer haben mit all dem nichts zu tun.

  15. Der Beruf der Beschneiderin ist für Frauen in Afrika die einzige Möglichkeit, Ansehen und etwas finanzielle Unabhängigkeit zu erwerben. Das hat mit Neid, etc. nichts, aber auch gar nichts zu tun. Die Beschneidung an sich steht für Reinheit, Jungfräulichkeit und auch dafür, dass eine Frau keine sexuellen Ansprüche stellt. Es wird behauptet, nicht beschnittene Frauen würden nymphomanisch, würden stinken und wären unrein. Allein der Anblick einer unbeschnittenen Vagina ist für einen afrikanischen Mann unerträglich, da er es für unnatürlich hält. Eine unbeschnittene Frau ist fast nicht zu verheiraten. Zumindest nicht in den Kulturen, in denen beschnitten wird.

    Die Beschneidung des Mannes steht unter einem anderen Stern. Er soll die Männlichkeit unterstreichen, ebenso den Bund mit Gott und den Beweis, dass er ein Mann sein kann, im übertragenen Sinn. Das ist ein Ritual ähnlich einer Mutprobe, ein Initiationsritus. Und um das zu manifestieren erfindet die WHO auch noch das Gerücht, die männliche Beschneidung verhindere HIV…
    Man überlege bitte, wer alles in der WHO sitzt und welche Interessen dort vertreten werden.
    Mit Geschlechterkampf hat das alles nichts zu tun.

    • @ Angela

      Allein der Anblick einer unbeschnittenen Vagina ist für einen afrikanischen Mann unerträglich,

      Dagegen spricht allerdings, dass sich viele der Männer ihre sexuellen Erfahrungen bei Prostituierten holen, die natürlich nicht beschnitten sind (ist ja auch die einzige „Karriere“, die einer unbeschnittenen Frau noch offensteht).

    • Die Prostituierten heiraten sie auch nicht. Und die in Dörfern leben haben oft auch keine Prostituierten.

  16. @onyx

    Für Maskulisten auch nicht. Die sehen nur männliche Opfer und weibliche Täter.

    Eine Behauptung, deren Beleg Du nicht nur schuldig bleibst, sondern die Du im Artikel sogar selbst widerlegst:

    Zum Beispiel gibt ein User an, Mitleid mit beschnittenen Mädchen zu haben

    Bombe 20

    • Wie gesagt. Den Beleg findet man in jeder Diskussion zum Thema. Bei Jungenbeschneidung werden ausschließlich die Opfer betont und die Tat selbst. Zu den Tätern kein Wort. Bei weiblicher Beschneidung wird nur kurz erwähnt, wie schlimm das ist (wenn überhaupt), aber dann sofort Kameraschwenk auf die Täterinnen und wortreiche Verurteilungen. Hab ich aber schon alles erklärt.

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