Blogstöckchen: Halloween

Ich habe lange kein Blogstöckchen mehr aufgehoben. Heute mach ich es mal wieder. Obwohl ich befürchte, dass meine Antworten nicht so im Sinne der bezaubernden Robin sind 😉
Den Grund dafür wird aber man auch in den Antworten finden.

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Meine Meinung zu Halloween ist eigentlich die gleiche wie zu den meisten anderen Feiertagen. Es bedeutet mir schlicht gar nichts. Ich bin kein Fan, ich bin auch nicht dagegen, es ist mir ganz einfach egal. Allerdings schließe ich nicht aus, dass ich mich durch geeignete Motivation mitreißen lassen würde. Ist ähnlich wie beim Karneval. Geht mir eigentlich komplett an meinem hübschen Hintern vorbei, aber je nachdem, mit wem man so rumhängt, kann sich das ändern.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Überraschung: nö 😀

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Begründet durch den Mangel jeglicher Erfahrung in dem Bereich ist mir die Beantwortung dieser Frage leider nicht möglich.

4. Was war dein Kindheitsmonster?
Der Albtraum meiner Kindheit waren die Monster aus Jules Vernes Klassiker „Das Geheimnis der Monsterinsel“. Aus heutiger Sicht grauenhaft schlecht und billige Special Effects, aber für mich kleines Mädchen hat es damals gereicht, darauf folgend nächtelang das Licht anzulassen. 😀

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Es mag naiv sein, aber irgendwie glaube ich daran, dass jeder Mensch eines Tages das bekommt, was er verdient. Menschen mit einem guten Herz werden ihr Glück finden und auch Arschlöcher werden eines Tages die Rechnung für ihr Arschlochsein bekommen. Zählt das auch als Aberglaube?
Bei allen anderen Glücksmythen halte ich es eher mit Dr. Eckhart von Hirschhausen:

7. Glaubst du an Geister?
Ähm nö, aber ich bin fest überzeugt, dass mein geliebter Kater vom Katzenhimmel auf mich runterguckt und auf mich aufpasst. 🙂

8. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”
Auf der Autobahn. Ich hab gerade einen LKW überholt und war vermutlich gerade in seinem toten Winkel, als der sich dazu entschieden hat, auch auf die linke Spur zu wechseln. Ich konnte grad noch vorbeihuschen. Es hat nicht viel gefehlt, und es hätte mich an die Leitplanke gequetscht.

9. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Nun, berufsbedingt ist das ein Teil meines Alltags, mit dem ich irgendwie umgehen muß. Nirgendwo sonst sehe ich so deutlich vor Augen – man verzeihe mir meinen Pathos – dass das irdische Dasein endlich ist. Die Erkrankung meines Vaters hat da noch mal ne schmerzhafte Extra-Prise obendrauf gestreut. Daher sei mir verziehen, dass ich keinen Extra Tag brauche, um das Thema Tod zu zelebrieren.

10. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
Ähm, nö. Weil ich keinen Cent Vertrauen in solche windigen Verträge habe. Ich weiß genau, dass da irgendwo ne Falle ist 😀

Und ich werfe weiter an Maren, Muschimieze und Ninia LaGrande

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