Aus aktuellem Anlass in eigener Sache

Aufgrund gerade wieder jüngerer Erfahrungen in diesem Blog sehe ich mich gezwungen, meine Moderationspolitik etwas zu modifizieren, bzw zu verschärfen.
Ich habe es bisher immer so gehalten, dass grundsätzlich erstmal jeder seine Chance bekommen kann, an der Diskussion teilzunehmen. Und wer es nicht schafft, sich zu benehmen, wird erstmal ermahnt, auch mehrmals und schlußendlich erst dann rausgeworfen, wenn keine Einsicht folgt.

Da es aber erfahrungsgemäß immer wieder dazu kommt, dass sich Leute hier hin verirren, die augenscheinlich keine Lust dazu haben, sondern lediglich ihre persönliche Aversion gegen mich loswerden wollen, und komplett am Thema vorbeireden (weil sie es von anderen Seiten so gewohnt sind, dass das schon ok und willkommen ist), werde ich nicht mehr lange fackeln und herumreden (gerade weil man bei vielen dieser Spezies ohnehin gegen eine Wand redet), sondern sie kurz und bündig vor die Tür setzen.
Wer mit dem einzigen Gedanken hierhin kommt, dass Feminismus scheiße ist, dass ich scheiße bin und dass überhaupt alle scheiße sind, und nichts anderes beitragen will, kann das woanders tun, wo diese unreflektierte Denke und das Ad Personam offenbar sehr willkommen ist. Dort bekommt er dann auch sicher Beifall dafür. Aber nicht bei mir. Es gibt genügend Plattformen, die sich ausschließlich (oder größtenteils) dem Feminismus- und Feministinnenbashing widmen. Also kotzt euch doch einfach dort aus, wo ihr hingehört.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

PS. Ich behalte mir natürlich weiterhin das Recht vor, reine Hate- und Pöbelbeiträge an anderer Stelle des Blog zu demonstrieren, damit auch die werte Mitleserschafft, die so einiges nicht sieht, was ich hier so sehe, auch mitbekommt, mit wem man sich teilweise so verbündelt, wenn es nur gegen Feminismus geht.

15 Kommentare zu “Aus aktuellem Anlass in eigener Sache

  1. „[…] damit auch die werte Mitleserschafft […] auch mitbekommt, mit wem man sich teilweise so verbündelt, wenn es nur gegen Feminismus geht.“
    Nur weil man mit jemanden bei einer Sache einer Meinung ist, heisst das nicht gleich, dass man alles unterstützt, was derjenige sagt oder tut.
    Ich finde weiterhin, beim Feminismus ist noch so einiges… nun, sagen wir, verbesserungswürdig. 🙂 Allerdings verstehe ich durchaus was du meinst, und „Feminismus ist scheiße“ ist auch keine wirklich qualifizierte Diskussionsgrundlage.

  2. Ach wie schön 🙂
    screen12

    Nein hat sie nicht, wie jeder merken dürfte, der hier nicht mit der selektiven Hassbrille liest.
    Sie hat nur mit Leuten Probleme, die ihre eigenen Defizite von sich auf andere projizieren und ihre Hobbykellerpsychologie über meine Person für ein diskutables Argument halten.
    Aber schön, dass sich gleich einer der Richtigen angesprochen gefühlt hat. Jeder möge sich den Schuh anziehen, der ihm passt. 🙂

    • Klar: Die Notwendigkeit ist doof. Aber ich hätte auch lange nicht soviel Geduld wie du gezeigt. Bei einigen merkt man schon teilweise am ersten Satz, dass jedes Wort an sie verloren ist. Ich seh‘ da auch einfach keinen Sinn darin, jemanden wie z.B. petpanther überhaupt warzunehmen.

  3. Fein hat er es gemacht, der Nickus Polemicus
    screen14
    Hat er sich was ausgedacht, damit die Beleidigung lustig klingt. Haha, was haben wir gelacht. Meine Güte, müssen die alle einen Narren an mir gefressen haben…
    Fickt euch. @ Tumor

  4. screen16

    Und als Stephi darauf reagiert, kommt folgendes:

    screen17

    Was für ein scheiß verlogenes Gesülze!
    So sieht es also aus, wenn man sich herausredet, warum Beleidigungen sanktionslos stehenbleiben, während andere Beiträge, die nicht genehm sind, sofort gelöscht werden.

    Und da wundert er sich, warum Feministinnen keine Diskussionen mit ihm führen wollen… Jeeez.

  5. @ Naja, mit Christian kann man aber normalerweise doch ganz gut reden – schade, schade.

    Mist, das Ganze. Denn wenn ich mir so die Dinge ansehe, die „linke“ Männerrechtler forden (wenn man mal das Ganze „Femis sind doof und gemein und Frauen fies“ rausrechnet), dann gibt es da doch große Schnittmengen. Irgendwie habe ich immer die Hoffnung, dass man sich bei zahlreichen Themen auch gemeinsam für Verbesserungen einsetzen könnte, weil man an sich das selbe Ziel hat. Denn, ehrlich gesagt, ist der politische „Gegner“ doch eigentlich die konservativ-rechte Ecke (und das müssen keine Maskulisten sein), Von dort kommen doch all die Vorstellungen von „eine Frau / ein Mann soll aber so und so und keinesfalls so – alles andere ist unnatürlich“. Aus dieser Ecke kommt auch die Vorstellung vom Mann als potentiellen Vergewaltiger („Männer sind eben so, die können sich da nicht bremsen, das liegt in ihrer Natur“) und aus dieser Ecke kommt auch das klassische Victim blaming (da Männer eben „so“ sind, hätte sie sich eben anders verhalten müssen, dann wäre ihr auch nichts passiert).

    Da gäbe es an sich echt Potential, da gemeinsam was zu erreichen gegen dieses Geschwurbel von angeblich in Stein gehauenen Verhaltensweisen.

    • Naja, mit Christian kann man aber normalerweise doch ganz gut reden – schade, schade.

      Nein. Solange man seine Meinung teilt vielleicht. Sonst nicht. Er ist ein Opportunist, der auf jeden Zug aufspringt, der ihm Klicks verschaffen könnte und er versteckt sich feige hinter seinen Kommentatoren. Er manipuliert jede Diskussion nach seinem Gusto und bildet sich ein, auf seinem Blog ginge es „sachlich“ zu. Er „würde ja soo gerne mit Feministinnen diskutieren, aber die haben ja alle keine Argumente“, blasülz. Er tut so, als sei der Blog zu unübersichtlich, als dass man vernünftig moderieren könne, zieht aber alle 2 Beiträge 10 Uraltstränge aus dem Ärmel. Er distanziert sich angeblich von Hasspredigern, hat aber eben diese in seinem Blogverteiler drin, so dass für den Mist noch schön Werbung gemacht wird. Er… ach vergiss es einfach.

      Nee nee…

      Bei dem Rest stimme ich dir aber zu.

  6. Okay, nach seinem heutigen Blogbeitrag muss ich dir irgendwie recht geben – anscheinend ziemlich resistent gegen alle Argumente. Und dass er Männerstreik und Co. verlinkt ist mir auch schon aufgefallen.
    Naja, ich denke (hoffe) aber immer noch, dass er einer ist, mit dem man reden könnte. Es gibt ja doch noch wesentlich Schlimmere, die er zum Glück auch nicht in seinem Blogroll drin hat.

    Du scheinst ihn aber nachhaltig zu beeindrucken, da er auf jeden deiner Beiträge stante pede reagiart ;-).

    • Das interessiert mich alles nicht besonders. Es braucht sich nur keiner hinzustellen und sich als große gemäßigte und vernüftige Sammelstelle des Maskulismus aufzuspielen, wenn er gleichzeitig die größten Pöbler anzieht und sie zum gemeinsamen fröhlichen Feminismus-Bashen einlädt und immer wieder solche Hetztiraden gegen andere Personen nicht nur mit faulen Ausreden duldet, sondern auch noch mitmacht. Das ist einfach nur verlogen. Es ist ja keine Plattform für eine sinnvolle Männerrechtsbewegung, die sich auf sich selbst besinnt und darauf, was sie erreichen will. Es ist nur eine Plattform, die zu 90% aus „guck mal wie scheiße diese Feministinnen wieder sind“-Fingerzeigen, Evo-Psych- und Pickup-Schwachsinn besteht.

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