Ehemaliger PU-Coach: „Ich will mit Pick up nichts mehr zu tun haben“

Zu den seltenen Fällen, in denen ich auf antifeministischen Seiten mal etwas gewinnbringendes finde, gehört dieses Video eines ehemaligen Pick up Coaches, der dort erklärt warum er aus der „Szene“ ausgestiegen ist und auch nie wieder was damit zu tun haben will, weil er festgestellt hat, dass es sein Leben negativ beeinflusst hat, wie er ausführlich selbstkritisch analysiert.

(gefunden auf dem Pelzblog)

Es ist angenehm zu beobachten, dass sich immer wieder Männer von diesem pseudowissenschaftlichen Unsinn distanzieren, weil sie die Strukturen dahinter endlich durchschauen.

56 Kommentare zu “Ehemaliger PU-Coach: „Ich will mit Pick up nichts mehr zu tun haben“

  1. Er schwört PickUp nicht ab, sondern wendet sich einer anderen Schule zu. Deutlich wird das etwa dort, wo er ankündigt, er selbst sich vornimmt, mit den Angesprochenen ehrlich umzugehen. Sprich er kann gerade mal bei Pütz in die Lehre gehen, bei dem gehört „Ehrlichkeit“ (Kommmuniziere was Du willst, Sex, eine Beziehung, etc…) zur obersten Direktive.

    Ich meine, glaubst Du im Ernst, dass er jetzt nie mehr eine Frau anspricht? Wohl kaum; im selben Augenblick aber, wo er es tut, betreibt er wieder PickUp, nur auf eine andere Weise.

    • @ uepsi

      Er schwört PickUp nicht ab

      Doch. Das sagt er gleich zu Anfang.

      „Und deshalb möchte ich jetzt hier offiziell verkünden, dass ich in meinem Leben nie wieder etwas von Pick up hören möchte“

      Wie deutlich brauchst du es noch?

      im selben Augenblick aber, wo er es tut, betreibt er wieder PickUp

      Da du das tatsächlich zu glauben scheinst, bringt eine Diskussion hier wenig.

    • Wir reden offenkundig über verschiedene Definitionen von PickUp. Meine Definition: Im selben Augenblick, in dem ich eine Frau anspreche, betreibe ich PickUp, unabhängig davon, ob ich hier einen Plan, eine Strategie verfolge oder nicht.
      Sorry, aber der Junge da oben wird auch in Zukunft noch die Nähe von Frauen suchen, und dazu wird er Frauen ansprechen – nur auf andere Weise. Oder glaubst Du, dass er ins Kloster geht?

    • Meine Definition: Im selben Augenblick, in dem ich eine Frau anspreche, betreibe ich PickUp

      Ist mir schon klar, dass das deine eigene Definition ist. Damit stellst du die Ideologie von PU aber selbst als schwammig, nicht greifbar und damit mit genau NULL Aussagekraft dar, mit deren Hilfe der Einfachheit halber jede Interaktion mit anderen Menschen automatisch Pick up ist. Damit machst du es dir ziemlich einfach denn du immuninisierst es gegen jegliche Kritik. Hinter PU steht aber viel mehr als nur „jemanden ansprechen“. Dieser Kai in dem Video sieht es offenbar auch anders als du. Er macht schon recht deutlich, dass er sich genau überlegt hat, was er daran kritikwürdig findet und warum er damit nichts mehr zu tun haben will.

    • ROFL, das was Du über PickUp schreibst, trifft genauso auf Feminismus zu; auch dort heißt es bei konkreter Kritik doch: „Das ist nicht mein Feminismus, ich vertrete eine ganz andere Richtung!“.

    • Ja, ich weiß schon. „A-a-a-aber Feministinnen doch auch!!“. Sehr originell.

      Also ist das jetzt dein Resümee zum Thema Pick up? Dass du wie Femininistinnen argumentierst?

      Oder hast du sonst noch was anderes inhaltliches zum Video zu sagen?

    • @ uepsi

      Nach deiner Definition nach würde sich ein Mann nur dann entgültig von Pick-Up distanzieren, wenn er keine Frauen mehr anspricht? Und wenn er es doch tut, dann wendet er sich ledigich eine andere Schule zu? Das ergibt überhaupt gar keinen Sinn. Allein das Ansprechen von Frauen macht noch lange keinen PU aus, wie in den Seminaren und in sämtlichen Internetseiten gelehrt wird. Aber dank deiner Definition weiß ich jetzt, warum einige Männer, die PU in der Praxis anwenden, mit ihrem „Erfolg“ prahlen, dass sie an einem Abend 30 Frauen angesprochen haben…

    • @ Stephi

      mit ihrem “Erfolg” prahlen, dass sie an einem Abend 30 Frauen angesprochen haben…

      Die 29 Körbe werden dann verschwiegen. Aber die eine Handynummer, die sie vielleicht ergattert haben (und wenn es nur aus Mitleid war), wird dann als großer Erfolg verkauft, der natürlich ohne irgendwelche PU-Spielchen nieee eingetreten wäre… So kann man naiven Männern eine Ideologie verkaufen. 😀

    • Ja, Frauen sind wirklich gut darin, Körbe auszuteilen. Zumindest, solange sie noch attraktiv sind. Sind sie es nicht mehr, und werden nicht mehr angebaggert, ist das Jammern groß und sofort tritt eine Feministin wie Bascha Mika an, und klagt die Männerwelt an, dass sie Attraktivität mit Jugend gleichsetzen würden.

      30 Körbe am Stück holen sich nur die Anfänger. Mit steigender Erfahrung sind die „Korb-Rate“.

      Der Typ daoben bspw. wird, auch wenn er sich davon distanziert, von seinen Erfahrungen profitieren und eine weit bessere Quote herausholen.

    • Ah jetzt verstehe ich dein Problem. Du hälst andere Männer offenbar für genauso dumm wie dich selbst und unterschätzt deren Lernprozesse.
      Du weißt doch gar nicht, ob er überhaupt noch scharf darauf ist, irgendeine „Quote“ zu erfüllen und ständig Frauen rumkriegen zu wollen. So wie es im Video deutlich wird, ist er das nämlich nicht mehr. Er sagt ziemlich deutlich, dass Pick up ihn unter Druck gesetzt hat, ständig Frauen ansprechen zu müssen, um „in Übung zu bleiben“, auch als er in Beziehungen war. Und dass er aus diesem Fehler gelernt hat.

  2. Frauen sind gut darin, Körbe auszuteilen? Das klingt ja so, als ob Frauen das aus Spaß machen und eine Strichliste führen würden. Das klingt sehr nach „frustrierter Beta-Kerl“…

    • Ja, gell? Das ist für Frauen sowas wie ein Sport. Die denken sich: „Ah, der ist niedlich, aber jetzt erteilen wir ihm mal eine Abfuhr weil … Keks.“ und „Hey, Susanne, hast du dein Korb-Pensum für heute schon erfüllt? Mir fehlen noch zwei!“

      Ich frage mich auch, warum dann doch so viele Mädels eben einen Freund haben. Woher kommen denn all die jungen Männer, die eben nicht nur Körbe kriegen? Da müssten doch auf einen glücklichen Mann mindestens 10 Frauen auf einmal kommen, ein richtiger Harem also, und der Rest geht leer aus, wenn das so frustrierend ist, wie YX sagt.

    • Und wahrscheinlich sind dann alle Männer, die in einer Beziehung sind, allesamt Arschlöcher, während die netten Jungs „gefriendzoned“ werden. Meine Güte, was sind wir Frauen doch primitiv, oberflächlich und dumm bei unserer Partnerwahl, es kann ja nicht jeder so romantisch und so vernünftig sein wie die Männer…

    • @ Shark Ja, weißt Du, die Frauen haben nur deshalb einen Freund, um den auszunehmen, während sie eigentlich den Alphas hinterherlechzen. Ist doch klar.

    • @Margret

      „…die Frauen haben nur deshalb einen Freund, um den auszunehmen…“

      Oder wie Roslin mal schrieb: „Frau hätte gerne den verlässlich-treuen Versorgertrottel, auf den sie immer zurückgreifen kann, der aber doch auch langweilt.“

      Richtig, Frauen wollen für den Comfort einen „Versorgertrottel“. Aber das ist natürlich auch nicht frauenfeindlich von ihm gewesen 😉

  3. Die alte Schule des PU war reines Flirten. Dann kamen die Redpillers. Die Red-Piller gingen davon aus, dass die Auswahl der Frauen die Dominanzordnung bestimmt. Das heisst mit einem Alpha-Männern wird bis Anfang dreißig fleißig gevögelt, um dann den “Niceguy” oder Beta-Mann zu heiraten, um versorgt zu sein. Genau hierauf bauen die jetzigen PUAs auf und behaupten aus jedem Mann könne man einen Alpha-Mann machen, indem er sich zu benehmen hat wie ein Alpha-Mann. Wie oben schon geschrieben beschäftigen sich mit dem Alpha- und Beta-Status vorwiegend Männer, die von sich glauben sie wären Beta-Männer und ihnen würde es nicht schaden etwas mehr Alpha-Anteil zu haben.
    Die PUA-Akteure versuchen die Männer in erfolgreich, da viel Sex mit unterschiedlichen Frauen , und unerfolgreiche Männer zu unterteilen.
    Ja PUAs sehen in Beta-Männern Loser.
    Letztendlich funktioniert die Konditionierung von der der Typ spricht nur bei Bluepillers.
    Die meisten PU-Gurus sind aber mittlerweile MGTOWs oder Redpillers und predigen Bluepillers Techniken, die sie selbst längst nicht mehr leben.
    Dieses Dilemma beschreibt dieser Kai in seinem Video. Er ist praktisch von einem Bluepiller zu einem Redpiller geworden.
    Interessant wäre zu wissen, was aus dem Typen in einem halben Jahr wird. Entweder er bleibt ein Redpiller und wird frauenhassend oder er wird ein MGTOW. Jedenfalls ist der Rückweg zu einem Bluepiller versperrt.

    • Häh? Redpillers, Bluepillers, MGTOW? Wenn ich das nach kurzem Googeln richtig verstehe, bist Du jetzt ein Frauenhasser, der sich weigert eine Beziehung zu führen, weil Frauen alle so scheiße sind und ein Redpiller ist ein Frauenhasser, der Sex hat. Oder so. Ähem.

    • @ MGTOW Mal eine Frage: Warum siehst Du für obigen Herrn nun genau keine Möglichkeit zu der simplen Erkenntnis zu kommen, dass Frauen auch (nur) Menschen sind mit, je nach Individuum, ganz unterschiedlichen Stärken und Schwächen und man mit ihnen entsprechend eine ganz normale Beziehung führen kann? Ehrlich gesagt scheint mir sogar, dass er zu dieser Erkenntnis bereits gelangt ist.

    • Wenn ich Statements von PUAs und ähnlichen lese (MGTOW – hell), geht es mir übrigens immer so, dass ich den Eindruck habe, es handelt sich hier um Männer, die in der Vergangenheit vollkommen unrealistische, total idealistische Vorstellungen von Frauen hatten und sobald sie mit der Realität konfrontiert waren und sie rausgefunden haben, dass Frauen keine blondgelockten engelsgleichen Wesen sind, die Rosenduft pupsen, verkehrt sich das Ganze ins Gegenteil und sie halten Frauen ab dann für dämonische Wesen, die sich den ganzen Tag nur überlegen, wie sie Männer möglichst effektiv quälen könnten. Dass Frauen einfach nur ganz normale Menschen sind, wie sie selbst, darauf kommen sie nicht.

    • Dass Frauen einfach nur ganz normale Menschen sind, wie sie selbst, darauf kommen sie nicht.

      PUAs sind normale Menschen? Na ich weiß ja nicht… 😀

  4. @stephibas
    „Nach deiner Definition nach würde sich ein Mann nur dann entgültig von Pick-Up distanzieren, wenn er keine Frauen mehr anspricht? Und wenn er es doch tut, dann wendet er sich ledigich eine andere Schule zu? Das ergibt überhaupt gar keinen Sinn. Allein das Ansprechen von Frauen macht noch lange keinen PU aus, wie in den Seminaren und in sämtlichen Internetseiten gelehrt wird.“

    Das macht aus der Sicht eines PUA-Anhängers sehr wohl Sinn. Wie oben bereits beschrieben, verlassen die meisten Männer die Szene als Redpiller oder MGTOW und werden Frauen überhaupt nicht mehr ansprechen. Solange man aber noch Bluepiller und PUa ist, sieht man das ganze genauso wie epsilonniks.

    Um einen falschem Rückschluß vorzubeugen. Ich bin MGTOW ohne vorher PUA gewesen zu sein. Allerdings habe ich das „Game“ lange genug mitgespielt.

    • Erstmal kann ich aus deinem Text nicht wirklich rasuslesen, was bitte ein Redpiller oder ein Bluepiller sein soll.

      Zweitens: Du bist WGTOWler weil? Bist du zu gut für Frauen?

  5. Zu zweitens

    Das sind so Fragen, wie als wenn ich Dich fragen würde: Du bist schwul, weil? Bist du zu gut für Frauen?

    Das mit den roten und blauen Pillen hat sich damit erledigt.

    • „Das sind so Fragen, wie als wenn ich Dich fragen würde: Du bist schwul, weil? Bist du zu gut für Frauen?“

      Der Unterschied ist: Homosexualität kann man sich nicht aussuchen, ein Leben ohne Beziehungen zu führen hingegen schon. Was ist also verkehrt, nach den Gründen einer persönlichen Entscheidung zu fragen? Natürlich kann man Äpfel mit Birnen vergleichen, um unangenehme Fragen zu umgehen, aber mach, was du willst.

      „Das mit den roten und blauen Pillen hat sich damit erledigt.“

      Alles klar, Morpheus…

  6. „Der Unterschied ist: Homosexualität kann man sich nicht aussuchen, ein Leben ohne Beziehungen zu führen hingegen schon. Was ist also verkehrt, nach den Gründen einer persönlichen Entscheidung zu fragen?“

    Die Frage ist, für wen das einen Unterschied macht.
    Ich kann Interesse begründen. Bei Interesse kann ich auch Kritik formulieren und begründen.
    Desintresse oder Gleichgültigkeit ist schwer zu begründen, weil es auch keine Kritik gibt. Du fragst ja auch keinen homosexuellen Menschen, wieso er nicht das andere Geschlecht liebt. Homosexualität und/oder MGTOW sind kein Ergebnis einer idiologischen Entscheidung, sondern ein emotionaler Zustand.
    Für Dich mag das vielleicht einen Unterschied machen. Du kannst Dir bei einem Schwulen leicht erklären, warum er nicht auf Frauen steht. Das mag bei einem MGTOW etwas schwieriger sein, aber für mich als MGTOW spielt es null Rolle.

  7. Ok ich kann es auch ganz einfach anders formulieren:

    Was für einen Vorteil hätte ich als Mann in einer Beziehung. Mir fällt auch nach langem Überlegen kein einziger Grund ein.

    • dann ist es auch ein Segen für die Damenwelt, wenn du dich von ihr fern hälst. Dieses „ätschibätschi, ich bin ein Gottesgeschenk für die Frauen und es ist voll die fiese Strafe, wenn ich die ignoriere“ ist lächerlich.

    • @onyx

      Nachdem, was ich auf diversen MGTOW-Seiten gelesen habe, ist es wirklich besser, wenn solche Männer single bleiben. Nichts mit einer Liebesbeziehung anfangen zu können, weil man in Frauen nur das Negative sieht, ist ja fast schon traurig…

  8. Onyx es geht nicht um Frauen, sondern um mich als Mann. Ich habe nicht vor Frauen damit zu bestrafen, warum auch?? Es geht mehr darum mich zu belohnen. Du darfst das natürlich lächerlich finden, was mir allerdings ziemlich egal ist.
    Aber gut solche Reaktionen kenne ich schon. Wenn ein nicht schwuler Mann Frauen nicht mehr als Lebenspriorität hat, dann ist er eben ein Idiot. So einfach denken Frauen eben gerne. Eine Verweigerung der typischen Geschlechterrollen das dürfen eben nur Frauen. Wenn das Männer machen ist das pfui Spinne.

    • Der Fuchs und die Trauben, MGTOW. Der Fuchs und die Trauben. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
      Und nein. Ich habe nichts gegen Menschen, die Beziehungen abschwören. Ich finde Nonnen und Mönche durchaus bewundernswert und interessant. Ich würde auch nie die Präferenzen eines/r Asexuellen hinterfragen.
      Aber DEINE Gründe sind dämlich.

      „Wenn ein nicht schwuler Mann Frauen nicht mehr als Lebenspriorität hat, dann ist er eben ein Idiot.“

      Und wie du darauf kommst, ist mir auch schleierhaft. Es ist ein Unterschied, Frauen nicht als Lebenspriorität zu haben (die einzigen Menschen, von denen ich erwarten würde, „Frauen“ als „Lebenspriorität“ zu haben, sind Gynäkologen und -innen; schließlich ist der Beruf mehr oder weniger eine Lebensbeschäftigung), oder sie abzuwerten, weil man sie sexuell nicht interessant findet. Ich halte es für problematisch, Frauen oder Männer als Ganzes als „Lebenspriorität“ zu haben. Das ist nämlich höchst seltsam und auch nicht wirklich sexy.

  9. Oder einfach anders formuliert:

    Frauen glauben sie wären das größte Geschenk für einen Heteromann. Der Mann soll die Frau als ein Lebensziel sehen. Und das sehen einfach immer weniger Männer so. Männer fangen langsam an sich selbst Gedanken über ihre Lebensziele zu machen. Bei einigen Männern kommen Frauen als Lebensziel eben nicht mehr vor. MGTOWs sind hier wahrscheinlich die radikalste Form, aber es gibt auch diverse andere Strömungen in der manosphere wie zum Beispiel eben PUA.
    Was ist daran so schlimm?
    „Der Feminismus“ hat immer gesagt, warum sollen wir uns um die Belange der Männer kümmern. Das sollen die schön selbst machen. Jetzt machen sie es endlich und das ist dann einfach nur lächerlich.
    Dieses „shaming“ funktioniert aber einfach nicht. An dies und viele Alternativwege von modernen Männern müsst ihr Frauen euch in der Zukunft einfach gewöhnen.

    • @mgtow

      Du solltest schon genauer lesen, was andere schreiben. Unsinnige Aussagen wie

      „Wenn ein nicht schwuler Mann Frauen nicht mehr als Lebenspriorität hat, dann ist er eben ein Idiot. So einfach denken Frauen eben gerne.“

      „Frauen glauben sie wären das größte Geschenk für einen Heteromann. Der Mann soll die Frau als ein Lebensziel sehen.“

      „“Der Feminismus” hat immer gesagt, warum sollen wir uns um die Belange der Männer kümmern. Das sollen die schön selbst machen. Jetzt machen sie es endlich und das ist dann einfach nur lächerlich.“

      haben nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe. Das sind nur alberne Strohmänner, auf die es sich mangels argumentativer Substanz wirklich nicht intensiver einzugehen lohnt.

      Was ich lächerlich finde, ist nur das übertriebene Gewese dieser „mgtow-Bewegung“, dass einem Frauen ja angeblich so egal sind. (Glaub ich dir übrigens nicht. Wenn mir etwas wirklich egal ist, befasse ich mich nicht groß damit. Aber wer viel Energie drauf verwendet, zu betonen, wie egal ihm etwas ist, der beschäftigt sich intensiver damit, als er nach außen behauptet. Und genau das ist auch das Lächerliche daran. Das erinnert mich fast an den Hysteriker Wolle Pelz, der 20 Artikel darüber schreiben muß, wie egal ihm diverse Leute sind… :D)

      Viele Menschen entscheiden sich bewußt gegen feste Beziehungen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Frauen wie Männer. Da muß man nicht so tun, als sei das nun so wahnsinnig neu, revolutionär und rebellisch, nur weil man sich auf die Fahne schreibt, „seinen eigenen Weg zu gehen“. Wow, was für ne abgefahrene Idee!
      Mach du mal dein eigenes Ding, das interessiert letztlich niemanden. Also nerv auch nicht damit rum.

    • „Was ich lächerlich finde, ist nur das übertriebene Gewese dieser “mgtow-Bewegung”, dass einem Frauen ja angeblich so egal sind.“

      Nunja, mit Frauen poppen wollen die meisten MGTOW-Männer aber trotzdem gerne ab und zu 😉

    • @ Stephi Naja, es gibt ja schon durchaus Menschen die asexuell sind oder eben sehr wenig Sexualtrieb haben und das sind, auch wenn so manche Antifeministen was anderes behaupten, eben nicht nur Frauen. Dass Männer immer wollen, ist ja auch nur Klischee. Nur, warum man Asexualität wie anscheinend in diesem Fall mit Frauenhass verbinden muss, bleibt unklar. Kommt irgendwie doch sehr so rüber als wäre es „und weil ihr alle so gemein seid, mag ich euch jetzt nicht mehr – ätschibätschi“ oder auch „und wenn Du weiter so fies bist, lad ich dich nicht mehr zum Geburtstag ein!“. Moment mal, woher kenn ich das Verhalten bloß? Ach ja genau, von meiner 3-Jährigen …

    • Liebe Margret, deswegen schrieb ich ja auch „die meisten“ MGTOW-Männer, weil die asxeuellen Männer nicht mitgemeint sind. Ich beziehe mich auf die MGTOW-Männer, die sich benehmen, wie die typischen Antifeministen. Diejenigen, die meinen, dass sie ihre sexuelle Befriedigung lieber bei Prostituierten holen, weil das billiger ist, als sich eine Freundin zu angeln. Ich dachte zunächst, es ginge MGTOW-Männer nur um alternive Lebensmodelle, die sich von konventionellen gesellschaftlichen Normen distanzieren, aber dann musste ich überraschend feststellen, wie verbreitet der Frauenhass in ihrer Community ist.

    • @ Hi Stephi, da hast Du sicher recht. Ich hatte von MGTOW vorher noch nie gehört und kenne mich da so gar nicht aus.

      Ich erinnere mich allerdings an zwei oder drei Kommentatoren bei SPON, die immer wieder betonten, dass Frauen ja sowieso alles nur Huren seien und darum zahlten sie auch lieber „ehrlich“ bei „echten Huren“ als „unehrlich“ bei „Versorgungshuren“. Wahrscheinlich kamen die auch aus dieser Ecke. Ich habe mich schon damals über deren extremes Frustpotenzial gewundert und glaube, dass diese Männer wirklich irgendso ein „Hure Heilige“-Schema verinnerlicht haben. Uhnd wenn sich dann rausstellt, dass es keine Heiligen gibt, müssen Frauen halt alle Huren sein. Ganz klar. Billigstes Schwarz-Weiß-Denken eben.

  10. Eben wer als adipöse, schlechtgeschminkte Feministin über das redet, was Männer wollen,oder glaubt zu Wissen was Männer Wollen, muss sich wohl gefallen lassen, wenn Männer selbst formulieren, was sie wollen oder nicht! So ist eben das Leben!

    • Ist ja immer wieder heiß, zu welch wunderbaren „Argumenten“ Antifeministen immer greifen, wenn ihnen selbige ausgehen ^^. Ich sag ja, Kindergarten: „Du …. Du …. Du … bist aber dohoooof.“ Seit dem ersten Kindergartenjahr nichts Neues gelernt. Traurig, eigentlich.

    • Übrigens ist mir bisher nicht aufgefallen, dass Du formulierst hättest, was Du willst. Es ging bisher eigentlich nur darum, was Du nicht willst, weil … ach, weil Frauen irgendwie alle dubios so gemein sind. Naja. Woher kenn ich das nur wieder? Ach ja! „Wenn ich nicht VIELE Gummibärle haben darf, dann nehm ich GAR KEINS. BLÖDE Mama!“

      Arme Onyx, dein Job hier hat heute echt was von einer Kindergärtnerin.

    • @ Margret

      Arme Onyx, dein Job hier hat heute echt was von einer Kindergärtnerin.

      Och du, ich arbeite mit Demenzkranken. So viel anders ist das auch nicht als Begegnungen mit der antifeministischen Art.

      -sie leben komplett in ihrer eigenen Welt
      -sie verstehen selten, was man ihnen sagt
      -sie erzählen immer wieder die gleichen Geschichten, die mit der Realität oft nichts zu tun haben
      -schimpfen schon mal wie die Rohrspatzen, wenn man ihnen was zu erklären versucht, was ihnen nicht gefällt
      -das Verhalten erinnert tatsächlich oft an das eines Kindes

      Einziger Unterschied: sie können nichts für ihre Krankheit und sind nie wirklich bewußt bösartig.

      😉

  11. Es ist schwierig zu erklären, dass einem etwas egal ist. Es sei denn ich greife den Feminismus an. dann ist das Geschrei groß, obwohl ich nur Desintresse bekunden wollte.

    • Wenn Frauen euch so egal sind, warum beschäftigt ihr euch denn dann trotzdem mit ihnen, und zwar so sehr, dass ihr GENAU wisst, was sie wollen und wie sie sind?
      Ein Paradoxon.

    • Stimmt Shark, das ist ein interessanter Aspekt. Einerseits bemängeln, dass Frauen Männern erzählen würden, wie sie zu sein haben und was sie zu wollen haben und andrerseits umgekehrt aber ebendas tun. Eine Projektion?

  12. haben nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe. Das sind nur alberne Strohmänner, auf die es sich mangels argumentativer Substanz wirklich nicht intensiver einzugehen lohnt.“

    Welches Argument hieraus meinst Du?:

    „dann ist es auch ein Segen für die Damenwelt, wenn du dich von ihr fern hälst. Dieses “ätschibätschi, ich bin ein Gottesgeschenk für die Frauen und es ist voll die fiese Strafe, wenn ich die ignoriere” ist lächerlich.“

  13. (Glaub ich dir übrigens nicht. Wenn mir etwas wirklich egal ist, befasse ich mich nicht groß damit.

    Ich befasse mich mit Geschlechterollen… Ist euch Feministen völlig fremd, aber mein Haupaugenmerk ist die Rolle des Mannes

    • Aber was hast du denn dann auf feministischen Seiten verloren? *kopfkratz*
      Weißt du, ich interessiere mich nicht für … Landwirtschaft. Darum käme ich nie auf die Idee, mich auf Bauernblogs rumzutreiben, um dort zu bekunden, wie wenig sie mich interessieren, und dass die Städter mich ja so viel mehr interessieren.

    • „Ich befasse mich mit Geschlechterollen“

      Hmm… da frage ich mich schon, warum ein Mensch, der frei von Liebesbeziehungen lebt, sich mit Geschlechterrollen beschäfigt.

  14. Nunja, mit Frauen poppen wollen die meisten MGTOW-Männer aber trotzdem gerne ab und zu 😉

    Und Viagra nehmen müssen um den 2hündigen talk vom Pferd und von Handtaschen z ertragen. Ja sexy… da stehen Männer drauf!

    • @ mgtow/Elia
      Pro Tipp: Wenn du schon inhaltlich und argumentativ nicht mehr als dieses niveaulose Getrolle zu bieten hast, und andere Identitäten vortäuschst, kannst du dann ab sofort woanders weiterspammen. Tschüß.

  15. Cool. Ist auch mein Eindruck von der Szene: Sie sind eigentlich ganz arme Würstchen, selbst in der eigenen Pick-Up Welt. Denn da gibt es ja die „Alphas“ die „Betas“ und dann noch sie, die so tun müssen, als wären sie Alphas, um vielleicht auch mal eine ins Bett zu bekommen. Lächerlich und armselig.

    Und was die „Wette um nen Kasten bier“ betrifft: Hatte da nicht emn mal n‘ gutes Comic drüber? Der beste Aufreißer ist nicht der, der die tollsten Frauen hatte, der beste Aufreißer ist der, der die dollsten Geschichten erfindet. Wieviel Prozent wird wohl wahr sein von dem, was in solchen Foren steht? 5 %? 2? Was meint ihr?

    • Es wird sich in der Größenordnung von Promille-Bereichen bewegen, da bin ich ziemlich sicher. Das mit den bellenden Hunden ist ja bekannt, oder…?

    • Ich habe aus Neugier mal gegoogelt, was dieser „Angry Pirate“ eigentlich ist. Für diese Aktion muss man Frauen beim Sex in die Augen ejakulieren und heftig gegen das Schienbein treten, nur um sich dann über die Frau lustig zu machen und im Nachhinein mit seinen Genossen damit zu prahlen. Das ist sowas von unfassbar dumm und kindisch, und Körperletzung ist das auch noch. Da sieht man wieder, dass bei einigen Leuten in der Kindheit die Schaukel zu nah an der Wand gestanden hat.

  16. Örgs. Warum musste ich mir das jetzt auch ansehen? Und das ist noch nichtmal das Schlimmste. Noch „lustiger“ ist es ja offensichtlich , seine Partnerin oder seinen schwulen Partner beim Sex von hinten bewusstlos zu schlagen – sozusagen der Kick schlechthin. Und sowas wird dann auch noch vom angeblich seriösen „Joyclub“ verbreitet? Geht’s noch? Treten und K.O.-Schlagen als witzige Sexstellungen? Hallo?! Das sind Straftaten! Mit anderen Worten: Der Joyclub ruft zu Gewalt gegen den eigenen Partner auf und damit zu Straftaten. Super. Wenn ich sowas lese, bin ich geneigt, den Kulturpessisimisten zuzustimmen, die andauernd vor einer zunehmenden Verrohnung der Gesellschaft warnen. Respekt vor dem (Sexual-)Partner? Fehlanzeige. Das ist ja wirklich zum Brechen.

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