Oslo – Antifeministen sehen Täter als Opfer

Man hätte es ja ahnen können. Und es ist – mal wieder – ein hübsches Zeugnis dafür, wie Antifeministen ihre Argumentation wandeln, wenn Tatsachen doch nicht so aussehen, wie sie es in ihrem Weltbild gern hätten. Nach den ersten Berichterstattungen konnte man nicht so schnell bis 3 zählen, bis die ersten hämischen Mutmaßungen über einen islamistischen Anschlag laut wurden. Interessant war die Sinnenswandlung nach Bekanntwerden der wahren Hintergründe, dass es sich um einen Überzeugungstäter aus dem rechtslastigen Millieu handelt. Und simsalabim ist wieder das System schuld.

Hier zB:

oder der hier ist auch nicht schlecht:


Jaja, schluchz, der Arme konnte wahrscheinlich gar nicht anders als so dermaßen auszuticken, so als Opfer von Sozialdemokraten, Meinungszensur, Feminismus, Männerfeindlichkeit, schlechtem Wetter und Fußpilz.

Ist schon ekelhaft, wie sich jetzt gewunden wird, nachdem der feuchte Traum des ideologischen Feindbildes „Islam“ nicht mehr haltbar ist. Oh Mist, das war kein Linker, kein Islamist, kein Gutmensch. Das war ein konservativer Christ, ein Rechter, womöglich noch ein Antifeminist. Verdammte Scheiße, so einer wird zum Amokläufer, da muß man sich schon was einfallen lassen. Was liegt da näher, als einen auf „Opfer des Systems“ zu machen?

82 Kommentare zu “Oslo – Antifeministen sehen Täter als Opfer

  1. Unfassbar. Dieser Max muß wirklich krank im Kopf sein.
    Aber irgendwie ist das ja auch logisch: Es ist wesentlich bequemer aus dem Täter ein Pseudo-Opfer eines Pseudo-Totalitarismus zu machen, als sein eigenes Denken auch nur für eine Sekunde in Frage zu stellen. Was ja auch nicht erstaunt, denn Grundlage des oben zitierten Gedankengutes sind Angst und Faulheit – und das sind beides keine besonders guten Grundlagen um echte Denkarbeit zu leisten.

  2. Es ist völlig egal, ob ein Linker, ein Rechter, ein Islamist oder welcher Extremist auch immer den Anschlag verübt hätte, es gibt keinerlei Rechtfertigung für so eine grausame Tat! Breivik hat sich auf der Insel Utøya viel Zeit eingeräumt, um so viele Jugendliche wie möglich kaltblütig abzuschlachten, und dafür gibt es keine Entschuldigung.

  3. „Wie erstickend muss das politisch korrekte Klima in Norwegen gewesen sein, dass ein erfolgreicher, intelligenter Unternehmer keinen anderen Weg sah […]“

    Wow…wie tief kann man eigentlich sinken?

    Ich bin immer wieder auf’s Neue überrascht…

    • Ich auch nicht.
      Und nun stelle man sich vor, es wäre wirklich eine Tat muslimischer Attentäter gewesen. Dann gäbe es diese Argumentation nicht, dann würde man nach Feuer und Schwefel rufen. Solche Heuchler!

  4. Mich wundert das Geschwurbel (ich gebe Arne Hoffmann ausnahmsweise mal recht)von Manifold und Max nicht. Auch das eines nihilators nicht; eigentlich wundert es mich schon, dass es nicht noch mehr Breivik-Forever-Rufe gegeben hat. Immerhin war das nur einer, was Max und Hemsut aber haben stehen lassen.
    Im Altgelben gab es für Manifold überraschend klare Kritik, auf die Manifold auf seine Weise blöd reagierte. Die Kritik an seinen „Bildchen“, „das ist nur ein Bild“ reflektiert er auch nicht als das, was es ist. Denn was sind das denn für Bilder, die er benutzt und aus welchem Grund setzt er diese ein?

    • Ganz genau. Er gibt selbst zu, dass er seine martialische und pathetische Wortwahl ganz gezielt als rhetorisches Stilmittel einsetzt. Warum also tut er so, als sei es bei den Bildern anders? Wer soll das glauben?

      Vielleicht hat er ja gemerkt, dass nicht jeder seinen lächerlichen übertriebenen Pathos so ernst nimmt wie gewünscht, sondern sich der eine oder andere eher darüber lustig macht, und das wird ihm langsam selbst peinlich und er spielt es jetzt runter.

    • Tja, offensichtlich hält sich Manifold für eine Art maskulistische Gottheit oder sowas. Und jetzt muss er grimmig feststellen, dass ihn seine vermeintlichen Gesinnungskamaraden in den Rücken fallen und sein Verhalten missbilligen. Geschieht ihm ganz recht.

  5. Es gibt sicherlich Überschneidungen zwischen dem Weltbild des Osloer Täters und einem insbesonderen konservativen Antifeminismus.
    Aber ich möchte mal das alte feministische Argument in Abwandlung verwenden „DEN Antifeminismus gibt es nicht“.
    (warum ich den Begriff Antifeminismus nicht so passend finde hatte ich im übrigen ja bereits in einem Blogbeitrag bei mir mal dargelegt).
    Und auch noch:
    Die Anschläge von Oslo wiederum auf die Männerbewegung an sich umzulegen, wie es auf anderen Blogs ja dann anklang, halte ich auch für falsch und eine recht billige Art der Abwertung.

    • Ich finde es überhaupt nicht billig, darauf hinzuweisen, dass viele gedanklichen Parallelen zwischen dem Attentäter und dem weit überwiegenden Großteil der Antifeministen bestehen. Genau genommen fällt mir nur ein einziger ein, der sich wirklich konsequent davon distanziert hat, und das war Arne Hoffmann. Die allermeisten anderen haben ein paar Krokodilstränen für die Opfer vergossen, aber sich dann sofort mit dem Breivik’schen Gedankengut solidarisiert. Da steckt teilweise schon ein Stück weit Identifikation drin, ein Stück Ikonenerhebung. Wenn man es auf die Spitze treibt, könnte man sogar sagen, dass Breivik das in die Tat umgesetzt hat, was radikale Antifeministen in ihrem blinden Linken-, Islam- und Feministenhass herumphantasiert haben. Schau dir nur mal einem bestimmten typisch antifeministischen Blog an, der hauptsächlich dadurch glänzt, mit gewaltbereiter aggressiver Sprache auf sich aufmerksam zu machen. Kleiner Tip: Ich hab einen Screenausschnitt eingefügt. Ich nehme ihm keine Sekunde lang ab, dass er seine Texte nur so mit seinen lustigen Kriegsbildchen schmückt („sind doch nur Bilder“). Das ist eine feige und faule Ausrede. Dahinter steckt bestimmtes ideologisches Gedankengut. Ist es etwa Zufall, dass da Ähnlichkeiten mit dem des Attentäters auffallen?

    • Ach, Kollege Manifold kann man doch eigentlich nicht ernst nehmen. Er erinnert mich oft an einen 14jährigen Jungen, sinnlos auf Krawall gebürstet, sich mit albernen hypermaskulinen Bildchen schmückend, lächerliche Machtphantasien vor sich hertragend, halt wie ein kleiner Junge, der mit nem Schwert spielt. Wie gesagt, ich war der festen Überzeugung, der Blog wäre Satire, als ich ihn das erste Mal gelesen hab. Halt ne Karikatur von ner Karikatur. 🙂

      Was mir als Freundin der Sprache viel eher weh tut ist diese unfassbar grauenvolle Blut-und-Boden-Rhetorik die er pflegt, und dass es tatsächlich Leute gibt, die meinen das wäre gottweißwie künstlerisch und sprachgewandt und treffsicher. BAH!

    • Das meint er in seinem Narzismus zu allererst mal selber. Dass das nur peinlich ist ist, rafft der gar nicht.

    • @Onyx

      Antifeminismus ist ein weites Feld. Wenn man da nur Manifold und das gelbe Forum im Blick hat, dann ist das ein enger Ausschnitt. Antoinette Fouque hat sich meines Wissens nach zB schon als Antifeministin bezeichnet.
      Es gibt diverse antifeministische Strömungen, nicht nur die konservative. Und nur weil nicht alle davon was zu Oslo schreiben, bedeutet das ja nicht, dass sie Manifold zustimmen.
      Vielleicht finden sie einfach nur, dass es eigentlich keinen Zusammenhang zu der Tat gibt, zu dem was sie Antifeminismus nennen und schreiben deswegen nichts.
      Das Breivik den Feminismus ablehnt ist ja nur ein sehr sehr kleiner Teil, seines Manifests und meiner Meinung nach nicht der wesentliche Gedanke, der ihn motiviert hat. Es passt natürlich aber gut zu einem sehr konservativen Gedankengut, deswegen muss aber gleichzeitig nicht jeder Antifeminismus eine Schnittmenge mit dem Antifeminismus haben.
      Deine Gedankenwelt wird ja auch Überschneidungen mit meiner haben, beispielsweise wirst du vermutlich dem gynozentrischen Feminismus oder den kulturellen Feminimus ablehnen, musst aber deswegen nicht alle meine weiteren Ideen teilen.

    • Wenn man da nur Manifold und das gelbe Forum im Blick hat, dann ist das ein enger Ausschnitt.

      Genauso eng, wenn man mit Feminismus nur Schwarzer und Solanas verbindet.

      Und nur weil nicht alle davon was zu Oslo schreiben, bedeutet das ja nicht, dass sie Manifold zustimmen.

      Stimmt. Aber wenn Antifeministen sich dazu äußern in der Weise wie es getan wurde, muß es erlaubt sein, auf gewisse Parallelen hinweisen zu können. Und da gibt es nun mal verdammt viele. Ich frage nochmal: Zufall?

    • „Aber ich möchte mal das alte feministische Argument in Abwandlung verwenden „DEN Antifeminismus gibt es nicht“.

      Sorry, was für Maskulismus gilt (pro Männerbewegung, für Väterrechte, für Männerrechte usw.) gilt für den Antifeminismus definitiv nicht mehr. Es geht gegen Feministinnen. Nicht nur zum Teil, sondern pauschal gegen Feminismus. In der Hinsicht sind sich ALLE Antifeministen einig.

    • @Kettcar

      Es sind auch ALLE Feministen gegen das Patriarchat.

      Es gibt natürlich Abgrenzungen, auch im Antifeminismus. Ich beispielsweise bin gar nicht grundsätzlich gegen DEN Feminismus. Im Equityfeminismus beispielsweise würde ich mich ja durchaus wohlfühlen. Aber ich bin eben gegen den Genderfeminismus, also quasi Antigenderfeminist.

      Es gibt gemäßigte Antifeministin, die einfach nur die nach ihrer Auffassung bestehenden Auswüchse des Feminismus über Gleichberechtigung hinaus nicht gut finden und natürlich auch solche, die meinen, dass die Frau in die Küche gehört und der Mann das Oberhaupt der Familie ist.

      Da unterscheidet es sich nicht viel vom Feminismus, wo es ja auch eine Fraktion gibt, die meint, dass Frauen eben Leben schenken sollen und Frieden stiften, so wie es ursprünglich auf Mutter Erde war oder eben Radikalfeministen a la Mary Daly, die es ja für eine gute Idee hielt, den Männeranteil in der Weltbevölkerung auf 10% zu reduzieren, um die Welt zu dekontaminieren.

    • Wenn sich eine Bewegung „Antifeminismus“ nennt, muß man damit rechnen, dass es wörtlich interpretiert wird, dass es „gegen den Feminismus“ gerichtet ist. Und es macht auch kaum einer einen Hehl daraus, dass sie ein gemeinsames Interesse haben: DEN Feminismus auszurotten. Differenziert in einzelne feministische Strömungen wird da gar nichts. Da hat KetCar völlig Recht.
      Gemäßigte Antifeministen nennen sich gemeinhin selbst nicht so. Sondern eher Männer- oder Väterrechtler. Antifeministen haben sich durch ihr Auftreten ihren Ruf dermaßen selbst versaut, dass sich die Gemäßigten unter ihnen sogar schon von der Bezeichnung her distanzieren, um nicht im selben Topf zu landen. Du tust das ja auch. Warum, wenn es DEN Antifeminismus gar nicht gibt? Weil du sonst meinst, dich ständig rechtfertigen zu müssen, nicht zu dieser radikalen Truppe zu gehören, die DEN Feminismus an sich ablehnen? So wie es halt Feministinnen ständig tun müssen, wenn man ihnen wieder mal mit der Solanas-Keule kommt.

    • @Christian

      „Es sind auch ALLE Feministen gegen das Patriarchat. “

      Und ALLE fortschrittlichen Maskulisten sind gegen das Patriarchat. Also ist das Eintreten gegen patriarchale Struktueren kein sinnvolles Abgrezungskriterium. Ganz im Gegensatz zum vehementen Eintreten gegen Feminismus und da wirst du zugeben müssen, dass der Begriff Antifeminist die Differenzierungen, die du hier bemühst, nicht hergibt.

      Die Aussage „Ich bin gegen Feminismus“ sagt etwas über die Gruppenzugehörigkeit „Antifeministen“ aus.
      Die Aussage „Ich bin gegen das Patriarchat“ sagt nichts über die Gruppenzugehörigkeit „Feministen“ aus.

      Andernfalls wäre ich Antifeministin, da ich z.B. Quoten vehement ablehne (mit Gleichstellungsfeminismus wie ihn z.B. die Grünen vertreten, habe ich nun mal auch nichts am Hut). Gibt der Begriff aber nicht her.

      Aus genau diesem Grund hälst du diese Selbstbezeichnung doch für problematisch und beschreibst in deinem Blog detailiert warum du dich nicht Antifeminist nennst. Warum also hier dieses Rumgetänzel?

    • @Onyx

      Das die Namensgebung aus meiner Sicht unglücklich ist, habe ich ja ebenfalls schon geschrieben.
      Aber einfach auf den Namen abzustellen ist ja nun etwas einfach, wenn die Gruppe selbst eine andere Definition hat. Und da ist eben in den passenden Gruppen die Rede davon, dass man gegen den gegenwärtigen Feminismus ist und seine Ziele, eben den Genderfeminismus, der ja wahrscheinlich etwa 95% des Feminismus ausmacht. Gegen Gleichberechtigung hingegen ist man nicht.

      Da ist das Abstellen auf den Namen doch ein reiner Strohmann.

      „Aber wenn Antifeministen sich dazu äußern in der Weise wie es getan wurde, muß es erlaubt sein, auf gewisse Parallelen hinweisen zu können. Und da gibt es nun mal verdammt viele. Ich frage nochmal: Zufall?“

      Natürlich ist es kein Zufall, wenn du die Einstellung eines konservativen, aber überaus extremen fanatischen rassistischen Menschen mit dem ebenfalls konservativen Antifeminismus vergleichst (der aber eben nicht der einzige Antifeminismus ist). Die Schnittmenge ist dann eben das was andere konservative Philosophien auch gemeinsam haben, sie betonen eher konservative Geschlechterrollen. Aber das bedeutet nicht, dass du zwangsläufig einen weiteren Zusammenhang herstellen kannst.

      Anderes Beispiel:
      Wenn Schwarzer und andere Feministinnen davor warnen, dass die Gesellschaft zu tolerant gegen über dem Islam ist, teilt sie dann alle weiteren Ansichten des Oslo Attentäters, der dies auch tut? Wohl nicht. Aber eine Schnittmenge ist vorhanden.

      Manifolds Artikel halte ich selbst auch für nicht zutreffend, insbesondere auch weil man aus dem Vorhandensein einer extremen Einzeltat nicht schließen kann, dass es in der Gesellschaft eine starke Unterdrückung in einem bestimmten Aspekt oder eine Ungerechtigkeit gibt. Es war eben der Wahnsinn / die Ideologie eines Einzelnen, die insoweit wenig über die Gesellschaft aussagt. Er ist in meinen Augen kein Opfer, schon gar nicht eines Feminismus, sondern ich vermute eher erhebliche Mitgefühl– und Empathiedefizite, die ja bei Psychopathen häufig vorliegen.
      Aber die Umlegung der Kritik auf den gesamten Antifeminismus erscheint mir dennoch, auch wenn ich deine Kritik an den zitierten Artikeln im Grundsatz durchaus teile, als überzogen, weil sie aus EInzelfällen hochrechnet. Und mir scheint die Stichprobe nicht ausreichend für eine Hochrechnung.

    • wenn die Gruppe selbst eine andere Definition hat.

      Welche Defintion hat sie denn?

      Wenn Schwarzer und andere Feministinnen davor warnen, dass die Gesellschaft zu tolerant gegen über dem Islam ist, teilt sie dann alle weiteren Ansichten des Oslo Attentäters, der dies auch tut? Wohl nicht. Aber eine Schnittmenge ist vorhanden.

      Das dürfte aber die einzige sein. Vergleichsweise schwacher Vergleich also.

    • @Onyx

      Ich zitiere mal aus der Wikipedia:

      Während der frühe Antifeminismus eine unmittelbare Reaktion auf Emanzipationsansprüche von Frauen und eine aktive Opposition gegen die Frauenbewegung sowie gegen die von ihr vertretenen Forderungen war, befürworten moderne Formen des Antifeminismus Gleichberechtigung und Abschaffung von Diskriminierung, wollen aber die Diskurshoheit über Geschlechterfragen nicht einseitig dem Feminismus überlassen, sondern auch Benachteiligungen von Männern berücksichtigt wissen

      Ich denke nicht, dass nur Schwarzer im Feminismus meint, dass die Gesellschaft zu tolerant gegenüber dem Islam ist. Oder erntet sie da nur Widerspruch?

    • befürworten moderne Formen des Antifeminismus Gleichberechtigung

      Wenn wenigstens darin Einigkeit bestünde, wäre ja mal eine Grundlage vorhanden, auf der man zumindest diskutieren könnte. Aber da gehts ja schon los. Selbst bei solchen Grundlagen scheiden sich ja schon die Geister, während sie sich, ich wiederhole mich, in einem anderen Punkt alle völlig einig sind: DEN Feminismus zu beseitigen. Der Punkt scheint ja wesentlich wichtiger zu sein, wenn man die Gruppierung schon so deutlich nennt.
      Fazit: Erstmal soll DER Feminismus weg, so oder so, und egal wie, und wenn es sein muß, mit Gewalt. Und dann kann man immer noch überlegen, ob Männer und Frauen überhaupt die gleichen Rechte haben sollen oder nicht.

      Ich habe mal vor einiger Zeit ein bisschen im Archiv deines Blogs herumgestöbert und da ist mir eine Aussage aufgefallen, die dahingehend sehr eindeutig ist und die ideologische Blindheit und die sture und undifferenzierte Anti-Haltung des Antifeminismus zeigt. Ich nenne den Namen nicht, aber vermutlich wird er sich erkennen, wenn er das liest. Wenn nicht, auch egal. Ich weiß ja, von wem das kommt.

      Feministinnen sind für mich grundsätzlich diskreditiert, egal was sie tun. Oder ob etwas davon vielleicht gut ist.

      Und das soll nun eine ernstzunehmende politische Linie sein, die mit Argumenten überzeugen will?

    • @Onyx

      „Wenn wenigstens darin Einigkeit bestünde, wäre ja mal eine Grundlage vorhanden, auf der man zumindest diskutieren könnte.“

      So klein ist die Einigkeit da gar nicht. Nur was Gleichberechtigung ist, darüber bestehen ja auch Unterschiede.
      Der Feminismus scheint mir da im übrigen nicht weniger uneinig. In der einen Richtung sind Männer und Frauen gleich, in der anderen nicht.

      „DEN Feminismus zu beseitigen. Der Punkt scheint ja wesentlich wichtiger zu sein, wenn man die Gruppierung schon so deutlich nennt.“

      Der Feminismus ist in diesem zusammenhang aber was anderes. Es ist ganz überwiegend der Genderfeminismus, der ja in der Tat auch erhebliche Schwachstellen hat, von der Biologie angefangen bis dahin, wie er Macht definiert und mit Fakten umgeht.

      „Fazit: Erstmal soll DER Feminismus weg, so oder so, und egal wie, und wenn es sein muß, mit Gewalt.“

      In einem Fazit stellt man keine neuen Thesen auf. Dein Rückschluss, dass die Mittel egal sind, ist vorher aber nicht begründet worden und auch keine logische Herleitung. Sonst wäre dies auch logisch: „Feminismus ist dem Namen nach Interessenvertretung der Frau, also müssen die Interessen der Frauen durchgesetzt werden, so oder so, und egal wie, und wenn es sein muss auch mit Gewalt.“ Ich nehme nicht an, dass das deine Definition von Feminismus ist? Ein Ziel zu verfolgen bedeutet nicht, dass man es um jeden Preis verfolgt.

      „Und dann kann man immer noch überlegen, ob Männer und Frauen überhaupt die gleichen Rechte haben sollen oder nicht.“

      Das kann man an mein Feminismusbeispiel auch noch anhängen. Es ist von dir bisher nicht logisch hergeleitet oder begründet worden.

      „Ich habe mal vor einiger Zeit ein bisschen im Archiv deines Blogs herumgestöbert und da ist mir eine Aussage aufgefallen, die dahingehend sehr eindeutig ist und die ideologische Blindheit und die sture und undifferenzierte Anti-Haltung des Antifeminismus zeigt.“

      Ich darf noch einmal den wichtigen Teil hervorheben?:
      „da ist mir EINE Aussage aufgefallen..:“
      Ich hatte ja oben bereits geschrieben, dass deine Begründung daran krankt, dass du aus zu wenigen Beispielen auf den Rest schlußfolgerst. Da bringt ein Beispiel recht wenig. Zumal hier ja bereits mit Arne Hoffmann ein Gegenbeispiel gebracht wurde.

    • Der Feminismus scheint mir da im übrigen nicht weniger uneinig. In der einen Richtung sind Männer und Frauen gleich, in der anderen nicht.

      Gibt es irgendwo eine ernstzunehmende politische These, dass Männer minderwertiger sind und ihnen deshalb weniger Rechte zugestanden werden sollten?

      Der Feminismus ist in diesem zusammenhang aber was anderes. Es ist ganz überwiegend der Genderfeminismus,

      Falsch. Nur weil du da differenzierst, heißt das nicht, dass es andere auch tun.

      In einem Fazit stellt man keine neuen Thesen auf.

      Tu ich ja nicht. Es ist die Schlußfolgerung meiner Erfahrungen mit Antifeministen. Etwas überspitzt natürlich. Aber ich wette, nicht wenige stimmen dem genau so zu, wie es da steht.

      Ich darf noch einmal den wichtigen Teil hervorheben?:
      „da ist mir EINE Aussage aufgefallen..:“
      Ich hatte ja oben bereits geschrieben, dass deine Begründung daran krankt, dass du aus zu wenigen Beispielen auf den Rest schlußfolgerst. Da bringt ein Beispiel recht wenig. Zumal hier ja bereits mit Arne Hoffmann ein Gegenbeispiel gebracht wurde.

      Und ich hatte betont, dass er das einzige Gegenbeispiel ist, das ich gefunden habe, der sich vom Breivik-Gedankengut distanziert. Dass Hoffman Feminismus differenziert, geht daraus nicht hervor. Das lässt durchaus auf eine gewisse Tendenz schließen.
      Diese Aussage aus deinem Blog habe ich als Beispiel herausgegriffen, weil es so deutlich ist. Als Grundtenor lässt sich das aber vielfach wiederfinden. Kannst du (außer dich selbst) Gegenbeispiele bringen, dass Antifeministen den Feminismus differenzieren?

    • „Sorry, was für Maskulismus gilt (pro Männerbewegung, für Väterrechte, für Männerrechte usw.) gilt für den Antifeminismus definitiv nicht mehr. Es geht gegen Feministinnen. Nicht nur zum Teil, sondern pauschal gegen Feminismus. In der Hinsicht sind sich ALLE Antifeministen einig.“

      Da es aber nicht DEN Feminismus gibt, kann es wohl oder übel auch nicht DEN Antifeminismus geben. Also irgendwo sollte man sich dann doch mal darauf einigen ob es jetzt DEN Feminismus gibt oder DEN Antifeminismus eben nicht gibt. Ansonsten frage ich mich auch welchen Gespenstern eigentlich die FeministInnen hinterher rennen? Was sollt man davon halten wenn sich irgendwelche Leute ganz groß als FeministInnen outen obwohl es den Feminismus überhaupt nicht gibt? Sind das dann bloß irgendwelche verrückte, verwirrte … Leute, die nicht gecheckt haben, dass es gar keinen Feminismus gibt?

      Ketcar, bist du FeministIn??

    • Da es aber nicht DEN Feminismus gibt, kann es wohl oder übel auch nicht DEN Antifeminismus geben.

      Doch, weil Antifeminismus sich völlig undifferenziert gegen JEDE Form des Feminismus richtet. Egal welche, es ist einfach nur eine blinde Antihaltung gegen alles, was irgendwie mit Feminismus zu tun hat. Dass einige Forderungen von Feministinnen teilweise gar nicht so weit weg von Männer- und Väterrechtlern liegen, wird einfach ignoriert oder als unglaubwürdig abgetan, einfach nur, weil es „vom Feminismus“ kommt und daher nur falsch sein kann.
      Ob Antifeministen generell verrückt oder verwirrt sind, darüber schweige ich mal taktvoll unbd maße mir keine Ferndiagnosen an. Auf jeden Fall haben einige von ihnen, so wie sie sich öffentlich gebaren, ganz gewaltig einen an der Murmel. So viel steht fest.

    • @Onyx

      „Kannst du (außer dich selbst) Gegenbeispiele bringen, dass Antifeministen den Feminismus differenzieren?“

      Lies dir doch beispielsweise mal die Vorträg vom ersten Antifeministentreffen durch:
      http ://www.antifeminismus.ch/internationales-antifeminismus-treffen/rueckblick-1-internationales-antifeminismus-treffe/index.php

      Da wird ja dargestellt, dass es sich nicht gegen Frauen und Gleichberechtigung richtet, sondern gegen bestimmte feministische Theorien, insbesondere wenn sie eine Abwertung des männlichen bedeuten

    • Ich werde mir jetzt aus Zeitmangel nicht alle diese Pamphlete im Einzelnen durchlesen in der Hoffnung, dort irgendwo einen Hinweis darauf zu finden, dass du Recht haben könntest. Bereits nach dem ersten Überfliegen einiger Vorträge hab ich nur die üblichen nichtssagenden Allgemeinplätze gefunden, die Männer als Opfer böser Frauen hinstellen.
      Außerdem ist die Formulierung „gegen bestimmte feministische Theorien, insbesondere wenn sie eine Abwertung des männlichen bedeuten“ sehr schwammig und lässt eine Menge Interpretationsspielraum. Für manch einen ist schon der Gleichberechtigungsgedanke eine Abwertung des Männlichen.

    • @onyx
      Welche Forderungen von Feministinnen liegen denn nicht weit weg davon, was Männerrechtler wollen?

    • *seufz* Ok imion, zum x. Mal. Ich sag immer wieder, es reicht nicht, nur einseitige Propaganda nachzuplappern. Da verliert man einfach den Blick für die Realität.
      Hast du noch nie davon gehört, dass Feministinnen wollen, dass sich Väter mehr in die Familie integrieren, statt nur Wochenendpapa zu sein, wenn überhaupt? Dass Mütter auf dem Arbeitsmarkt die gleichen Chancen haben müssen, um eben nicht auf Unterhalt angewiesen zu sein? Nur 2 Beispiele feministischer Forderungen. Wenn Antifeministen konsequent sind, müßte das alles auch in ihrem Interesse liegen. Und jetzt komm nicht damit, dass Frauen das ja selbst alles nicht wollen, sondern lieber ihre Männer rausschmeißen und Unterhalt schmarotzen. Dass sind maskulistische Opfermythen. Außerdem kommen lustigerweise genau dann immer die konservativen Ansichten hervor und fangen an, vom klassischen Rollenverständnis zu poltern, dass ja nur das die einzige Chance für wahres Familienglück wäre und Frauen auf dem Arbeitsmarkt sowieso nur unfähig sind und Männern die Jobs wegklauen. Aber dann wieder lauthals beklagen, wenn sie unterhaltspflichtig sind…
      So dreht man sich natürlich immer nur im Kreis und man bekommt den Verdacht, dass es mit dem Gedanken der Gleichberechtigung seitens der Antifeministen doch nicht so weit her ist.

    • @Christian

      „Kannst du (außer dich selbst) Gegenbeispiele bringen, dass Antifeministen den Feminismus differenzieren?“

      Lies dir doch beispielsweise mal die Vorträg vom ersten Antifeministentreffen durch:

      Wir halten fest: Christian verlinkt auf die Frage von onyx, ob er Antifeministen anführen könne, die zwischen den Strömungen differenzieren, eine Seite, auf der offiziell vertreten wird, dass Emanzen mit dem Gesicht verhüten, dass die Emanzipation nur existiert, um die hässlichen Frauen in die Gesellschaft zu integrieren, dass man sich vor dem Weibe hüten solle und dass Frauen aufgrund ihrer geistige Schwäche auf Beweise verzichten müssten. Hm……okeeey.

      Mal was anderes: Für wie blöde hälst du die Leute eigentlich, Christian?

    • @ketcar

      „Wir halten fest: Christian verlinkt auf die Frage von onyx, ob er Antifeministen anführen könne, die zwischen den Strömungen differenzieren, eine Seite, auf der offiziell vertreten wird, dass Emanzen mit dem Gesicht verhüten“

      Ich habe auf konkrete Vorträge verlinkt, die nicht von den Verfassern der Seite stammen und eben andere Meinungen wiedergeben als die dort vertretene.

      Ich widerspreche dir ja gar nicht, wenn du sagst, dass im Antifeminismus eine Menge Frauenhass unterwegs ist. Auch darüber habe ich ja einen Beitrag geschrieben und es kritisiert. Aber selbst wenn meinetwegen 50% Frauenhass wäre (ich sage nicht, dass es so ist), dann kann man die anderen 50% nicht einfach da mit reinbringen.

      Du selbst vertrittst ja so gesehen auch Positionen, die man als antifeministisch bezeichnen könnte. Wenn du auf meinem Blog angibst, dass zumindest 50% der sexuellen Orientierung auf biologischen Faktoren beruhen (unsere Diskussion anhand von Zwillingsstudien), dann würde man dir wahrscheinlich Biologismus und Sexismus vorwerfen.
      Die Wissenschaftsfeindlichkeit im Feminismus wird ja auch innerhalb des Feminismus (wenn auch recht leise) kritisiert, vergleiche zB http://www.blaghag.com/2010/12/feminists-selective-science-phobia.html
      Es gibt also durchaus berechtigte Kritik, die eine Antibewegung aufgreifen kann. Eine Auseinandersetzung mit dieser in der Sache würde dem Feminismus in meinen Augen gut tun.

      Lagerbildung und Feindbilderzeugung bringt uns letztendlich nicht weiter. Es wäre schön, wenn man zur Sachdiskussion zurückkehren könnte.

    • Christian:

      „Ich habe auf konkrete Vorträge verlinkt, die nicht von den Verfassern der Seite stammen und eben andere Meinungen wiedergeben als die dort vertretene.“

      Du hast auf konkrete Vorträge verlinkt, in denen Nietzsche wie folgt zitiert wird:

      „Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene“

      Schadeeee…

      „Ich widerspreche dir ja gar nicht, wenn du sagst, dass im Antifeminismus eine Menge Frauenhass unterwegs ist.“

      Das ist wirklich nett von dir, zu betonen, dass du garnicht auf das eingehst, was _tatsächlich_ gesagt wurde. Ich habe nämlich gesagt, dass Antifeministen (im Gegensatz zu Maskulisten) nicht zwischen den verschiedenen Strömungen differenzieren. Was du mit Pamphleten, in denen Nietzsches Gedanken zum Feminismus (und das Abtreibungsrecht für den Mann…) propagiert werden, zu entkräften versuchtest, was natürlich nicht funktioniert. Und jetzt verschiebst du die Diskussionsgrundlage, wo du merkst, dass dir deine eigenen Quellen mal wieder um die Ohren fliegen. Echt übel…

      „Du selbst vertrittst ja so gesehen auch Positionen, die man als antifeministisch bezeichnen könnte. Wenn du auf meinem Blog angibst, dass zumindest 50% der sexuellen Orientierung auf biologischen Faktoren beruhen (unsere Diskussion anhand von Zwillingsstudien), dann würde man dir wahrscheinlich Biologismus und Sexismus vorwerfen.“

      Achso, ja dann… dann sollten wir uns gegen diese blöden Gendertussis schleunigst solidarisieren, oder? Hör‘ doch auf mit diesen billigen Manipulationsversuchen. Mir wurde von Feministinnen noch nie Biologismus und Sexismus vorgeworfen und das obwohl wir untereinander eigentlich immer recht lebhaft diskutieren. Wenn dir das ständig passiert, solltest du mal überlegen, ob es daran liegen könnte, dass du z.B. die digit-ratio-Differenz zwischen Finnen und Polen auf ihren Verschwulungsgrad zurückführst….Oder dass du völlig uninformiert über das Chemie-Studium blubberst, um Merkmale wie „wird mehr auswendig gelernt“ und „weniger abstrakt gedacht“ an den Haaren herbei zu ziehen, um den hohen Frauenanteil in der Chemie in dein systemisches vs. empathisches-Gehirn-Schema zu pressen.

      „Lagerbildung und Feindbilderzeugung bringt uns letztendlich nicht weiter.“

      Nein, aber sie schützen uns davor, unnötig Zeit zu verschwenden.

      „Die Wissenschaftsfeindlichkeit“

      Gerade du, der Widersprüche mit Falschbehauptungen (Chemie-Studium) oder Spekulationen (Finnen-Polen, du weißt schon…) ausbügeln will, sollte sich Sprüche über Wissenschaftsfeindlichkeit einfach nur sparen.

    • Und nochwas, weil ich das wirklich zum Weglachen finde:

      „Es wäre schön, wenn man zur Sachdiskussion zurückkehren könnte.“

      Bitte höre auf so zu tun, als ob du an einer Sachdiskussion interessiert wärst, nur weil du deine durch nichts zu rechtfertigenden Spekulationen und deine Falschbehauptungen betont höflich rüberbringst.

  6. @Christian

    Ich bin keine Feministin, eher eine Beobachterin des ganzen Geschehens, und muss Onyx Recht geben. Ich selbst habe bei Antifeministen bisher kein Konzept, keine konstruktiven Ideen finden können, wie Frauen und Männer am besten miteinander leben können. Da sind Antifeministen, die vertreten die Meinung, dass Frauen angeblich von Natur aus ein traditionelles Rollenverständnis haben, und dass dies eh besser sei als die eigenen Kinder in Kitas abzuschieben, und da solle sich der ach so böse Feminismus bitteschön raushalten. Auf der anderen Seite wird Frauen vorgeworfen, dass sie ihre Männer für sich arbeiten lassen, währrend sie selbst zu wenig für Familie und Gesellschaft leisten und nach einer Scheidung auch noch die Dreistheit besitzen, Unterhalt einzuforden. Im Zweifelsfall kann eine Frau es einem Antifeministen offensichtlich nicht recht machen. Und die besagten Herren streiten sich nicht einmal darüber, was davon eigentlich richtig ist, hauptsache sie können gemeinsam den Feminismus geißeln.

    • Das ist nicht ganz falsch. Da sind Antifeministinnen wirklich etwas heuchlerisch. Einerseits klassische Rollenbild..schön und gut…aber dann sich beschwere das die Frau den Mann ausbeutet ist lächerlich…

      Aber andereseits? Ich glaube kaum das eine wirkliche Emanzipation des Mannes den Feministinnen schmecken würde. Mit wirklicher Emnzipation meine ich nicht, dass die Männer so werden wie Feministinnen es gerne hätten…im Gegenteil.

      Ich glaube da würden sich einige bös umguggen wenn z.B. die Frauen aus Deutschland selbst für die Frauenrechte in Afghanistan kämpen müssten anstatt diese Aufgabe an Männer zu deligieren, die dann im Zinksarg heimkommen oder am Bau schuften müssen, während der Mann zuhause sitzt und Talkshows guggt bei 1,2 Kindern, Wachmaschine Spülmaschine usw. ist das keine Arbeit mehr. Im Gegensatz zu unseren Großmüttern.

      Wenn Feminismus heisst: Gleiche Rechte UND Pflichten für Alle, inklusvie natürlich Sorgerecht, Wehrpflicht, Rentenalter, natürlich auch gleich Bezahlung, dann bin ich auch Feminist bzw. is es egal wie ich mich nenne.

      Nur ist es das was Feministinnen wirklich wollen? Bisher fordern sie nur Quoten da wo es gemütlich ist…was aber wenn Frauen wirklich die Aufgaben der Männer übernehmen müssen? Also alle schweren Arbeiten verrichten müssen die jetzt Männer machen.

      Kann eine Frau am Bau so arbeiten wie ein Mann? Also ´durschnittlich gesehen? Ich will es erst gesehen haben.

      Natürlich muss man sich genauso fragen ob der Großteil der Männer Kinder zu erziehen in der Lage ist…will ich auch erst gesehen haben. Glaub es eher auch nicht das da was Gutes bei rumkommt.

  7. PS:

    Man hat ja beim Sorgerecht gesehen wie aggresiv manche Femanzen dagegen aufgetreten sind. In Österreich noch schlimmer als hier und wie sie mit Zähnen und Klauen den Vorteil der Frau behalten wollen, koste es was es wolle und die Väter verhöhnt haben. Um die Kinder macht man sich am wenigstens Gedanken, eher war die Intention die, dass auf diesem Weg der Fortschritt der Frau verlorengeht. Richtig widerlich. Nennen sich aber „Feministinnen“…aber ich glaueb das ist so ein Lesbenclub namens Wolfsmutter.

    Alles klar!

    Vor allem muss sich im Kopf der Frauen viel ändern, die Männer sind da schon weiter und sehen es nicht mehr ein, gesetzlich benachteiligt zu werden während es für Frauen in der westlichen Welt praktisch keine gesetzlichen Nachteile mehr gibt.

    • Nennen sich aber „Feministinnen“…aber ich glaueb das ist so ein Lesbenclub namens Wolfsmutter.

      Klar doch, jeder Maskulist hat eine Lesbophobie. Sieht eine an dem Quark, den sie schreiben. Das Gerücht, dass die Lesben am Feminismus schuld sind, hält sich bei Männerrechtlern wie Hundescheiße am Fuß.

      Vor allem muss sich im Kopf der Frauen viel ändern, die Männer sind da schon weiter

      Ja? Warum hat sich die Gesellschaft nicht schon längst geändert?
      Weil ein paar alte Säcke aus dem hetero-Zigarrenclub gern andere Männer leiden sehen? Oder warum?
      Seltsamerweise sind immer die Frauen schuld, wenn Männer sich von anderen unterdrücken lassen.

    • Nein weil ein paar Lesben den Männern nicht das Sorgerecht überlassen wollen bzw. teilen wollen. Total Agressiv, unterstützt von Antifa-Schlägern…hat man ja in Österreich gesehen wie sie mit Klauen und Zähnen ihre „Rechte“ verteidigt haben.

      So einseitig ist es nicht!!!

  8. @ Stephi

    “ Im Zweifelsfall kann eine Frau es einem Antifeministen offensichtlich nicht recht machen“

    Ja aber ein Mann einer Feministin auch nicht. Erst schreien: Gleiche Rechte,aber wenn es dann darum geht, dass auch Frauen Privilegien haben dann will niemand von denen davon was hören bzw. sind sie dann auf einmal gegen gleiche Rechte weil es Ihnen dann zum „Nachteil“ werden würde. Merkste was? Meint ihr die Männer wären alle dumm und merken nicht was abgeht?

    Die Männer haben den Spass eine Zeitlang mitgemacht, aber der Bogen wurde überspannt und jetzt formiert sich langsam eine Mänerbewegung die natürlich zu verhindern versucht wird.

    Ist es einem Mann nicht erlaubt, sich für wirkliche Gleichberechtigung einzusetzen?

    Seht ihr das als gerechtfertigt an wenn Männer sich wehren gegen einseitige Gesetze wie die Wehrplicht? Muss man ja erstmal fragen.

    • Seht ihr das als gerechtfertigt an wenn Männer sich wehren gegen einseitige Gesetze wie die Wehrplicht? Muss man ja erstmal fragen.

      Klar ist das gerechtfertigt, welche Frage!
      Aber daran den Frauen die Verantwortung zuzuschieben, weil sie nicht das erleiden müssen, das Männer dann erleiden, ist nicht gerechtdertigt.

    • Siehe Weße Feder…sehr interessant wie Frauen in England damals, als es noch keine Wehrplicht gab, Männer zum Kriegsdienst gepresst haben.

      Diese Frauen waren übrigens Feministinnen bzw. Vorläufer davon.
      In Australien gab es ähnliche Vorkommnisse.

    • Aha, die englischen Kriegshetzerinnen des ersten WKs sind daran schuld, dass es heute in Österreich immer noch Wehrpflicht gibt? Das macht Sinn….

      Die Wahrheit ist: Den meisten Frauen ist Soldat oder nicht Soldat ziemlich egal, ja viele sind sogar sehr dagegen, der Pazifismus ist da viel weiter verbreitet als der Militarismus. Kein Wunder, nach 2 Weltkriegen, die Europa ziemlich verwüstet haben und viele Großeltern/Eltern als mittellose Flüchtlinge hinterlassen haben.
      Du musst die Zeitumstände betrachten.
      Ich könnte jetzt auch sagen, dass alle Amerikaner die Sklaverei gutheißen, weil es mal zu einer Zeit der Fall war, wo es Allgemeinwissen war, dass Schwarze den Weißen unterlegen waren. Ist aber genauso falsch.

      Abgesehen davon soll eine Beziehung mit einem Soldaten relativ kacke sein (woanders stationiert, Wochenendbeziehung, Auslandseinsätze, blödsinnige Ansichten)

  9. @ Onyx

    “ Gibt es irgendwo eine ernstzunehmende politische These, dass Männer minderwertiger sind und ihnen deshalb weniger Rechte zugestanden werden sollten“

    Ja!!!

    GG…Männer können vom 18. Lebensjahr…..

    Haben also kein Recht auf körperliche unversehrtheit. Können bedenkenlos verheizt werden…Frauen aber nicht. Also sind Männer nach dem Gesetz her minderwertiger als Frauen. Wehrplicht schniedet Grundrechte ein bzw. schafft sie ab…natürlich nur für „Schwanzträger“

    Das muss man sich mal vorstellen: Aufgrund eines bestimmten Merkmals (Geschlecht, Weltanschauung, Religion, Ethnie usw.) kann eine bestimmte Gruppe einkaserniert werden und hat praktisch keine Rechte mehr.

    Gerade aufgrund der Vergangenheit Deutschlands ein absolutes NOGO.

    Und ein unerträglicher Präzendenzfall. Nur weil es jetzt gegen Männer geht, sollte man sich bewusst sein das es vielleicht mal später als Rechtfertigung genommen werden kann, um einer anderen Gruppe, vielleicht Frauen oder Moslems, die Grundrrechte zu versagen. Macht man dann einfahch ein Gesetz, nennt sich Lex Speziales und so braucht man sich nicht mehr an das GG zuhalten. Eigentlich beängstigent.

    Darum geht es.

    Es handelt sich nicht um eine politische These, sondern leider ist es Wirklicheit das Männern in Deutschland weniger Rechte zugestanden werden als Frauen.

    Erkennst du das überhaupt an? Muss ja erstmal fragen. Und ich will kein Aber…blabla hören sondern einfach Ja oder nein!

    Hab ich recht oder nicht?

    • Früher haben sich Männer auch der Wehrpflicht entzogen, durch Flucht, selbst durch Handlungen während des Wehrdienstes.
      Heute geht das nicht mehr, ist aber auch nicht mehr notwendig.
      Wir diskutieren also über ihre alten Erlebnisse.

      Wehrpflicht ist menschenunwürdig. Der Zwang zur Armee ein Herrschaftsinstrument war und ist. Da sind Männer wirklich, wenn eingezwungen (gemustert und einberufen) , erheblich benachteiligt.

      Der Staat (und der war immer männlich orientiert) ist seit Jahrhunderten davon ausgegangen, dass Männer die nötige Aggression haben, um zum Militär zu kommen und den Staat zu verteidigen bis in den Tod. Viele haben es freudig gemacht, egal was die Frauen gesagt haben, die sie zu Hause behalten wollten.
      Armee ist keine feministische Erfindung.

      Gesetzliche Zwangsdienste für Frauen gibt es nicht, Frauen besetzen längst die Stellen, die die wenigsten Männer besetzen wollen, dazu braucht es nur die richtige Erziehung, kein Gesetz.
      Gesetze gibt es eben nur für Männer, die nicht freiwillig wollen, was der Staat will.

    • Ja viele haben vieleicht freudig mit gemcht, aber der Großteil wurde einfach nur dazu gezwungen und wer sich geweigert hat erschossen.

      Viele Frauen haben die Männer auch erst rausgeschickt…siehe weiße Feder damals in England. Oder ihre Männer wie Opferlämmer geschmückt auf dem Weg zur Front, wie in Deutschland im ersten Weltkrieg.

      “ Armee ist keine feministische Erfindung“

      Ja auch keine maskulistische bzw. männerechliche Erfindung…eher im Gegenteil.

      Früher haben Könige wenigstens noch selbst vorne an der Spitze gekämpft undwurden oftmals getötetoder gefangengenommen.

      Nur weil einige Männer an der Spitze der Pyramide Macht haben, gilt das nicht für alle Männer, ganz im Gegenteil.

    • “ Armee ist keine feministische Erfindung“

      Ja auch keine maskulistische bzw. männerechliche Erfindung…eher im Gegenteil.

      Was ist denn das Gegenteil?

  10. Hat nicht auch Alice Schwarzer ein Buch gegen den Islam geschrieben? Waren es nicht Feministinnen, die das Minarettverbot in der Schweiz einleiteten? Wer hat also das Feindbild Islam?

  11. @ sebamax

    Hab ich recht oder nicht?

    Nein hast du nicht. In vielen Punkten nicht.
    Die Wehrpflicht ist kein Minderwertigkeitsmerkmal und gesteht Männern auch nicht weniger Rechte zu. Das interpretierst du nur hinein. Im Gesetz ist klar geregelt, dass niemand zum Kriegsdienst gezwungen werden kann. DAS wäre eine Beschneidung von Grundrechten, die aber hier nicht zutrifft.

    …anstatt diese Aufgabe an Männer zu deligieren, die dann im Zinksarg heimkommen oder am Bau schuften müssen, …

    Du hast das Bergwerk vergessen…

    zuhause sitzt und Talkshows guggt bei 1,2 Kindern, Wachmaschine Spülmaschine usw. ist das keine Arbeit mehr.

    Soll noch mal einer sagen, Feministinnen würden Hausarbeit minderwertig reden…

    was aber wenn Frauen wirklich die Aufgaben der Männer übernehmen müssen? Also alle schweren Arbeiten verrichten müssen die jetzt Männer machen.

    Und Männer schicken wir in Krankenhäuser und Altenheime? Viel Spaß in der Gemütlichkeit dort.
    Desweiteren schicken wir junge Väter auf Jobsuche und in Bewerbungsgespräche, wo sie überall mit der Frage konfrontiert werden, ob sie denn auch wirklich für Betreuung des Kindes sorgen können. Während die Bewerbungskonkurrentinnen, die ebenfalls Kinder haben, dies nicht gefragt werden, weil klar ist, dass sie alle zu Hause ihre Männer haben, die ihnen den Rücken frei halten mit der Betreuungsarbeit.

    Ja wirklich, viel Spaß in der Realität

    Übrigens, was machst du eigentlich beruflich, dass du zu einer Zeit, wo Männer normalerweise schwer schuften müssen (sic), deine Zeit privat im Internet verbringst? Du wirst doch wohl nicht in einem gemütlichen klimatisierten Büro sitzen oder gar als fauler Hausmann deine Zeit verplempern?

    Es handelt sich nicht um eine politische These, sondern leider ist es Wirklicheit das Männern in Deutschland weniger Rechte zugestanden werden als Frauen.

    Verteile deine irrationale Maskulistenpropaganda woanders. Das langweilt und wird hier keinen Platz finden. Du hast genug andere Möglichkeiten, für diesen Humbug beklatscht zu werden.

    • @onyx
      Die Wehrpflicht gesteht Männern weniger Rechte zu. Es ist eine Pflicht. Einem Mann wird etwas aufgezwungen, auch wenn er es nicht möchte. In der Bundeswehr selbst geht es dann weiter, z. B. Blutabnehmen, im zivilen eine Körperverletzung, wenn es gegen den Willen des Patienten geschieht, beim Bund nicht.

      Feministinnen haben Hausarbeit klein-und minderwertig geredet, als es wirklich noch Arbeit war.

      Du kannst ja mal vergleichen, wie viele Frauen in Pflegeberufe Arbeiten, und kannst diese Zahl mal mit den Männer vergleichen, die in wesentlich Anstrengenderen Jobs arbeiten. Frauen drücken sich vor schwerer Arbeit, das wird auch nicht davon geändert, das ein Paar in Pflegeberufen Arbeiten.

      Ich als Mann werde in Vorstellungsgesprächen regelmässig danach gefragt, ob ein Manöver ansteht, ob ich deswegen weg muss usw. als ich Jünger war, wurde ich gefragt, ob ich schon wehrdienst geleistet habe. Wenn nicht, war das ein Ausschlusskiriterium, so what? Der Gesetzgeber hat euch dafür genügend Freiräume gegeben um Adequat damit umzugehen.

    • imion, ich habe jetzt genug. Ich schalte deinen Komentar nur noch frei, um deine engstirnige Verbohrtheit zu demonstrieren. Eine Diskussion mit dir ist nicht möglich, du weichst Argumenten nur mit abwertenden Allgemeinplätzen aus. Ich habe keine Lust mehr, dir alles 5x zu erklären.

    • Frauen drücken sich vor schwerer Arbeit, das wird auch nicht davon geändert, das ein Paar in Pflegeberufen Arbeiten.

      Wow!
      Heutzutage heben Männer ganz selbstverständlich tonnenschwere Lasten zu 50st oder 100st in Zwangsarbeit, schließlich ist das schwere Arbeit, die der Mann verrichtet im Kampf gegen den Unbill des Lebens.
      Oder drücken sie sich mit der Benutzung von Maschinen davor?

      Der Mann arbeitet schwer, die Frau drückt sich faul.
      Was für ein wilhelminischer Gedankengang.

      Schon die Einstellung, dass schädliche Arbeit als natürlich angesehen wird und getan werden muss, ist abstrus, leider aber von genügend Machos so gesehen.

    • „Du kannst ja mal vergleichen, wie viele Frauen in Pflegeberufe Arbeiten, und kannst diese Zahl mal mit den Männer vergleichen, die in wesentlich Anstrengenderen Jobs arbeiten. “

      Ach komm, mach’s doch nicht so spannend. Wie ist denn die Verteilung so?

    • @Gwendragon
      „Der Mann arbeitet schwer, die Frau drückt sich faul.
      Was für ein wilhelminischer Gedankengang. “
      Nein, die Realität. Das ergibt auch schon das Arbeitsplatzschutzgesetz. Danach dürfen Frauen nur 15kg heben, Männer aber 45kg. Geh mal auf den Bau, da siehst du, wie schwer Männer arbeiten, ich empfehle dir mal, dachdecker anzusehen.

      „Schon die Einstellung, dass schädliche Arbeit als natürlich angesehen wird und getan werden muss, ist abstrus, leider aber von genügend Machos so gesehen.“
      Willst du kein Dach haben, kein Haus? Willst du keine Möbel im Haus haben? Alles schädliche Berufe. Dachdecker haben mit 54 erhebliche Gelenkschäden und es vergeht kein Tag ohne schmerzen.Und das ist nur ein Beruf von vielen.

      @ketcar
      Im Pflegebereich haben wir ca. 700 000 Frauen. Allein direkt am Bau, haben wir
      2 100 000 Männer.

    • @onyx

      „Übrigens, was machst du eigentlich beruflich, dass du zu einer Zeit, wo Männer normalerweise schwer schuften müssen (sic), deine Zeit privat im Internet verbringst?“

      Ob du’s glaubst oder nicht, aber seine ultramännliche Erwerbsarbeitszeit dafür zu opfern, die Internetwelt von früh bis spät über faule Frauen mit Jobs in Kaffeemaschinennähe vollzuschwallern, ist ’n ziemlich harter Job. Kann man alles auf wgvdl nachlesen. Muss man Projektionen eigentlich noch erklären? LOL

    • Siehe oben…körperlich und geistig kaputt dank BW…naja war ein Unfall. Hätte aber nicht sein müssen wenn es Gleichberechtigung gäbe…jetzt zahlt der Steuerzahler halt meine Rente…auch gut.

    • Was hat es mit Propaganda zu tun festzustellen das ein Mann eben nicht das Recht hat, alles zu verweigern im Gegensatz zu einer Frau. Wehrdienst ist das Eine, ja dazu kann niemand, auch kein Mann gezwungen werden…dafür zum Zivildienst, der nichts anderes ist als ArbeitsZWANG (ohne das man sich igrendwas zu schulden kommen lassen hat) der zudem noch die Löhne in den Branchen kaputtmacht, in denen Zivis eingesetzt werden.

      Mag sein das der Wehrdienst ausgesetzt ist, sobald jedoch der Baum brennt wird man sie ganz schnell wieder einführen weil Männer eben als verzichtbar gelten, jedenfalls der größte Teil.

      2 Weltkriege mahnen.

      Wenn Dienst, dann für alle beide Geschlechter oder für niemanden!

    • BZW: Eine Frau muss ja nichts verweigern, sie wird damit nicht behelligt ausser wenn es wirklich mal Krieg geben sollte…da können Frauen auch als Rot-Kreuz -Schwestern verpflichtet werden.

      @ Onyx

      “ Das interpretierst du nur hinein. Im Gesetz ist klar geregelt, dass niemand zum Kriegsdienst gezwungen werden kann. DAS wäre eine Beschneidung von Grundrechten, die aber hier nicht zutrifft“

      Du vergisst hier aber, dass MANN zum Zivildienst gezwungen werden kann, was eine klare Beschneidung der Grundrechte darstellt.

      Aussserdem sagt ja das GG ganz klar: Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

      Deshalb ist Dienst nur für Männer Grundgestzwidrig. Einverstanden?

  12. @Sebamax

    Ich spüre bei dir eine gewisse Aggression, kann das sein?

    „Da sind Antifeministinnen wirklich etwas heuchlerisch.“

    Nur mal zur Korrektur: Ich habe nicht von AntifeministINNEN gesprochen, sondern von Antifeministen im Allgemeinen, also lass bitte die Provokationen.

    „Ist es einem Mann nicht erlaubt, sich für wirkliche Gleichberechtigung einzusetzen?“

    Wenn ich den Antifeminismus kritisiere, dann heißt das nicht, dass ich dagegen bin, dass Männer für ihre Rechte kämpfen, was du wohl versuchst, mir zu unterstellen. Männer wollen als Väter das gleiche Sorgerecht haben wie die Mütter? Männer wollen als Opfer von (häuslicher) Gewalt genauso ernst genommen werden wie Frauen? Männer wollen nicht mehr die einseitige Wehrpflicht zu ihren Lasten? Bitteschön, meinen Segen habt ihr.

    „Vor allem muss sich im Kopf der Frauen viel ändern…“

    Das gilt auch für Männer.

    • Tja, dann ist ja alles in Ordnung. Denn schließlich wenn ich Feminismus kritisiere, bedeutet das nicht, dass ich dagegen bin, dass Frauen für ihre Rechte kämpfen.

    • „Denn schließlich wenn ich Feminismus kritisiere, bedeutet das nicht, dass ich dagegen bin, dass Frauen für ihre Rechte kämpfen.“

      Ich glaube wirklich, dass einige Maskulisten so denken. Maskulisten, die den Feminismus kritisieren, aber die Rechte der Frauen nicht beschneiden wollen. Dich, lieber Goofos, halte ich dagegen für wenig glaubwürdig, genauso wenig wie die Frauenhasser, mit denen du im gelben Forum rumhurst.

    • @ Stephi

      “ Das gilt auch für Männer“

      Sicher. So wie es auch Frauen gibt die eher traditionell denken und den Feminismus ablehnen so gibt es auch Männer die z.B. an der Wehrpflicht festhalten wollen oder der Meinung sind das Kinder in jedem Fall zur Frau gehören.

      Es geht hier, anders als z.B. Schwarzer sagt eher nicht um Männer gegen Frauen, sondern um Konservativ gegen Progressiv.

      Die Extrem-Maskulisten wollen ja eben nicht die Wehpflicht abschaffen, sondern eher beibehalten und schimpfen über die Frauen beim Bund und über die verweichliche Bundeswehr. So Leute sind dann auch eher konservativ.

      Wirkliche Männerrechtler bzw. Verfechter der Gleichberechtigung wollen die Wehrpflicht dagegen abschaffen, nicht NUR weil sie sexistisch, diskriminierend und einfach unrecht ist, sondern auch weil sie in der Regel eher antimilitaristisch eingestellt sind.

      Bevor nicht gestzliche alles gerecht geregelt ist ist es eine Frechheit (zumindest für einen Mann) von Feministinnen Quoten im Management zu fordern.

  13. *Da wird ja dargestellt, dass es sich nicht gegen Frauen und Gleichberechtigung richtet, sondern gegen bestimmte feministische Theorien, insbesondere wenn sie eine Abwertung des männlichen bedeuten*

    Mag ja alles sein, vor der Presse möchte man ja auch gut darstehen, klar.
    Fakt ist, sie heißen nach wie vor nicht Männerrechtler oder Anti- Ungleichbehandlung, sondern Antifeministen.
    Fakt ist, dass sie mit Rene Kuhn, Manifold und Leutnant Dino Mitstreiter und Fürsprecher haben, die durch ein extrem einseitiges, wenn nicht frauenfeindliches Bild haben, und sehr konservativ gestrickt sind (es sei denn es geht um Unterhalt.)
    Fakt ist, dass ich selten so eine gequirlte, paranoide Kacke gelesen habe wie in dem angeschlossenen Forum.

    Also wenn du diese Organisation als leuchtendes Beispiel darstellst muss ich echt schon um deinen Geisteszustand bangen.

    • @Maren

      Christians Kommentar:

      „Lies dir doch beispielsweise mal die Vorträg vom ersten Antifeministentreffen durch:

      http ://www.antifeminismus.ch/internationales-antifeminismus-treffen/rueckblick-1-internationales-antifeminismus-treffe/index.php

      Da wird ja dargestellt, dass es sich nicht gegen Frauen und Gleichberechtigung richtet, sondern gegen bestimmte feministische Theorien, insbesondere wenn sie eine Abwertung des männlichen bedeuten“

      ist im Zusammenhang mit den Zitaten, die man sich auf antifeminismus.ch zu eigen gemacht hat, natürlich der Knaller.

      Zwei Beispiele (Quelle: http ://antifeminismus.ch/zitate/index.php):

      „„Beschimpfungen, Verleumdungen, anonyme Briefe. Die Zunge ist das Schwert der Weiber, ihre geistige Schwäche lässt sie auf Beweise verzichten, also bleibt nur die Fülle der Wörter.“
      Dr. Paul Julius Möbius (24.01.1853 –08.01.1907) deutscher Neurologe und Psychiater“

      „Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.
      Anton Pawlowitsch Tschechow (29.01.1860–15.07.1904) – russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker“

      Toll, oder? Ja, doch, jetzt fällt’s mir auch auf, dass es für die Jungs von IGAF „nicht gegen Frauen geht“. Man ist halt so gegen bestimmte feministische Theorien, „insbesondere wenn sie eine Abwertung des Männlichen bedeuten.“ Ich nehm‘ also schwer an, dass es da um so ungeheuerliche feministische Theorien wie z.B. „Weiber sind garnicht dumm und böse“ geht, oder was meinen die anwesenden Antifeministen dazu?

      Wer sonst noch Zweifel an den edlen Motiven der Antifems hat, kann sich die Seite der „Organisation“ ja mal antun.

    • Nein, mein Gott die sind doch nicht frauenfeindlich, wo denkst du hin!
      Man hat ja so ein hübsches junges Ding auch ganz gern mal um sich. Solange sie nicht widerspricht, versteht sich. 😉

  14. „Frauen drücken sich vor schwerer Arbeit, das wird auch nicht davon geändert, das ein Paar in Pflegeberufen Arbeiten.“

    Ja Imion. Deshalb bin ich immer noch bei dem Arbeitgeber, der dich so fertig gemacht hat, mache immer noch den gleichen Job und schaukele mir wohl die Eier, oder was?
    Meine Güte! Höre auf zu heulen und werde erwachsen! Das kann ja keiner mitansehen.

    • @angela
      Du bist bei Verdi, ihr von der Gewerkschaft tut doch rein gar nichts, um das Arbeitsverhältnis zu verbessern. Weiter hast du wahrscheinlich seit einer ewigkeit keinen Bezirk mehr aus der nähe gesehen. Desweiteren bist du auch noch nur im Frauensegment, wobei ich mich frage, wo es den Frauen schlechter geht, als den Männern. Bekommen Männer etwa kleinere Bezirke, nur weil sie Männer sind? Nein.

      Dementsprechend gebe ich das erwachsenwerden gerne an euch Femis zurück, ihr verlangt nach immer mehr Frauenförderung, ihr wollt immer eine Sonderrolle spielen, kommt nicht mit dem klar, was Männern zugemutet wird. Wie gesagt, anstatt sich um alle Arbeitnehmer zu kümmern, kümmerst du dich ja auch nur um Frauen, um sonderrechte zu ergattern. Du kannst ja mal gerne vergleichen, was an Frauenförderung so im jahr fliest und was an Männerförderung, du kannst gerne mal vergleichen, wer körperlich am ende ist mit 55 Jahren und wer nicht, du kannst ja gerne mal vergleichen, wer die meisten Job im Büro hat und wer nicht. Und immer noch jammern Frauen.

      Leistet erstmal einen Wehrdienst, dann können wir weiterreden, fangt euch einen Tinitus ein, weil der Schützenpanzer neber euch seine MK abgefeuert hat, lauft ein paar tage mit veretiterten, 25 cm2 grossen Blasen durch den Wald mit über 30 Kg gepäck. Dann können wir weiterreden. Aber nein, ihr wurdet ja nicht dazu gezwungen, weil ihr Frauen seid.

    • Ist das jetzt hier die neue Art, dunkle Andeutungen über vermutliche Arbeitgeber oder Mitgliedschaften zu machen?
      @imion: Von dir erwarte ich nichts anderes. Wundere mich lediglich, dass du hier noch nicht gesperrt bist (wie bei mir seit langer Zeit).
      @onyx: Solltest du da nicht ein bisschen mehr aufpassen? Ich finde persönliche Bezüge in diesen Diskussionen immer sehr problematisch. (Ganz zu schweigen von dem anderen Quatsch, den imion so postet.)

    • Natürlich sind persönliche Bezüge problematisch. Und ich halte das natürlich im Auge und werde ggf einschreiten. Sperren halte ich (noch) für unnötig. Ich muß ja nichts freischalten, was ich hier nicht haben will.

    • Zum Verdi Bezug: Mein lieber Imion, bist du Mitglied?
      Ich hab nämlich die Erfahrung gemacht, dass die Leute, die am meisten jammern, die Gewerkschaft tue nichts, im Leben keine Mitgliedsbeiträge zahlen würden, geschweige denn sich irgendwie engagieren würden.
      Warum soll die Verdi dann was für dich tun?
      btw, du weisst schon, das dein AG nicht gezwungen ist, dich nach TarifV zu bezahlen?
      Es sei denn du wärst inner Gewerkschaft.
      Die hab ich gerne, die ohne Gegenleistung jammern, kein Stück vom Kuchen abzukriegen.

      Und desweiteren ist auch ein abgeleisteter Wehrdienst kein Grund, sich ein Leben lang benachteiligt zu fühlen. Nur mal so.

  15. @Ketcar

    „Wer sonst noch Zweifel an den edlen Motiven der Antifems hat, kann sich die Seite der „Organisation“ ja mal antun.“

    Und was bringt das? Du kannst einen Antifeministen so oft mit seiner eigenen Misogynie oder die seiner Gleichgesinnten konfrontieren wie du willst, sie werden es immer rechtfertigen, verharmlosen und absichtlich übersehen.

    • Gilt aber genauso für Feministinnen. Es gibt da so eine Seite, die man ganz gut mit dem wgvdl vergleichen kann. Nicht in der Art aber vom Sexismus her. Luise Puschs Blog oder so..wird ja auch gerne von vielen Feministinnen verlinkt. Also nehme ich mal an das man mit ihren Aussagen konform geht. Das was die da schreibt grenzst schon an Volksverhetzung.

      Und diese Seite ist von einer Professorin die junge Leute unterichtet,nicht von einer unbedeutenten zweitklassiken Journalistin, die nie in ihrem Leben was zustandegebracht hat.

    • Naja, du hast schon recht, dass das bei Antifeministen auf taube Ohren stößt.
      Gleichwohl halte ich es für wichtig, dieser aufgesetzten Sachlichkeit ab und an mit ein paar Links zu begegnen. Damit sich Uninformierte nicht in die Irre führen lassen. Nenn’s meinetwegen pure Sturheit 😉

  16. Schön was Imion alles weiß ohne eine Ahnung zu haben…
    Da hier fast jeder weiß, wie ich real heiße, wo ich wohne erfüllt das fast den Straftatbestand des Rufmordes und der Beleidigung.
    Solltest Du damit nicht aufhören, werde ich in Erwägung ziehen Dich bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Das wird Dich dann vielleicht in Zukunft etwas vorsichtiger machen mit dem, was Du über andere so in die Öffentlichkeit entlässt.

    Ansonsten pflichte ich Maren bei. Ich bin nicht immer so einverstanden was ver.di global betrachtet tut. Was den Fachbereich aber angeht, stehe ich zu 100% dahinter. Und das hat nichts mit Feminismus zu tun. Nur mit Arbeitnehmerrechten, die zum Glück völlig Geschlechtslos sind.

  17. Es ist schon eine Charakterlosigkeit von bezeichnender Widerwärtigkeit sondergleichen, wie Massenmörder Breivik antifeministischerseits als Opfer und damit als Symbolfigur für die Rache am Feminismus ikonisiert wird. Dass die Tat größtenteils rassistisch motiviert war, wird hier geflissentlich ignoriert, sondern lieber darauf hingewiesen, dass er der Sohn einer alleinerziehenden Feministin ist. So wird hier ein Verbrechen subtil als „verständlich“ verharmlost. Ekelhaft.

  18. Pingback: Antifeministen sind die wahren Gleichberechtigungskämpfer? Von wegen. « Gedankensalat…

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