Sogenannte „Heiratswarnung“ der Antifeministen trieft vor Halbwahrheiten und Opferdenken

Die Antifems machen wieder mal von sich reden. Eine „Warnung vor der Heirat“ soll junge unerfahrene Männer davor schützen, unaufgeklärt und schutzlos der femizentrierten Justiz auf den Leim zu gehen. Naja, die Märchen kennen wir bereits. Denn dass Antifems die Wahrheit nur so drehen, wie es passt und unbequeme Tatsachen dabei ausblenden, ist allgemein bekannt.

Es geht schon damit los, dass in auffälligen Lettern geschrieben steht, dass „80% aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden, weil diese nichts zu verlieren haben“.

Das ist erstens so natürlich falsch und zweitens unvollständig. Eine Scheidung hat immer Gründe. Und die liegen meistens bei beiden, auch wenn Antifeministen hartnäckig das Gegenteil behaupten und sagen, dass sich Frauen aus „niederen Beweggründen“ scheiden lassen. Und Frauen haben sehr wohl etwas zu verlieren. Die Bezeichnung „Alleinerziehende Mutter“ ist nicht gerade ein Synonym für ein Luxus-rundum-sorglos-Paket. Aber eine Scheidung kann das kleinere Übel sein.

Auch wenn die Trennung mehrheitlich von Frauen ausgeht, heißt das nicht, dass sie alleinig für das Scheitern verantwortlich sind.

Betrachten wir das andersrum und sehen die vielen Ehen, in denen sich Frauen das miese Verhalten des Ehemannes gefallen lassen, müssen diese sich ebenfalls Vorwürfe anhören, warum sie sich das gefallen lassen und bei ihm bleiben. Trennen sie sich aber, sehen wir hier, sind es Unterhaltsabzockerinnen.

Viele Frauen haben keinen Skrupel den Kindern den Kontakt mit deren Vätern zu unterbinden
und diese Männer zusätzlich hemmungslos abzuzocken.

Merke: Wer IN der Ehe ein guter Vater ist, bleibt es in der Regel auch NACH einer Ehe. Viele Männer haben aber in der Ehe auch keine Skrupel, sämtliche Familienarbeit allein der Frau zu überlassen. Und die klagen dann darüber, dass ihnen der Kontakt zu den Kindern verwehrt wird?
Es ist eine der ältesten feministischen Forderungen überhaupt, dass sich Väter stärker in die Familienarbeit einbringen. Die Behauptung, dass Feministinnen nur Familien zerstören wollen, ist nichts als ein Mythos, der die Geschichte verklärt, als es Frauen noch nicht gestattet war, sich von ihren Männern zu trennen, egal, wie tyrannisch diese waren.

Gehen Sie eine binationale Ehe ein, so sind Sie dem Risiko ausgesetzt, dass Ihre Frau samt
den Kindern das Land verlässt. Sie werden Ihre Kinder nie mehr sehen.

Huiuiui, ist das hohe Loblied auf die feministisch unverseuchten Ausländerinnen, die so herrlich unverdorben, gefügig und noch richtige Frauen sind, etwa nicht mehr up to Date?

Zum Verständnis: Es ist absolut zu verurteilen, einem liebevollen Vater die Kinder zu entreißen. Es ist aber genauso zu verurteilen, erst alles auf die Frau zu schieben und dann im Fall einer Trennung einen auf liebevollen Vater zu machen. Das ist nicht nur zu verurteilen, es ist einfach hochgradig verlogen.

Es ist ebenfalls zu verurteilen, den Ex-Partner auf Unterhalt zu verdonnern, obwohl die Frau selbst sehr gut arbeiten gehen und sich selbst versorgen könnte.
Wer allerdings glaubt, dass es auf dem heutigen Arbeitsmarkt problemlos möglich ist, als Mutter betreuungspflichtiger Kinder einen Job zu finden, von dem man auch leben kann, der lebt wohl auf einem anderen Planeten.

Natürlich birgt das Heiraten die Gefahr der Trennung und der damit verbundenen Probleme, die sich aufgrund der emotionalen Thematik selten wirklich völlig emotionsfrei lösen lassen. Vor allem, wenn Kinder im Spiel sind. Dass allerdings hier wieder so getan wird, als wären nur die Männer unschuldige Opfer und ihren hinterhältigen Frauen schutzlos ausgeliefert, die sowieso alle nur geldgierig sind und Kinder als Waffe mißbrauchen, ist wohl weniger einer realistischen Lebensbetrachtung, als eher der typisch antifeministischen Hysterie und Misogynie geschuldet.

Bleibt zum Abschluß eigentlich nur zu sagen: Keiner wird zum heiraten gezwungen. Wer in Frauen grunsätzlich nur Parasiten und miese Abzockerinnen sehen kann, sollte sich besser komplett von ihnen fernhalten. Nicht nur sich selbst tut er damit einen Gefallen. Aber er soll nicht andere mit seinem Hass anstecken, nur weil er selbst mit seinem Leben nicht klarkommt.

9 Kommentare zu “Sogenannte „Heiratswarnung“ der Antifeministen trieft vor Halbwahrheiten und Opferdenken

  1. Was geht Sie das an? Hören Sie ednlich auf ein Bild von Frauen zu schreiben, das nicht der Wahrheit entspricht. Sie sind keine Heiligen und Ihre Geschlechtsgenossinen auch nicht. Glauben Sie ja nicht, dass das so ewig weitergehen kann. natürlich sind nicht alle Frauen parasiten. aber viele von Leibe verblendete Idioten fallen nunmal auf Frauen rein. Warum dürfen wir uns gegenseitig nicht unterstützen. Sie sind keine Heilige. Seit Jahren werden Männer diffar,miert. jetzt sind die Frauen dran. sie sollen auch mal wissen wie das ist von vornherein als Täter abgestempelt zu werden kein schönes gefühl nicht wahr….

    • 1. Du behauptest Dinge, die ich nicht gesagt habe.

      -ich habe nie von Heiligen gesprochen, das interpretierst du blind in den Text rein
      -ich habe niemanden pauschal diffamiert, allerdings rechtfertigst du mit dieser unwahren Unterstellung Diffamierung von Frauen – ich würde sagen: Eigentor

      2. Du mußt schon mir überlassen, zu welchen Themen ich mich äußere, und „was mich das angeht“.
      3. Das nächste Mal bitte auf ein Mindestmaß an Gramatik und Orthographie achten. Oder wenigstens vor dem Schreiben abreagieren.

  2. Merke: Wer IN der Ehe ein guter Vater ist, bleibt es in der Regel auch NACH einer Ehe.

    Typischer Fall von „Frauen-sind-die-besseren-Menschen“-Argumentation. Eine Frau kann einen guten Vater auch aus ganz niederträchtigen Motiven heraus ausgrenzen.

    Merke: Wo sich Macht konzentriert, dort wird Missbrauch getrieben. Und nein, Frauen sind nicht das moralisch höher stehende Geschlecht und deshalb auch nicht dagegen gefeit.

    • @ Ravananga

      Typischer Fall von „Frauen-sind-die-besseren-Menschen“-Argumentation.

      Den Zusammenhang wirst du sicher so erklären können, dass er auch ersichtlich ist.

      Eine Frau kann einen guten Vater auch aus ganz niederträchtigen Motiven heraus ausgrenzen.

      Ich schrieb „in der Regel“ und nicht „ausschließlich“. Das es Mütter gibt, die den Vater ihrer Kinder ausgrenzen, heißt nicht, dass das auch alle tun, so wie es suggeriert wird.

      Merke: Wo sich Macht konzentriert, dort wird Missbrauch getrieben.

      Richtig. Aber inwiefern soll das auf alle scheidungswilligen Frauen zutreffen?

      Und nein, Frauen sind nicht das moralisch höher stehende Geschlecht

      Hat auch niemand behauptet. Männer sind es allerdings auch nicht.
      Ich bitte doch darum, keine Aussagen in Beiträge reinzulegen, die nicht drinstehen.

    • *Typischer Fall von „Frauen-sind-die-besseren-Menschen“-Argumentation. Eine Frau kann einen guten Vater auch aus ganz niederträchtigen Motiven heraus ausgrenzen*

      Aber die meisten Frauen tuns nicht. Wär ja auch schon allein aus praktischen Gründen blöde, Frau will ja auch mal was unternehmen, da ist es schon schön wenn Papa sich auch kümmert und das Kind mal nimmt. Zudem hat man das Kind ja auch gern, und wenn es Papa sehen will, wäre es dem Kind (!) gegenüber grausam, das zu verwehren.

      Da muss man schon ganz schön niederträchtig sein, und das sind die meisten Menschen dann ja nicht, gell?

  3. Den Zusammenhang wirst du sicher so erklären können, dass er auch ersichtlich ist.

    Du postuliertest, dass ein guter Vater nicht ausgegrenzt wird. Dem liegt zugrunde, dass eine moralisch hochstehende Macht hier immer das richtige Urteil fällt. Die Mutter. Der bessere Mensch.

    • Du postuliertest, dass ein guter Vater nicht ausgegrenzt wird.

      Nein, tu ich nicht. Geht auch ziemlich deutlich hervor, wie ich eben nochmal betont habe. Lesen hilft.

  4. Ach so, 80 Prozent der Frauen lassen sich scheiden weil es sich finanziell für sie lohnt? Na klar ist das so! Da scheißt doch die Frau drauf, ob ihr Mann sie vernachlässt, sie betrügt oder ihr gar Gewalt antut. Nein, sie tun es nur des Geldes wegen, ist doch viel cooler (*IronieOff*).

    Wenn es nach der Sippschaft von der IGAF geht, sind alle Frauen bloß feministisch verseuchte und missratene Versorgungshuren, die nichts anderes im Sinn haben, als Männer zu manipulieren, auszubeuten und eventuell sogar zu ruinieren. Sie behaupten zwar gerne mal, dass es gar nicht so frauenfeindlich gemeint ist, propagieren aber genau dieses Bild.

    Tatsache ist allerdings, dass die Rechte der Väter wirklich zu wünschen übrig lässt. Du hast Recht, Onyx, wenn du sagst, dass hinterhältige Frauen, die den liebevollen Vätern aus niederen Beweggründen die Kinder entziehen Ausnahmen sind und nicht die Regel. Allerdings gibt es tatsächlich solche Frauen, und die scheinen mit dieser Masche sehr oft durchzukommen.

    Du schreibst ja, es sei eine feministische Forderung, Väter mehr in die Familienarbeit einzubeziehen. Und dazu gehört es eigentlich auch, eben diese Benachteiligung anzuprangern, aber in den meisten feminischten Blogs wird dieses Problem leider gar nicht oder nur am Rande erwähnt.

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