Diskussion? Nein danke! Feministische Solidarität auf dem Prüfstand

Die Mädchenmannschaft ist oft der Kritik ausgesetzt, keine Kritik und andere Meinungen zuzulassen, eine sehr eigene und strenge Moderation zu haben und diskussionsunwillig zu sein. Es gab und gibt viele Diskussionen darüber. Ich fand die Aufregung darum immer etwas übertrieben, denn ich finde es nicht sehr dramatisch, wenn irgendwo ein Kommentar mal nicht erscheint. Ich war und bin immer der Meinung gewesen, dass es seine Gründe haben wird. JEDER hat heutzutage die Möglichkeit, seine noch so abstrusen Ansichten der Welt mitzuteilen. Dazu muß man nicht auf eine feministische Plattform gehen. Und jeder hat das Hausrecht über seine Seiten und entscheidet selbst, was dort erscheint. Auch von mir sind Beiträge nicht immer erschienen und ich hab nie ein großes Gewese drum gemacht.

Nun muß ich feststellen, dass die Kritik an der MM offenbar nicht unberechtigt ist.

Letzte Woche wollte ich ein paar Artikel von mir verlinken. Und zwar „Eugen Maus“, „Mediennutten“, „Abgeschoben“ und „When my World…“
Die regelmäßigen Leser meines Blogs werden die Texte kennen, und entweder gut oder scheiße finden.

Sie sind nicht erschienen. Bzw, sind erschienen und dann wieder verschwunden. Sei’s drum. Mein Leben hängt nicht davon ab, ob irgendwelche Verlinkungen erscheinen oder nicht. Aber ich war schon neugierig, was das zu bedeuten hatte. Hätte ja tatsächlich einen nachvollziehbaren Grund haben können. Also hab ich einfach nachgefragt. Zusammengefasste Antwort: „Nicht alle Links entsprachen unseren Netiquetten, aber wir wünschen keine weitere Diskussion über unsere Moderation.“
Schade, es hätte mich ernsthaft interessiert, welcher der Texte gegen welchen Punkt der Netiquette verstoßen hat.

Wenn ich mir die Netiquette der MM anschaue finde ich dort folgende Punkte:

1.Alle Kommentare landen automatisch in einer Warte­schleife und müssen erst frei­geschaltet werden. Bitte habe ein wenig Geduld, falls die Frei­schaltung etwas dauert. Du brauchst deinen Kommentar nicht doppelt abschicken, denn sonst landet er automatisch im Spam.

2.Was in diesem Blog nicht geduldet wird: Sexistische, rassistische, homophobe, transphobe, lookistische und sonst wie diskriminierende Kommentare. Dazu gehören Verall­gemeinerungen wie z.B. “So sind Frauen / Männer nun einmal” oder “Schwule verhalten sich so und so”. Dies führt (in den meisten Fällen) dazu, dass dein Kommentar von der Seite genommen bzw. gar nicht erst frei­geschaltet wird. In einigen Fällen bleibt ein Kommentar als „Demonstrations­beispiel“ stehen, um Gegen­argumentationen aufzuzeigen. Generell gilt: Die Autorin des Textes ent­scheidet über die Frei­schaltung der Kommentare und ist für die Moderation zuständig. Da wir ein Gemeinschaftsblog sind und durchaus unter­schiedliche Auf­fassungen von Schmerz­grenzen haben, kann die Moderation sich von Posting zu Posting leicht unterscheiden.

3.Ebenfalls unerwünscht: Beleidigungen, herablassende Kommentare, persön­liche Angriffe, ach-so-ironische Besser­wisser_innen-Sprüche oder auch einfach nur plumpe Kommentare wie “Feminismus ist scheiße, Männer werden auch unterdrückt”.

4.Geh grundsätzlich vorsichtig mit ironischen oder sarkastischen Bemerkungen um. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Andere diese nicht als ironisch oder sarkastisch erkennen, denn schriftliches Augen­zwinkern funktioniert nicht immer.

5.Das grundlegende Leugnen von (Diskriminierungs-)Erfahrungen von Menschen, die im Mainstream weniger bis gar nicht gehört werden, soll auf unserer Seite keinen Raum bekommen.

6.Wir geben uns große Mühe weiter­führende Links in die Texte ein­zufügen, die hilfreich sind, um weitere Aspekte zum Thema aufzuzeigen. Es ist immer ratsam erst die Links zu lesen, bevor du mit Kritik los­polterst, denn diese beantworten vielleicht einige deiner Fragen. Ebenso lohnt es zu schauen, was im Kommentarthread bereits diskutiert wurde.

7.Versuche bitte, beim Thema zu bleiben. Vermeide bitte auch Kommentare nach dem Motto “Ihr macht da was zum Thema/Problem, das keines ist, da gibt es doch vieeel wichtigere/schlimmere Sachen, zum Beispiel…”. Zur Diskussion stehen jeweils die konkreten Postings und Artikel. Eine Grundsatzdiskussion unter jedem einzelnen Posting führt lediglich dazu, dass wir uns alle im Kreis drehen. Benutze gerne die Suchfunktion oder die verlinkten Schlagworte, um andere Texte zum Thema zu finden, unter denen eventuell schon einmal zu ähnlichen Fragen diskutiert wurde.

8.Vielleicht liest du dir auch noch ein paar Informationen über “Trollerei” im Internet durch. Weil (du ahnst es): Trollerei wird gar nicht erst frei­geschaltet bzw. von der Seite genommen. Und die nicht-trollenden User_innen bitten wir, Trolle besser nicht zu füttern.

9.Verlinkungen zu diskriminierenden Texten, ohne diese kritisch zu kommentieren bzw. eine Triggerwarnung auszusprechen, werden von der Seite genommen. Ebenfalls prüfen wir Ver­linkungen zu kommerziellen Angeboten. Falls du bei uns werben möchtest, kontaktiere bitte les-ad.de .

10.Wir bitten dich, wenn du hier kommentierst, deine echte E-Mail-Adresse anzugeben. Diese ist nicht-öffentlich und wird auch nicht weiter­gegeben, stärkt aber unser Vertrauen in deine guten Absichten.

Jo. Klingt alles ganz nachvollziehbar. Streng, aber nachvollziehbar. Nicht ganz nachvollziehen kann ich, welcher meiner Texte hier inwiefern genau wogegen verstoßen hat. Wirklich nicht. Vielleicht hat ja der eine oder andere Leser hier eine Ahnung, welches die verbotenen Inhalte sein könnten.
Ich wollte das eigentlich nicht zu einem extra Thema machen, aber wenn nicht mal per Email Nachfragen erwünscht sind (in den öffentlichen Kommentaren kann ich es ja verstehen), wie soll man das sonst kommunizieren und zur Diskussion stellen?

Einige werden jetzt einwerfen „jaja, sonst verteidigst du die pööösen radikalfeministischen Männerhasserinnen, betreibst selber Zensur und verweigerst dich Diskussionen aber wenn es dich selber mal erwischt, biste am meckern“. Falsch. Es hat mich schon öfter „erwischt“, hab nur wie gesagt nie Theater drum gemacht. Und als meckern bezeichne ich das auch nicht. Von mir aus kann die MM mich komplett auf ihre Black list setzen, wenn sie meine Texte nicht mögen. Könnte ich auch mit leben. Die MM ist schließlich nicht DER Feminismus. Und wenn ich eine Diskussion verweigere, dann weil ich keine Lust auf sich wiederholende Endlosspiralen habe, die nur ins Nirgendwo führen.

Aber es geht hier ums Prinzip und nicht nur um mich. Auch wenn der Artikel hier in dem Fall einer persönlichen Befindlichkeit heraus geschuldet ist. Ich hätte mir schlicht gewünscht, eine konkretere Antwort zu bekommen als nur „verstößt gegen die Netiquette“.
Ich stelle nur allgemein und ganz ernsthaft die Frage, ob es sich die MM mit dem einsilbigen Hinweis auf ihre Netiquette ohne nähere Erläuterung dabei und dem gleichzeitigen Ablehnen jeder Diskussion über andere Sichtweisen und über ihre Moderation nicht zu einfach macht. Ich habe mir alle 10 Punkte der Netiquette durchgelesen und nicht erkannt, welcher Punkt hier gemeint sein könnte. Mag ja sein, dass sie täglich 150 solcher Anfragen bekommen, und sie schlicht weder Zeit noch Lust haben, jedesmal konkret zu begründen, warum was abgelehnt wird. Wenn ganz offensichtliche Trollbeiträge, Hate Speech, Derailing und sonstiger Müll, mit dem man sich nicht mehr auseinandersetzen mag, dabei sind (und ich bin ziemlich sicher, dass sie davon täglich etliche bekommen), wäre mir das auch zu blöd. Ich habe auch keine Lust, immer das gleiche zu erklären, wenn sich andere blöd stellen (oder sind).
Aber ein wenig mehr Differenzierung wäre wünschenswert. Und ein wenig mehr Offenheit gegenüber anderen feministischen Sichtweisen. Das heißt ja nicht, dass man in allem einer Meinung ist. Es gibt innerhalb des Feminismus so viele Meinungen zu einem Thema. Wenn da jeder dazu seine eigene Suppe kocht und keine Impulse von außen zulässt, halte ich das für nicht besonders sinnvoll. Warum werden ganze Beiträge mit mehreren Linkhinweisen gelöscht, weil „nicht alle Links den Regeln entsprechen“? Warum werden nicht nur die kritisierten Inhalte editiert, wenn es schon sein muß, und wenigstens der Rest freigeschaltet und so die Möglichkeit der Diskussion gegeben?
Es wird allerorten nach mehr Solidarität und Vernetzung gerufen. Wie soll das funktionieren, wenn die Diskussion untereinander schon einbricht, wenn sie wegzensiert und verweigert wird? Weil irgendein angeblicher Regelverstoß vorliegt, der nicht mal näher erklärt wird?
Ganz ehrlich, das sind mächtige Eigentore, die sich die Mädchenmannschaft da schießt. Nicht weil sie meine Links nicht wollen, so narzisstisch bin ich auch nicht. Sondern weil sie keine Diskussion über ihr Handeln zulassen. Deren Wort ist Gesetz und Nachfragen sind nicht erwünscht. Feministische Solidarität nenne ich das nicht. Schade, Mädchenmannschaft. Ich fand euch mal cool.

23 Kommentare zu “Diskussion? Nein danke! Feministische Solidarität auf dem Prüfstand

  1. Mal gespannt, ob jemand aus der Mädchenmannschaft hierzu Stellung bezieht. Aber das bezweifele ich, dass sich eine von ihnen hier blicken lassen. Sie sondern sich lieber ab in ihrer imaginären rosa Seifenblase irgendwo in der Internetsphäre, wo sie leicht austeilen können, aber nie einstecken müssen.

    • wo sie leicht austeilen können, aber nie einstecken müssen.

      Das halte ich für übertrieben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man, sobald man profeministische Texte veröffentlicht, eine ganze Menge einstecken muß. Ich gehe davon aus, dass das bei der MM nicht anders, oder vielmehr noch schlimmer ist.

  2. Ohne für die Mädchenmannschaft sprechen zu können oder auch nur zu wollen, halte ich es für ziemlich offensichtlich, dass das Wort „Mediennutten“ gegen Punkt 3 oder alternativ 4 verstößt.

    • Hm, sehe ich zwar anders, aber selbst wenn das der Fall ist, hätte man das auch so kommunizieren können, oder?

    • Vielleicht ist es ja komplexer. Du schreibst zum Beispiel auch andere Wörter aus, die MM vermeiden und mit Triggerwarnung versehen würden.
      Wenn es viele kleine Punkte sind, die letztlich dazu geführt haben, dass der Kommentar nicht veröffentlicht wurde, kann ich schon verstehen, dass eine Erläuterung aufwendig gewesen wäre. Hättest du deine Formulierungen wirklich per e-mail mit einer MM-Redakteurin ausdiskutieren wollen?

    • Was heißt ausdiskutieren? Eine Erklärung, welcher Furz da eigentlich quer… ah sorry, ich meine, was sie genau zu beanstanden haben, hätte mir völlig genügt.

    • Klar. Finde das aber manchmal selbst schwer. Manchmal habe ich in meinem Blog Kommentare, die ich für unpassend halte, ohne es so recht erklären zu können. Vielleicht geht es den MM-Redakteurinnen ja ähnlich.
      Vielleicht auch nicht, keine Ahnung.
      Falls es so ist, gibt es zwei mögliche Politiker: Entweder im Zweifel freischalten oder im Zweifel nicht freischalten. Die Politik bei MM ist offensichtlich letzeres.

    • Das ist auch ihr gutes Recht.
      Ich kenne ja das Problem selber, ob man bestimmte Dinge zulässt oder nicht. Aber das hängt dann eher immer wieder mit bestimmten Personen zusammen, die überdurchschnittlich häufig ein Verhalten zeigen, dass ich hier einfach nicht haben will. Punkt, aus. Und dafür will ich mich auch nicht rechtfertigen.
      Das ist ja nun bei mir und der MM ein bisschen anders, will ich mal behaupten.
      Aber wir werden den wahren Grund wohl nie erfahren…
      Und das macht die MM für mich eben ein ganzes Stück uninteressanter, weil man die Lust an Diskussionen verliert, wenn man weiß, dass man im Zweifel einfach fliegt. Selbst dann, wenn man in vielen Punkten gar nicht widerspricht, sondern lediglich ergänzende Gedanken hat.

  3. hmm, ich lese deinen blog eigentlich gern, ich wüsste jetzt auch nicht, was genau an den artikeln auszusetzen ist – es ist sicher nichts, was offensichtlich ist, sonst wäre mir bzw. dir selbst wahrscheinlich aufgefallen. aber wirklich beantworten könnte dir das wahrscheinlich nur die mädchenmannschaft selbst…
    ich denke, dass es evtl. etwas mit sprache allgemein zu tun hat, weil du schreibst vom stil her einfach anders wie die von der mädchenmannschaft (ohne das jetzt irgendwie positiv/negativ werten zu wollen). wobei das eigentlich kein grund wäre, deine verlinkungen zu löschen…

    • Wenn es an der Sprache liegt, vielleicht daran, dass sie im Vergleich zu der MM zu unwissenschaftlich ist, dann wäre das mal wieder unheimlich klassistisch, wobei das bei der MM absolut nichts neues wäre. Mit Antiklassismus haben sie es generell nicht so. Müssen sie auch eigentlich nicht, sie können ja schreiben wie sie wollen, aber dann sollen sie wenigstens nicht behaupten, sie wären antiklassistisch.
      Wenn es um die fehlende Verwendung von Konstruktionen wie „Frau*“ „Vergewaltiger_Innen“ oder ähnlichen geht: Genau das sind eben Dinge, die man nicht grundsätzlich berücksichtigen muss, nur weil man Feministin ist. Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Onyx findet das wohl, genau wie ich, nicht sonderlich wichtig.

      Ohne narzisstisch zu sein: Ich stehe bei der MM auf der dunkelschwarzen Liste. Ein Link zu einem meiner Beiträge kann also durchaus schon ein Ausschlusskriterium sein.

      Bei meiner Kritik haben sie sich übrigens auch nie zu einem Kommentar herabgelassen. Wird hier genauso sein.

    • Wenn es um die fehlende Verwendung von Konstruktionen wie “Frau*” “Vergewaltiger_Innen” oder ähnlichen geht: Genau das sind eben Dinge, die man nicht grundsätzlich berücksichtigen muss, nur weil man Feministin ist. Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Onyx findet das wohl, genau wie ich, nicht sonderlich wichtig.

      Zumindest ist es mir nicht wichtig genug, um in jedem Satz darauf zu achten, auch ja keine geschlechtliche Identität durch Nichtbenennung zu diskriminieren. Ich bin weder homophob, noch sonstwasfeindlich, wenn ich von Männern und Frauen, und nicht von cis, trans, oder „gelesenen“ Menschen schreibe. Wenn es anderen so wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass es auch Menschen gibt, die sich in der klassischen Männer- oder Frauenzuschreibung nicht wohlfühlen, können sie das ja gern tun. Aber von allen anderen das gleiche zu verlangen, um im eigenen elitären Kreis akzeptiert zu werden, halte ich doch für anmaßend.

    • ich denke, dass es evtl. etwas mit sprache allgemein zu tun hat, weil du schreibst vom stil her einfach anders wie die von der mädchenmannschaft

      Das glaube ich nicht. Ich habe früher oft Artikel kommentiert, mich sprachlich nie verstellt und da gab es nie Probleme.
      Ich halte generell überhaupt nichts davon, Texte akademisch aufzubauschen. Ich mag Texte, die aus dem Leben kommen. Welt- und lebensfremdes Geschwurbel aus grauer Theorie raubt mir die Lust am Lesen. Das gilt nicht nur für die MM.

    • hmm, ich hätte das anders formulieren sollen, ich hab das net so gemeint, dass du jetzt ’nicht akademisch‘ und die mächenmannschaft ‚akademisch‘ schreibt.
      sondern eher so, dass du die dinge mehr auf den punkt bringst, provokativer bzw. ironischer/sarkastischer (= das richtige wort dafür fehlt mir grad net ein) formulierst…
      aber es stimmt schon, das wäre ein blöder grund, und deswegen… einfach ignorieren, ich wollte das nur klarstellen.

    • Ich hab das nicht als beleidigend aufgefasst, keine Sorge. Bin doch ein einfaches Mädchen aus dem Volk, das im Leben steht und sich nicht scheut, sich die Hände schmutzig zu machen. Ich brauche keine akademischen Titel vor mir herzutragen, um Anerkennung zu bekommen und mich gut zu fühlen.
      😉

    • hihi, na dann ist ja gut 😉 ich komme ja aus österreich, da ist es, was titelgeilheit angeht, glaub ich um einiges schlimmer… ich kenn da einige, die das nur schwer verkraften, dass es jetzt keinen ‚magister‘ mehr gibt… aber das war jetzt fast zu off-topic (kannst du also nicht freischalten, so im sinn von ‚derailing‘ würd ich meinen…)

  4. Innerhalb von IDPOL gibt es im übrigen keine feministische Solidarität. Warum sollen sie dir mitteilen, dass du etwas falsch gemacht hast, dass wäre ja quasi „victim-blaming“, also sie sollen sich Arbeit machen, damit du weniger Arbeit hast. Statt dessen kannst du in diesen Theorien ja einfach mal etwas mehr darüber reflektieren, was du falsch machst und gleich genehme Artikel einreichen, die diese Fehler nicht haben.

    Einen nicht theoriekonformen Artikel zu verlinken wäre eben selbst ein Rückschritt. Ebenso einen, der nichttheoriekonforme Kommentare zulässt.

    Es gibt insofern keine feministische Solidarität in den verschiedenen Richtungen, sondern nur richtigen oder falschen Feminismus. Deswegen müssen sie aber nicht den Erklärbären für dich spielen.

  5. In den als “Netiquette” euphemisierten Gleichschaltungsparagraphen steht`s doch drin. Da sitzt dann eine sich als Alpha-Mädchen lesende Frauschaftlerin weitgehend desinteressiert vor dem Rechner und lässt ihrer durch Sendungsbewusstsein und Wir-allein-gegen-das-Patriarchat-Mentalität befeuerten Willkür freien Lauf. Es ist völlig sinnlos Gründe für Zensur zu suchen, weil es keine geben muss. Alles Auslegungssache.

  6. Vielleicht solltst du mal eine andere Person direkt anschreiben als diejenige, die dir geantwortet haben. Ich hatte nämlich mal ein ähnliches Problem, dass meine Kommentare erst da waren und dann wieder gelöscht und ich habe auch nachgefragt.

    Mir wurde gesagt, dass sie nicht mehr auf meinen blog verlinken, da sie mit einigen meiner Artikel (es wurden auch Beispiele genannt) und dadurch mit meiner Einstellung inhaltlich Probleme hätten.
    Antwort war also durchaus Erklärung genug. Aber vielleicht ist das echt abhänig davon, wer dir antwortet. (Mir hat z.B. Nadine geschrieben)

    Viele Grüße,
    Miria

    • Naja, das war ja wenigstens eine Ansage und du weißt, woran du bist. Egal ob man das nun nachvollziehen kann oder nicht.
      Eigentlich hab ich keine Lust, da noch hinterher zu sein. Weil es mir relativ sinnlos scheint, auf konkrete Nachfragen auf „wir werden darüber nicht diskutieren“ auch eine Antwort haben zu wollen.

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