Alptraum auf den Trauminseln

Wer an die Malediven denkt, hat zunächst nur eine Assoziation. Traumstrände, türkisblaues klares Meer, weißer Sand, Palmen, einfach traumhafter Urlaub.

Woran keiner denkt, sind Menschenrechtsverletzungen des islamistischen Inselstaates.

es ist kaum zu glauben — ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer ist zu 100 öffentlichen Peitschenhieben verurteilt worden! Lassen Sie uns diesen Wahnsinn beenden, indem wir dort ansetzen, wo es der maledivischen Regierung richtig weh tut: Beim Tourismus.

Der Stiefvater des Mädchens soll sie über Jahre hinweg vergewaltigt und ihr Kind getötet haben. Nun sagt das Gericht, dass sie wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ausgepeitscht werden muss! Der maledivische Präsident Waheed steht bereits unter weltweitem Handlungsdruck — wir können ihn dazu zwingen, das Mädchen zu retten und das Gesetz zu ändern, damit anderen Opfern dieses grausame Schicksal erspart bleibt. Nur wenn wir jedes Mal dort einschreiten, wo solche Schandtaten passieren, können wir den Krieg gegen die Frauen stoppen.

Der Tourismus ist eine große Einnahmequelle für die maledivische Elite und die Minister. Lassen Sie uns diese Woche eine Million Unterschriften an Präsident Waheed sammeln und den Ruf der Inseln gefährden, indem wir schlagkräftige Anzeigen in Reisemagazinen und im Internet schalten, bis er einschreitet, um sie zu retten und dieses ungeheuerliche Gesetz abzuschaffen. Unterzeichnen Sie jetzt und leiten Sie die Kampagne weiter, damit wir eine Million erreichen!

Unterschreibt die Petition, verbreitet sie weiter.

3 Kommentare zu “Alptraum auf den Trauminseln

  1. Petition habe ich unterschrieben.

    So, das Mädchen soll also wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ausgepeitscht werden? Und was passiert mit dem Vater?

  2. Dem passier nichts, ist ja ein Mann…
    Ich hab das gestern auch schon unterschrieben. Mein Mitbewohner hat sich gefragt, wie man in einem Land mit solchen Gesetzten Richter sein kann.

  3. Das Problem ist, dass man das Rechtssystem eines islamistischen Gottesstaates – zumindest offiziell – nicht mit dem unsrigen vergleichen kann. Manchmal bin ich mir da aber selbst nicht sicher…

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