„Ich hup dich weg, du böser Feminismus!“

wgvdl

Als ich das gelesen habe, habe ich erstmal laut gelacht. Traditionell? Ein Hupkonzert gegen Feminismus? Da versucht wohl jemand, dem Husten einer Stubenfliege die Bedeutung eines Orkans beizumessen. Welche Tradition soll das denn bitte sein? Wo soll das schon mal in bemerkenswertem Ausmaß stattgefunden haben? Wenn ich mal irgendwo ein paar Autos hupen höre, denke ich bestenfalls als erstes an eine Hochzeitskolonne und reagiere gar nicht drauf, oder bin von dem Lärm genervt und mach das Fenster zu.

Frauen schaffen es, sich gemeinsam gegen Gewalt zu organisieren. Kreativ mit One Billion Rising, wütend mit #Aufschrei, das hat weltweite Beachtung und Nachahmer gefunden.

Und dann kommen so ein paar Flitzpiepen und halten es für die große traditionelle Rebellion gegen den geliebten Feind, ein bisschen mit der Kindertröte zu spielen?

rofl

7 Kommentare zu “„Ich hup dich weg, du böser Feminismus!“

  1. Ich würde solche von der UN bezahlten PR-Aktionen nicht wirklich als Graswurzelaktion definieren. In meiner Jugend jedenfalls war Widerstand nicht in der Evangelischen Akademie Tutzing verortetet, sondern allenfalls in der Hinterstube eines Studententreffs mit Folgetermin auf dem Polizeirevier. .
    Leider trifft die deutsche Empörungsreporterin aktuell immer erst am Ort des Geschehens ein, wenn die Männer ermordet, die Jungen bei den Kindersoldaten sind. Was bleibt dann noch als die überlebende Mutter mit Tochter zu interviewen und auf die bösen Männer zu schimpfen.

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