Feministisch oder feminismuskritisch?

Christian lobt einen Artikel in den Himmel, der sich – laut Titel – an Feministinnen richtet, sie mögen doch Frauen endlich in Ruhe lassen. Ein hübscher reißerischer Titel, auf den Antifeministen natürlich gern anspringen.

Gemeint ist der Artikel auf dem Blog Blogblume, der sich angeblich gegen den Feminismus richtet, der anderen prinzipiell vorschreiben will, wie sie was zu tun oder zu lassen haben.

Nun hätte er es gerne, wenn sich „feministische Blogs sich der interessanten Aufgabe stellen würden, sich damit zu beschäftigen…“ (*rofl* welche interessante Aufgabe bitte?)

Aber gut, tun wir ihm den Gefallen und setzen uns damit mal auseinander.

Also, worum geht es hier?

Es geht um Kritik an einem übertriebenen Feminismus, der Männer verhöhnt und verwöhnte Prinzessinnen heranzüchtet, die sich aus ihrem warmen Nest heraus auf hohem Niveau über Probleme beklagen, die sie gar nicht betreffen. Nun weiß ich zwar nicht, was sie damit genau meint, aber ich betrachte es nicht als übertrieben an, sich mit den Problemen anderer zu beschäftigen, auch wenn sie einen nicht selbst betreffen. Ist das nicht ein klassisch antifeministischer Vorwurf, Feministinnen würden sich nur egoistisch für ihre eigenen Interessen einsetzen? Da passt doch was nicht zusammen.

Dass Antifeministen die Kritik erstmal gefällt, ist klar. Dass sie so tun, als träfe das alles auf „den Feminismus“ zu, auch.

Ich fühle mich davon allerdings gar nicht angesprochen, deswegen sehe ich gar keine Veranlassung, mich damit kritisch auseinanderzusetzen. Im Gegenteil, vieles, wenn auch nicht alles davon teile ich sogar. Ich ziehe mir einfach den Schuh nicht an, der da hingestellt wird. Weder hasse ich Männer, noch will ich anderen was vorschreiben, spiele die Schwache, um Vorteile zu ergattern oder intrigiere zickig herum. Das sind ja im Wesentlichen die Kritikpunkte, die sie anspricht.

Ich würde sogar sagen, dass der Artikel insgesamt ziemlich feministisch geprägt ist, auch wenn es gegenteilig dargestellt wird.

Ich muss vor allem auf keinen Link klicken, den ihr mit “Sexistische Kackscheiße” (euer Schlachtruf mit der ihr eure Armee zu den Waffen ruft) betitelt während ihr euch aber gleichzeitig beim Bademodemodel der H&M-Werbung die Lippen leckt.

Hier wirft sie was zusammen, was man differenzieren muß. Warum darf man keinen Sexismus kritisieren, wenn man ein Bademodenmodel attraktiv findet? Das eine hat mit dem anderen nur bedingt was zu tun und sollte im Kontext betrachtet werden.

Ich bin in einem Haushalt nur mit Frauen aufgewachsen. Wir waren Mutter + drei Töchter. Ich kenne diese ganzen Psychospielchen. Ich kenne das “auf Prinzessin” machen, um an Ziele zu gelangen. Diese künstliche Betroffenheit mit dem Charakter eines aufgescheuchten Hühnerstalls. Ich kenne das Ausstechen von Konkurrenz aus Angst, schlechter dazustehen. Ich kenne auch genauso das Vortäuschen von Schwäche, um unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen.

Klassische Voraussetzungen, zur Feministin zu werden *giggel*, weil Feministinnen mMn genau dieses Tussigehabe ablehnen. Ich erinnere mich mit Grausen an meine Schulzeit und meine Klassenkameradinnen, die sich genau so verhalten haben. Ich war anders, bin anders, und das ist gut so.

Ich bin frei und will so leben wie ich will

Wenn das keine urfeministische Position ist, was ist es dann bitte?

Desweiteren betont und fordert sie die Gleichbehandlung der Geschlechter.

Wie kommt es, dass ausgerechnet „Frauen und Männer sind ja so verschieden“-Christian das so diskussionswert findet und sich Feministinnen damit selbstkritisch auseinandersetzen sollen? Ich wüßte nicht, wo ich da widersprechen sollte.
Schaut man sich mal in ihrem Blog den Kommentarbereich an, sieht man auch, WER da widerspricht. Erzkonservative Antifeministen und Biologisten, die die Gleichbehandlung der Geschlechter aufs Schärfste verurteilen.

Ich weiß nicht, warum sich der Artikel so speziell nur gegen Feministinnen richten soll. Ich sehe das nicht. Besonders nicht, wenn sie die Floskel „Also Frau mußt du aber…“ mit einem entschlossenen „Ich muß gar nichts“ vehement an sich abprallen lässt. Es sind wohl keine Feministinnen, die Frauen in bestimmte Verhaltenszwänge weisen wollen. Ganz sicher nicht. Diese Floskel hört man weitaus öfter von traditionell denkenden Gemütern, für die Geschlechtergleichheit ein feministisches Unding in dekadenten Wohlstandszeiten ist.

Wie gesagt, ich fühle mich von dem, was da kritisiert wird, nicht angesprochen. Es werden eine Menge feministische Positionen vertreten, die ich teile. Das feministische Feindbild, dass sie dort aufstellt, ist mir fremd.

Der Artikel lehnt Feminismus nicht ab. Im Gegenteil, er propagiert einen freiheitlich denkenden Feminismus und kritisiert einschränkende Denkvorschriften. Warum sollen sich da nicht auch Antifeministen angesprochen fühlen? Die Autorin möchte vielleicht feminismuskritisch rüberkommen. Letztlich prangert sie aber nur radikale Positionen an, die im Antifeminismus aber genauso zu finden sind.

Und zu guter Letzt:

Dieser Artikel richtet sich nicht an die Gesamtheit der Feministinnen. Ausgenommen sind jene, die sich der Bedeutung von Gerechtigkeit im Klaren sind. Jene, die wissen, dass alle Menschen gleichwertige Wesen sind. Jene, die wissen, dass eine Frau mehr Qualitäten hat, als sich verletzlich zu geben, um ihre Ziele zu erreichen. Jene, die etwas erreicht haben, weil sie Vorurteile überwunden haben.

Na also. Vorurteile zu überwinden gehört doch zu den Hauptanliegen von Feministinnen. Warum sonst kämpfen sie so gegen altbackene Klischees?

54 Kommentare zu “Feministisch oder feminismuskritisch?

  1. Ich habe sie deswegen angesprochen, weil ich eben von diesen selbsternannten Feministinnen (es waren in diesem Fall tatsächlich nur Frauen) oftmals aufs bitterböseste beleidigt wurde, wenn ich einen Standpunkt vertrat.

    Sätze die mit „Frauen müssen/Frauen sollen“ höre ich eben nie von Männern, sondern von Frauen, die der Meinung sind, dass ich ihr Weltbildkonstrukt zerstöre.

    Das zeigt, dass diese perverse Form des Feminismus genau in die gleiche Richtung geht wie das Machoverhalten irgendwelcher Idioten.

    Vom Feminismus gibt es so viele Strömungen, die sich teilweise sogar widersprechen und gegenseitig hassen. Deswegen würde ich mich nicht als Feministin sehen, weil es für mich weder DEN Feminismus, noch DIE Feministin gibt. Für mich ist es momentan einfach nur ein Bullshit-Bingo-Wort, dass sich gut in der Biografie macht.

    Ich muss meine Einstellung und meinen Gedanken keinen Überbegriff geben, weil es meine Sicht verfälschen würde und gleichzeitig einschränkt. Ich sehe es bei so vielen anderen Bewegungen und weiß so sowas endet.

    • Nun, ich kenne deinen Standpunkt nicht. Aber offenbar leben wir in verschiedenen Blogwelten. Ich mache da gänzlich andere Erfahrungen als du. Aber ich bin ja auch eine böse Feministin, hab ich mir sagen lassen. 😀

      Das zeigt, dass diese perverse Form des Feminismus genau in die gleiche Richtung geht wie das Machoverhalten irgendwelcher Idioten.

      Für mich stellt sich die Frage, was für dich die „perverse Form“ ist. Dieser Begriff ist ja nicht festgelegt und sehr dehnbar.

      Deswegen würde ich mich nicht als Feministin sehen, weil es für mich weder DEN Feminismus, noch DIE Feministin gibt.

      Wegen des schwammigen Begriffes oder wegen der Inhalte? Wie man sich nennt, oder ob man sich überhaupt irgendwie nennt, spielt letztlich keine Rolle. Ich habe mich auch nie als Feministin bezeichnet. Das haben andere für mich übernommen, die der Meinung waren, dass es schon feministisch ist, eine eigene Meinung zu haben. Ok, damit kann ich leben, dann bin ich gern eine.

  2. „Der Artikel lehnt Feminismus nicht ab. Im Gegenteil, er propagiert einen freiheitlich denkenden Feminismus und kritisiert einschränkende Denkvorschriften. “

    Ich weiß, dass dir eine differenzierte Einstellung zum Antifeminismus sehr schwer fällt, aber vielleicht hast du bemerkt, dass ich mich in meiner Besprechung ihres Artikels gar nicht gegen DEN Feminismus ausspreche. Sondern eben gegen den Genderfeminismus, der auch ihr nicht gefällt. (ich spreche mich sogar in dem Artikel noch gegen einen radikalen Maskulismus/Antifeminimus aus)

    Aus ihrer Auffassung geht recht klar hervor, dass sie Artikel wie den von sanczny und acid23, den du meiner Meinung nach gut fandest, ablehnt (denn sie sind beide Radikalfeministen) und die Privilegientheorie, gegenderte Sprache und die Vorstellungen, dass Männer die Frauen unterdrücken ebenfalls. Wenn du auch dagegen bist: Wunderbar.

    Aber das bist du ja nicht.

    • Ich weiß, dass dir eine differenzierte Einstellung zum Antifeminismus sehr schwer fällt,

      Das fällt Antifeministen selbst schwer. Aber lassen wir das.

      aber vielleicht hast du bemerkt, dass ich mich in meiner Besprechung ihres Artikels gar nicht gegen DEN Feminismus ausspreche.

      Und deine Kommentatoren natürlich auch nicht. Nie.

      Aus ihrer Auffassung geht recht klar hervor, dass sie Artikel wie den von sanczny und acid23, den du meiner Meinung nach gut fandest, ablehnt (denn sie sind beide Radikalfeministen) und die Privilegientheorie, gegenderte Sprache und die Vorstellungen, dass Männer die Frauen unterdrücken ebenfalls. Wenn du auch dagegen bist: Wunderbar.

      Aber das bist du ja nicht.

      Och Christian, lern endlich lesen und lass das freie interpretieren sein. Ich bin es leid, immer wieder bei Null anzufangen, nur weil du nur selektiv liest.

      Äußer dich lieber inhaltlich zur Frage, warum du als überzeugter Vertreter der Unterschiedlichkeit der Geschlechter einen Artikel so hoch lobst, der Gleichbehandlung fordert. Oder fandest du es nur gut, weil es vordergründig um Feminismuskritik ging?

  3. @Onyx

    „Das fällt Antifeministen selbst schwer. Aber lassen wir das.“

    Einigen. Ich kritisiere in der Regel, was mir nicht gefällt.

    „Und deine Kommentatoren natürlich auch nicht. Nie.“

    Was hat das damit zu tun? Ich habe eben eine freie Kommentarpolitik und würde natürlich auch Kommentare von Lantzschi und Co stehen lassen.

    Ich hingegen schreibe recht ausdrücklich:

    „Schöne Worte! Starke Frauen, die sich auf ihre Leistungen berufen und so leben wollen wie sie sind. Ich würde mich freuen, wenn diese Art des Feminismus sich weiter ausbreitet und sich mehr Feministinnen gegen die Forderungen aus dem Genderfeminismus aussprechen

    Ich spreche mich hier also für eine bestimmte Form des Feminismus ausdrücklich auch. Ich habe auch wiederholt deutlich gemacht, dass ich einen Equityfeminismus für wichtig halte. Klar, das passt nicht in deinen Feindbildaufbau. Aber dafür kann ich ja auch nichts.

    „Äußer dich lieber inhaltlich zur Frage, warum du als überzeugter Vertreter der Unterschiedlichkeit der Geschlechter einen Artikel so hoch lobst, der Gleichbehandlung fordert. Oder fandest du es nur gut, weil es vordergründig um Feminismuskritik ging?“

    habe ich ja eigentlich oben schon beantwortet. Sie will eben eine Gleichberechtigung und keine erzwungene Gleichstellung. Leistung statt Quote. Finde ich gut. Weil ich für Gleichberechtigung bin. Weil ich wie sie dagegen bin, dass die Auflösung von Geschlechterrollen so dogmatisch betrieben wird, dass man sich nicht mehr frei entscheiden kann zu leben wie man will.
    Ich finde ihre Vorstellung von starken Frauen, die sich bewusst für einen Weg entscheiden wesentlich besser als dieses Rollenbild- und Unterdrückungsdenken, in dem jedes rollenkonforme Verhalten sogleich eine Stärkung des unterdrückenden Patriarchats ist.

    Ich habe eben – ebenso wie Ricarda – ein wesentlich positiveres Frauenbild als diese Teile des Feminismus. Bei ihr und mir sind – um ihre Worte zu verwenden – Frauen keine Sklaven.

    • Klar, das passt nicht in deinen Feindbildaufbau.

      Welcher Feindbildaufbau?

      Sie will eben eine Gleichberechtigung und keine erzwungene Gleichstellung.

      Sie will, dass Geschlechter gleich behandelt werden. Wortwörtlich. Wie soll das funktionieren, wenn Geschlechter doch so verschieden sind?

      Weil ich wie sie dagegen bin, dass die Auflösung von Geschlechterrollen so dogmatisch betrieben wird, dass man sich nicht mehr frei entscheiden kann zu leben wie man will.

      Genau diese freie Entscheidung fordern Feministinnen auch. Wahlfreiheit eben.

      Ich finde ihre Vorstellung von starken Frauen, die sich bewusst für einen Weg entscheiden wesentlich besser als dieses Rollenbild- und Unterdrückungsdenken, in dem jedes rollenkonforme Verhalten sogleich eine Stärkung des unterdrückenden Patriarchats ist.

      Was heißt Unterdrückungsdenken. Es kommt immer auf die Ursache und Motivation an, aus der heraus sich das Verhalten ergibt. Tatsächlich freie Wahl oder Indoktrination?

      Bei ihr und mir sind – um ihre Worte zu verwenden – Frauen keine Sklaven.

      Ich glaube, diese Übereinstimmung biegst du dir zurecht. Frauen sind für dich vielleicht keine Sklaven von Männern, aber von Hormonen. Das sind sie bei mir nicht. Ich glaube tatsächlich, dass Menschen sich frei entscheiden können, wenn es die gesellschaftlichen Umstände erlauben. Sklave des anderen Geschlechts ist aber generell niemand.

  4. @onyx

    „Welcher Feindbildaufbau?“

    Der, in dem du jede Kritik am Feminismus als schlecht darstellst und jeden, der sie äußerst abwertest.

    „Sie will, dass Geschlechter gleich behandelt werden. Wortwörtlich. Wie soll das funktionieren, wenn Geschlechter doch so verschieden sind?“

    Gleiche Rechte und Pflichten und jeder kann daraus machen, was er kann und will. Sie spricht sich ja gerade dagegen aus Sonderrechte oder Frauenquoten anzuwenden.

    „Genau diese freie Entscheidung fordern Feministinnen auch. Wahlfreiheit eben.“

    und du kannst noch nicht einmal ein klein wenig Einschränkung sehen, die im Gender-Feminismus gefordert wird? Etwa etwas in die Richtung von „Verhalt dich nicht so rollenkonform“ „reproduziere keine Geschlechterrollen“ so etwas in der Art?
    Wie kam es denn deiner Meinung nach dazu, dass ihre Freundin von Feministinnen gefragt wurde, warum sie mit ihrer Heirat und sogar dem wechseln ihres Namens geschlechterrollen reproduziert?
    War das Ausdruck von Wahlfreiheit, ihr dieses Verhalten madig zu machen? Oder gehst du da einfach auf „No true scotsman“?

    „Was heißt Unterdrückungsdenken. Es kommt immer auf die Ursache und Motivation an, aus der heraus sich das Verhalten ergibt. Tatsächlich freie Wahl oder Indoktrination?“

    Sie sieht es eben als freie Wahl. Viele im Feminismus sprechen diese freie Wahl und damit auch die Wahlfreiheit ab und bestehen darauf, dass ein solches Verhalten indoktriniert ist. Damit sprechen sie einem die freie Wahl effektiv ab. Denn wer eine freie Wahl in eine bestimmte Richtung ausübt gibt damit zu erkennen, dass er noch indoktriniert ist. Weswegen die Freundin dann ja auch angepflaumt wurde.

    „Ich glaube, diese Übereinstimmung biegst du dir zurecht. Frauen sind für dich vielleicht keine Sklaven von Männern, aber von Hormonen.“

    Frauen und Männer werden durch Hormone beeinflusst, natürlich. Aber diese unterdrücken sie nicht. Und es betrifft auch das Individuum weit aus weniger. Denn das kann machen, was es will, es kann nur nicht wollen, was es will. Außerdem erfordert meine Theorie nicht, dass man Männern zu Unterdrückern macht. Was hingegen im Feminismus eigentlich die Haupterklärung für so ziemlich alles ist.

    „Das sind sie bei mir nicht.“

    Aber auf welcher Basis? Hast du da inzwischen eine Theorie, wie die Geschlechterunterschiede entstehen? Und wie ordnest du da CAH, CAIS, Transsexuelle, cloacal exstrophy, Truner Syndrom, Homosexualität und was noch nicht alles ein?
    Solange man keine schlüssige Erklärung hat, ist es letztendlich Wunschdenken. Vielleicht wird es einfach mal Zeit, dass du nicht nur meckerst, sondern mal in die Grundlagen gehst. Aber dann müsste man sich natürlich festlegen. Und sich mit Gegenargumenten auseinandersetzen. Unangenehm, gerade wenn es das eigene Weltbild kaputt macht,

    „Ich glaube tatsächlich, dass Menschen sich frei entscheiden können, wenn es die gesellschaftlichen Umstände erlauben. Sklave des anderen Geschlechts ist aber generell niemand.“

    Interessant. Und erlauben es bei uns die gesellschaftlichen Umstände? Welche gesellschaftlichen Umstände wirken sich denn nachteilig zB für Frauen aus und wer unterhält diese? Welche wirken sich nachteilig für Männer aus und wer unterhält diese? Ist da aus deiner Sicht kein Patriarchat, keine Phallogokratie und keine hegemoniale Männlichkeit vorhanden?

    • Der, in dem du jede Kritik am Feminismus als schlecht darstellst und jeden, der sie äußerst abwertest.

      Wiedermal eine Unterstellung. Wen werte ich denn ab, der nicht völlig ideologisch und undifferenziert Feminismusbashing betreibt?

      und du kannst noch nicht einmal ein klein wenig Einschränkung sehen, die im Gender-Feminismus gefordert wird? Etwa etwas in die Richtung von “Verhalt dich nicht so rollenkonform”

      Was genau wird im Genderfeminismus gefordert? Dass man nicht heiraten und den Namen seines Partners annehmen darf? Unsinn.
      Ich sehe im Antifeminismus wesentlich mehr Einschränkungen, was die Wahlfreiheit betrifft. Etwa etwas in der Richtung von „verhalte dich gefälligst rollenkonform“. Viele Frauen, die ihren Weg gehen und sich nicht rollenkonform verhalten, erleben das tagtäglich. Dazu muß man ja nicht mal bewußt und aktiv Feministin sein. Auch Frauen, die sich rollenkonform verhalten, werden von Antifeministen angegriffen. Deswegen betrachte ich den Artikel eher als Kritik an Antifeministen. Das sehen die natürlich nicht, weil Ricarda Feministinnen anspricht. Aber wenn man ihre Forderungen sieht und antifeministische Diskussionskultur kennt, sieht man schnell, dass da vieles nicht zusammenpasst. Mit feministischen Positionen dagegen durchaus.

      Wie kam es denn deiner Meinung nach dazu, dass ihre Freundin von Feministinnen gefragt wurde, warum sie mit ihrer Heirat und sogar dem wechseln ihres Namens geschlechterrollen reproduziert?

      Genaugenommen stimmt das ja auch. Ich finds nur nicht schlimm, wenn es ihre freie Wahl war.

      Sie sieht es eben als freie Wahl. Viele im Feminismus sprechen diese freie Wahl und damit auch die Wahlfreiheit ab

      Wie gesagt, im Antifeminismus geht das noch ein Stück heftiger ab. Da wird nicht nur rhetorisch gefragt, ob man denn nicht emanzipiert sei, da geht es richtig primitiv unter die Gürtellinie.

      Aber auf welcher Basis?

      Auf der Basis praktischer Lebenserfahrung. Das Leben ist ein buntes Gemisch aus rollenkonformen und rollenuntypischen Verhaltensweisen, die ständig wechseln und sich verschiedenen Lebenssituationen anpassen. Das alles nur auf Hormone abzustellen, ist einfach zu kurzsichtig und einseitig.

      Und wie ordnest du da CAH, CAIS, Transsexuelle, cloacal exstrophy, Truner Syndrom, Homosexualität und was noch nicht alles ein?

      Gar nicht. Ich bin nicht so ein Theoretiker und Schubladenfetischist wie du. Und jetzt pack dein Stöckchen wieder weg, ich springe nicht drüber.

      Frauen und Männer werden durch Hormone beeinflusst, natürlich. Aber diese unterdrücken sie nicht. Und es betrifft auch das Individuum weit aus weniger. Denn das kann machen, was es will, es kann nur nicht wollen, was es will.

      Auch nach dieser Theorie ist die Forderung, sich rollenkonform zu verhalten mindestens genauso obsolet wie das Gegenteil.

      Interessant. Und erlauben es bei uns die gesellschaftlichen Umstände?

      Wenn sich Menschen endlich von sexistischen Vorurteilen lösen und anderen Wahlfreiheit gestatten, natürlich. Beispiele dafür findest du alltäglich. Das fängt schon bei der Kindererziehung an und hört bei der klassischen Frage „Kind, Beruf oder beides?“ noch lange nicht auf.

    • Christian:

      Und wie ordnest du da CAH, CAIS, Transsexuelle, cloacal exstrophy, Truner Syndrom, Homosexualität und was noch nicht alles ein?

      Ich verweise hier nochmal auf den Artikel von Joachim, der eine typische CAH-Studie unter die Lupe genommen hat:

      http://www.scilogs.de/wblogs/blog/quantenwelt/ber-den-tellerrand/2012-07-04/steuern-hormone-die-berufswahl

      Abgesehen von der sonstigen Kritik kann man folgendes garnicht oft genug wiederholen:

      CAH-Mädchen kommen mit maskulinisierten äußeren Geschlechtsorganen zur Welt, die inneren Geschlechtsorgane sind aber weiblich und sie werden fast immer weiblich sozialisiert. Deshalb beschreiben die Forscherinnen diese Untersuchung als ein natürliches Experiment, mit dem man den Einfluss von Hormonen testen kann.

      Perfekt ist das Experiment aber nicht und die Forscherinnen nennen in der Veröffentlichung den wichtigsten Einwand: Menschen mit CAH unterscheiden sich von welchen ohne CAH. Sie werden hormonell behandelt und Mädchen werden mehrfach operiert. Das könnte Einfluss auf die Entwicklung haben, nicht nur weil die Umwelt anders auf die reagiert, sondern auch weil sie sich ihrer ungewöhnlichen Situation bewusst sind und so vielleicht eher festgelegte Geschlechterrollen hinterfragen.

      Natürlich. Wie verbohrt muss man eigentlich sein, um es einfach vorauszusetzen, dass CAH-Mädchen „weiblich sozialisiert“ würden?

    • @ketcar

      Die Studie ist in der Tat schlecht. Aber das liegt auch insbesondere an der Bildung der Berufsgruppen, die für mich nicht nachvollziehbar ist.

      CAH-Mädchen werden als Mädchen aufgezogen. Sie werden äußerlich auch als Mädchen wahrgenommen und der Sozialisationsdruck der Gesellschaft liegt in soweit im vollen Umfang auf ihnen.
      Ich finde es immer interessant, wie unbestimmt Sozialisation plötzlich wird, wenn es um diesen Bereich geht.
      Sonst ist es eine Umgestaltung, die einen enormen Gesellschaftlichen Druck an die Person heranträgt, nach dem sie sich auszurichten macht und die an dem Phänotyp festmacht. Plötzlich aber spielt dann dieser Phänotyp nur noch eine geringe Rolle und die Mädchen machen sich davon frei (wie eigentlich?), weil sie Operationen hinter sich haben, die sie weiblicher machen. Wie genau dieses Entkommen aus den gesellschaflichen Normen funktioniert und warum es nicht auch solche gibt, die Überkompensieren, die also versuchen ganz besonders weiblich zu sein, um die Operation zu bestätigen und sich ihrer Geschlechtsidentität zu versichern, bleibt meist außen vor.

      VIelleicht kannst du mir ja mal erklären, wie das aus deiner Sicht funktioniert und welche Forschung deine Sicht der Dinge stützt?

    • @Christian:

      Die Studie ist in der Tat schlecht. Aber das liegt auch insbesondere an der Bildung der Berufsgruppen, die für mich nicht nachvollziehbar ist.

      Achso, was dich aber nicht daran hindert, dich auf sie zu berufen (hier und auf deinem Blog).

      Sie werden äußerlich auch als Mädchen wahrgenommen und der Sozialisationsdruck der Gesellschaft liegt in soweit im vollen Umfang auf ihnen.

      Das setzt du eben einfach mal voraus. Es ist genauso möglich, dass die Eltern im Bewusstsein des Krankheitsbildes, rollenabweichendes Verhalten eher weniger sanktionieren und der Sozialisationsdruck somit abgeschwächt wird.

      Plötzlich aber spielt dann dieser Phänotyp nur noch eine geringe Rolle und die Mädchen machen sich davon frei (wie eigentlich?),

      Mit Phänotyp meinst du bestimmt teilweise Vermännlichung der Genitalien, Hirsutismus und vermännlichter Körperbau…oder was?

      Wie genau dieses Entkommen aus den gesellschaflichen Normen funktioniert und warum es nicht auch solche gibt, die Überkompensieren, die also versuchen ganz besonders weiblich zu sein,

      Wieso sollte es das nicht geben? Es gibt ja auch Lesben, die sich versuchen „ganz besonders weiblich zu geben“ um nicht dem Klischee zu entsprechen.

      Wäre ja auch konsistent mit dieser Grafik:

      Den „weiblichsten“ Things-People Koeffizienten erreicht nämlich ein CAH-Mädchen. Kann natürlich auch an der doppelt so großen Stichprobe im Vergleich zur Kontrollgruppe liegen, aber das Argument sollte dann auch für die 4 CAH-Mädchen-Dreiecke am „männlicheren“ Ende gelten.

      Wäre interessant zu sehen, wie sich das Bild änderte, wenn man n bei der „unnaffected“ Gruppe auch auf 46 hochschraubt. Ob dann auch ein paar Punkte am „männlicheren“ Ende auftauchen?

      Mussten uns die „Forscher“ leider vorenthalten.

      VIelleicht kannst du mir ja mal erklären, wie das aus deiner Sicht funktioniert und welche Forschung deine Sicht der Dinge stützt?

      Siehe die Studie auf die du dich einst berufen hast. Die Überkompensationstheorie wäre dadurch gedeckt, 3, 4 Ausreißer auf der männlichen Seite ließen sich bei der Kontrollgruppe vermutlich auch erreichen, wenn man bei Nr. 21 nicht einfach aufhört zu fragen und mal bis Nr. 46 weiterfragt.

    • Christian:

      und du kannst noch nicht einmal ein klein wenig Einschränkung sehen, die im Gender-Feminismus gefordert wird? Etwa etwas in die Richtung von “Verhalt dich nicht so rollenkonform” “reproduziere keine Geschlechterrollen” so etwas in der Art?

      Nun, wenn jede Entscheidung frei ist, warum regen du und Ricarda sich dann über solche Forderungen auf?

      Nur mal zusammengefasst, wie das bei mir ankommt: Wenn einem nahegelegt wird, dass man eine Krampfemanze ist, so man einen Doppelnamen annimmt, oder seinen Namen sogar behalten möchte und in Folge doch lieber den Namen des Ehemannes annimmt, um nicht als männerhassende Emanze diffamiert zu werden, ist es also eine freie Entscheidung.

      Hingegen wird es als _einschränkend_ empfunden, wenn einem daraufhin vorgeworfen wird, auf diese Weise Stereotype zu reproduzieren.

      Merkt ihr denn garnicht, was für ein Widerspruch das ist?

      Wenn die Ricardas dieser Welt so unglaublich stark, unabhängig und frei in ihren Entscheidungen sind, dann sollte es sie doch einigermaßen kalt lassem, wenn Feministinnen von ihrem Recht auf freie Rede Gebrauch machen und „sexistischte Kackscheiße“ als solche benennen.

      Außer natürlich, wenn diese „ich bin sowas von frei und stark“-Attitüde ein riesen Fake ist von jemandem, der Kritik nicht verträgt.

    • Christian:

      War das Ausdruck von Wahlfreiheit, ihr dieses Verhalten madig zu machen?

      Nach deiner Logik ja wohl schon. Sie hat die freie Wahl schließlich immer noch.

      Oder etwa nur dann nicht, wenn Feministinnen Verhalten bewerten? Kann natürlich auch sein…

    • Genau diesen Gedanken hab ich weitergeführt und deswegen Ricardas Artikel aus dem anderen Blickwinkel, als Kritik am Antifeminismus betrachtet. Weil dort das von ihr kritisierte Verhalten wesentlich stärker auftritt.
      Wer weiß, wie der Artikel ausgefallen wäre, wenn Antifemininisten ihre Kommentare zu der geplanten Hochzeit der Freundin mit ihren typischen „Abzock“-Unterstellungen und Verlinkungen zu ihren „Heiratswarnungen“ geschmückt hätten. Hinweise auf die freie Wahl und „ich will so leben wie ich will“ wäre dann wohl als typisch feministischer Egoismus interpretiert worden. Aber das wäre sicher was gaaanz anderes gewesen und hätte auch keine solchen Anerkennungen wie „schöne erfrischende Worte“ bekommen. Dann wäre es nur ein weiterer Fall von „weiblichem Opferdenken“ gewesen…

    • @ketcar

      Wenn ein Verhalten als unakzeptabel kritisiert wird, dann wird keine Wahlfreiheit zugestanden. Natürlich hat sie faktisch noch eine Wahl, schließlich führen die Kritikerinnen ja nicht gewaltsam ihre Hand über das Formular und zwingen sie so, den eigenen Namen zu behalten. Aber das ändert nichts daran, dass es innerhalb ihrer Ansichten keine Wahlfreiheit gibt.
      Damit stehen die feministischen Ansichten hier nicht mehr für Wahlfreiheit, auch wenn die Braut diese hat.

    • Christian:

      Wenn ein Verhalten als unakzeptabel kritisiert wird, dann wird keine Wahlfreiheit zugestanden

      Wo stand da was von „unakzeptabel“? Ich halte das Verhalten für kritikwürdig, aber nicht für „unakzeptabel“. Habe auch nichts davon gelesen, dass das Verhalten der Freundin als „unakzeptabel“ eingestuft worden wäre.

      Oder ist das wieder nur ’ne Suggestion der Marke „die freiheitsfeindlichen Feministinnen wollen alle unakzeptablen Abweichler alles verbieten!“

    • Oder ist das wieder nur ‘ne Suggestion der Marke “die freiheitsfeindlichen Feministinnen wollen alle unakzeptablen Abweichler alles verbieten!”

      Genau das.

    • @ ketcar

      Schauen wir uns das Ereignis nochmal an:

      http://www.formspring.me/pseudoerbse/q/352425408366397012

      Die Freundin von Ricarda bekommt Folgendes zu hören: „Findest du es nicht rückschrittlich und total überholt einer so idiotischen Tradition wie dem Heiraten nachzugehen? Ich habe dich immer für eine emanzipierte Frau gehalten. Hoffentlich behältst du wenigstens deinen Nachnamen.“

      Die Angesprochene antwortet folgendermaßen: „Ich bin emanzipiert genug um allein entscheiden zu können, ob ich heirate und meinen Nachnamen behalte oder nicht.“

      Darauf folgt jetzt Deine Argumentation: „Nur mal zusammengefasst, wie das bei mir ankommt: Wenn einem nahegelegt wird, dass man eine Krampfemanze ist, so man einen Doppelnamen annimmt, oder seinen Namen sogar behalten möchte und in Folge doch lieber den Namen des Ehemannes annimmt, um nicht als männerhassende Emanze diffamiert zu werden, ist es also eine freie Entscheidung.“

      Habe ich etwas verpasst? Wo steht das denn? Offenbar war es doch genau umgekehrt, dass also versucht wurde psychischen Druck in die gegenteilige Richtung aufzubauen.
      Nicht „Wenn Du einen Doppelnamen annimmst oder deinen Namen sogar behalten möchtest, bist Du eine männerhassende Krampfemanze“ sondern „Wenn Du heiratest (und auch noch Deinen Namen nicht behältst), bist Du rückschrittlich, idiotisch, gehst einer überholten Tradition nach, bist Du keine emanzipierte Frau.“

      Bei beiden genannten Beispielen wird versucht von außen psychischen Druck auf eine Person auszuüben, um ihre Wahl im Sinne einer bestimmten ideologischen Auffassung zu beeinflussen. Im ersten genannten Fall soll der Person in den Kopf gesetzt werden: „Wenn Du nicht so handelst, wie ich dies vorschlage, bist Du eine Krampfemanze“, im zweiten genannten Fall soll ihr in den Kopf gesetzt werden: „Wenn Du nicht so handelst, wie ich dies vorschlage, bist Du eine rückständige, idiotische, unemanzipierte Frau.“

      Beide Fälle rechtfertigen den Widerstand des Individuums, welches in solcher Weise manipuliert werden soll, seine persönliche Wahl nicht nach den eigenen Werten und Gründen, sondern von den ideologischen Prämissen anderer leiten zu lassen.

      Nur: das erste (von Dir) genannte Beispiel scheint in diesem Fall in der Realität nicht stattgefunden zu haben, das zweite sehr wohl. Also ist es selbstverständlich, dass sich der Widerstand nicht gegen ein konstruiertes Beispiel versuchter traditionalistischer Manipulation richtet, sondern eben gegen das reale Erlebnis von versuchter vulgärfeministischer Manipulation.

      Darauf antwortet Ricardas Freundin: „Ich bin emanzipiert genug um allein entscheiden zu können, ob ich heirate und meinen Nachnamen behalte oder nicht.“

      Und genau so könnte sie auch auf das von Dir konstruierte Beispiel reagieren. Sie weist einfach die Anmaßung des Gegenübers zurück über den Aufbau von psychischem Druck auf Grundlage irgendwelcher ideologischer Prämissen in ihre freie Wahl gemäß ihrer eigenen Gründe und Werte einzugreifen.

      Völlig richtig! Und im besten Sinne des Wortes feministisch und emanzipiert!

      “Wenn die Ricardas dieser Welt so unglaublich stark, unabhängig und frei in ihren Entscheidungen sind, dann sollte es sie doch einigermaßen kalt lassen, wenn Feministinnen von ihrem Recht auf freie Rede Gebrauch machen und “sexistischte Kackscheiße” als solche benennen.“

      Wenn die Ricardas dieser Welt nicht mit BESTIMMTEN Feministinnen darin übereinstimmen, dass es sich bei einem bestimmten Phänomen um „sexistische Kackscheiße“ handelt oder sie diesen Begriff oder gängige Verwendungen dieses Begriffs ablehnen und wenn sich die Ricardas in dieser Welt von BESTIMMTEN Feministinnen bevormundet fühlen, dann haben sie alles Recht der Welt von ihrer EIGENEN Redefreiheit Gebrauch zu machen und dies zum Ausdruck zu bringen. Redefreiheit gilt nicht nur für eine Seite.

      „Außer natürlich, wenn diese “ich bin sowas von frei und stark”-Attitüde ein riesen Fake ist von jemandem, der Kritik nicht verträgt.“

      Es gehört Mut, Reife und Stärke dazu einen solchen Text zu schreiben und zu veröffentlichen, denn es ist abzusehen, wie jene Sorte von Feministinnen, die hier gemeint ist, darauf reagieren wird.

      Und irgendwelche Mutmaßungen, dass Dogmatismus, Fanatismus und autoritäres Gehabe doch typisch für Antifeministen (ein von mir abgelehnter Begriff und abgelehntes Konzept) aber nicht für Feministinnen sei, kann niemand ernst nehmen, der die radikalen Fraktionen beider Richtungen kennt – die sich in psychodynamischer und entwicklungspsychologischer Hinsicht nämlich in nichts unterscheiden und in ihrem autoritären Gehabe schon gar nicht!

    • Nur: das erste (von Dir) genannte Beispiel scheint in diesem Fall in der Realität nicht stattgefunden zu haben, das zweite sehr wohl. Also ist es selbstverständlich, dass sich der Widerstand nicht gegen ein konstruiertes Beispiel versuchter traditionalistischer Manipulation richtet, sondern eben gegen das reale Erlebnis von versuchter vulgärfeministischer Manipulation.

      In diesem Fall ja. Aber ich verwette meinen Hintern darauf, dass die Reaktionen anders verlaufen wären, wäre Fall 1 eingetreten.

      Es gehört Mut, Reife und Stärke dazu einen solchen Text zu schreiben und zu veröffentlichen, denn es ist abzusehen, wie jene Sorte von Feministinnen, die hier gemeint ist, darauf reagieren wird.

      Bisher hab ich in den Reaktionen überwiegend Lob vernommen. Und auch ein bisschen Pöbelei, allerdings kam die nicht von Feministinnen.

    • Sorry Leszek, aber diese „es sind beide Seiten irgendwie gleich böse“-Nummer halte ich in diesem Fall für nicht angebracht.

      Tatsächlich stehen Leute, die von einem verlangen, ihren Nachnamen abzulegen, für mich nicht auf einer Stufe mit Leuten, die einen darin bestärken, ihn zu behalten. Um es klar und deutlich zu sagen: Die Verbieger stehen für mich nicht auf einer Stufe mit Leuten, die sich gegen das Verbiegen aussprechen.

      Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Leute „einfach so“ aus freien Stücken ihren Nachnamen aufgeben, sondern weil sie Sanktionen fürchten.

      Und ich glaube, Menschen geben ungern vor sich selbst und anderen zu, dass sie sich verbogen haben, sondern romantisieren ihr Verbiegen lieber als emanzipierte Entscheidung. Es bleibt ja auch wenig übrig, oder?

      Es gehört (auch heute) genau 0 Arsch in der Hose dazu, den Namen seines Ehemannes anzunehmen. Hingegen muss man sich von allen Seiten als Krampfemanze betiteln lassen, will man seinen Namen behalten.

      Es gehört schon eine gehörige Portion Ignoranz dazu, das nicht wahrzunehmen (anders kann ich mir diese unangebrachte Gleichsetzung nicht erklären).

      Noch unverständlicher finde ich allerdings, dass dir nicht klar ist „wo das steht“. Schau dich doch mal in deinen Bekannten- u. Verwandtenkreis und frage mal, wieviele Männer den Namen ihrer Frau angenommen haben und wie es sich umgekehrt verhält.

      Also entweder ist das ein ursacheloser Zustand…oder Frauen fürchten (zurecht) die Konsequenzen, wenn sie sich als „Emanze“ outen…

      Es gehört Mut, Reife und Stärke dazu einen solchen Text zu schreiben und zu veröffentlichen, denn es ist abzusehen, wie jene Sorte von Feministinnen, die hier gemeint ist, darauf reagieren wird.

      Ja sicher – gegen eine Mindermeinung zu holzen, das erfordert schon eine gehörige Portion Mut..

      Ernsthaft?

      Davon kann man sich ja auf der Kommentarseite des besagten Blog-Beitrags überzeugen: Die militanten Feministinnen halten schon ihre Fackeln und Mistgabeln bereit, es ist unglaublich beeindruckend, wie die Verfasserin sich dem feministischen Lynchmob entgegenstellt…oh nein, warte… es ist natürlich genau so, wie man es nach Emanzenbashing gewohnt ist, die Bloggerin kann sich vor Zuspruch kaum retten. Wie mag das nur kommen?

      Vor diesem Hintergrund hat das Hyperventilieren über das kleine Häuflein Emanzen, das sich dafür ausspricht, seinen Nachnamen zu behalten, natürlich eine ganz besondere Note.

      Was den Dogmatismus und den Fanatismus beider Seiten angeht hast du sicher recht. Nur finde ich es ein bisschen widerlicher, fanatisch dafür einzutreten, dass jemand einen Teil seiner Identität aufgeben soll, statt fanatisch dafür einzutreten, es nicht zu tun.

      Ach ja – ich halte es für nicht diskutabel, ob letzteres „vulgärfeministisch“ ist.

    • *Es gehört (auch heute) genau 0 Arsch in der Hose dazu, den Namen seines Ehemannes anzunehmen. Hingegen muss man sich von allen Seiten als Krampfemanze betiteln lassen, will man seinen Namen behalten.*

      Ganz genau das. Ich hab mir angewöhnt die Männer zu fragen, ob SIE denn bereit wären ihren Namen abzulegen. Mit interessanten Ergebnissen und Einsichten ihrerseits.

      *Und ich glaube, Menschen geben ungern vor sich selbst und anderen zu, dass sie sich verbogen haben, sondern romantisieren ihr Verbiegen lieber als emanzipierte Entscheidung. Es bleibt ja auch wenig übrig, oder?*

      Eine Freundin von mir hat den Namen ihres Mannes angenommen, weil sie als Scheidungskind gerne möchte, dass ihre Kinder denselben Nachnamen wie Mama und Papa haben. Das ist tatsächlich das einzige wirkliche Argument abseits von „Oooooh wir gehören zusammen und das ist so romantisch und gehört sich auch so“ Andererseits hatten meine Tante und mein Onkel nie Probleme damit, anders als meine Mutter und Oma und Opa (erst verheiratet, dann Oma anderweitig verheiratet, nach Tod des 2. Ehemanns wieder einander geheiratet. Laaaaang und kompliziert :)) zu heißen. Der Mann meiner Tante hat sogar ihren Namen angenommen 🙂

    • Ich hab mir angewöhnt die Männer zu fragen, ob SIE denn bereit wären ihren Namen abzulegen. Mit interessanten Ergebnissen und Einsichten ihrerseits.

      Interessant. Zum Beispiel?

    • @ketcar

      „Nun, wenn jede Entscheidung frei ist, warum regen du und Ricarda sich dann über solche Forderungen auf?“

      Weil sie die freie Entscheidung einschränkt zugunsten einer Ideologie?

      „Merkt ihr denn garnicht, was für ein Widerspruch das ist?“

      In der Tat merke ich den Widerspruch nicht, die Lösung erscheint mir recht einfach. Es ist sowohl konservativer Druck einen Namen abzulegen als auch feministischer Druck, als Frau seinen Namen stets zu behalten abzulehnen. Jedenfalls aber ist eine Entscheidung zu respektieren und nicht aus Prinzip einer der beiden Wege zu fordern, schon gar nicht sollte man am Hochzeitstag der Braut die Hochzeit madig machen, auf die sie sich freut.

      „Wenn die Ricardas dieser Welt so unglaublich stark, unabhängig und frei in ihren Entscheidungen sind, dann sollte es sie doch einigermaßen kalt lassem, wenn Feministinnen von ihrem Recht auf freie Rede Gebrauch machen und “sexistischte Kackscheiße” als solche benennen.“

      Das ist ja mal ein schönes Argument. Warum sollte man das ignorieren und sich nicht darüber aufregen können, wenn sich Leute auf diese Art in das Leben anderer einmischen können. „wenn du stark bist, dann muss dir alles egal sein“ ist zwar ein interessantes Argument im Sinne der Signaling Theory, aber ansonsten doch eher schwach.

      „Außer natürlich, wenn diese “ich bin sowas von frei und stark”-Attitüde ein riesen Fake ist von jemandem, der Kritik nicht verträgt.“

      Also sind Feministinnen schwach, weil sie nach deiner Theorie oben es einfach nicht ertragen können, wenn eine Frau den Namen des Mannes annimmt oder anderes „Geschlechterrollen reproduzierendes“ machen, sondern sich darüber aufregen?

    • “Nun, wenn jede Entscheidung frei ist, warum regen du und Ricarda sich dann über solche Forderungen auf?”

      Weil sie die freie Entscheidung einschränkt zugunsten einer Ideologie?

      Ganz schön Opferdenken. Hast du nicht immer argumentiert, dass wirklich starke Frauen alles erreichen können, was sie wollen, und die patriarchale Ideologie, die Frauen einschränkt, existiert gar nicht? Und jetzt werden sie auf einmal durch Feministinnen eingeschränkt? Inwiefern denn?

    • In dem einige wenige Frauen die sich als Elite sehen (und oft lesbisch sind) den anderen Frauen , die überweigend hetero sind, erzählen wollen wie sie zu leben haben

    • Na und? Eine wirklich starke Frau ist doch dadurch nicht eingeschränkt, sondern wird doch darüber stehen, wenn andere ihr Vorschriften machen wollen. Kritik kommt doch ohnehin immer von irgendeiner Seite, egal, was man tut. Warum also nicht drauf pfeifen und einfach sein Leben leben? Weil Kritik von Feministinnen prinzipiell böse ist und das angeprangert werden muß?

    • @Christian:

      Jedenfalls aber ist eine Entscheidung zu respektieren und nicht aus Prinzip einer der beiden Wege zu fordern,

      Was genau ist mit „respektieren“ gemeint? Nö, es flößt mir keinen Respekt ein, wenn jemand seinen Nachnamen aufgibt, warum sollte es?

      Forderungen habe ich keine zu stellen, aber man wird aussprechen dürfen, dass man das besagte Verhalten für unemanzipiert hält?

      Das ist ja mal ein schönes Argument. Warum sollte man das ignorieren und sich nicht darüber aufregen können, wenn sich Leute auf diese Art in das Leben anderer einmischen können.

      Weil man zuvor lang und breit erklärt hat, dass das ja sowieso nicht geht, weil man unglaublichfreiundemanzpiert ist und sich niemals nicht, wirklich und in echt (!) nicht reinreden lässt….

      Also entweder gibt man zu, dass man gesellschaftlichen Zwängen unterliegt. Oder man streitet es ab. Anschließend darüber zu jammern, dass Feministinnen jetzt aber die schöne Hochzeit puttmacht haben, ist irgendwie…inkonsistent.

      Also sind Feministinnen schwach, weil sie nach deiner Theorie oben es einfach nicht ertragen können, wenn eine Frau den Namen des Mannes annimmt oder anderes “Geschlechterrollen reproduzierendes” machen, sondern sich darüber aufregen?

      Also _ich_ habe nicht in einem Atemzug abgestritten und eingeräumt, dass der gesellschaftliche Druck den Ausschlag gibt…

    • Was genau ist mit “respektieren” gemeint? Nö, es flößt mir keinen Respekt ein, wenn jemand seinen Nachnamen aufgibt, warum sollte es?

      Ich glaube, es ist hier eher das „hinnehmen“ gemeint. Jedenfalls gehe ich in gutem Glauben davon aus.

  5. Wie na und? Es geht einigen Frauen anscheinend auf die Eierstöcke ewig das selbe dumme Gelaber vom Patriarchiat u.ä. zu hören oder was Frauen angeblich alles müssen.
    Und das kam in ihrem Fall nicht von Männern.

    Wenn es dann noch ans Männergebashe geht (was sie auch anspricht) dann reicht es auch und es ist doch ok wenn Leute was dazu sagen wenn sexistische oder rassistische Kommentare gegeben werden. Dann muss man nicht mehr drüber stehen. Nennt sich Zivilcourage.

    “ Weil Kritik von Feministinnen prinzipiell böse ist und das angeprangert werden muß?

    Du liest auch nur das was du lesen willst.

    Sie prangert ja nicht alle Feministinnen an. Und mit Kritik hat es oftmals nichts mehr zu tun was sog. Feministinnen von sich geben.

    • Wie na und?

      Ja, na und. Vielen Frauen geht es auf die Nerven, irgendwelche Verhaltensvorschriften von anderen zu bekommen. Egal von wem. Warum es in diesem Fall einen Besonderheitsbonus gibt und für besonders mutig erklärt wird, erschließt sich mir nicht. Eine junge Frau vertritt eine emanzipierte Position und möchte sich nichts vorschreiben lassen. Na prima. Für diese Position kämpfen Feministinnen bereits ein paar Tage, und es ist gut, dass immer mehr Frauen für ihre Position kämpfen. Allerdings weiß ich nicht, warum so getan wird, als hätte es hier einen großen rebellischen Tabubruch gegeben. Da liegt die Vermutung schon nahe, dass es weniger um den Inhalt der Kritik geht, sondern eher um Sender und Empfänger.

      Wenn es dann noch ans Männergebashe geht (was sie auch anspricht) dann reicht es auch und es ist doch ok wenn Leute was dazu sagen wenn sexistische oder rassistische Kommentare gegeben werden. Dann muss man nicht mehr drüber stehen.

      Ich werde dich daran erinnern, wenn Feministinnen das nächste Mal Frauenbashing, Sexismus und Rassismus kritisieren und die typische „stellt euch doch nicht so an und seid nicht so humorlos“-Antwort bekommen.

      Und mit Kritik hat es oftmals nichts mehr zu tun was sog. Feministinnen von sich geben.

      Soll das ein Argument sein?

    • “ ja, na und. Vielen Frauen geht es auf die Nerven, irgendwelche Verhaltensvorschriften von anderen zu bekommen“

      EBEN. Hat Ricarada ja auch so gesagt: Verhaltensvorschriften von Feministinnen. Nur um die geht es jetzt. Nicht um Maskulisten ect. Lenk nicht ab. Es geht hier in diesem Fall einzig und alleine um „euch“ obwohl die Grundaussage natürlich für alle gilt die anderen Menschen irgendwelche Vorschriften machen wollen.

      Dann zu behaupten, Feministinnen haben schon immer dagegen gekämpft ist schon ziemlich absurd weil ja eben von Ricarda gesagt wurde das es ja gerade Femis sind die ihr Sachen vorschreiben wollen. Kann ja nach deiner Logik gar nicht sein 😉

      Versuch doch nicht immer! alles zu verdrehen. Genauso deine Behauptung dieser Rant richtet sich an Antifeministen: Hast du irgendwelche Wahrnehmungsstörungen? Nein…er richtet sich an Feministinnen. Nur an die! Also wahrscheinlich auch an dich. Problem damit?

      “ Ich werde dich daran erinnern, wenn Feministinnen das nächste Mal Frauenbashing, Sexismus und Rassismus kritisieren und die typische “stellt euch doch nicht so an und seid nicht so humorlos”-Antwort bekommen“

      Nicht von mir wenn!!! es kritik ist. Irgendwelches Galaber von Patriach, Privliegien, Alle Männer sind Gwealttäter usw. (vor allem wo keine Privilegien sind oder es gar anders herum ist)) usw. ist keine Kritik sondern ein Fall für das StGB: Nennt sich auch Volksverhetzung.

      Kritik immer gerne solange davon Abstand genommen wird eine bestimmte Gruppe (Männer) pauschal niederzumachen. Sind Feministinnen dazu in der Lage? Ich denke nicht.

      “ Eine junge Frau vertritt eine emanzipierte Position und möchte sich nichts vorschreiben lassen“

      Genau das wurmt euch doch: DAS sich eben Frauen nichts mehr vorschreiben lassen wie sie z leben haben, vor allem nicht von (meist lesbischen) Femis.

    • Lenk nicht ab

      Ich lenke nicht ab. Ich mache auf das zweierlei Maß aufmerksam, das wiedermal betrieben wird. Darauf, dass hier etwas hochgelobt wird, weil es gegen Feministinnen gerichtet ist, aber genau die gleichen Argumente, wenn sie von Feministinnen kommen, kritisiert werden.

      obwohl die Grundaussage natürlich für alle gilt die anderen Menschen irgendwelche Vorschriften machen wollen.

      Na also. Warum sagst du dann, ich solle nicht ablenken, wenn ich ich genau diesen Fokus ebenfalls betone?

      einzig und alleine um “euch”

      Um „uns“? Da bist du bei mir aber falsch, also sprich mich nicht an damit.

      Dann zu behaupten, Feministinnen haben schon immer dagegen gekämpft ist schon ziemlich absurd

      Nö, ist es nicht. Nur weil Ricarda andere Erfahrungen macht, macht das meine Aussage nicht falsch.

      Genauso deine Behauptung dieser Rant richtet sich an Antifeministen: Hast du irgendwelche Wahrnehmungsstörungen? Nein…er richtet sich an Feministinnen. Nur an die! Also wahrscheinlich auch an dich.

      Die Wahrnehmungsstörungen scheinst du zu haben. Woran meinst du denn zu erkennen, dass ich genau zu denen gehöre, die Ricarda anspricht? Mache ich irgendwelche Vorschriften, wie andere zu leben haben?
      Ricarda richtet sich an jene, die Vorschriften machen wollen. Da können sich Antifeministen ruhig auch angesprochen fühlen. Warum, habe ich erklärt. Lesen hilft.

      Kritik immer gerne solange davon Abstand genommen wird eine bestimmte Gruppe (Männer) pauschal niederzumachen. Sind Feministinnen dazu in der Lage? Ich denke nicht.

      Natürlich sind sie das. Wenn du das nicht wahrnimmst, ist das wohl dein Problem, also laste es nicht anderen an.

      Genau das wurmt euch doch: DAS sich eben Frauen nichts mehr vorschreiben lassen wie sie z leben haben, vor allem nicht von (meist lesbischen) Femis.

      Das ist kompletter Unsinn. Vom ersten bis zum letzten Wort.

    • „Die Wahrnehmungsstörungen scheinst du zu haben. Woran meinst du denn zu erkennen, dass ich genau zu denen gehöre, die Ricarda anspricht?“

      Ähh getroffene Hund bellen oder so 😉

      Ausserdem die erbärmlichen Versuche die Sache zu hinzudrehen als habe sie Antifems gemeint.

      Wenn du nicht zu denen gehörst die angesprochen wurden dann wäre es dir ja egal und du hättest nicht den misionarischen Eifer zu sagen das Ricarda ja eigentlich feministisch denkt und Antifems gemeintwaren. Sowas ist ziemlich erbärmlich eine Sache um 360grad zu drehen so wie es einem passt. Auch das ist typisch Feministin.

      Ich sage noch lenk nicht ab: Was tut sie: lenkt ab.

      Du bist ganz gut darin andern Leuten das Wort im Mund zu verdrehen aber macht man bei euch mal was „fest“ kommen nur Scheinargumente.

      Ausserdem noch mal zum 432874298171429142876 mal:

      Es geht nicht gegen die Feministinnen sondern gegen die, die anderen Vorschriften machen wollen. Um welche, die wirklich für Gleichberechtigung sind geht es überhaupt nicht.

      Beantworte doch einfach mal eine Frage konkret: Bist du für oder gegen Frauenquoten?

    • Ähh getroffene Hund bellen oder so

      Wo hab ich denn gebellt? Ich habe Ricarda doch sogar teilweise ausdrücklich zugestimmt. Lies einfach genauer. Nur weil Christian so gern wollte, dass sich „feministische Blogs“ damit auseinandersetzen, hab ich dazu was geschrieben. Der einzige, der hier bellt, bist du.

      Ausserdem die erbärmlichen Versuche die Sache zu hinzudrehen als habe sie Antifems gemeint.

      Vorher hast du noch betont, dass das für jeden gilt, der anderen Vorschriften machen will. Bist du nicht der Meinung, dass das auch für Antifeministen zutrifft?

      Wenn du nicht zu denen gehörst die angesprochen wurden dann wäre es dir ja egal

      Ist es mir auch. Habe doch deutlich geschrieben, dass ich mir den Schuh nicht anziehe. Wirklich, du solltest besser lesen, was andere schreiben.

      und du hättest nicht den misionarischen Eifer zu sagen das Ricarda ja eigentlich feministisch denkt

      Missionarischer Eifer? Du bist ja lustig. Findest du es nicht eine feministische Denkweise zu sagen „ich will leben wie ich will“?

      Du bist ganz gut darin andern Leuten das Wort im Mund zu verdrehen

      Und du bist sehr schlecht darin, zu verstehen, was andere x-mal erklären.

      Es geht nicht gegen die Feministinnen sondern gegen die, die anderen Vorschriften machen wollen.

      Ja genau. Und warum behauptest du dann so hartnäckig, dass es „NUR gegen Feministinnen geht“?

      Beantworte doch einfach mal eine Frage konkret: Bist du für oder gegen Frauenquoten?

      Willst du mich mit dieser Frage festnageln, ob ich auch eine „von denen“ bin? 😀

    • “ Und mit Kritik hat es oftmals nichts mehr zu tun was sog. Feministinnen von sich geben“

      Ja das ist ein Argument: Soll ich mal ein paar Zitate vom Femis herauskramen die das bezeugen?

      Ist es Kritik wenn behauptet wird das alle Männer potentielle Vergewaltiger sind?

      Ist es „Kritik“ sowas von sich zu geben? Dann hast du deine Frage beantwortet.

    • Ist es Kritik wenn behauptet wird das alle Männer potentielle Vergewaltiger sind?

      Dass dieser Mythos nicht von irgendwoher kommt, sondern auch Ursachen hat, und sogar durch gewisse „Argumentationen“ von Männern selbst noch geschürt wird, scheinst du vergessen, oder einfach nicht begriffen zu haben.

    • Begriffen? Nein. Welche Ursachen denn?

      Das einige wenige Männer Frauen vergewaltigen??

      Dann wären ja Frauen auch potentielle Kindsmörderinnen.

      Nein es muss also was anderes sein: Klär mich auf welche angeblichen Ursachen das hat das Feministinnen Volksverhetzung betreiben? Da bin ich aber mal gespannt.

      Die einzigen „Männer“ die diese Argumentationen von sich geben sind sog. Lila Pudel wie Rosenbrock und co die dem Feminismus zustimmen.

      Aber immerhin bestreitest du nicht (mehr) das es so ist das Feministinnen sich oft im Ton vegreifen. Du verhamlost es nur noch.

    • Begriffen? Nein.

      Dachte ich mir.

      Was denkst du denn, welches Gedankengut sich hinter Vergewaltigungsmythen verbirgt? „Was zieht die auch einen Mini an. Der muß doch klar sein, dass das Männer scharf macht. Deswegen wollte die das doch. Männer können eben nicht anders, wenn Frauen so provozieren.“

      Dieser und ähnlicher Unsinn ist mitverantwortlich für die Manifestierung der Verteufelung des männlichen Sexualtriebes. Wenn sich Männer selbst schon so darstellen, dürfen sie sich nicht beklagen, wenn sich das auf Frauen überträgt.

      Die einzigen “Männer” die diese Argumentationen von sich geben sind sog. Lila Pudel wie Rosenbrock und co

      Falsch. Es sind jene, die den Sexualtrieb des Mannes weit über die sexuellen Selbstbestimmungsrechte der Frauen erheben.

      Aber immerhin bestreitest du nicht (mehr) das es so ist das Feministinnen sich oft im Ton vegreifen.

      Ich habe nie bestritten, dass es auch feindselige Feministinnen gibt. Über das „oft“ kann man streiten, es ist nichtssagend und dehnbar.

  6. @ onxy

    “ Wenn sich Männer selbst schon so darstellen, dürfen sie sich nicht beklagen, wenn sich das auf Frauen überträgt“

    Selbst wenn es so wäre. Es gibt nicht `“die“ Männer und was gibt dir die Berechtigung die Verteufelung der männlichen Sexualität zu rechtfertigen oder zu beschönigen weil einige Männer Bullshit von sich geben.

    Männer sind keine homogene Gruppe.

    Ich habe noch nie von irgend einem Mann in Deutschland solche Sprüche gehört. Weder persönlich noch in den Medien asugenommen von irren Fundamentalisten aller Coluer die es überall auch bei den Feministinnen gibt.

    Klar Pierre Vogel sagt Frauen darf man schlagen und in den USA hat irgendein Bulle im mittleren Westen Frauen geraten sich nicht wie Schlampen anzuziehen.

    Das aber als gesellschaftlich akzeptable Meinungen hinzustellen und nicht als Ausreisser ist aber schwachsinn und von einer Vergewaltigungskultur zu reden grenzt an Volksverhetzung.

    Gibts auch seriöse Quellen für diese angeblichen Vergewaligungsmythen die irgendwelche Männer von sich geben? Ich warte. Solche krassen Behauptungen muss man erstmal belegen. Da muss man aufpassen was man(frau) schreibt.

    Ich glaube nicht das eine Mehrheit der Männer sich so hinstellt (wieso sollten sie sich negativ darstellen), eher stellt eine Mehrheit der Feministinnen Männer so hin. Das ist ein grosser Unterschied.

    Nicht das es nicht Männer gibt die Männer so hinstellen. Aber das sind halt Soziologen die in fernen Welten schweben.

    • Selbst wenn es so wäre.

      Es ist so.

      Es gibt nicht `”die” Männer

      Ach nee. Komisch, dass das immer nur dann ins Gedächtnis kommt, wenn man Kritik übt.

      und was gibt dir die Berechtigung die Verteufelung der männlichen Sexualität zu rechtfertigen oder zu beschönigen weil einige Männer Bullshit von sich geben.

      Erstens rechtfertige ich nichts, sondern erkläre, zweitens muß mir niemand eine Berechtigung für irgendwas geben.

      Ich habe noch nie von irgend einem Mann in Deutschland solche Sprüche gehört.

      Für deine selektive Wahrnehmung kann ich nichts. Weil DU irgendwas nicht mitbekommst, heißt das lange nicht, dass es nicht existiert.

      Das aber als gesellschaftlich akzeptable Meinungen hinzustellen und nicht als Ausreisser ist aber schwachsinn und von einer Vergewaltigungskultur zu reden grenzt an Volksverhetzung.

      Gehts noch ne Spur dramatischer?

      Gibts auch seriöse Quellen für diese angeblichen Vergewaligungsmythen die irgendwelche Männer von sich geben?

      Hier, hier, hier, oder hier. Das sind erstmal ein paar Belege für die Existenz von Vergewaltigungsmythen. Und wo „irgendwelche Männer“ sowas von sich geben, wende dich am besten an diverse antifeministische Plattformen deines Vertrauens. zhen behauptet z.B. sogar, dass es gar keine Vergewaltigungen gibt. Und mit der „Meinung“ steht er nicht allein da. Diesem Thema hat er sogar einen eigenen Blogartikel gewidmet. Reicht das erstmal?

      Da muss man aufpassen was man(frau) schreibt.

      Warum soll ich aufpassen? Ich kann nichts dafür, dass es Idioten gibt, die Müll erzählen.

      Ich glaube nicht das eine Mehrheit der Männer sich so hinstellt (wieso sollten sie sich negativ darstellen)

      Weil sie es selbst nicht negativ sehen. Sie glauben ja, dass sie Recht haben.

      eher stellt eine Mehrheit der Feministinnen Männer so hin. Das ist ein grosser Unterschied.

      Ach so. Ich wußte ja nicht, dass die ganzen „sie wollte es doch so“-Gläubigen verkappte Feministen sind. Muß einem doch einer sagen. Menno.

      Nicht das es nicht Männer gibt die Männer so hinstellen. Aber das sind halt Soziologen die in fernen Welten schweben.

      Das solltest du jetzt auch mal belegen. Welche Soziologen verbreiten Vergewaltigungsmythen? Ich warte.

  7. Wahnsinn, wie Tino auf einfaches Nachfragen nach Belegen hier derart durchknallt. Die Beiträge, die hier noch von ihm gefolgt sind, schalte ich selbstverständlich nicht frei, da es sich nicht um Argumente eines Menschen mit Verstand, sondern nur um dumme Hetze und Drohungen eines offensichtlich gestörten Psychos handelt. Allerdings ist alles gesichert und jederzeit abrufbar. Wer also nicht glaubt, wie krank dieser Mensch ist, dem kann ich es beweisen.

    Wenn du denkst, dass du mich damit einschüchtern kannst, bist du noch dümmer, als ich bisher dachte. Geh in Therapie.

    • LOOL WER eine Therpie braucht sollte klar sein…

      DU bist diejendige die Gendermüll vertritt, nicht ich.

      Pass mal auf: Ich bin ein Mann und ich hab die Schnauze voll dir. Wollen wir wetten: Wenn ich mal mit nem Knüpel vor deiner Türe stehe das dir dann die Faxen vergehen? Mach nur weiter so du bist auf dem besten Weg.

    • Ok, diese Veröffentlichung jetzt für für alle Mitleser zur Veranschaulichung, wie krank du bist. Und verlogen noch dazu. Du hast keineswegs die Schnauze voll von mir. Warum kläffst du mir sonst hinterher und langweilst mich ständig mit deiner Anwesenheit? Ich brauche dich nicht. Du bist nur Beiwerk und Demonstrationsobjekt. Mehr nicht. Aber du brauchst feministische Blogs wie ein Junkie seinen Stoff. Wie würdest du sonst deinen Frust loswerden?

      Der Rest von dir wandert wie üblich dahin wo es hingehört.

    • Ah jetzt auf einmal schaltest du es wieder frei looool Ich wollte dich nur testen…reingefallen 😉

      Also wenn ich sachliche Beiträge schreibe ohne Beleidigung mit starken Argumenten…wird zensiert…weil ihr keine Argumente habt…weil Gender-Müll eben Gender Müll ist.

      Pöbel ich rum schaltest du es frei um anderen zu zeigen wie schlimm ich angeblich bin….Danke für diese Erkenntnis…

      Ihr Femis seid noch widerlicher als ich es mir je vorgestellt hatte….typisch linkes Gesocks

    • Dein Problem ist, dass du keine Argumente hast, schon gar keine starken. Das einzige was bei dir stark ist, sind deine Minderwertigkeitskomplexe.

      Du bist nicht „angeblich schlimm“. Du bist tatsächlich nur arm. Und das kann jetzt jeder sehen.

    • Weißt du, Tino, wenn du die Schnauze voll hast von Onyx, warum machst du nicht einfach einen großen Bogen um den Blog? Du wirst feststellen, wie einfach das ist. Und den Knüppel, mit den du Onyx bedrohst, kannst du dir in dein Allerwertesten schieben.

  8. Ihr Femi Nutten müsst jetzt damit klarkommen das immer Männer sich solche Volksverhetzungen nicht mehr gefallen lassen.

    Sehe ich hie reinmal noch son Scheiss von wegen „Patriarchat“ dann komm ich wirklich mal vorbei mit dem Knüppel. .

    ES REICHT Ihr habt lange genug das Volk vergiftet

  9. Pingback: Hate Speech und Trollerei – Sammelsurium « Gedankensalat…

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