Let´s talk about Birgit Kelle

Ein sehr schönes Video hat @Tarik veröffentlicht, der sich mit einer sehr charmanten und humorvollen Persönlichkeit in ein paar prägnanten Worten zu Kelles aktuellem Buch äußert. Fazit: sehr sehens- und weiterempfehlenswert 🙂

8 Kommentare zu “Let´s talk about Birgit Kelle

  1. Ich schreib’s mal hier rein … Hast Du die gestrige Maischberger-Show gesehen (deine Tweets)? Ich leider nicht, aber bereits die Ankündigung versprach ja Interessantes. V. a. Frau Heeremann „Deshalb sehen auch die meisten jungen Frauen die größere Verantwortung für die Betreuung ihrer Kleinkinder bei sich“, sagt Michaela Freifrau Heereman. „Wir tun den Menschen nichts Gutes, wenn wir versuchen, diese Grundunterschiede abzuerziehen.“ Alternative Familienmodelle sieht die katholische Theologin kritisch, „da es zu einer gelingenden Persönlichkeitsentwicklung den väterlichen und den mütterlichen Beitrag braucht.“

    Das ist doch wieder mal zum Piepen. Also, ich fasse mal zusammen: Die größere Verantwortung (warum nicht gleich die alleinige, liebe Frau Heeremann?) hat die Mutter. Aber alternative Lebensmodelle sind voll schlecht „weil es zu einer gelingenden Persönlichkeitsentwicklung desn väterlichen und den mütterlichen Beitrag braucht“. Ja, was denn nun, werte Freifrau Heeremann?

    Hat sie in der Sendung noch ähnlichen Stuss geredet? Muss sie mir wohl doch noch via Mediathek anschauen.

    • Du meinst die Sendung zur „Sexuellen Vielfalt“? Hab ich gesehen, ja.

      Hier kann man es nachholen

    • Die intelligenteste Person war wohl definitiv Conchita Wurst.
      Von AfD-Höcke war nicht viel anderes zu erwarten als rechtspopulistische Wahlkampfrhetorik der Marke „ich hab ja nichts gegen diese Leute, aber…“
      Die Katholikin Heeremann war zwar bemühlt, immer wieder zu betonen, dass man ja alle Menschen respektieren müsse, konnte sich aber auch nicht dazu durchringen, gleichgeschlechtliche Beziehungen als gleichberechtigt zu betrachten
      Alles in Allem war es nur der übliche Klischeekäse, den man bereits seit Jahren kennt.

  2. Alice Schwarzer war aber tatsächlich auch sehr sympathisch. Was sie über Schubladendenken gesagt hat, war wunderbar.

  3. Und damit, dass es mehr braucht für ein Kind als „Vater, Mutter, Kind“ um glücklich zu sein, hat sie auch recht.

  4. Was mir bei Conchita Wurst auch sehr gut gefallen hat, war ihre Reaktion auf die Frage, wie sie mit den ganzen kritischen und anfeindenden Stimmen umgeht, die über sie laut wurden. Sie machte deutlich, dass sie eine klare und überzeugte „don’t read the comments“-Haltung an den Tag legt. Sie kümmert sich einfach nicht um negative Stimmen und lebt ihr Leben (ca ab Minute 8:30). Eine Haltung, mit der viele Antifeministen ja auch nicht klar kommen und dann irgendwas von „Filterbubble“ faseln. Das gleiche wurde Wizorek ja auch in der negativst möglichen Weise ausgelegt, als sie beschrieb, wie sie mit Hassmails umgeht. Und nicht nur Conchita Wurst oder Wizorek. Jede Feministin, die sich nicht auf Hassgeplänkel einlässt, ist ja dann auf einmal „diskussions- und kritikunfähig“, und „schmort in ihrer Filterbubble“. Tja. Das hat die gute Conchita ganz hübsch erklärt: „Auf Negativität konzentriere ich mich nicht“. Recht hat sie.

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