Totaler Rauschzustand schützt Sexualstraftäter und mildert ihr Urteil ab

Ein neuer Fall von Vergewaltigung und das Urteil der Justiz macht mich gerade wieder ziemlich wütend.

Kurzfassung:
In Osnabrück haben 3 junge Männer eine Frau mehrfach vergewaltigt. Es war eine Menge Alkohol und Canabis im Spiel. Zunächst wurden die Täter zu je 2,5 Jahren Jugendstrafe verurteilt. Die Täter gingen in Berufung und holten sich einen Gutachter. Dieser erklärte, dass die Kombination von Alkohol und Canabis ein „toxisches Delirium“ ausgelöst hätte und dadurch sei es zur „verminderten Steuerungsfähigkeit“ gekommen. Ergebnis: Das Strafmaß wurde auf 2 Jahre Bewährungsstrafe + 3000,- Schmerzensgeld reduziert.

Hier weiteres

Warum mich das wütend macht? Nicht nur die wie üblich lächerliche Strafe für die 3 Täter. Nein, es ist der Grund für die Strafmaßreduzierung. Rauschzustand, „totale Enthemmung“, „Kurzschluß im Gehirn“, „extatische Verkettung“, das wirft man Opfern von Sexualgewalt vor, um ihnen eine Mitschuld anzulasten, sie wären selbst schuld und müssten für ihr Verhalten Verantwortung tragen (Alk, Kleidung, provozierendes Verhalten etc). Und hier kommt das den Tätern zu Gute, um sie von ihrer Verantwortung und der Schwere ihrer Tat zu entheben? WtF?!

38 Kommentare zu “Totaler Rauschzustand schützt Sexualstraftäter und mildert ihr Urteil ab

    • Jepp. War das nicht dieser Fall, wo der Verteidiger der angeklagten Männer von der Schuld der Täter ablenken wollte, indem er darauf hinwies, dass „manche Frauen eben sexhungrig seien, deshalb könne man das nicht Vergewaltigung nennen“?

  1. Das ist wohl wirklich komplett lächerlich. Wenn sie so viel Alkohol konsumiert hätten, dass sie für ihre Taten nicht mehr verantwortlich sind, hätten sie keine Erektion bekommen, und dasselbe gilt für Cannabis.
    Ich frage mich wirklich, was für eine Art „Gutachter“ das war 👿
    Hier Fußfesseln für inzestuöse Kinderficker und andere Vergewaltiger, dort eine Bewährungsstrafe für Leute, die zu dritt! eine mehrfache Vergewaltigung begehen. Aber Hauptsache, Antifeministen fürchten sich vor den bösen, femizentrischen Gerichten.

    • So sieht es aus. Rape Culture ist ja auch nur ein erfundener Mythos hysterischer sexfeindlicher Feministinnen… *iro off*

    • Das ist das, was wir tagtäglich in den Zeitungen lesen.

      In einer Rape Culture werden Sexualstraftäter, wenn überhaupt, mit lächerlich geringen Strafen belangt.
      In einer Rape Culture wird Frauen gesagt, was sie tun sollen, damit sie nicht vergewaltigt werden, und nicht Männern, dass sie nicht vergewaltigen sollen.
      In einer Rape Culture heißt es „Glück gehabt“, wenn eine Frau von einer neuen Bekanntschaft heil nach Hause begleitet wurde.
      In einer Rape Culture werden Vergewaltigungsmythen selbst von Polizei, Politik und Justiz aufrecht gehalten.
      In einer Rape Culture wird darüber diskutiert, was eine „Legitime Vergewaltigung“ ist.
      In einer Rape Culture gilt das Dogma, dass das erste Nein niemals die endgültige Antwort ist.

      …keine Gewähr auf Vollständigkeit…

    • Also, ich muss sagen, dass ich mit dem Begriff ‚Rape Culture‘ meine liebe Not habe. Natürlich existieren auf der einen Seite die von dir genannten Probleme; die häufig zu milden Strafurteile, die Schmähung des Opfers, die mangelhafte Aufklärung usw..

      Trotzdem gibt es auf der anderen Seite eine gesellschaftliche Ächtung, was Vergewaltigungen angeht, man siehe nur die Kommentare in den von dir verlinken Artikel. Die (meist männlichen) Schreiber dort verurteilen die lächerliche Bewährungsstrafe für die Täter und erkennen das Leid des Opfers an. Deswegen müssen z. B. Vergewaltiger, die eine Gefängnisstrafe bekommen haben, stets auf der Hut sein, dass sie nicht durch ihre Mitinsassen Opfer von Selbstjustiz werden.

      Die Frage ist auch, inwiefern weibliche Täterschaft und männliche Opferschaft in einer sogenannten Rape Culture eine Rolle spielen.

    • Es ist richtig, dass solche Verbrechen in der Oeffentlichkeit scharf verurteilt werden, aber was bringt das, wenn die Taeter eine Kuschel- Justiz genießen?
      Zum Anteil weiblicher Taeter, da sprechen die Statistiken eine ziemlich deutliche Sprache.

    • „Es ist richtig, dass solche Verbrechen in der Oeffentlichkeit scharf verurteilt werden, aber was bringt das, wenn die Taeter eine Kuschel- Justiz genießen?“

      Es ist nicht immer so: Ich habe vor längerer Zeit mal von einer jungen Frau gelesen, die ebenfalls von drei berauschten Männen vergewaltigt wurde. Die Täter haben zwischen fünf und acht Jahre Gefängnis bekommen.

    • Ich habe nicht gesagt, dass es immer so ist. Aber erschreckend häufig.
      Der hohe Anteil der geringen Strafen und Freisprüche ist umso erschreckender, wenn man bedenkt, wie viele Taten gar nicht erst zur Anzeige gebracht werden. Wieviele „angemessene“ Strafen kommen da unterm Strich raus?

  2. Das ist echt eine Schweinerei! Egal, ob der Täter, das Opfer oder beide im Rauschzustand waren, bei einer Verurteilung ist es der Täter, der einen Vorteil daraus zieht. Völlig benebelt und unzurechnungsfähig können die drei Vergewaltiger nicht gewesen zu sein, wenn sie noch einen hoch bekommen haben und die grausame Tat vollziehen konnten.

  3. Abgesehen davon … wie einer der Kommentatoren schon sagte: man könnte ja jetzt alles, das unter Alkoholeinfluss geschah, milder bestrafen! Zum Beispiel wenn man alkoholisiert einen Autounfall mit Toten baut! Aber im Gegenteil.
    Und, wie ebenfalls ein Kommentator sagte: Wozu brauchen wir eigentlich noch Gefängnisse? Ach JA! Um Betrüger einzusperren, obwohl es bei denen mehr Sinn hätte, wenn sie das erschlichene Geld wieder zurückzahlen.

    • @syzygy

      “man könnte ja jetzt alles, das unter Alkoholeinfluss geschah, milder bestrafen! “

      Du meinst man führt so etwas wie, sagen wir mal, die §§ 20, 21 StGB ein und wendet sie auf alle Straftaten an? das wäre in der Tat ein Skandal

    • Die Vergewaltiger haben den Rausch selbst freiwillig und aktiv herbeigeführt. Das gilt für pathologische seelische Störungen, die schuldmildernd gelten, im allgemeinen nicht.

    • @onyx

      Da irrst du. Der Rausch durch Betäubungsmittel wird in ständiger Rechtsprechung und seit vielen Jahren vom BGH einheitlich für alle Tatbestände als krankhafte seelische Störung (eine exogene Psychose) angesehen, vgl. zB BGHSt 43, 66, 69. oder auch schon BGHSt 1, 385; Tröndle/Fischer § 20 Rdn. 11ff

    • Wenn selbst dann Strafmilderung besteht, wenn diese Störung freiwillig herbeigeführt wurde, öffnet das Straftätern im Allgemeinen Tür und Tor.

    • Der Meinung bin ich auch. Noch dazu besteht eine große Gefahr der Wiederholung (wie soll man solche widerlichen Rotzlöffel davon abhalten, wieder zu tief ins Glas zu gucken und zu viele illegale Rauschmittel zu konsumieren?), insbesondere wenn die Strafe so milde ausfällt. Wenn sie eine Psychose haben, exogen oder nicht, dann gehören sie in die Geschlossene – in Sicherheitsverwahrung, und zwar so lange, wie sie normalerweise ins Gefängnis hätten müssen.

    • Mir ist nach wie vor schleierhaft, dass die Menge der Drogen zwar groß genug war, um Strafmilderung zu erwirken, aber offenbar zu gering, um Erektionsstörungen hervorzurufen.

    • @onyx

      Das war hier allerdings nicht der Fall, soweit ich das dem Fall entnehme. Es ist dann im übrigen ein allgemeines Problem des Strafrechts und nicht der Sexualdelikte, wie wohl von euch angenommen.
      Das Problem wird im Strafrecht unter „actio libera in causa“ (alic) behandelt. (der BGH nimmt dann eine Strafbarkeit an, er folgt dem Tatbestandsmodell und der Vorverlegungstheorie, Nähreres: BGHSt 17, 333).

      @Syzygy

      „Wenn sie eine Psychose haben, exogen oder nicht, dann gehören sie in die Geschlossene“

      Sie haben eine temporäre durch Rauschmittel hervorgerufene Psychose. Mit sinkenden Alkoholpegel/dem Abbau anderer Substanzen sind sie „geheilt“.

    • also noch mal klarstellend, weil es nicht deutlich wurde:
      Wenn man nachweisen kann, dass derjenige sich betrunken hat, weil er dann straffrei / strafmildernd die Tat begehen kann, liegt eine ALIC vor. Wer sich einfach nur so besäuft und dann „mit besoffenen Kopf“ handelt, fällt unter die §§ 20,21 StGB

    • Wie gesagt, @Christian: auch wenn dieser Rauschzustand nur temporär ist, sind diese Kerle weiterhin gefährlich. Wer sagt, dass sie nicht wieder saufen und Cannabis zu sich nehmen? Abgesehen davon wundert es mich trotzdem immer noch, warum so viele Leute zwar Haschisch und Alkohol gemeinsam konsumieren und trotzdem nicht zu Vergewaltigern werden. Und, wie Onyx schon sagte, warum sie, wenn sie eine Intoxikation hatten, nicht kotzend über dem Klo hingen, bzw. schliefen, wie es andere tun, die zu viel von diesen beiden Stoffen erwischten. Wenn dieser „Ausnahmezustand“ nur bei einem eingetroffen wäre, hätte es mir durchaus eingeleuchtet, dass manche Körper vielleicht so reagieren (und trotzdem bestraft werden müssen, in voller Länge, damit sie nicht noch einmal zu diesen Stoffen greifen und dabei Menschen massiv gefährden). Aber zufälligerweise alle drei?! Bitte.
      Natürlich wird Mitläufertum, bzw. gegenseitiges Hochschaukeln mitgespielt haben, und der Drogeneinfluss hat sein Übriges getan. Das aber STRAFMINDERND zu werten, ist krank, in meinen Augen. Zu dritt. Eine wehrlose, selbst berauschte Frau.

    • Edit: Dann müssten nämlich auch noch alle Taten, die in Gemeinschaft begangen wurden, strafmindernd bewertet werden, da sich Menschen nun mal gegenseitig hochschaukeln.
      Diese sogenannte Strafe ist hier nicht nur wegen der Ungerechtigkeit dem Opfer gegenüber die größte Sauerei (ich meine, hallo, die armen, armen Jungs, denen im Häfen Verdienste entgehen *heul*), sondern auch wegen Mangel an Lerneffekt.

    • @Syzygy

      „Abgesehen davon wundert es mich trotzdem immer noch, warum so viele Leute zwar Haschisch und Alkohol gemeinsam konsumieren und trotzdem nicht zu Vergewaltigern werden.“

      Sie sind ja auch verurteilt worden. Nur milder. Wie im deutschen Strafrecht üblich.

      „Und, wie Onyx schon sagte, warum sie, wenn sie eine Intoxikation hatten, nicht kotzend über dem Klo hingen, bzw. schliefen, wie es andere tun, die zu viel von diesen beiden Stoffen erwischten.“

      Ich persönlich werde von Alkohol müde. Ich kenne aber auch Leute, die aggressiver werden. Die Wirkung scheint sehr unterschiedlich zu sein.
      Der Gutacher sah es laut Zeitungsbericht wie folgt:
      „Der Gutachter sprach von einer absoluten Ausnahmesituation, die mit den bisherigen Lebensläufen der Angeklagten nicht in Einklang zu bringen sei. (…) Das, was er zu sehen bekam, war für den Gutachter jedoch nur eine Bestätigung der von ihm zuvor schon beschriebenen „ekstatischen Verkettung“ in einer aufgeschaukelten, hoch sexualisierten Stimmung. Er blieb bei seiner Diagnose einer verminderten Steuerungsfähigkeit in einer singulären Tatsituation und verneinte eine Wiederholungsgefahr.“

      Wir haben bisher auch nur den Zeitungsbericht. Hat jemand das Aktenzeichen? Wäre ja interessant, wie das Gericht den Fall schildert und seine Entscheidung begründet.

    • Wenn jemand unter Alkoholeinfluß einen Unfall baut, wird er auch nicht milder bestraft. Stand ein Vergewaltigungsopfer unter Alkoholeinfluß, wird ihm das sogar noch zum Nachteil ausgelegt. Dass Rauschmitteleinfluß zu einer milderen Behandlung führt, ist also keineswegs üblich.

    • @onyx

      Doch, es ist üblich. In ständiger Rechtsprechung des BGH seit dessen Bestehen (siehe Fundstelle erster Band) und vermutlich auch schon bei seinem Vorgänger, dem Reichsgericht, ich hatte die Fundstellen für den BGH ja zitiert.
      Bei Verkehrsstraftaten gelten auch keine anderen Normen, allerdings andere Grenzwerte. Die absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,1 Promille, die eingeschränkte Schuldfähigkeit hingegen höher. Wer mit über 3,0 Promille am Steuer erwischt wird, der geht evt. Strafrechtlich frei aus, weil er sogar schuldunfähig ist. Geh einfach mal in eine Gerichts- oder (jura)Universitätsbibliothek deiner Wahl und nimmt dir einen Kommentar zu den §§ 20, 21 StGB, da sind die Fälle ja entsprechend erläutert.

    • Zur Not gibt es auch noch den § 323a (Vollrausch).

      Ich wäre aber dafür, die Gesetzgebung dahingehend zu ändern, dass selbst herbeigeführte veränderte Bewusstseinszustände keinerlei Einfluss auf die Straffähigkeit haben.

      Übrigens sorgt Alkohol m.W.n. tatsächlich hauptsächlich für Enthemmung, aber nicht dafür, dass man plötzlich Dinge tun will, die man eigentlich nicht tun will. Wer also besoffen Frauen vergewaltigt, will das auch nüchtern und hält sich nur zurück. Insbesondere unter diesem Hintergrund finde ich die verminderte Strafbarkeit vollkommen unsinnig.

  4. Der Punkt ist ja auch: Die drei Männer haben sich ja freiwillig entschieden, den Alkohol und das Cannabis zu konsumieren, bei vollem Willen haben sie also gesagt (impliziert): OK, wir pfeifen uns jetzt was rein, was unsere rationale Denkweise erschwert… Menschen, die bei Drogen aber sich nicht mehr beherrschen können, wissen das doch. Insofern würde ich argumentieren, dass Drogen nicht strafmildernd sein dürfen – allein deswegen schon nicht, weil die Täter_innen doch wissen, wie sie dann drauf sind; und sich dennoch drauf einlassen.
    Am furchtbarsten ist es natürlich für die Frau. Die drei Idioten laufen jetzt wieder frei herum… Ich wünsche ihr alles erdenklich-gute, um durch diese Krise zu kommen.

    • Aha. Also besser das Strafmaß bei solchen Kerlen herabsetzen, statt dafür zu kämpfen, Säuglings- und Kindsmörderinnen härter zu bestrafen. DAS ist natürlich genau die richtige Idee 😈

    • @Syzygy

      Ja, genau das finde ich auch ärgerlich. Anstatt zu sagen:

      „Die mildernden Umstände sollte aber auch nicht für Kindsmörderinnen gelten.“

      sagt der:

      „Die mildernden Umstände dürfen dann auch für Vergewaltiger gelten.“

      Vielleicht hat trimm es ja nicht so ausdrücken wollen, aber in Zukunft sollte er lieber zweimal nachdenken, bevor er so ein Dünnschiss postet.

    • @Stephi

      Die mildernden Umstände gelten allgemein im deutschen Strafrecht.

      Ein Großteil der Aufregung dieses Artikels, insbesondere der Nachweis der Rape Culture und die mildere Sonderbehandlung für Vergewaltiger sind daher anhand dieses Urteils nicht nachzuweisen, jedenfalls nicht aufgrund des Rauschzustandes bei dem die RichterInnen schlicht die Gesetze angewendet haben

    • Hm, vielleicht liegt ja da das Problem. Dass es in unseren Staaten (Ö und D) überhaupt möglich ist, dass Straftäter, die derartige Gewalt anwenden, ohne Gefängnisstrafe davonkommen können, mit „mildernden Umständen“.

    • @fritzbleibtrue

      Nur, wenn man mit dem Sichberauschen bereits in die Tatbestandsverwirklichung eintritt, wenn das sich berauschen also bereits Umsetzung des Tatplans ist.
      Ansonsten kann man sich natürlich vorsätzlich berauschen so viel man will, wie man in diversen Kneipen sieht

  5. @Christian,

    das stimmt nicht. Vorsatz liegt vor, wenn man sich absichtlich die Kante gibt. Wer Straftaten im Rauschzustand begeht, hat in der Regel die Straftat in Kauf genommen. Gerade in diesem Fall liegt der Fall doch klar! Die Typen wussten das und haben davon profitiert.
    Ich wünsche mir eine mutige Staatsanwaltschaft, die in Berufung geht.

    Genaugenommen könnte jeder der sich willentlich volllaufen lässt bestraft werden. Die Justiz sieht in der Regel aber davon ab. Das wäre auch ein ziemlicher Unfug.

    Leider nur wäre das Strafmaß nicht viel höher ausgefallen.

    Wir hatten in unserem Forum ffrüher zwei Juristen, die uns den Sachverhalt so erklärt haben.

  6. Vielen Dank für die aggressiven Antworten. Mein Einwand wäre aber nur dann „Dünnschiss“ wenn sich Feministinnen über das Laufenlassen einer Kindsmörderin genauso lautstark empören würden wie über das Laufenlassen eines Vergewaltigers. Das ist aber nicht der Fall. Als ich das letzte Mal dazu etwas von einer Feministin gelesen habe, versuchte diese den Nachweis zu führen, dass die eigentliche Schuld der Vater tragen würde, was ganz der feministischen Schiene entspricht, wonach die Frau stets unschuldiges Opfer und der Mann stets Täter ist. Offenbar werden hier unterschiedliche Maßstäbe angelegt und Onyx dokumentiert hier auch keine Fälle, wo Kindsmörderinnen mit lächerlich geringen Strafen davonkommen um dann über eine „Kindsmordkultur“ zu referieren.

    • Erstens hast du keine aggressiven Antworten bekommen. Wenn du den Ton schon als aggressiv empfindest, bist du verdammt dünnhäutig, aber das ist dann dein Problem.
      Zweitens, bringst du deine Kritik auch bei Antifeministen, die sich zwar gern und eifrig über Frauen als Täter auslassen, aber bei männlichen Tätern auffällig still sind oder Gründe suchen, sich mit ihnen zu solidarisieren, weil das Opfer ja irgendwie selbst schuld war oder gaaanz sicher gelogen hat? Wenn nicht, ist deine Kritik tendenziös und einseitig.
      Und drittens, was ich poste, bestimme immer noch ich. Wenn dir das nicht gefällt, steht es dir frei, dort zu lesen, wo die Themen gepostet werden, die du lesen willst. Dort werden dafür andere Dinge nicht diskutiert, aber die interessieren dich ja auch nicht. Offenbar interessiert dich das Thema Frauen als Täter mehr als alles andere. Es ist aber nicht meine Aufgabe, das zu posten, was dir zusagt.

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