„Sie hat abgetrieben? Vergewaltigt sie!“ – Spanischer Bischof findet Abtreibungen schlimmer als Hitlers und Stalins Verbrechen und legitimiert damit Vergewaltigungen

Spanischer Bischof legitimiert Vergewaltigung
Der Erzbischof von Granada, Javier Martinez, hat in seiner Weihnachtspredigt gesagt, dass Frauen vergewaltigt werden dürften, wenn sie abgetrieben haben. Der Autor Manuel António Pina ist in der Tageszeitung Jornal de Notícias außer sich: „Die spanische Kirche lässt sich in puncto Intoleranz von niemandem reinreden. … Nachdem der kirchennahe [Premier] Mariano Rajoy seine Absicht verkündet hatte, ‚die Verderbnis des weltlichen Abtreibungsgesetzes‘ auszurotten, die während der Regierung von Zapatero genehmigt wurde, bekam ich eine Weihnachtspredigt des Erzbischofs von Granada in die Hände, in der er sagte, dass eine Frau, die abtreibt, ‚einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers gibt, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe‘. … Für den Erzbischof sind Hitlers und Stalins Verbrechen (Francos Verbrechen hat er vergessen) ‚weniger abscheulich als Abtreibung‘. In solchen Situationen wünscht sich sogar ein Nicht-Gläubiger, es gäbe einen Gott, um diese Menschen zu verurteilen.“

Quelle

Christliche Nächstenliebe, hm?

Ohne Worte…

8 Kommentare zu “„Sie hat abgetrieben? Vergewaltigt sie!“ – Spanischer Bischof findet Abtreibungen schlimmer als Hitlers und Stalins Verbrechen und legitimiert damit Vergewaltigungen

  1. In einer Gesellschaft der Vernunft würden solche Leute allenfalls schreiend und Schilder schwenkend in der Fußgängerzone stehen, während sie von vorbeigehenden Passanten ob ihrer kruden Ansichten belächelt werden. Aber solange man die Psychose Glaube als Massenphänomen Religion akzeptiert, kriegen diese Menschen mehr Beachtung, als sie verdienen.

    • Aus der von dir verlinkten Seite:

      “To kill a defenseless child, and that his own mother does it!” said the bishop, adding, “This gives men the absolute license, without limit, to abuse the body of the woman, because she endures the tragedy, and she endures it as if it were a right: the right to live all of her life weighed down by a crime that always leaves traces in the conscience and for which doctors, not psychiatrists nor all of the specialists, know a remedy.”

      Das ist wohl die Übersetzung dessen, was der „gute“ Mann gesagt hat. Nun weiß ich nicht, in welchem Tonfall er das gesagt hat, aber selbst wenn es Bedauern wäre, wäre die Aussage, dass er es unglaublich schade findet, dass Frauen abtreiben und so Männern die Erlaubnis erteilen würde, ihre (der Frauen) Körper zu missbrauchen. Dass Abtreibung Missbrauch erlaubte, wäre also auch dort enthalten.

    • Ein Live-Auszug

      Auch die Aussage bezüglich Hitler und Stalin ist auf der Seite vorhanden.

      “A law is promulgated that puts thousands of professionals (doctors, nurses) – above all them – in situations very similar to those that must have confronted the doctors or the soldiers under the regimes of Hitler or Stalin, or in any one of the dictatorships that existed in the 20th century.,” said Martinez, adding that abortion is even worse because it is carried out against the “defenseless.”

      Er begründet also das „größere Verbrechen“ damit, dass sich Abtreibungen gegen Wehrlose richten. (Also gegen wenige Tage alte Zellen ohne entwickeltes Nervensystem)

      Ja genau, warum haben sich Hitlers und Stalins Opfer nicht einfach gewehrt? Dann wäre alles sicher halb so wild gewesen…

      Da fällt mir nur noch ein:

  2. Der Artikel ist schon alt, hatte mich damals schon nicht damit befassen wollen. Nicht weil der Unhalt keinen Aufreger wert wäre. Aber solch eine Überraschung ist das aus dem Mund eines Katholiken eher nicht, oder?
    Und je duchtränkter eine Gesellschaft von Reliion ist, um so radikaler und extremer sind die Ansichten, die dort vertreten werden. Das endet dann im arabischen Raum damit, dass Frauen einen Vormund brauchen und nicht Autofahren dürfen.
    Im Prinzip sind in der Botschaft des Kirchfürsten zwei wichtige Botschaften enthalten. Die eine beruft sich auf das „Gottgegebene Gesetz, dass der Mann über die Frau nach gutdünken befinden kann (was man in allen restriktiven Religionen findet, vom orthoxen Juden, über Katholiken bis hin zum Islam) und des weiteren redet er die Verbrechen der katholischen Kirche während der Nazi-Zeit klein. Der Vatikan hat sich nicht mit Ruhm bekleckert und dies muss natürlich klein geredet werden.

    Ich sage dazu nur folgendes: Eine Gesellschaft, die es einem Individuum gestattet, sich straflos derartig zu äußern, muss sich fragen, was es in einer EU zu suchen hat.

    Und Ratzinger sollte sich fragen, ob er dieser Dreckschleuder das predigen nicht verbieten sollte. Leider erfährt man von den Konsequenzen nichts.

    • Der Artikel stammt vom Januar, also sooo alt nun auch wieder nicht.

      und des weiteren redet er die Verbrechen der katholischen Kirche während der Nazi-Zeit klein.

      Während der Nazizeit? Die katholische Kirche hat sich seit ihrer gesamten Existenz einiges aufs Kerbholz geladen. Wie viele Millionen Leben hat sie auf dem Gewissen? Wie viele Morde gehen auf ihr Konto? Wie viele Kinder sind Opfer heuchlerischer triebiger Moralapostel geworden, die ohne jegliche Sanktion davongekommen sind?

      Also ehrlich, wenn es um Verbrechensbekämpfung geht, sollte sich die katholische Kirche mal sehr zurückhalten und lieber in ihren eigenen Reihen aufräumen, bevor sie auf andere zeigen.

      Leider erfährt man von den Konsequenzen nichts.

      Wie immer.

  3. Ich habe eine Mail einer Leserin erhalten, die mich netterweise auf einen Link zum „Tagebuch eines Pfarrers“ hingewiesen hat, in dem es in dem knapp 12minütigen Podcast hieß, dass die Pressemitteilung, der Erzbischof von Granada habe in einer Predigt dazu aufgerufen, dass Frauen, die abgetrieben haben, vergewaltigt werden dürfen, eine fehlinterpretierte, fehlübersetzte und aus dem Zusammenhang gerissen verkürzte Fehlmeldung sei.

    Da ich mich auch nicht nur auf die Interpretation eines Pfarrers verlassen, sondern den Text selbst im Original lesen wollte („eine Krähe…“ usw), habe ich Google bemüht, um die im Podcast angegebene Quelle, die Homepage des Erzbischofs, zu suchen, auf der die komplette Predigt im Original zu lesen ist.

    Homilía domingo IV Adviento en la catedral
    Fecha: 23/12/2009
    DOMINGO IV DE ADVIENTO (20-12-2009) Queridos sacerdotes, niños de la escuela de cantores, hermanos y amigos: Viendo cómo marcha del mundo, cada vez es menos difícil percibir hasta qué punto la celebración de la Navidad es incorrecta, porque la Navidad sacude los cimientos de este mundo para salvarlos, para recuperarlos iluminados y purificados por la gracia y la misericordia de Cristo. Pero hoy la Navidad estorba, Cristo estorba, la cruz estorba, los cristianos y la Iglesia estorban a los que tienen la pretensión del poder absoluto. Es algo muy comprensible: la pasión del poder siempre ha sido muy fuerte en los hombres. Tan fuerte, tan poderosa y tan permanente en la historia como la lujuria, la envidia o el egoísmo, como cada uno de los siete pecados capitales. Estos pecados acompañan toda la historia humana, y es evidente que los seres humanos no somos capaces por nosotros mismos de liberarnos de ellos. Sólo Cristo tiene el poder de liberarnos de los pecados capitales. En el mundo actual se hace cada vez más visible la gran verdad que recordaba Juan Pablo II y que de otras mil maneras no deja de repetir Benedicto XVI: es posible construir un mundo al margen de Dios, al margen de Jesucristo -estamos asistiendo a su construcción-, pero se trata de la Torre de Babel. Este mundo morirá aplastado por sí mismo, por su propia pretensión de absoluto, y su caída será el signo, la señal de que un mundo contra Dios es un mundo contra el hombre. ¡Dios no es nuestro enemigo! ¡No es nuestro adversario! Es la única tierra firme sobre la que una vida humana -verdaderamente humana- sobre la que un amor humano -verdaderamente humano- sobre la que una sociedad humana, un trabajo humano, una economía y una política humanas pueden ser construidas. ¡Cuántos pecados hay en la historia cristiana que podemos reconocer visibles! ¡Tangibles! ¡Cuántos crímenes y asesinatos! Nos lo echan en cara constantemente como si nos avergonzaran. ¡No los ocultamos! Lo que sorprende no es el pecado ni el escándalo. Lo que sorprende no es que el mundo sea mundo. Lo que sorprende es la santidad, y la Iglesia siempre ha estado llena –y lo sigue estando ahora- de santidad. Lo que provoca sorpresa, estupor, asombro, y al mismo tiempo deseos de participar de su luz y de su gracia, es la santidad. ¿Pero qué es lo que produce un mundo sin Dios? Lo que produce nuestro mundo: desesperanza, tristeza, y una desvalorización cada vez más radical. Pocas imágenes en la historia más tristes que la que han ofrecido nuestros parlamentarios aplaudiendo lo que por fin se ha convertido en un derecho: matar a niños en el seno de la madre. ¿Y a eso le llaman progreso? Se promulga una ley que pone a miles de profesionales (médicos, enfermeras,…) -sobre todo a ellos- en situaciones muy similares a las que tuvieron que afrontar los médicos o los soldados bajo el régimen de Hitler o de Stalin, o en cualquiera de las dictaduras que existieron en el s.XX y que realmente establecieron la legalidad de otros crímenes, menos repugnantes que el del aborto. Porque es de cobardes matar al débil. Hubo en la Edad Media -en esa preciosa Edad Media que nadie se atreve a recordar porque tampoco es políticamente correcto- una orden militar cristiana donde los caballeros hacían el juramento de no combatir nunca con menos de dos enemigos a la vez, porque para un caballero cristiano era indigno combatir de igual a igual con quien no era cristiano. El mundo puede llamarlo estupidez. Yo le llamo valor. Pero matar a un niño indefenso, ¡y que lo haga su propia madre! Eso le da a los varones la licencia absoluta, sin límites, de abusar del cuerpo de la mujer, porque la tragedia se la traga ella, y se la traga como si fuera un derecho: el derecho a vivir toda la vida apesadumbrada por un crimen que siempre deja huellas en la conciencia y para el que ni los médicos ni los psiquiatras ni todas las técnicas conocen el remedio. Sólo existe una medicina para este crimen: el perdón, medicina que sólo conocemos los cristianos. Un médico que haya practicado cientos de abortos y que algún día caiga arrodillado, asombrado de su propia mezquindad humana, es abrazado por el Señor. Una adolescente engañada por el chico que abusó de ella o por sus padres, o por la imagen que tiene de sí misma, siempre tendrá en la Iglesia una casa, una familia y una madre. Ayer mismo me referían el precioso testimonio de un niño deforme que había nacido sin un brazo y una pierna. Hoy casi es un adulto. Me contaban la alegría con la que vive su situación, cómo se baña en la playa junto a sus amigos con su brazo y su pierna ortopédica, y me decían que esa risa no existiría hoy en la creación si una madre hubiera decidido que no era estéticamente correcto tener un niño así. Queridos hermanos, el mundo está en tinieblas, y un mundo así está abocado a la violencia y al pecado, al abuso de los hombres con los hombres. Esta licencia para matar no es más que un primer paso de la pérdida de libertad en nuestra sociedad, el primer paso –gravísimo- que anuncia que estamos ya en una nueva y terrible dictadura -¡terrible!- y que la libertad es una palabra vacía, porque el Estado tiene el poder de decidir para qué sí o para qué no somos libres, de decidir quién tiene derecho a vivir y quién no, qué es lo que tiene que haber en nuestra conciencia, cómo llamar a las cosas, o cómo deben ser nuestras relaciones humanas, incluso las más íntimas, qué es o no un matrimonio. No es una dictadura, no, es el tipo de autoritarismo tiránico de las sociedades primitivas. Y nosotros lo permitimos con una pasmosa tranquilidad, lo consentimos sin alterarnos porque el show tiene que continuar, porque tienen que seguir el consumo y la fiesta. Hoy toca fiesta, no se sabe porqué. Porque si se celebrara o se tuviera realmente conciencia de lo que significa que Cristo ha nacido, sería imposible no vivir estas fiestas con un corazón grande y sencillo que no necesita gastar casi nada, que sólo necesita la amistad y los afectos de unos por otros, regalos que no tienen precio y tan sencillos como que estéis cerca o que alguien juegue más con sus hijos. Que cristo haya nacido significa que toda vida es sagrada, no sólo desde su concepción, sino desde toda la eternidad. Hemos sido amados y queridos por Dios, antes incluso de que hubieran nacido nuestros padres. El ser humano no está por encima de Dios. Puede destruir su obra, como podemos destruir este mundo o millones de vidas con una bomba atómica, pero la herida que deja en nosotros, en nuestros hermanos y en la tierra, el retroceso que significa para la humanidad en tanto que humanidad, en tanto que seres capaces de usar la razón, la libertad y el amor que nos definen frente a las demás especies animales, es enorme. Es la humanidad la que retrocede con este genocidio silencioso al que se nos invita y que ahora se promueve, genocidio que se impone a ciertos profesionales como si fuera una obligación –repito: el mismo tipo de obligación que las que tenían los oficiales en los campos de concentración de Auschwitz o Dachau, en los que no podían rebelarse porque eran órdenes superiores-. Nosotros no tenemos que luchar contra nadie, tan sólo celebrar bien la Navidad, la eucaristía. Sólo tenemos que ser lo que somos, expresar que porque Cristo ha nacido toda persona -hasta el anciano con demencia senil más humilde y pobre, hasta el muchacho deforme- es la imagen viva del Dios que es amor, del Dios que se ha entregado por nosotros para rescatarnos del pecado y la desesperanza. El tono de mis palabras puede haceros pensar que estoy haciendo campaña. Ni mucho menos. Se trata de libertad, libertad que no la dan las leyes, sino que nace de Dios, y que nadie nos puede arrebatar. Libertad para vivir y amar al mundo, a las personas, y amar no con un amor místico, ¡sino con el amor humano en el que se ha encarnado el Hijo de Dios! Cada uno en su vocación y en su puesto puede querer apasionadamente a las personas que el Señor le pone delante: jefe, compañeros de trabajo llenos de envidia, gente insoportable, o ese familiar que siempre te echa en cuenta cosas que se imagina. Os doy dos consejos muy sencillos para vivir la Navidad. El primero es que nos paremos un momento a adorar al niño Jesús en el Belén que hay en vuestras casas. El significado del Belén es que vuestra vida, la de vuestros hijos, la de cada persona con la que nos cruzamos por la calles es preciosa, que cada vida vale más que todos los retratos del Museo del Prado, porque es una imagen viva y hablante de Dios. ¡Eso es la belleza! Pararos un momento y explicadle a los niños que vivimos de una forma distinta al mundo porque sabemos esto, no simplemente porque lo creemos, sino porque tenemos la experiencia que nos ha entregado la Iglesia, la experiencia de que a la luz del Belén, como a la luz de la mañana de Pascua, es posible, en medio de un mundo de pecado, vivir entre nosotros una humanidad bellísima, incomparable, donde se ve a Dios en cada rostro humano de cualquier lengua y clase social. ¡Pararos un momento para daros cuenta! No significa eliminar las celebraciones normales con turrón y champán. Precisamente es esto lo que les da sentido. Porque si falta este sentido entonces uno puede comprender a las personas que dicen que son las fiestas más tristes, porque les falta un hijo o porque les ha sucedido cualquier otra desgracia. ¿Cómo abrir entonces una botella de champán? ¿Cómo cantar y celebrar entonces la alegría? ¡Claro que sí! No a lo mejor con la superficialidad de muchas cenas o villancicos tal como los celebramos o vivimos en ocasiones, pero sí con la conciencia de que gracias al nacimiento de Cristo el llanto por un hijo muerto no es la última voz que resuena en la creación. Por todas partes resuena otra voz mucho más poderosa que abraza hasta al pecador más terrible, un voz cuyo amor lo único que hace al ver nuestra miseria es llorar por nosotros. Jesús le dijo a las mujeres: “No lloréis por mí” (Lc 23, 27-31), porque estaba desempeñando su oficio, ¡el oficio de amar! “Llorad más bien por vuestras y por vuestros hijos”. Este es el primer consejo: pararse un momento para ser conscientes de ese amor. El segundo es este: pensad en diez regalos que no se compren, de los que no cuestan, regalos que valen mucho más que los que se pueden comprar. Dádselos a vuestra mujer o a vuestro marido, decidle algo a la persona que no soportáis en la cena, responded con amor a una ofensa y no entréis en su juego, escuchad unos minutos a la persona que no aguantáis sin protestar interiormente, haced algo que sea bello, que os construya. En el pasaje de un evangelio apócrifo se dice que Jesús caminaba con sus discípulos cuando se toparon con el cadáver de un perro descomponiéndose. Los discípulos le dijeron: “Jesús, qué mal huele”, pero Jesús les hizo notar que sus dientes eran muy blancos. No hay, pues, ser humano por el que no podamos hacer esto. Ese es el regalo que tenemos que aprender para extender así el testigo del amor, el tejido de la Iglesia. No os olvidéis de intentarlo. Si no podéis diez haced cinco, y si no dos. Pero no dejéis pasar la Navidad sin hacer un regalo de los que no se pueden comprar o pagar. Porque no tienen precio.

    Leider gibt es diese Rede nur in spanischer Sprache und weder meine spärlichen Spanischkenntnisse noch der Google-Translator reichen leider für eine zuverlässige Übersetzung aus.
    Wenn eine/r meiner LeserInnen des Spanischen mächtig ist, wäre ich dankbar für eine Übersetzung.

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