maskulistische Feindbildpflege: faken von feministischen Beiträgen

Seit Jahren machen netzaktive feministisch positionierte Frauen diese Erfahrung. Sie finden in irgendwelchen Foren, Blogs und Kommenarspalten ihre Namen und Beiträge, die sie aber nie geschrieben haben. Nicht selten absichtlich mit Inhalten, die Betroffene selbst niemals tätigen würde. Dumme, rassistische, pointiert menschenfeindliche oder sexualisierte Inhalte. Und das alles nur mit einem Ziel: Diejenige unmöglich dastehen zu lassen und damit ihren Ruf zu zerstören.

Das Witzige ist, eigentlich ist es allgemein bekannt, dass Feministinnen so gut wie nie auf maskulistischen Seiten schreiben. Schon gar nicht mit ihrem kompletten Klarnamen. Auch in fremden Kommentarspalten könnten sich die Faker wenigstens so viel Mühe geben, sich nicht allzu dummen Bullshit einfallen zu lassen. Das ist nämlich wirklich auffällig und es ist dann sehr klar, aus welcher Ecke das wiedermal kommt.
Auch unter Maskulisten selbst ist das eigentlich bekannt. Aber bekannt ist genauso, dass die die Realität gern mal beiseite schieben. Deswegen kann man förmlich dabei zusehen, wie sich die geifernde Gemeinde auf den gefakten Beitrag stürzt, und die vermeintliche Autorin niederpöbelt.

Mein Eindruck ist der: Wenn festgestellt wird, dass „der Feind“ doch nicht so dumm ist, wie man es gern hätte, muß man es eben so hinbiegen, als wäre es doch so. Das heißt, es müssen Feindbilder erfunden werden, damit man was zum echauffieren hat und sich nicht mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten beschäftigen muß.

Für wen ist das eigentlich das größere Armutszeugnis? Für den, der den Beitrag schreibt? Für diejenigen, die drauf reagieren? Oder die Administration, die das wider besseren Wissens stehenlässt, auch nach Aufforderung, das Fake zu löschen?

Ein wirklich armseliges Bild. Für alle, die daran aktiv mitwirken. Und das wollen Männer sein? ROFL. Kinder sind das. Feige Hosenscheißer, die nur anonym das Maul aufreißen können. Auf sowas möchte ich noch nicht mal spucken, dafür wäre mir mein Speichel zu schade.

26 Kommentare zu “maskulistische Feindbildpflege: faken von feministischen Beiträgen

    • Ist das ernst gemeint? Wie fändest du es, wenn du unter deinem Namen dumme und frauenfeindliche Beiträge in irgendwelchen Kommentarspalten oder feministischen Foren finden würdest, und alle die drauf antworten, tun so, als würden sie wirklich glauben, dass das von dir ist und reagieren ihren Frust an „dir“ ab, obwohl sie wissen dass es nicht so ist?

    • Sage ich irgendwo, dass es gut ist oder zweifele ich an, daß so etwas passiert?
      Ich finde nur mal wieder das Abwerten aller Maskulisten übertrieben. Schön aber wie du für das Abwerten das „Mann sein“ betonst. Würde einer Frau ein solches Verhalten auch gerade das Frau sein absprechen?

    • „Wo und wie tu ich das?“

      Und das wollen Männer sein? ROFL. Kinder sind das.

      Hier meinst du, dass sie keine Männer mehr sind und wechselst zum geschlechtslosen Kind. Ich finde, dass das „Männer“ recht betont ist. Ein Mann macht doch nichts was Frauen schadet, er beschützt und umhätschelt sie. Wenn er etwas falsches macht (wie hier richtig dargestellt), dann ist er eben kein Mann mehr.
      „Und das wollen Erwachsene sein? Das sind Kinder“ wäre ja die richtige Formulierung, wenn du ihre Unerwachsenheit ansprechen willst.
      Aber ich vermute über das Mannsein absprechen meintest du sie besser treffen zu können.

    • Ich finde, dass das „Männer“ recht betont ist. Ein Mann macht doch nichts was Frauen schadet, er beschützt und umhätschelt sie. Wenn er etwas falsches macht (wie hier richtig dargestellt), dann ist er eben kein Mann mehr.

      Und ich finde, dass du verdamt viel und falsch interpretieren kannst.
      Männer sind doch angeblich das rationalere, logischere, vernünftigere Geschlecht. Das Geschlecht, dass die Welt am leben hält.
      Darüber kann ich nunmehr nur noch lachen. Aber es ist immer meine Theorie gewesen, dass Maskulisten und Männer 2 Paar Stiefel sind, was sich ja immer wieder bestätigt.

      Edit: Sieht man übrigens auch daran, dass man einerseits über Zensur auf feministischen Blogs heult, andererseits selbst genauso verfährt. Derjenige, den das konkret betrifft, wird sich schon angesprochen fühlen.

    • @Christian:

      Du hast offensichtlich noch nicht mal die Überschrift begriffen.
      Vom Rest ganz zu schweigen.

      Frau Feministin Christiane.

      ROFL

  1. Es handelt sich eigentlich um ein kriminelles Geschehen. Identitätsdiebstahl mit der Absicht jemanden lächerlich zu machen, oder beruflich fertig zu machen.

    • …genau deswegen finde ich es ja gut und richtig, anonym zu bloggen und zu kommentieren, und nicht allzuviel von sich im WWW auszuplaudern. Auch um Opfer von Stalking-Attacken zu werden, bin ich zu feige. Daher wundere ich mich über die unter Feministinnen verbreitete Meinung, hier von GwenDragon:

      Das wird ihm egal sein, denn er ist ja ein anonymer Feigling ohne beleidigungsfähige Daten.

    • Damit wir uns richtig verstehen: Es ist völlig in Ordnung, wenn Freaks, Perverse und Arschlöcher anonym posten dürfen. Aber Mordaufrufe und Verleumdungen sind nicht das was sich andere Leute von denen erwünschen.
      Jede_r die Blogs und Foren betreiben und anonym beleidigen, rumpöbeln, dürfen sich Feigling nennen lassen. Feiglinge haben keine ladungsfähige Adresse und keine E-Mail.

    • Ich gebe Georgi recht. Es hat alles zwei Seiten. Ich möchte auch nicht unbedingt Dinge von mir weitergeben, die von jedem zurückzuverfolgen sind. Bzw. möchte ich mir schon selbst aussuchen, wem ich diese Dinge übermittle, und wem nicht. Die Polizei sollte schon die Möglichkeit haben, bei Bedarf Leute herauszufischen (und wegen dieser Morddrohungen ermitteln), aber ein x-beliebiger Mensch nicht.
      Zwar können dann auch Idioten auf die Anonymität (vor der breiten Masse) zurückgreifen, aber ich auch. Ich habe keinen Bock auf einen Stalker. Ganz ehrlich. Da bin auch ich zu feige. Blog- und Forentrolle können gelöscht werden, und die Blogs von unangenehmen Zeitgenossen kann man ganz einfach meiden.

    • Die Polizei sollte schon die Möglichkeit haben, bei Bedarf Leute herauszufischen (und wegen dieser Morddrohungen ermitteln), aber ein x-beliebiger Mensch nicht.

      Ermitteln können die gar nix, dazu fehlt denen oft Willen, Kompetenz oder Zeit.
      Der Polizei und der Staatsanwaltschaft ist das wurscht, wenn jemand beleidigt, terrorisiert, Morddrohungen ausstößt. Kein öffentliches Interesse. Sowas haben ich und andere Frauen und Männer schon mehrfach angezeigt und erlebt, dass sowas nicht verfolgt wird.

  2. Tragisch ist, wenn die von Frauen geschundenen Maskulisten noch nicht einmal korrekt zitieren können, Screenshots fälschen, aber dafür Neonazis wie se** auf ihren Blogs und Foren faschistoides und rassistisches posten lassen.
    Kemper hat Recht, Nazis und Maskulisten stehen sich in ihrem totalitären Bild einer Gesellschaft mit Herrschaftsanspruch sehr nahe.

    • Und dieser linke Bereich ist durch Leute wie Zhen besetzt. Wundert´s dich, dass der nicht ernstgenommen wird?

    • Du lies da was ganz anders raus.
      Was hat das mit Feindbild zu tun wenn ich kritisiere dass Nazis bei Männerechtlern ihren rassistischen Hass (wohlgemerkt gegen Männer und Frauen!) abladen dürfen? Liberal ist also, wenn Nazis und Rassisten auf Maskulistenblogs ihren Rassismus und ihre antidemokratischen Thesen abladen dürfen.

    • Leute mit wie Zhen oder sebamax (sebastian oder wie er sich bei dir nennt) sind nicht liberal sondern rassistisch zu nennen.

  3. Dein Beitrag ist etwas widersprüchlich. Wenn diese „Masche“, die Du behauptest wirklich so durchsichtig, durchschaubar und dumm wäre, wie Du es im ersten teil Deines Beitrages schreibst, dann wären die Wut und der blanke Hass den Du dann am Ende äußerst nicht gerechtfertigt.

    Interessant auch immer wieder Darstellung der ominösen Maskulisten, die ja geradezu Illuminatengleich hinter allem stecken – obwohl sie ja gleichzeitig nur strunzdumme Rassisten sind.

    • Merkst du eigentlich, wie du uns genau das hier vorwirfst, das die Maskulisten uns auf ihren Blogs vorwerfen? Die ominösen Feministen und -Innen, die hinter allem stecken, die femizentrierte Weltverschwörung, das Feminat, selbst der Rassismusvorwurf. Alles schon gehört.

    • Ja, Feministinnen und Maskulisten nehmen sich gegenseitig da echt nichts. Jede Seite lehnt es ab, die Gegenseite überhaupt auch nur als annehmbaren Gesprächspartner zu akzeptieren.

      Und jede seite wirft der Anderen die umfassende weltverschwörung vor. Und jede Seite braucht scheinbar auch unbedingt den Nazivergleich für die andere Seite.

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