Monika Ebeling – männerfreundlich, frauenfeindlich, oder einfach unfähig?

@ Dragger,
da dein Kommentar im ursprünglichen Strang wirklich off topic war, kopiere ich ihn direkt in einen neuen Strang.

Mal off Topic:
Was sagst Du eigentlich zum Fall Monika Ebeling. Findest Du es in Ordnung, wenn sich eine Gleichstellungsbeauftragte auch für Männer einsetzt?
Wenn die Antwort länger wird, mach doch einen Blogeintrag draus, dann diskutieren wir dort weiter.

21 Kommentare zu “Monika Ebeling – männerfreundlich, frauenfeindlich, oder einfach unfähig?

  1. Ja, ich finde es in Ordnung, wenn sich eine Gleichstellungsbeauftragte auch für Männer einsetzt. Auch. Aber nicht nur. Hier scheinen allerdings mehrere Faktoren zusammenzukommen. Ich kenne die genauen Hintergründe nicht, was sie genau getan oder nicht getan hat. Und Artikel von nicht-tendenziösen Seiten habe ich kaum gefunden, außer diesen, in dem es unter anderem heißt, dass Frau Ebeling nicht team- und kritikfähig, und deswegen nicht tragbar sei. Wie sich dieser Vorwurf begründet, wird nicht näher erläutert. Ebenso nicht, inwieweit sie ihren Aufgaben als Gleichstellungsbeauftrage, sich gleichermaßen um Männer-und Frauenbelange zu kümmern, nachgekommen ist. Es ist lediglich die Rede davon, dass sie sich nur für Männerinteressen eingesetzt hat. Desweiteren wird ihr vorgeworfen, mit „fragwürdigen, dubiosen und radikalen“ Vereinen und Internetseiten zu sympathisieren. Klingt alles irgendwie nicht so, als würde sie ihren Job wirklich ernst nehmen und gut machen.

  2. Tja, eigentlich ist mal wieder so, dass unsere ach so „fleißigen“ Maskulisten mit dem in die Tasten hauen zurückhaltender sein sollten. Es sind nämlich genau die Verfasser von Beiträgen, die dafür gesorgt haben, dass Frau Ebeling ihres Amtes enthoben worden ist. Lest den Text mal richtig. >>Auf der Seite des sogenannten Väter-Notrufs würden fragwürdige, dubiose Inhalte verbreitet, die laut Goslars Erstem Stadtrat Klaus Germer (SPD) strafrechtliche Folgen haben könnten. Die Verknüpfung wurde inzwischen entfernt<<

    Mir kommt das so bekannt vor!

    Natürlich kann und soll sich eine Gleichstellungsbeauftragte um beide Geschlechter kümmern. Aber nicht mit diesem Background. Da hätte sie genauer hinschauen sollen.

    • Tja, dass wirklich die üblichen Kommentare unserer Freunde mitursächlich dafür verantwortlich waren, dass Frau Ebeling eine Verbindung zu radikalen Seiten vorgehalten wird, lässt sich nun schlecht nachweisen. Dafür sind die Angaben zu unkonkret, auch wenn man es als Hinweis verstehen kann. Aber wenn, dann war das dann wohl ein Schuß ins eigene Knie. In ihrem Übereifer, in ihrer gefühlten Benachteiligung etwas für „wahre Gleichberechtigung“ tun zu wollen, haben sie wahrscheinlich, so wie sie es immer tun, Kommentarspalten geflutet und nicht daran gedacht, dass dort andere Regeln gelten als in ihrer Güllegrube, und damit dann genau das Gegenteil erreicht, von dem was sie wollten. Und womit? Mit Recht.

      Soll sich Frau Ebeling bei denen bedanken, die ihr das eingebrockt haben.

    • Also bei den [editiert wg. politischer Hetze, Mod], heute bekannt unter Links/Grün

    • Nein, bei denen, die für die fragwürdigen Inhalte dubioser Seiten, die strafrechtliche Folgen haben könnten, verantwortlich sind. Dieser Punkt war ja letztlich der Auslöser, der sie den Job gekostet hat.

      Im übrigen weise ich dich darauf hin, dass ich hier keine politische Hetze dulde. Dafür hast du genug andere Seiten.

  3. Ich hatte nur darauf hingweiesen, dass die, die die Mauer gebaut haben lieber schweigen sollten.

    Was ist daran politisch Hetze darauf hinzuweisen?

    • Du hast nicht einfach nur auf irgendwas hingewiesen, sondern Menschen pauschal als Mörder bezeichnet. Dazu erübrigt sich jede Erklärung der Moderation und eine Diskussion sowieso. Ende der Durchsage.

    • MOOOMENT….ja ich hab Linke (SED) als Mörder bezeichnet .

      Haben sich die Flüchtlinge an der Grenze damals selbst erschossen?

      Bei der NPD ist man doch auch nicht so zimperlich, Verbrechen von vor 70 Jahren rauszukramen und es gibt genug bei den Linken die immer noch mit der DDR sympathieren.

    • MOOOMENT….ja ich hab Linke (SED) als Mörder bezeichnet

      Genau, und das ist Hetze und das dulde ich nicht.
      Würde hier jemand genauso rundumschlagartig Rechte als Mörder bezeichnen, würde ich das genausowenig zulassen.

      Hast du sonst noch was zum Thema beizutragen?

  4. Thema Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar

    die bisherige einseitige Presse

    14.5. FAZ
    17.5. focus – online
    http://www.focus.de/politik/deutschland/goslar-falsche-frau-falscher-platz_aid_627967.html
    18.5. Artikel in der Süddeutsche Zeitung – online
    http://www.sueddeutsche.de/karriere/gleichstellungsbeauftragte-verliert-job-goslar-kein-herz-fuer-maenner-1.1099113
    19.5. und die Entlassene bekommt noch ein einseitiges Interview
    http://www.sueddeutsche.de/karriere/entlassene-gleichstellungsbeauftragte-im-gespraech-maenner-werden-benachteiligt-1.1099088
    17.5. taz – online
    http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/auch-maenner-haben-narben/

    bis auf die Berichterstattung des NDR
    17.5. NDR Regional Niedersachsen TV
    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/gleichstellungsbeauftragte103.html
    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/gleichstellungsbeauftragte101.html

    unsere Meinung:

    Die Berichterstattung der FAZ, des Focus, der Süddeutschen und der taz widersprechen jeglichem guten Handwerk eines Journalisten, sauber zu recherchieren und die „Gegenseite“ angemessen darzustellen –

    das ist die reine BILD-Manier, angebliche Sensation einseitig darstellen – von daher eine leicht zu identifizierende, einseitige Kampagne der sogenannten Männervereine –

    keine Diskussion einer gesellschaftlichen Entwicklung und der Ausfüllung einer Halbtagsstelle in einer Kleinstadt –

    wäre es nicht so ernst, ist es schon lustig zu lesen, dass jemand aus Irgendwo-Deutschland weiss, dass Monika Ebeling alles richtig macht und gute Arbeit in Goslar leistet…

    Die Gleichstellungsbeauftragte hat es geschafft, sich mit Frauenverbänden vor Ort zu überwerfen, z.B. keine Zusammenarbeit zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen, sich die Politik merkwürdiger Vätervereinigungen (Maskulistenalarm!!!) zu eigen zu machen, gegen das Frauenhaus zu schießen etc….

    sie wurde nicht abgewählt, weil sie Jungen- und Väterarbeit befürwortet, sondern wegen des „merkwürdigen Drehs“, den ihre Allianz mit den Vätervereinigungen ausmacht…..

    nach ihren Äußerungen der letzten Monate in der hiesigen Presse wendet sich keine hilfesuchende Frau mehr an sie, da sie öffentlich die Männer unterstützt (deren Frauen wegen häuslicher Gewalt das Frauenhaus aufsuchen mussten), die sich ungerecht vom Familiengericht behandelt fühlen –

    sie hat mit ihrer Arbeit vollkommen die Realität verlassen, da 95 % der Alleinerziehenden in Goslar Frauen sind und 5 % Männer, wenn sie hier nur noch das Thema Männer als Gleichstellungsthema verfolgt – und

    sie sich der gemeinsamen Arbeit zur Ausstellung im Kreishaus „Gewalt gegen Frauen“ verweigert, mit den Worten „hier werden nur Männer als Gewalttäter dargestellt“, was ja prozentual stimmt, keine Frau schlägt ihren Mann mehrfach krankenhausreif und sperrt ihn solange zu Hause ein, bis man im Gesicht keine Spuren mehr sieht und er dann wieder einkaufen gehen darf –

    ebenfalls sind es Männer und keine Frauen, die bei Trennung monate- und jahrelang die Unterhaltszahlungen verweigern, Frauen suchen aus diesen Gründen hier den Kinderschutzbund auf, um in diesen Notsituationen irgendwie doch nötige Kleidung u.a. für die Kinder zu erstehen, usw.

    […]

    Quelle

    Hervorhebungen von mir
    Das spiegelt so ziemlich meinen Eindruck von Anfang an wider. Angefangen von den ersten erfolglosen Versuchen, einen wertneutralen Presseartikel zu finden, der Frau Ebeling nicht einseitig als Opfer des männerfeindlichen Feminismus darstellt, bis ich auf die Seite des NDR gestoßen bin, wo die Sache auch von der anderen Seite betrachtet wurde und Tatsachen ans Licht kamen, die andernorts nicht so gern gesehen und daher geflissentlich ignoriert werden.

    Mein Fazit: Sie hat sich mit den falschen Leuten solidarisiert und dafür die Quittung bekommen.

  5. Ich glaube, Frau Ebeling hat sich gern im Schein der antifeministischen Zustimmung und Aufmerksamkeit gesonnt. Endlich ein kleines bisschen Berühmtheit. Wer könnte das nicht verstehen? Das waren ihre 10 Minuten Starruhm. Ich hoffe, sie hat es richtig genossen. Nun schreibt sie ihr Buch darüber und gut ist.

  6. Und Artikel von nicht-tendenziösen Seiten habe ich kaum gefunden, außer diesen, in dem es unter anderem heißt, dass Frau Ebeling nicht team- und kritikfähig, und deswegen nicht tragbar sei.

    Was sind denn für dich nicht-tendenziöse Seiten? Und welche sind für Dich tendenziös?

    Interessieren dich nicht die konkreten Argumente? Die sollte man doch ernst nehmen, auch wenn sie von „maskulistischen“ Seiten herkommen.

    Ebeling wollte lediglich eine Anti-Gewalt-Aktion nicht mitmachen, da sie sich nur auf Männer als Täter fokussierte. Hätten die politischen Partner zugestimmt, daß bei dieser Aktion nur von Gewalt gegen Kinder gesprochen wird, hätte sie mitgemacht.

    Das durfte nicht sein, obwohl Frauen nachweislich sogar mehr in die Mißhandlung von Kindern verwickelt sind. Das wäre eine wichtige Aktion zum Wohle der Kinder gewesen, die immer noch häufig genug geschlagen werden.

    Es sind hauptsächlich Links-Ideologen, die dort am Werk waren. Das vermeintliche Opfertum von Frauen war diesen Leuten also wichtiger als der tatsächlich lebensnotwendige Schutz der Kinder. Ich erinnere noch mal daran, daß Männer und Frauen untereinander etwa gleich gewalttätig und daß Frauen erwachsene Menschen sind, also eine gewisse Verantwortung dafür haben, wenn sie sich in gewalttätige Beziehungen begeben und dort verbleiben.

    Liebe Onyx,

    was sagst Du eigentlich zu dem jüngsten Fall, wo ein Mann wegen Falschbeschuldigung 25 Jahre hinter Gittern saß?

    Für die Kachelmann-Geliebte gilt übrigens auch die Unschuldsvermutung genauso wie die Schuldvermutung, ebenso für Kachelmann. Beides ist untrennbar miteinander verbunden, da man sonst keine seriösen Prozesse durchführen könnte.

    Daß dieser Frau wenig geglaubt wurde, liegt einfach an den vielen Widersprüchen und Lügen, in die sie sich verwickelt hat. Soweit ich weiß, hat sie nachweislich gelogen. Dies ist für jemanden, der unschuldig ist, sehr unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher für jemanden, der nach Rache trachtet für emotionale Verwundungen, die er selbst mitzuverantworten hat und mit denen er nicht wie ein erwachsener Mensch umgehen will.

    Der Prozeß gegen Kachelmann war nachweislich auf dessen Demontage angelegt. Die Staatsanwaltschaft hat nachweislich manipuliert und getrickst. Ich frage mich, wie Ihr in Euren feministischen Foren dies so penetrant leugnen könnt.

    • Was sind denn für dich nicht-tendenziöse Seiten? Und welche sind für Dich tendenziös?

      Dachte nicht, dass ich das extra erklären muß, aber gut. Nicht tendenziöse Seiten sind die, die das Thema nicht so einseitig betrachtet haben, wie all die Medien, die nur herumkrakeelt haben, dass Ebeling nur rausgeschmissen wurde, weil sie sich für Männer eingesetzt hat. Das ist dümmste Polemik.

      Interessieren dich nicht die konkreten Argumente?

      Natürlich. Aber eben auch die von der anderen Seite. Und die wurden hier fein säuberlich unter den Tisch gekehrt.

      Ebeling wollte lediglich eine Anti-Gewalt-Aktion nicht mitmachen, da sie sich nur auf Männer als Täter fokussierte.

      Das war nicht der Grund für ihren Rausschmiß, auch wenn es immer wieder gern so dargestellt wird.

      Es sind hauptsächlich Links-Ideologen, die dort am Werk waren.

      Die sich mit ihrer Konsequenz von maskulistischen Rechts-Ideologen mit Tendenz zu strafrechtlichem Gesinnungsgut distanziert haben, was Ebeling dummerweise versäumt hat.

      Der Rest ist hier off topic. Es gibt einen extra Strang dazu. Ich weiß ja, dass es in maskulistischen Kreisen üblich ist, alles durcheinanderzuwerfen, egal ob es passt oder nicht. Aber hier möchte ich ein bisschen Ordnung haben. Mach dir also bitte die Mühe, deine Beiträge dort zu posten, wo sie thematisch hingehören. Um hier kein Durcheinander aufkommen zu lassen, werde ich Antworten darauf hier nicht freischalten.

  7. “ dass Ebeling nur rausgeschmissen wurde, weil sie sich für Männer eingesetzt hat. Das ist dümmste Polemik.“

    Nein, es ist die Wahrheit. Zumindest die Grünen wollten sie aus diesem Grunde loswerden und haben sich mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg gehalten.

    Sinngemäß: Die setzt sich auch für Männer ein, das darf nicht sein und ist gegen unsere Prinzipien.

    Das richtige Zitat findest du mit Leichtigkeit hab jetzt keine Lust danach zu suchen. Vielelicht poste ich es das nächste Mal falls du nochmal lügst.

  8. Ok aber letztendlich sind diese anderen Gründe nur vorgeschoben. Die Grünen und auch teilweise die Linken haben klar zum Ausdruck gebracht, dass es nicht angeht dass sich Frau Ebeling auch für Männer einsetzt. DAS ist der EINZIGE und wahre Grund.

    Ist ja klar das das als offizielle Rausschmissbegründung nichts taugt….so war sie dann nicht teamfähig ect pp.

    Aber die Wahrheit ist nunmal das der Feminismus keinen Widerspruch neben sich duldet.

    • Ok aber letztendlich sind diese anderen Gründe nur vorgeschoben.

      Das ist deine Behauptung.

      Ist ja klar das das als offizielle Rausschmissbegründung nichts taugt….so war sie dann nicht teamfähig ect pp.

      Ich zitiere mal die Seite des NDR, die ich hier verlinkt habe:

      Mit einer Verbindung auf der städtischen Internetseite zu einer Initiative für männliche Scheidungsopfer sei sie dann endgültig zu weit gegangen. Auf der Seite des sogenannten Väter-Notrufs würden fragwürdige, dubiose Inhalte verbreitet, die laut Goslars Erstem Stadtrat Klaus Germer (SPD) strafrechtliche Folgen haben könnten. Die Verknüpfung wurde inzwischen entfernt. Von fragwürdigen Organisationen für männliche Scheidungsopfer, die im Internet zum Teil rechtsnationale Inhalte verbreiten, hat sich Ebeling inzwischen ausdrücklich distanziert. Dafür war es nun aber zu spät.

      Aber die Wahrheit ist nunmal das der Feminismus keinen Widerspruch neben sich duldet.

      Und das ist dumme Polemik, die nicht zum diskutieren taugt.

    • Nur ist der Väter Notruf eben keine Rechte seite. Diese Behauptungen sind haltlos und nur vorgeschoben.

    • Die Textgestaltung lässt diesen Schluss aber zu. Zum anderen ist ja von dubiosen Inhalten die Rede, die Strafrechtliche Folgen haben könnten. Diese konnte aber keiner benennen.

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