PU-Logik

PU-Behauptung: Ein Mann, der einer Frau ohne zu murren einen kleinen Gefallen tut, verliert sofort an Attraktivität.

Ah ja…

Konstruieren wir das mal einem einfachen bildhaften Beispiel durch.

Sie: Schatz, bringst du mir bitte meinen Joghurt aus der Küche mit?

Was PUs glauben:

Er: Natürlich. Hier bitte.
Sie: Warum bist du so scheiße nett? Es ist aus.

Was PUs hoffen

Er: Warum sollte ich? Kannst du nicht selber aufstehen?
Sie: Lass uns vögeln

:mrgreen:

6 Kommentare zu “PU-Logik

  1. Es kann einen aber auch davor bewahren, wegen seiner rosaroten Brille vollkommen den Durchblick zu verlieren. Manche Frauen versuchen nach dem Motto »Wie sehr liebst du mich?« ihre Verehrer dazu zu bringen, durch einen hinge-
    haltenen Reifen nach dem anderen zu springen. Das erfüllt sie gegenüber den betreffenden Männern nicht gerade mit gewaltigem Respekt.

    Diesem Phänomen widmete sich auch eine Studie, die im Jahr 2012 in dem wissenschaftlichen Fachmagazin European Journal of Personality veröffentlicht wurde. Dazu untersuchten mehrere Forscher verschiedene Strategien, sich gegenüber Verehrern begehrenswerter zu machen, indem man so tat, als sei man schwer zu bekommen. Es zeigte sich, dass solche Strategien vor allem von Frauen
    eingesetzt werden – die Wissenschaftler vermuten, dies sei so, weil Frauen im Fall einer Schwangerschaft das größere Risiko trügen. Männer hingegen befürchten anscheinend, sich mit dieser Methode sexuelle Gelegenheiten zu verscherzen. Zu den Strategien, die vor allem bei Frauen ermittelt wurden, gehörten »Sarkasmus«, »Sex zurückhalten«, »so klingen, als ob man viel zu tun habe«, »sich über einen Mann lustig machen«, »mit anderen Männern flirten«, »den Anrufbeantworter verwenden« und »die ersten paar Einladungen zu einem Date ablehnen«. Hört sich das bekannt an, liebe Leser? »Es stellte sich heraus, dass, je unerreichbarer ein Mensch wirkt, andere umso mehr bereit sind, in ihn zu investieren.« Der Manipulation unterwürfiger Männer ist hierbei natürlich Tür und Tor geöffnet.

    Für Frauen mag es eine zielführende Strategie hei der Partnersuche darstellen, sich Männern gegenüber so zu verhalten, als ob sie schwer zu bekommen seien. Stellt es denn für Männer eine Erfolg versprechende Strategie bei der Partnersuche dar, wenn sie zu allem Möglichen, was Frauen ihnen gegenüber äußern. Ja und Amen sagen? Das Gegenteil ist der Fall, wie eine weitere Studie belegt. (Wir haben noch haufenweise davon hinten im Haus.) Diesmal
    handelt es sich um eine Untersuchung, die 2011 im Journal for Social and Personal Relationsliips veröffentlicht wurde und die zu dem Ergebnis führte, dass, wie es das Magazin Psycliology Todav formulierte, »männliches Appeasement nicht der Weg zum Beziehungsfrieden darstellt«.

    Um genauer zu sein, ermittelte diese Studie, dass 68 Prozent aller Männer es vorziehen, gegenüber einer momentan auf Krawall gebürsteten Frau mit Sätzen wie »Ja, Liebes« oder einem scheinbar zustimmenden Brummen zu antworten. Statt dadurch wie erhofft besänftigt zu werden, reagieren Frauen auf dieses Verhalten jedoch verägert und frustriert. Zudem beurteilen sie den Zustand dieser Beziehung negativer, weil es für sie keine zufriedenstellende Klärung des Konfliktes gegeben hat. Sie spüien, dass diese Männer es sich leicht machen und die Kontrolle der Beziehung an die jeweilige Frau abgeben, statt einen offenen und ehrlichen Konflikt auszufechten, an dem die Beziehung wachsen kann.

    »Viele Frauen erkennen«, erläutert der Psychiater J. R. Bruns in Psychology Today, dass sie sich mit einem gefügigen Waschlappen zusammengetan haben

    Pütz/Hoffmann „Das Gesetz der Eroberung“

    Fazit: Bekommt man den Eindruck, dass etwas zu leicht zu haben ist, verliert es an Wert. Diese Taktik wird auf ihre jeweils eigene Weise von Frauen und Männern angewandt, oder sollte es.

    • »Sarkasmus«, »Sex zurückhalten«, »so klingen, als ob man viel zu tun habe, »sich über einen Mann lustig machen«, »mit anderen Männern flirten«, »den Anrufbeantworter verwenden« und »die ersten paar Einladungen zu einem Date ablehnen«. Hört sich das bekannt an, liebe Leser?

      Allerdings, kommt mir so oder so ähnlich sehr bekannt vor. Als PU-Strategie gegenüber Frauen, um sich interessanter zu machen als man ist. Aber wenn es Frauen machen, ist das ja offenbar wieder pfuibäh.

      »Es stellte sich heraus, dass, je unerreichbarer ein Mensch wirkt, andere umso mehr bereit sind, in ihn zu investieren.« Der Manipulation unterwürfiger Männer ist hierbei natürlich Tür und Tor geöffnet.

      Der Manipulation von Frauen scheint man dagegen weniger kritisch gegenüber zu stehen.

      Typisch verlogenes Gerede. Passt genau ins Bild.

    • Ahja, zuerst machst Du PUAs einen Vorwurf, wenn dann gezeigt wird, dass Frauen genauso manipulieren, dann machst Du einen Vorwurf den… PUAs!

      Wer also ist hier verlogen?

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