Geschichte eines „Gemeinschaftsblogs“ – oder: Wie man es nicht machen sollte

Wir schreiben das Jahr 2014. Als ich angefangen habe, online Diskussionen zu führen, die sich um Mann-Frau-Gedöns drehen, war ich gut und gerne 10 Jahre jünger. Damals noch recht unbedarft und in naivem Glauben, dass man mit jedem Menschen einfach so normal reden kann. Eins habe ich in den 10 Jahren gelernt: Vergeude deine Energie nicht mit Idioten. Diese Erkenntnis kam nicht aus dem Nichts, sondern wurde genährt aus einem Pool von Erfahrungen, die sich immer wiederholten. Von sehr sehr wenigen Ausnahmen abgesehen.

So verhärteten sich auf Dauer die Fronten und es konnte kaum noch ein normales Gespräch geführt werden, ohne Anfeindungen, ohne Häme und ohne Hass. Das nervt natürlich irgendwann und man verliert komplett die Lust, sich mit bestimmten Leuten überhaupt noch zu unterhalten. Man weiß ja, was kommt.

Da hatte man auf einmal auf dem Blog von Erzählmirnix eine Bombenidee* (Man muß weit runterscrollen, es ist ein langer Diskussionsstrang)

Screen2

Es sollte nun ein sogenannter Gemeinschaftsblog entstehen, an dem sich mehrere Autoren zu allen möglichen Geschlechterthemen beteiligen sollten. Ausdrücklich gewünscht waren auch Autorinnen bzw Feministinnen. Robin und ich wurden sogar persönlich angesprochen, ob wir mitmachen wollen, bei einem Blogprojekt mit „gemäßigten Maskulisten und Feministinnen“ (sic!) (siehe Screen), das „undogmatische Diskussionen“ hervorbringen sollte. Das fand Anklang, viele fanden die Idee toll. Hach ja, endlich mal vernünftige Diskussion unter vernünftigen Menschen, wer fände das nicht großartig?

(*Keineswegs neu. Aber dass diese Idee nun dennoch als wahnsinnig bahnbrechend gefeiert wurde: geschenkt)

Ich hatte daran von der ersten Sekunde, als ich davon las, mehr als nur große Zweifel. Ich schüttelte ungläubig den Kopf. War das Naivität, oder einfach nur einmal mehr der Wunsch nach ein bisschen Selbstdarstellung?

Der selbsternannte Urheber und Gründer kam fix angeflitzt und hat einen neuen Blog gestartet (bevor ihm ein anderer den Rang des Blogführers nehmen konnte), in dem sich diejenigen melden sollten, die mitmachen wollen. Es kamen viele Interessenten, darunter natürlich auch welche, auf die das oben genannte Attribut nicht zutrifft. Wurde darauf geachtet? Ach wo. Es wurden keinerlei Einschränkungen gemacht. JEDER, der sich gemeldet hat, wurde mit offenen Armen empfangen, völlig egal, ob er sich noch wenige Stunden vorher wie die Axt im Wald aufgeführt hat.

Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen, die ersten Themenstränge sind eröffnet und es hat sich genau die Tendenz herauskristallisiert, die ich von Anfang an vermutet habe. Und das Interesse meinerseits, mich da in irgendeiner Form einzubringen, Zeit und Arbeit zu investieren, ist komplett auf Zero gesunken. Der Gedanke, in einem Blog in einem Atemzug mit Menschen genannt zu werden, die für mich und Menschen, die denken wie ich, nur Verachtung übrig haben, erfüllt mich mit totaler Verständnislosigkeit. Verständnislosigkeit darüber, was manche Menschen so unter „gemäßigt“ verstehen. Ich hatte es schon ähnlich in der Diskussion bei Erzählmirnix erklärt. Es ist schon eine recht naive Sicht der Dinge, auf einen plötzlichen Wandel zu hoffen, nur weil man sich ein gewisses Label auf die Fahne schreibt und gleichzeitig mit genau denen zusammenarbeitet, die auf dieses Label dermaßen spucken, dass ich mich frage, wie blind oder ideologisch verblendet man sein muß, um unter solchen Voraussetzungen immer noch ruhige Diskussionen zu erwarten und auch noch darauf zu hoffen, dass sich Feministinnen dazu bereit erklären, nach ihren einschlägigen Erfahrungen mit solchen Leuten zu sagen „hey ok, super Idee, das wird bestimmt toll!“

Besonders witzig wurde es dann, nachdem ich und andere Frauen die Anfrage, dort teilzunehmen, mehrfach abgelehnt haben, es also auch irgendwann der letzte Blitzmerker kapiert hat. Dann wurden ganz plötzlich Zweifel geäußert, dass man ja „gar nicht wirklich geeignet sei, an dem Projekt teilzunehmen, wegen der aggressiven Reaktionen auf Kritik“.

Screen

Als ich das gelesen habe, hab ich fast einen Lachflash bekommen. Robin, Maren und ich sind zu aggressiv, nur Rexi erfährt Gnade. Allerdings bezeichnet sie sich ja auch nicht als Feministin. Zufälle gibts… 😉
Aber mal ganz abgesehen davon, was hier als „Aggressivität gegenüber Kritik“ bezeichnet wird. Was mich betrifft, würde ich es eher als totale Abgenervtheit gegenüber Unterstellungen, ad personam-Angriffen und dümmlicher Polemik bezeichnen. Bei Robin und Maren sehe ich es ähnlich. Aber mit solchen Feinheiten wollen wir mal die Leute nicht belästigen, oder? Wirklich zum brüllen komisch ist eher der Umstand, dass Feministinnen jetzt, nachdem wir mehrfach unser fehlendes Interesse bekundet haben, auf einmal nicht mehr gut genug sind sondern plötzlich zu aggressiv sind. Während andere Teilnehmer, von denen ich in diversen Kommentarspalten noch nie was anderes als hohles Bashing gelesen habe, nach wie vor dabei sind. Von denen erwarte ich nicht, aus deren zukünftigen Blogposts irgendwas gewinnbringendes mitnehmen zu können.

Das muß man sich mal wie Sahne auf der Zunge zergehen lassen 😀
Sowas kann sich keine Comedysendung ausdenken. Nicht mal Loriot könnte solche Absurditäten des Lebens besser beschreiben. Fassen wir mal zusammen, was da genau gelaufen ist:

Erst wird die große Werbetrommel geschlagen und sich gegenseitig für die tolle Idee beglückwünscht. Es wird betont, wie toll es sei, wenn man sich endlich mal vernünftig austauschen könne, friedlich, sachlich und gemäßigt. Dann kommen die Einladungen, wer mitmachen will. Promt melden sich mehrere, mit denen ich keinerlei Diskussionsbedürfnis habe und mit denen ich auch nicht in einem Topf landen, geschweige denn, in einem Blog zusammenarbeiten will. Natürlich werden sie willkommen geheißen, völlig egal, wie unsachlich und feindselig sie bisher in Kommentarspalten aufgetreten sind. Je mehr mitmachen, desto besser ist es ja schließlich. Oder? Wer achtet da schon auf solche Nebensächlichkeiten, die man sich zuvor noch als Voraussetzung auf die Fahnen geschrieben hat? Die reine Masse machts. Aber die Feministinnen, die eh aus besagten Gründen schon von Anfang an kein Interesse hatten, werden plötzlich als „nicht geeignet“ bezeichnet. Fuchs und Trauben in seiner schönsten Form. Was man nicht kriegt, wird schlecht gemacht. Bravo.

Ein weiteres lustiges Ei. Es gab den Vorschlag einer „feministischen Woche“. Christian stellt sich das, wie er in seinem Blog postet, folgendermaßen vor: (im gleichen Strang wie dem oben verlinkten)

Screen3

Also lediglich ein reines Hochpushen der Differenzen mithilfe von billigen Strohmännern. So stellt er sich also gemäßigte Diskussionen vor. Ich bin tief beeindruckt. Nicht.

Vielleicht bin ich zu voreilig. Vielleicht entwickelt sich noch alles ganz anders. Aber wenn es genauso weiterläuft, wie es jetzt begonnen hat, wird das nur ein weiterer Blog, in dem Feminismusbashing im Vordergrund steht und damit ein tiefer Griff ins Klo.

Nicht dass ich generell was dagegen hätte, bei einem Gemeinschaftsblog mit mehreren Autoren mitzuschreiben. Aber dann muß man schon so demokratisch sein und andere mitbestimmen lassen, wie das konkret funktionieren soll. Und man muß vor allem erwarten können, dass man als Autorin auch von den anderen Autoren gleichermaßen respektiert wird. Und ich mag meine knappe Freizeit nicht damit vergeuden, mich als Autorin dem zu unterwerfen, was fremde Leute einfach bestimmen. Wann, wie oft und mit wem ich bloggen soll, lasse ich meine Zeit und Lust bestimmen und nicht irgendwelche willkürlich aufgestellten Regeln von jemandem, der sich als Chef aufspielt.

Ich bin übrigens auch nicht die Einzige, die das gesamte Vorgehen eher einschränkend betrachtet. In der Diskussion bei erzählmirnix war z.B. Tom einer der Ersten, die Begeisterung über die Idee verlauten ließen. Aber als aktiver Autor ist er bis heute nicht eingetragen. Ich war so neugierig und hab ihn danach gefragt. Seine Antwort: zu einseitige Autorenliste. Dabei ist er noch einer der wenigen, die ich tatsächlich als gemäßigt bezeichnen würde und mit dem ich mir auch eine Zusammenarbeit in einem Blog vorstellen könnte.

Das Bild sieht unterm Strich also zur Zeit eher so aus, dass sich „gemäßigte“ Autoren (mittlerweile finde ich diesen Begriff echt scheiße und abgegriffen) eher zurückhalten, weil die Tendenz in eine andere Richtung zeigt. Schade ist das schon. Aber es war genau so abzusehen. Klar könnte man das leicht abändern, indem sich einfach ein paar Feministinnen finden, die dazu kommen. Aber das ist als Außenstehender sehr leicht gesagt, wenn man – jetzt werd ich mal arrogant – im Vergleich zu mir noch recht wenig Erfahrungen mit Geschlechterdiskussionen hat, geschweige denn, solchen Angriffen ausgesetzt war, wie ich und viele andere Feministinnen es schon erleben durften. Und ausgerechnet solche Leute, die gern mit Angriffen um sich werfen, werden in einem Blog willkommen geheißen, wo genau das angeblich nicht passieren soll? Finde nur ich das komisch?

Gesetz dem Fall, ich würde einen Gemeinschaftsblog öffnen wollen (wofür mir echt die Zeit fehlt, ich hab ja noch ein Leben nebenher), würde ich komplett anders vorgehen. Ich würde mir ein, zwei, drei Personen schnappen, mit denen ich gut kann und weiß, dass gute Gespräche möglich sind. Unabhängig von inhaltlichen Überzeugungen, vielleicht sogar bewußt auch jemanden, der auch andere Meinungen vertritt, damit es nicht zu einseitig wird. Von denen ich nur aufgrund des generellen Verhaltens weiß, dass es kein Gepöbel geben wird. Mit denen würde ich gemeinsam überlegen, wie man das Ding aufzieht. Um welche Themen es gehen soll, wen man einladen soll, welche Regeln gelten sollen. Nur so und nicht anders funktioniert ein wirklicher Gemeinschaftsblog. Dass man gemeinsam entscheidet, wie es läuft. Einfach wahllos Einladungen in die Luft werfen und sich dann wundern, wenn sich einige aus diesem Chaos raushalten, weil sie begründete Zweifel an der Teilnehmerauswahl haben, ist einfach unorganisiert und hat den Beigeschmack dass es nur um eine möglichst hohe Anzahl von Teilnehmern geht, und nicht um wirklich ausgeglichene Diskussionen. Eine Intention, von der ich mich nur distanzieren kann.

Wie ich gerade gesehen habe, wurde meine Kritik an der Vorgehensweise von „Graublau“ aufgegriffen. Vielleicht ist die Frage ja hiermit beantwortet.

79 Kommentare zu “Geschichte eines „Gemeinschaftsblogs“ – oder: Wie man es nicht machen sollte

  1. In gewisser Weise stützt dieser Artikel ja meine Einschätzung über dich.

    “es ist noch nicht gut genug für mich, macht es besser“ ist vielleicht der Grund, warum Frauen in vielen Bereichen unterrepräsentiert sind. Wenn mehr Frauen die Einstellung hätten, das sie es passend mitgestalten werden und können, mit der passenden Arbeit, dann würde sich vieles ändern.

    Trotzdem danke für die Verlinkung, vielleicht haben ja Leser (m/w) deines Blogs Lust mitzumachen. Dann bitte im Blog melden, ich würde mich freuen

    • In gewisser Weise stützt dieser Artikel ja meine Einschätzung über dich.

      *gähn*
      Deine Einschätzung ist komplett irrelevant, da ich und jeder, der mich kennt, weiß, dass die nichts mit der Realität zu tun hat. Was der Rest denkt, who cares?

      Ich wundere mich nur, wie es kommt, dass so ein „erfahrener und renommierter Blogger“ wie du nicht von selbst darauf kommt, wie es besser läuft, sondern ewig in seinen alten Fehlern hängen bleibt, die ihm schon 100x erklärt wurden.

      Die “feministische Woche” wollte ich auf meinem Blog machen.

      Na das ändert ja komplett alles… /iro

    • „Ich wundere mich nur, wie es kommt, dass so ein “erfahrener und renommierter Blogger” wie du nicht von selbst darauf kommt, wie es besser läuft, sondern ewig in seinen alten Fehlern hängen bleibt, die ihm schon 100x erklärt wurden.“

      ich finde es läuft ganz gut und es sind sehr viele sehr sachliche Autoren dabei.
      01. Jon Gunnarsson
      03. Honeyinheaven
      05. Evilmichi
      08. Marcel Zufferey
      12. Graublau
      16. Miria
      19. Aranxo
      22. Gerhard
      24. Elitemedium
      26. Franz
      28. Virtual-CD
      29. Martin

      Da sehe ich jetzt eigentlich keinen, der sich durch Unsachlichkeit hervorgetan hat. Honeyinheaven teilte bereits mit, dass sie wohl feministische Positionen vertreten will, Evilmichi und Miria werden jedenfalls weibliche Positionen beitragen. Graublau, Elitemedium und virtual-CD kenne ich auch als sehr sachlich,

      Gerhard schrieb: „Mir wäre das Umfeld doch recht wichtig. ich fühle mich thematisch wohl neben Dir, Tom, Flußfänger, EMN oder dem Stadtfuchs. Und ich habe keine Lust neben Leuten auf demselben Blog zu veröffentlichen, die mir zu extrem sind.“

      Die Artikel von Jon, Marc und Franz fand ich auch sachlich.

      Zudem verkennst du wie gesagt den Sinn: Es ging darum, dass viele Leute angegeben haben, gerne mal was zu bloggen aber eben keinen Blog aufmachen wollten. Der Gemeinschaftsblog schafft dafür Möglichkeiten.

      Die Zusatzhoffnung war, dass dort eben auch ein breites spektrum schreibt, zB eben auch Frauen und Feministen.

      Es wäre aus meiner Sicht jedenfalls der erste Gemeinschaftsblog, der explizit beide Seiten einbeziehen würde.

      Für mich ging es darum hier eine schnell Möglichkeit zu eröffnen (auch eine nette Ansammlung von ad hominem, die du da zu meinen Motiven vermutest / unterstellst) . Es geht nicht um einen Gemeinschaftsblog, in dem ich mich viel einbringe, sondern um einen Gemeinschaftsblog für andere, dem ich eine Starthilfe gebe.

      Das hat bisher gut geklappt.

      Wenn du meinst, dass es auf andere Weise besser geht und man dort gerade die gemäßigten eher zu Wort kommen lassen kann, dann mach ruhig selber. Ein gemäßigter Feministinnenblog allein wäre ja schon eine große sache, um so mehr, wenn er auch anderen Seiten Raum gibt.

  2. „Gesetz dem Fall… Vielleicht ist die Frage ja hiermit beantwortet.“

    Sehr guter Stil, das in einem eigenen Blogeintrag aufzugreifen und positiv zu formulieren! Genau das habe ich mir gewünscht, vielen Dank!

    Zum Rest habe ich in vielen Punkten eine andere Meinung, aber ich weiß nicht, ob das großartig weiterhilft, das jetzt hier auszubreiten. Da die Inhalte aus dem Geschlechterallerlei eine CC-Lizenz haben, gibt es für mich immer noch die Option, mir die Rosinen für ein eigenes Blog herauszupicken, sollte ich eines Tages keine Lust mehr haben.

  3. Hmm.
    Deine Idee von dem gemeinsamen Blog deckt sich nicht mit meiner. Zunächst mal ist die Idee entstanden, um Leuten, die sich in Kommentaren äussern, aber keine Zeit/Lust auf einen eigenen Blog haben, auch eine Plattform zu bieten, das Paradebeispiel da wäre zum Beispiel Nick.
    Dann war die Idee, dass es cool wäre, wenn da eben auch feministische Posts kämen. Aber da haben nur wenige Lust drauf. Das ist schade, aber das hat man zu akzeptieren. Nun ist es halt wieder zurück zum Blog für bislang noch nicht Schreiber.
    Ich verstehe deine Bedenken aber ehrlich gesagt nur wenig. Du schreibst deinen Beitrag, der kommt auf das blog, mit den anderen beiträgen musst dich ja nicht befassen, oder gar identifizieren.
    Wenn du mir nen link hast, der mir die Strohmann sache erklärt, wäre ich übrigens dankbar…..

    • Zunächst mal ist die Idee entstanden, um Leuten, die sich in Kommentaren äussern, aber keine Zeit/Lust auf einen eigenen Blog haben, auch eine Plattform zu bieten,

      Wenn ich sehe, wie oft manche kommentieren, scheinen die wesentlich mehr Zeit zu haben als ich…

      Aber du hast schon Recht. Einen Blog zu betreiben, will gepflegt werden und das braucht etwas Zeit. Die Methode „einfach alles laufen lassen und auf die Fairness der anderen vertrauen“ hat sich ja eher nicht bewährt.

      Dann war die Idee, dass es cool wäre, wenn da eben auch feministische Posts kämen. Aber da haben nur wenige Lust drauf.

      Warum das so ist, wurde nun ausführlich erklärt

      Ich verstehe deine Bedenken aber ehrlich gesagt nur wenig. Du schreibst deinen Beitrag, der kommt auf das blog, mit den anderen beiträgen musst dich ja nicht befassen, oder gar identifizieren.

      Ähm, doch. Einen Blog mit Leuten zu teilen, die mich nicht respektieren und mit denen ich auch nichts zu tun haben will, kann keiner erwarten. Es geht nicht nur um die vertretenen Inhalte, über die kann man ja diskutieren. Sondern es geht um die generelle Einstellung der Leute. Warum soll ich mich als Autorin neben die stellen und einen auf „friedliches gemeinsames Blogprojekt“ machen, wenn sie in jedem Kommentar ihre Antihaltung propagieren? War die Idee der „undogmatischen Sichtweisen von beiden Seiten“ nicht sogar von dir selbst? Warum soll ich mit meinem Namen einen Blog vertreten, der nicht dafür steht, was ich als Grundvoraussetzung erwarte?

      Wenn du mir nen link hast, der mir die Strohmann sache erklärt, wäre ich übrigens dankbar…..

      Den Strang hab ich verlinkt. Der Rest ergibt sich eigentlich aus dem gescreenten Beitrag selbst. Ich wüßte nicht was es da zu erklären gibt. Wenn „feministische Positionen“ so dargestellt werden, lohnt sich keine ernsthafte Diskussion mehr. Das ist unterirdischer als Bild-Niveau. Aber gut, ich verstehe das schon. Man will ja seine Stammhetz.. äh Stammkommentatoren nicht verprellen, sondern unterhalten und ihnen eine Plattform geben auf der sie sich ausleben können. Da muß man schon was bieten…

    • Hmm.. ich denke, da unterscheiden wir uns. Nur für Menschen zu schreiben, die meine Ansichten teilen, das macht für mich keinen sinn. Ich freue mich, wenn leute meinen Kram lesen, die eben komplett konträr stehen.
      Ich will in keine Spirale kommen, die dann in Frau böse, Mann gut endet. Oder in Feminismus böse, Maskulismus gut. Auch wenn der Feminismus meiner Meinung nach derzeit versagt, weil er einseitig ist, gibt es durchaus Positionen, die ich gut heisse.
      Es bringt mir nichts, wenn meine Meinung nur bestärkt wird. Ich würde sogar gerne mit witchwind diskutieren. Klar, die bekäme ich nicht überzeugt, wir würden nie eine Basis finden, aber Leute die das lesen hätten was von der Diskussion.
      Was hälst du davon, wenn wir auf dem allerlei ein Thema finden und jeder mit eigenem blog blogt auf seinem, die ohne dort, und wir verlinken da alles?

    • ich denke, da unterscheiden wir uns. Nur für Menschen zu schreiben, die meine Ansichten teilen, das macht für mich keinen sinn.
      …Ich will in keine Spirale kommen, die dann in Frau böse, Mann gut endet.

      Zeig mir eine Stelle, aus der hervorgeht, dass ich das signifikant anders sehe.

    • “ Aber wenn es genauso weiterläuft, wie es jetzt begonnen hat, wird das nur ein weiterer Blog, in dem Feminismusbashing im Vordergrund steht und damit ein tiefer Griff ins Klo.“

    • Und? Wo steht da, dass ich nur mit Leuten reden will, die meiner Meinung sind? Oder dass ich in „Frau gut-Mann böse“ Schubladen denke?

    • „Ich verstehe deine Bedenken aber ehrlich gesagt nur wenig. Du schreibst deinen Beitrag, der kommt auf das blog, mit den anderen beiträgen musst dich ja nicht befassen, oder gar identifizieren.“

      Naja, manche Menschen finden auch nichts dabei, für die BILD zu schreiben… nein, für mich ist das eine absolut inakzeptable Einstellung. Zumal man sich als Journalistin für die BILD vermutlich mit weniger Idiotie rumschlagen müsste.

      Spätestens Franz‘ Artikel, in dem er auch auf Beschneidung eingeht, hat mir gezeigt, wie lächerlich allein die Idee eines „undogmatischen“ Ansatzes aus dieser Richtung ist. Ich habe es so satt, mit Leuten zu diskutieren, die sämtliche Fakten leugnen, nur damit es in ihr Weltbild passt, die einen paranoiden Tunnelblick haben, die immer hämisch auf „Wissenschaftlichkeit“ pochen, aber sich nicht erblöden, die wildesten Spekulationen ohne jeden Beleg oder Grundlage vom Stapel zu lassen, die offensichtlich zu dämlich zum Rechnen und zum Lesen sind.
      Ich habe keinen Respekt vor so dermaßen dummen Menschen. Das ist kein feiner Zug an mir, aber so ist es nun mal. Und noch weniger Respekt habe ich vor Menschen, die eristisch argumentieren und schlicht unehrlich sind.

      Tom, dich meine ich nicht damit, mit dir hätte ich mir ein Projekt vorstellen können. Wir sind oft nicht derselben Meinung, aber das ist hier nicht der Punkt. Du hast Qualitäten, die ich eigentlich als nicht besonders erwähnenswert empfinde (eine gewisse Grundehrlichkeit, fehlende Verbitterung, die Bereitschaft, die eigene Position zu überdenken), die aber in der Geschlechterdebatte im Netz den meisten völlig abgeht.

    • Hm. Ich sehe beiträge in einem Blog halt nicht so, dass ich mich dann mit allem, was in dem Blog steht identifiziere. Zumal deine ablehnung ja von anfang an stand, wo noch nicht klar war, in welche richtung das geht.
      Eigene positionen überdenken macht immer sinn, und genau da sind eben berührungspunkte und auch konflikte notwendig. ich glaube, der blog hat da eine chance. aber mal schauen.
      Dein vorwurf das manche nicht rechnen können fühlt sich für viele auf der männerseite komisch an, wo das doch gerade eines der dinge ist, die man dem feminismus vorwirft (23%, 1 in 5 usw.)
      Klar in den Debatten wird von beiden seiten viel mit fakten umhergeworfen die eigentlich meinungen sind. auch hier, ich freue mich über jede kritische hinterfragung. das bringt weiter.
      Ich tue mich selbst noch schwer mit vielen termini (das strohmannding.. ich hab keine ahnung was das ist) Mein erster kontakt zu dir war, als ich mich als antifemininist bezeichnet habe.. da gingst ganz schön an die decke 😉 ich habe vor n paar tagen mit nem beitrag angefangen.. der braucht noch n bissle, aber ich bemuehe mich, mit den absätezen, versprochen.. da kommt ein wenig was von dem, was du schreibst drin vor.

    • Ich sehe beiträge in einem Blog halt nicht so, dass ich mich dann mit allem, was in dem Blog steht identifiziere.

      Wie oft muß man darauf jetzt noch antworten?

      Zumal deine ablehnung ja von anfang an stand, wo noch nicht klar war, in welche richtung das geht.

      Es hat sich ziemlich schnell eine Tendenz gezeigt.

      Ich tue mich selbst noch schwer mit vielen termini (das strohmannding.. ich hab keine ahnung was das ist)

      Wenn du den Begriff selbst nicht kennst, hilft dir Tante Wiki gern weiter.

    • Wie oft muß man darauf jetzt noch antworten?
      Gar nicht. Da war keine Frage.
      Und das war als Antwort auf Robins Antwort. das das nun nicht TomAdrianisch endet, soll das meine letzte antwort sein, ausser, jemand fragt noch was 😉

    • Nein das war keine Frage. Nur eine nun schon mehrfach wiederholte Aussage, die weder Robin noch ich in Frage gestellt haben, und die an unserer eigentlichen Aussage vorbei geht.

    • „Zumal deine ablehnung ja von anfang an stand, wo noch nicht klar war, in welche richtung das geht.“

      Du bist jetzt schon der zweite, der mir das sagt. Das empfinde ich als sehr ärgerlich. Ich habe mich nicht direkt, als die Idee aufkam, dagegen gesträubt, sondern als der Blog schon bestand und die ersten Interessenten aufschlugen. Und da konnte ich mir bei manchen Namen nur an den Kopf fassen. Gerade auch im Hinblick darauf, was nur einen Tag vorher abgegangen ist. Elmar demonstriert seine unendliche Blödheit und seine Double Standards, aber kaum bekundet er Interesse an einer Mitarbeit, wird er mir offenen Armen empfangen? lol, nee. Es tut mir leid, wenn ich in Hinblick auf gewisse Qualitätsstandards offensichtlich anders empfinde.

      Letztendlich kommt für mich aber einfach eine Mitarbeit mit Leuten, die ich auf menschliche Ebene verachte, nicht in Frage, weshalb ich niemals mit Christian zusammen arbeiten werde und mich sicher nicht einem Projekt unterwerfe, bei dem er sich zum Schirmherr oder sowas aufgeschwungen hat.

      „Dein vorwurf das manche nicht rechnen können fühlt sich für viele auf der männerseite komisch an, wo das doch gerade eines der dinge ist, die man dem feminismus vorwirft (23%, 1 in 5 usw.)“

      Gender Pay Gap etc. finde ich uninteressant, deshalb beschäftige ich mich nicht damit. GERADE wenn man sich beim Thema Rechnen überlegen fühlt, ist es jedoch ein megamäßiger Fail, nicht mal einfachste Prozentrechnung auf die Reihe zu kriegen, respektive einfach nicht lesen zu können.

      „Klar in den Debatten wird von beiden seiten viel mit fakten umhergeworfen die eigentlich meinungen sind. auch hier, ich freue mich über jede kritische hinterfragung. das bringt weiter.“

      Es bringt eben nicht weiter, wenn dort wieder genau dasselbe passiert wie in so vielen anderen Blogs auch: Hauptsache drauf auf den Feminismus, differenzierte Betrachtungsweisen haben da keinen Platz, was niemanden nützt. Lächerlich. Ich muss mich je nach Thema meiner Artikel ständig mit solchen Leuten rumschlagen, das tue ich mir nicht noch darüber hinaus freiwillig an.

    • @robin

      „Letztendlich kommt für mich aber einfach eine Mitarbeit mit Leuten, die ich auf menschliche Ebene verachte, nicht in Frage, weshalb ich niemals mit Christian zusammen arbeiten werde“

      Und da denkt Onyx, dass es um zu hoch hängende Trauben geht, wenn ich davon spreche, dass ich dich für zu aggressiv halte….

    • :rollingeyes:
      Während für dich Leute, für die Feministinnen „gar keine normalen Menschen sind“, nicht zu aggressiv sind, um sie für „ungeeignet“ zu halten, sondern sie noch herzlich willkommen heißt. Solange sie dir folgen und Traffic geben. Deine Heuchelei ist so zum Kotzen.

      Natürlich war es reiner Zufall, dass du unsere „Nichteignung“ erst dann festgestellt hast, nachdem dir klar war, dass wir uns von dir nicht einspannen lassen. Wers glaubt…

      Außerdem bist du auch völlig unschuldig daran, dass du so ein schlechtes Bild hinterlässt. Sind alles nur die blöden Femis schuld. Du armes Opferlämmlein.

    • @onyx

      „Während für dich Leute, für die Feministinnen “gar keine normalen Menschen sind”, nicht zu aggressiv sind, um sie für “ungeeignet” zu halten, sondern sie noch herzlich willkommen heißt.“

      ich hätte euch dreien auch einen Tag zugewiesen, so ist es nicht. Und gerade bei Elmar habe ich erstens in den Kommentaren bei EZM sehr deutlich gemacht, dass ich seine Position nicht teile und zweitens hat er auch sehr deutlich gemacht, dass er meine „biologistischen Positionen“ für vollkommen falsch hält. Er vertritt also vollkommen andere Ansichten als ich.

      „Solange sie dir folgen und Traffic geben. Deine Heuchelei ist so zum Kotzen.“

      Was ist daran Heuchelei, ich stehe doch ganz offen dazu?

      „Natürlich war es reiner Zufall, dass du unsere “Nichteignung” erst dann festgestellt hast, nachdem dir klar war, dass wir uns von dir nicht einspannen lassen. Wers glaubt…“

      Nein, dass war kein Zufall, wenn ihr hättet mitmachen wollen, dann hätte ich es mir aus Gründen der Neutralität natürlich verkniffen. Da ihr aber erklärt hattet, dass ihr auf keinen Fall dabei seid kann ich ja meine Meinung dazu sagen. Es verwundert mich auch, dass dich das wirklich überrascht.

      „Außerdem bist du auch völlig unschuldig daran, dass du so ein schlechtes Bild hinterlässt“

      Danke, dass du das auch so siehst.

      „Sind alles nur die blöden Femis schuld“

      Ich würde den Fehler da schon individueller festmachen.

      „Du armes Opferlämmlein“

      Nein danke, ich brauche keine Opferrolle

    • “Außerdem bist du auch völlig unschuldig daran, dass du so ein schlechtes Bild hinterlässt”

      Danke, dass du das auch so siehst.

      Pro-Tip: Es kommt nicht halb so cool und souverän rüber, wie du vielleicht meinst, zu keinerlei Eigenreflexion fähig zu sein.

    • endlich zeigst du dein wahres Gesicht. Hat ja nicht viel Mühe gekostet, das aus dir rauszukitzeln

    • du versteckst es regelmäßig, wenn du so tust, als seist du an Diskussionen interessiert

    • weil Diskussionen für dich nur dann Diskussionen sind, wenn man dir zustimmt. Andernfalls beschränkst du dich auf Unterstellungen und Trollerei

    • Ein paar Tausend Diskussionen auf meiner Seite belegen glücklicherweise das Gegenteil.

      Das Erwarten, dass man dir zustimmt, ist auch recht amüsant: Erstens änderst du deine Meinung selbst nicht, zweitens ist es für eine Diskussion keineswegs erforderlich, dass einer seine Meinung ändert.

    • lol, ja bilde dir ruhig was auf deine tausenden „Diskussionen“ ein, die zu 80% aus Trollen und deinen eigenen Verlinkungen bestehen. Du bist echt lustig 😀

    • „Und da denkt Onyx, dass es um zu hoch hängende Trauben geht, wenn ich davon spreche, dass ich dich für zu aggressiv halte….“

      Ich bin ja auch nur dann zu „aggressiv“, wenn es gegen die „Falschen“ geht – also dich und eine Fans 😉

      Deine Art ist ebenfalls aggressiv, nur eben passiv-aggressiv, eigentlich etwas, was man gemeinhin eher Frauen unterstellt. Da bin ich lieber ehrlich und sage es, wenn mich jemand ankotzt. Und weil wir zwei uns so offensichtlich nicht mögen, könntest du ja auch ein bisschen mithelfen und z.B. mich nicht ständig anlabern oder bei mir kommentieren. Tue ich bei dir ja auch nicht mehr 🙂

    • Und weil wir zwei uns so offensichtlich nicht mögen, könntest du ja auch ein bisschen mithelfen und z.B. mich nicht ständig anlabern oder bei mir kommentieren. Tue ich bei dir ja auch nicht mehr

      this

    • @Robin:

      „Spätestens Franz’ Artikel, in dem er auch auf Beschneidung eingeht, hat mir gezeigt, wie lächerlich allein die Idee eines “undogmatischen” Ansatzes aus dieser Richtung ist. Ich habe es so satt, mit Leuten zu diskutieren, die sämtliche Fakten leugnen, nur damit es in ihr Weltbild passt, die einen paranoiden Tunnelblick haben, die(…)“
      ———–
      …und trotzdem hast du ja den Artikel kommentiert u mMn ziemlich auseinandergenommen- hättest du das in einem eigenen Artikel, anstatt in den Kommentaren getan, wäre es wohl weniger Arbeit mit größerer Wirkung (bzw. Reichweite- nicht jeder liest sich Kommentare durch) gewesen.

    • „Wenn du mir nen link hast, der mir die Strohmann sache erklärt, wäre ich übrigens dankbar…..“

      Unter einem Strohmann versteht man die Darstellung eines Argumentes der Gegenseite in einer Form, die eine leichte Widerlegung erlaubt, so aber von der Gegenseite gar nicht vertreten wird.
      Der „Strohmann“ gibt also nicht das eigentliche Argument wieder, sondern wird quasi nur zum „verbrennen“ errichtet.
      ZB wenn angeführt wird, dass die biologischen Theorien nicht stimmen können, weil nicht alle Männer und Frauen gleich sind, Beweis: abweichende Männer und Frauen. Eine solche essentialistische Sicht wird aber eben in der Biologie gar nicht vertreten

    • Der “Strohmann” gibt also nicht das eigentliche Argument wieder, sondern wird quasi nur zum “verbrennen” errichtet. ZB wenn angeführt wird…

      …dass nur Pro-Kommentare oder Lobgesänge unter erfundenen feministischen Artikeln erscheinen dürfen, und dass jeder Kommentar, der ein bisschen abweicht, wegzensiert wird. Genau. Hast du richtig erkannt. Kriegst einen Keks.

    • @onyx

      Das ich damit die Kommentarpoltik der größeren feminstischen Blogs, insbesondere der Mädchenmannschaft auf den Arm nehmen würde, und das durchaus zutreffend, erkennst du aber schon?
      Natürlich trifft das nicht auf alle feministischen Blogs zu, aber eben doch auf die wichtigeren und gerade die aus dem theoretischen Feminismus.

      Das ein Blog wie die Mädchenmannschaft mit Tausenden von Followern gerademal 1-2 Kommentare pro Artikel generiert solltest du eigentlich ebenfalls zitieren.

      Ich würde vermuten, dass du deine Kritik an „geschlechterallerlei“ wegen zu großer Nähe zu maskulistischen Blogs und Verlinkung noch nicht einmal in einem Selbermachsamstag dort unterbringen kannst.

    • Das ich damit die Kommentarpoltik der größeren feminstischen Blogs, insbesondere der Mädchenmannschaft auf den Arm nehmen würde, und das durchaus zutreffend, erkennst du aber schon?

      Klar, deswegen nennst du den Blödsinn auch so differenziert „feministische Woche“

    • Nö, aber es ist erfrischend, die Wahrheit aus Leuten rauszuholen, die es damit nicht so genau nehmen

    • @onyx

      ich finde es erfrischend, wenn Leute bei einer offensichtlichen Karikatur von in ihrer Szene verbreiten Unarten, wie eben der strengen Kommentarpolitik auf den großen deutschen feministischen Blogs, nicht einen auf beleidigt machen, sondern ein wenig Selbstironie zeigen können

    • @onyx

      Ich glaube ich kann kritischer mit dem Maskulismus, gerade dessen radikalen Teil, umgehen als du mit dem Feminismus. ich hätte auch keine Probleme damit, wenn man entsprechend radikale Konzepte auf den Arm nimmt.

    • Ich hatte ja einen Tag verlinkt hinter dem sich einiges an Kritik zeigt, ich verzichte mal auf eine Einzelverlinkung der Artikel.

      Lustigerweise schreibst du in einem der Artikel übrigens:

      „Die Mädchenmannschaft ist oft der Kritik ausgesetzt, keine Kritik und andere Meinungen zuzulassen, eine sehr eigene und strenge Moderation zu haben und diskussionsunwillig zu sein. Es gab und gibt viele Diskussionen darüber. Ich fand die Aufregung darum immer etwas übertrieben… Nun muß ich feststellen, dass die Kritik an der MM offenbar nicht unberechtigt ist.“

    • Ja, lustig daran ist, dass sich damit deine Behauptung, ich würde mich nicht kritisch mit Feminismus auseinandersetzen, als Lüge herausgestellt hat. Schön dass du das auch erkennst. 😀

    • Ich finde, dafür dass du behauptest, ich würde mit überhaupt nicht damit auseinandersetzen, geht deine versuchte Abwertung ziemlich ins Leere.

    • Das wäre dann ja ein Strohmann, passend zum Kommentarstrang 🙂

      Denn ich schrieb ja gar nicht, dass du dich gar nicht damit auseinandersetzt, sondern:

      „Ich glaube ich kann kritischer mit dem Maskulismus, gerade dessen radikalen Teil, umgehen als du mit dem Feminismus. “

      Und das dürfte anhand der verlinkten Artikel recht einfach nachzuweisen sein.

    • Weil dir 2 Artikel von mir nicht gefallen, weil sie dir nicht kritisch genug sind, ist das noch lange kein Beweis für deine Behauptung. Aber das verstehst du jetzt sicher nicht.

    • deine 17 Artikel interessieren mich nicht. Die sind höchstens der Beweis dafür, dass du mehr Zeit im Blog als im echten Leben verbringst. Und jetzt könntest du langsam mal so nett sein und aufhören mich vollzuspamen. Auf mich warten interessantere Dinge.

    • Du bist ja immer noch hier. Hast du nix anderes zu tun?

      Welche „Diskussion“ meinst denn? Zu versuchst hier nur, mit „ich hab den größeren“-Imponiergehabe Eindruck zu machen, indem du ein paar Links postest, während du gleichzeitig versuchst mich abzuwerten. Das ist typisch für dich Hasi und mag für dich ausreichend sein, das ist aber nichts, was ich eine Diskussion nenne. Wenn es dir eines Tages gelingt, und du groß genug bist, über deinen Tellerrand hinauszublicken, erkennst du vielleicht auch, dass ich mich sehr wohl auch kontrovers unterhalten kann und will. Aber eben nicht mit Betonköpfen, die sich selbst dadurch erhöhen müssen, indem sie andere klein- und schlechtreden. Es gibt genug andere Leute, die das durchaus erkennen und mit denen sich Gespräche lohnen.

    • „Imponiergehabe … Hasi… enn es dir eines Tages gelingt, und du groß genug bist, über deinen Tellerrand hinauszublicken… Aber eben nicht mit Betonköpfen, die sich selbst dadurch erhöhen müssen, indem sie andere klein- und schlechtreden“

      lol

    • „ZB wenn angeführt wird, dass die biologischen Theorien nicht stimmen können, weil nicht alle Männer und Frauen gleich sind, Beweis: abweichende Männer und Frauen. Eine solche essentialistische Sicht wird aber eben in der Biologie gar nicht vertreten“

      Hihi, lustig, wie du hier einen Meta-Strohmann konstruiert hast. Nein, abweichende Männer und Frauen sind kein Argument gegen Biologismus, sondern einfach, dass der biologistisch Argumentierende regelmäßig versäumen, mögliche gesellschaftliche Einflüsse zu berücksichtigen.

    • @joachim

      Der Strohmann ist der Gedanke, dass biologische Erklärungen bedeuten, dass alle Männer und alle Frauen innerhalb ihres Geschlechts gleich sind.

      Das ist aber nicht der Fall. Ein einfaches Beispiel wäre Körpergröße. Nur weil Männer im Schnitt größer sind bedeutet es nicht, dass alle Männer größer sind als alle Frauen.

      Eine große Frau widerlegt dabei nichts.

      Und natürlich kann ein Mensch wegen Unterernährung kleiner sein, es kann also ein gesellschaftlicher Umstand vorliegen. Bei gleichen gesellschaftlichen Bedingungen zeigen sich aber dennoch Größenunterschiede zwischen den Geschlechtern
      Die Erklärung ist in diesem Fall dann eben nicht, dass man versäumt mögliche gesellschaftliche Einflüsse zu berücksichtigen.

      Abweichende Männer und Frauen sind auch ansonsten innerhalb der biologischen Theorien vorgesehen. Ein gutes Beispiel sind CAH-Frauen, die gerade aufgrund ihres erhöhten pränatalen Testosteronwertes eher ein für Männer typisches verhalten zeigen.

      Interessant dazu eben auch die Studie von Udry, die ich bereits häufiger erwähnte.

    • @Joachim

      Hihi, lustig, wie du hier einen Meta-Strohmann konstruiert hast.

      Und seinen eigenen dabei komplett zu überspielen versucht 😀

    • @onyx

      Aus meiner Sicht habe ich keinen Strohmann errichtet, ich habe lediglich verallgemeinernd ein sehr häufiges Problem in den großen feministischen Blogs aufgegriffen.

      Was genau soll denn da der Strohmann sein? Dazu muss ich ja ein Argument der Gegenseite falsch darstellen um es dann zu widerlegen. Der zitierte Absatz enthält aber keinerlei Widerlegungen

    • Schön. Es rettet meinen Tag, zu wissen, dass ich deinen Ansprüchen von „sinnvoll“ genüge. Herzlichen Dank dafür 🙂

    • Da ich dich noch nicht lange genug kenne, maße ich mir da kein abschließendes Urteil an. Aber nach unserem bisherigen Kontakt habe ich nicht den Eindruck, dass man mit dir nicht diskutieren könnte.

    • Diesmal war doch ein absatz^^ Komplett konträr steht da. Aber das müssen wir nun nicht wirklich ausdiskutieren 😉 die regel, dass jeder nen tag bekommt und dann posten muss finde ich auch abschreckend, aber macht wohl in dem kontext sinn, dass es ein viel gelesener blog werden soll.
      Ich schua da einfach mal, wie sich das entwickelt, und ich glaube, dass es da eben themenblöcke geben könnte, wo auch blogger mit eigenen blogs dann kommen könnten. wenn ich mir da sio die eben gepostete authorenliste anschaue, wird das auf jeden fall ein blog, den ich gerne lesen und kommentieren werde, somit schonmal alles gut

    • Ich meine mich zu erinnern, dass ich mehrfach betont habe, dass ich nicht mit jedem einer Meinung sein muß, sondern dass es mir auf die gesamte Einstellung ankommt. Außerdem hab ich auch eingeräumt, dass ich womöglich voreilig bin. Aber ich weiß auch nicht, warum ich mich ständig für meine Entscheidung rechtfertigen soll. Mach einfach was du willst, und viel Spaß dabei.

  4. Ich finde es schade, dass Du nicht dabei bist. Ich denke, dass man mit den meisten Leuten schon recht gut sachlich diskutieren kann, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Franz z.B. ist mit Sicherheit jemand, mit dem man sehr gut sachlich diskutieren kann und auch Christian ist meist sachlich. Die meisten anderen Autoren kann ich nicht gut einschätzen, habe aber bisher nichts stark negatives mitbekommen.

    • Ja, der total sachliche Ansatz, in seinem letzten Artikel nur den Feminismus zu bashen, wenn es um Beschneidung geht. Wahnsinnig sinnvoll, sehr lösungsorientiert, überhaupt nicht dogmatisch!

    • @robin

      Es wurden auch die Volksvertreter und die Religionen gebasht und dann lediglich aufgeführt, dass ihm erst anhand der Beschneidungsdebatte aufgefallen ist, dass zB der Verein „Pro Quote“ Artikel in Zeitschriften zur QUote veröffentlicht, ohne das dies deutlich gemacht wird.

    • Ich glaube, ich habe den Artikel anders verstanden als Du. Das kann allerdings auch damit zusammenhängen, dass ich Franz persönlich kenne und ihn daher vielleicht besser einschätzen kann. Ich habe im Artikel selbst nicht dieses Feminismus Bashing gelesen, das Du erkannt hast.

    • In welche Richtung das geht, hat sich dann auch tatsächlich eher durch die Kommentare heraus kristallisiert. Das ist mir schon bei meinem 2. Beschneidungsartikel aufgefallen. Von 5 Punkten befasste sich nur einer mit Feminismus, aber der wurde von den üblichen Verdächtigsten am häufigsten aufgegriffen und zur genüsslichen Zerpflückung dieser verhassten Sache benutzt. Während interessanterweise die Menschen, die über das Beschneidungsforum zu mir fanden, ganz andere Punkte heraus griffen, was dann zu einer für mich gewinnbringenden Diskussion wurde. Leider haben die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte kaum Beachtung gefunden – da hätte ich mir noch ein paar Anregungen gewünscht, gerade was den juristischen Aspekt angeht – aber naja.

  5. „Vergeude deine Energie nicht mit Idioten. Diese Erkenntnis kam nicht aus dem Nichts, sondern wurde genährt aus einem Pool von Erfahrungen, die sich immer wiederholten. Von sehr sehr wenigen Ausnahmen abgesehen.

    So verhärteten sich auf Dauer die Fronten und es konnte kaum noch ein normales Gespräch geführt werden, ohne Anfeindungen, ohne Häme und ohne Hass. Das nervt natürlich irgendwann und man verliert komplett die Lust, sich mit bestimmten Leuten überhaupt noch zu unterhalten. Man weiß ja, was kommt.“

    Ich stimme vollumfänglich zu.

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