The Antifeminist knows you better than you!

Dass Antifeministen nicht nur mich im Speziellen, sondern Feministinnen im Allgemeinen besser kennen, als diese sich selbst, ist ein ungeschriebenes Naturgesetz, das gefälligst nicht in Frage gestellt, oder geschweige denn kritisiert wird!

So wie die neuste Weisheit, die Elmar Diedrichs bei Evo-Christian in Stein gemeißelt hat: „onyx erzählte mal, dass sie keine Männer mag“ (sic)

Quellenangaben oder sonstige Erklärungen dazu sind in diesem Zusammenhang natürlich überflüssig. Die Wahrheit braucht keine Quelle. Der gemeine Antifeminist ist über jeden Zweifel erhaben, und darf selbstverständlich Dinge behaupten, die er auch mal aus rein persönlicher Befindlichkeit nur so fühlt.

Eine genauso simple Tatsache wie all die anderen klugen und originelle Zuschreibungen, die ich schon dank brillanter antifeministischer Persönlichkeitsanalysen über mich lernen durfte. Seitdem mir erklärt wurde, dass ich keinen Sex mag, bemühe ich mich redlich darum, sämtliche männlichen Annäherungsversuche empört abzuweisen. Ich denke, ich entscheide mich demnächst sowieso dazu, mehr auf Frauen zu stehen. Mein Lady Shaver und sämtliches Make up fliegt in die Tonne und die Haare kommen natürlich auch ab und werden lila gefärbt. Man muß ja auf seinen Ruf achten…

Aber einen Kritikpunkt hab ich dann doch. Mal bitte nicht so untertreiben, sonst bin ich beleidigt. Von „nicht mögen“ kann hier keine Rede sein. Wie jeder weiß, bin ich männerhassend! Jawollja!

Kapiert?

5 Kommentare zu “The Antifeminist knows you better than you!

  1. „Das feministische Meinungskartell formiert sich nicht über Absprachen, sondern organisiert sich über die Ähnlichkeit ihrer Feindbilder, in Futterneid und Männerhass.“ [Matthias Matussek]

    Wo der Mann recht hat… xD

    Spaß beiseite: Der Sexismus erlebt das, was die deutsche Wehrmacht zwischen 42 und 45 erlebt hat – meinst du, in Stalingrad wusste man nicht auch ganz genau, wo der Feind steht und wie er aussieht?
    Es heißt „FeindBILD“, weil man sich selbst ein Bild vom Feind malt, das immer nur adäquat für die entsprechende Situation ist: Hier: die männerhassende, frustrierte Frau, die nur deshalb Feministin ist, weil sie frustriert ist und Männer hasst. Das macht das Leben leichter und man(n) muss sich nicht mehr mit Argumenten auseinandersetzen. Und wie sagte schon Schopenhauer: „Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob.“

    PS: Der gemeine Antifeminist […] darf selbstverständlich Dinge behaupten, die er […] nur so fühlt.“
    Klar darf, er. Du auch. Solange es keine Straftat darstellt. Und eine Behauptung ist dazu da, widerlegt zu werden. :-p

    • PS: Der gemeine Antifeminist […] darf selbstverständlich Dinge behaupten, die er […] nur so fühlt.”
      Klar darf, er. Du auch.

      Wie könnte ich es wagen, einfach über andere Menschen Dinge zu behaupten, die ich mir zusammenphantasiere? *shock* Das wäre ja erst Recht männerfeindlich! Selbst wenn ich auf eine Quelle verweisen kann. Dann ist das eben alles aus dem Zusammenhang gerissen oder so. Der Antifeminist hingegen muß das nicht. Der steht ja auf der „guten Seite“. Was der sagt, wird schon stimmen.

    • Dass du es nicht *wagst*, unterscheidet dich von ihm. Dass er dann ähnlich allergisch reagierte, wie du hier, ist wohl auch verständlich.

      Dass jede/r von sich meint, er oder sie stünde auf der guten Seite, ist nebenbei eine Binsenweisheit…und wenn man nicht ansatzweise der Meinung wäre, was man sagte, entspräche der Wahrheit, würde man es nicht sagen, wenn man nicht dreist lügen wollte…und ich bezweifle, dass es sich hier um eine dreiste Lüge handelt, allenfalls um das, was Harry Frankfurt in seinem Werk „Bullshit“ oder „Humbug“ nennt.

      Insofern jammerst du hier schlicht darüber, dass du es mit einen Sturkopf zu tun hast – und das ist bloß noch widersinniger: Denn man muss schon ein ziemlicher Sturkopf sein, um selbst konsequente/r Feminist/in zu sein und sich immer wieder mit solchen Sturköpfen auseinanderzusetzen; und rationale Menschen muss man davon, dass alle Menschen gleich sind, eben auch nicht überzeugen…
      Du aber setzt dich mit diesen Leuten auseinander, weil sie so sind, wie sie sind. Sich dann mitleidsheischend darüber aufzuregen, dass sie so sind, wie sie sind, naja, das ist eben, wie ich schon sagte: widersinnig. 😉

      Starrsinnigkeit ist eben in einer halbwegs freien Demokratie wie der unseren durch die allgemeine Rede- und Meinungsfreiheit abgedeckt. Er ist insofern sogar ein wenig freier, als das du dich als Blogger an das Medienrecht halten musst…

    • Meine Ironie hast du offenbar nicht erkannt.

      Ich setze mich mit solchen Witzfiguren nicht auseinander. Insofern ist es lustig, dass du mir „Jammerei“ vorwirfst, wenn ich zeige, welcher Unsinn geredet wird.

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