eine Antifeministin beleidigt namenlos in der Hoffnung, es merkt keiner :)

Antifeministen sind ja immer wieder für ein Amüsement gut. Diesmal hat sich wieder die Figur „Anne Nühm“ ein Stelldichein gegeben.

Worum gehts? Sie hat einen Artikel verfasst, der zunächst mit nebulösen Andeutungen beginnt und keiner so recht ahnen kann, was das werden soll. Sie wolle keine Namen nennen oder irgendwas verlinken.

Im Laufenden Text wird allerdings ziemlich klar, dass sie mich meint, denn sie zitiert konkrete Beleidigungen, die sich auf mich beziehen von „von ihr geschätzten Kommentatoren“.

„Von von mir geschätzten Kommentatoren wurde ihr auf anderen Blogs das „intellektuelle Niveau einer Grundschülerin“ und Nervigkeit aufgrund „beiläufiger Selbstgefälligkeit und Einfältigkeit“ bescheinigt.“

Ersteres kam von Psycho David (Screen ist hier verlinkt), der ohne Beleidigungen bekanntermaßen eh nichts auf die Reihe bekommt, wenn ihm widersprochen wird, zweiteres von @sevens2 auf Margrets Blog in ihrem letzten Artikel.

Ihre anonyme Darstellung bar jeder Belegquellen hält sie für „fairer als mein hinterhältiges Vorgehen“. Was sie da konkret meint, lässt sich erst später erahnen, da sie einen Artikel anspricht, in dem ich sie verlinkt habe um zu zeigen wie sexistisch sie tickt, und in meiner „gewohnten Manier über sie herzog“. Was sie konkret zu beanstanden hat, lässt sie leider unklar. Dass ich sie verlinkt habe, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann? Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das ist nun wirklich ein Vielfaches fairer als haltlose Andeutungen ohne jeden Bezugspunkt, die keiner prüfen kann. Aber was solls. Sie spielt halt ein bisschen die Beleidigte.

Dabei geht sie sogar noch weiter und unterstellt den Lesern meines Blogs, dass diese sich den verlinkten Artikel und die Kommentare nicht durchgelesen hätten

„Da es sich bei meinem ursprünglichen Blogeintrag um eine umfangreiche Lektüre handelt, wird sich kaum einer ihrer Leser die Mühe gemacht haben, ihn im Detail nachzulesen, um festzustellen, dass ihre Äußerungen völlig unzutreffend sind.“

Ich werde gleich noch darauf eingehen, wie man hingegen das Kommentarverhalten ihrer Leserschaft werten kann…

Kommentatoren meines Artikels werden sogar konkret beleidigt, natürlich wieder ohne Namensnennung (Ziel ihres persönlichen Angriffs war übrigens die geschätzte Robin)

„Für ihren Blogeintrag wurde der Person selbstverständlich sofort von ihrer Entourage sekundiert. So schwafelte etwa eine Langzeitstudentin eines bedeutungslosen Faches, die selbst noch nie etwas auf die Reihe bekommen hat, aber sich einbildet, meine berufliche Kompetenz beuteilen zu können, etwas von Dunning-Kruger-Effekt (worüber ich ob dieser von ihr unbeabsichtigten Rückbezüglichkeit denn doch laut auflachen musste). Schon bei meinem alten Eintrag war sie dadurch aufgefallen, besonders infantil-irrationale Äußerungen zu machen.“

Was in solchen Texten ja irgendwie nie fehlen darf, ist die Betonung meiner angeblichen Bedeutungslosigkeit. Das machen ja viele gern.

„Nun ja, ich werde solchen Leuten mit ihrer völligen Unfähigkeit zu einer differenzierten Sichtweise sicherlich nicht die Genugtuung geben, mich über ihr unmaßgebliches Gewäsch zu ärgern.“

Natürlich. Immerhin war ich wohl wichtig genug, überhaupt Thema eines Artikels zu werden :). Auch wenn mein Name feige verschwiegen wurde.

Und sie selbst hält sich auch noch für so bedeutend, dass sie mir unterstellt, ich hätte den Artikel bewußt zeitlich so gewählt, dass sie nicht drauf antworten kann.

„Es spricht für sich und ist bezeichnend, eine Veröffentlichung zeitlich so zu wählen, dass ich gerade dann nicht angemessen reagieren kann“

Da mußte ich doch jetzt ob dieser zur Schau getragenen Peinlichkeit wirklich sehr lachen. Für wen hält die sich, dass sie sich einbildet, es würde mich interessieren, WANN sie irgendwelche Texte liest oder drauf antwortet? Bisschen mehr Understatement wäre vielleicht angemessen. Madame „Nühm“, auch wenn Sie es gern so hätten, Sie sind nicht der Nabel der Welt. 🙂

Aber jetzt noch etwas zum Text allgemein.
Das alles wäre nun tatsächlich eine kleine ignorierenswerte Nichtigkeit, die keines Blickes würdig ist, wenn man dahinter nicht eine nette Strategie sehen könnte. Einen derart unterkomplexen und lächerlichen Text über jemanden zu schreiben, weder dessen Namen zu nennen, noch irgendeinen konkreten Bezugspunkt oder Quellen zu nennen, sich in Beleidigungen auszulassen, in der Hoffnung, derjenige würde es nicht merken oder „keine Publicity bekommen“, wie sie es so schön formuliert.
Liebste „Anne“, das war ein Irrtum. Auf deine antifeministischen Freunde kann man sich immer verlassen. Die verlinken jeden Dreck. Auch deinen. 🙂

Mit dieser Strategie macht man es sich natürlich auch sehr leicht, weil man sich komplett gegen Kritik immunisiert. Man könnte zwar noch die Hoffnung haben, dass wenigstens ihre Kommentatoren mal nachfragen „Moment, worum gehts eignetlich?“. Aber das scheint dort auch niemand hinbekommen zu haben. Das scheinen Lemminge zu sein, die ihr aus der Hand fressen und alles schlucken, was einfach behauptet wird. Tenor: „ich weiß zwar nicht worum es geht, aber du wirst schon recht haben“

121 Kommentare zu “eine Antifeministin beleidigt namenlos in der Hoffnung, es merkt keiner :)

  1. Du widmest dieser angeblichen Tussi zu viel Aufmerksamkeit 🙂

    Im Übrigen studiere ich nicht ein, sondern ZWEI ach so bedeutungslose Fächer. Darauf bestehe ich!

  2. Irgendwie sieht es mir nach zu großem Aufwand auf mir alles anzusehen um zu verstehen was hier konkret zwischen euch beiden eigentlich los ist. Zudem weiß ich nicht ob es die Mühe wert ist, darum beziehe ich mich jetzt mal nur auf den einen Teil mit dem ich definitiv etwas Erfahrung habe:

    Im Bezug auf das Stöckchen springen gebe ich ihr schon recht. Zwar ist es nicht immer eine Reaktion auf konkrete Kritikpunkte, aber trotzdem ein sehr blödes Argument.

    Und wenn damit jetzt der ganze Dank von vorher wieder weg ist, dann soll es eben so sein. ^^

    • Irgendwie sieht es mir nach zu großem Aufwand auf mir alles anzusehen um zu verstehen was hier konkret zwischen euch beiden eigentlich los ist.

      Zwischen uns ist gar nichts los. Sie ist beleidigt, weil ich mich zum Thema sexistische Einstellungsverfahren konkret auf einen Text von ihr bezogen habe, der das ganz gut verdeutlicht hat. Das hab ich aber nicht rausgefunden, weil sie das konkret benannt hat, nein, sondern weil sie ein Zitat von Robin aus den Kommentaren gepickt, und sie darauf beleidigt hat. Der Rest des Textes ist ja nur eine Ansammlung von wässrigem Schmarrn und Beleidigungen, die weder konkret begründet, geschweige denn belegt werden.
      Ich hingegen habe ja alle Texte verlinkt, um die es geht. Also kann es jeder nachlesen.

      PS. UND sie ist schwer beleidigt, weil ich sie nicht vorher gefragt habe, wann ich den Text veröffentlichen darf, damit sie ihn sofort sieht ^^ (ich lache immer noch darüber)

    • Das ist deine Version der Geschichte und die mag so vielleicht auch stimmen, aber um sicher zu sein müsste ich mich mit ihrer Version ebenfalls genauer auseinandersetzen. Woran ich gerade nicht die Lust habe und später wird es mir wohl egal sein. Hinzu kommt, dass ich eigentlich auch gar nicht weiß wer sie ist.

      Deswegen beschränke ich mich weiterhin nur auf das mit Stöckchen. Damit bin ich wie gesagt schon vertraut. 😉

    • @resoluteNuss
      Ach ja, das noch. Der Dank ist natürlich nicht weg. Das war ein anständiger Zug von dir. Hast ja auch einiges aus dem Schwachmatenzoo dafür eingesteckt.

    • Ihre Version der Geschichte ist, dass sie einen unfassbar schlechten Artikel auf Geschlechterallerlei geschrieben hat (gibts den Blog überhaupt noch?) und beleidigt ist, weil Onyx das nochmal ausgegraben hat. Das ist alles ^^

  3. Anne Nühm? Ist das nicht die unsere antifeministische Bienenkönigin, die sich quasi nach oben gebumst hat, aber anderen Frauen bei ihrer beruflichen Karriere Steine in den Weg legt, weil die ja jederzeit schwanger werden könnten?

    • Ach Onyx, dass mit dem „nach oben bumsen“ ist doch nicht ernst gemeint, das war lediglich mein erster Gedanke, als ich Wind davon bekomme habe, dass ihr Mann wohl ihr eigener Chef ist. Ich will ihr natürlich kein Kalkül unterstellen. Aber jede andere Frau, dier sich nicht so antifeministisch positioniert wie sie, muss sich genau sowas von diversen Idioten vorwerfen lassen. Dass sie hypogam ist, sich nach oben geheiratet hat, weil sie einen braucht, der sie durchfüttert, und dass Hetero-Beziehungen daher im Grunde mit Prostitution zu vergleichen ist, da die Frau als Gegenleistung für die Rundum-Versorgung nur die Beine breitmachen braucht. Eine Position, die unter Christians Stammleserschaft sehr verbreitet ist. Aber das interessiert Frau Nühm ja nicht, da heißt es nur: „Okay, der Ton hier ist manchmal etwas heftig, aber nichts im Vergleich zu dem, was ich bei manchen Feministinnen so lese…“. Da frage ich mich, wie weit das Herabwürdigen von Frauen erst gehen muss, damit man sich von solchen Misogynisten distanziert…

    • „Aber jede andere Frau, dier sich nicht so antifeministisch positioniert wie sie, muss sich genau sowas von diversen Idioten vorwerfen lassen.“

      Körpergröße korreliert mit Fähigkeit (nicht nur im Basketball, sondern sozial und intellektuell) und Schönheit wahrscheinlich auch (umstritten). Sex ist das Inbeschlagnehmen (no pun intended) dieser; die beiden sind offensichtlich sexy. Nimm hinzu, dass Männer relativ zu Frauen mehr Sex wollen („sex deficit“). Selbst wenn du das irrationalerweise abstreitest, genügt unter „wirtschaftlichen“/“quid pro quo“/etc. Gesichtspunkten, dass Männer schlicht diesem Glauben verfallen sind (und *das* wird kaum einer in Frage stellen). Frauen können also mit Sex handeln (principle of least interest). Wenn du Männern normale Fehlbarkeit und Korrumpierbarkeit unterstellst, ist Sex gegen beruflichen Vorteil plausibel. (Netterweise ist was der Sex-Korruption entgegenwirkt Gier [Geld; Status].) Mehr noch wenn du Männern unterstellst „Sexisten“ zu sein. Damit ist der Aspekt grundsätzlich durchaus erwägenswert. Welche Seite verstrickt sich hier in Widersprüche?

    • Sich mittels Sex einen Job zu verschaffen, ist doch letztlich nichts anderes als ihn durch eine Quote bekommen zu haben. Man hat ihn nur bekommen, weil man eine Frau ist. Nur mit dem Unterschied, dass bei Quotenregelungen Männer nicht komplett chancenlos sind. Ich gehe sogar noch weiter. Hochschlafen ist letztlich nur Prostitution. Nicht dass ich das verdammen würde. Wer da Lust drauf hat, soll sich durch ganze Unternehmen vögeln. Aber doch dann bitte nicht scheinheilig über Quotenfrauen lästern.

    • In deinem Rahmenwerk wäre es konsequent sowohl Sex als auch Quote kritisch zu sehen. Wenn jedoch Schönheit und Fähigkeit korrelieren, ist es bei Sex wahrscheinlich, dass die richtige den Job/Vorteil bekommt (wenn auch aus „falschen“ Gründen).

    • In deinem Rahmenwerk wäre es konsequent sowohl Sex als auch Quote kritisch zu sehen.

      Warum sagst du das mir und nicht „Anne“? Sie kokettiert sehr mir ihrer angeblichen Sexiness, und lästert über andere Frauen (Quotenfrauen sowieso) und will vor lauter Angst vor Konkurrenz neben sich im Job gar nicht erst welche haben.

    • Ich unterhalte mich mit dir. Deswegen sage ich es dir. Natürlich hat es allgemeine Geltung. Es bezieht sich unter anderem auf Stephi, die eine „wirtschaftliche“ Betrachtung scheinbar eher schlecht findet.

    • Dann lies dir Stephis Kommentar noch mal im Zusammenhang durch. Dann wird dir vielleicht auch klar, warum dein Appell hier an der falschen Adresse ist.

    • Es ist kaum ein Appell, onyx. Schlicht das Zeichnen einer widerspruchsfreien Weltanschauung. (Eine solche wurde bisher nicht vorgelegt. Es gab nur auschnittsweise Kritik, und wenig Nuancen.)

      Stephi spricht am besten für sich selbst. Meinen Eindruck habe ich angemerkt. Er bezieht sich auch auf das:

      „Aber jede andere Frau, dier sich nicht so antifeministisch positioniert wie sie, muss sich genau sowas von diversen Idioten vorwerfen lassen. Dass sie hypogam ist, sich nach oben geheiratet hat, weil sie einen braucht, der sie durchfüttert, und dass Hetero-Beziehungen daher im Grunde mit Prostitution zu vergleichen ist, da die Frau als Gegenleistung für die Rundum-Versorgung nur die Beine breitmachen braucht.“

    • Schlicht das Zeichnen einer widerspruchsfreien Weltanschauung.

      Dann tu das dort, wo es hingehört, bei „Anne“. Bei ihr scheinst du aber lieber inhaltsleer herumzualbern. Was ist, traust du dich nicht, bei ihr Kritik zu üben, weil du ein „von ihr geschätzter Kommentator“ bist? Oder zählt deine „allgemeine Geltung“ zu ihrem sexistischen Weltbild nicht?

    • Du kritisierst sie. Wenn du das als Kritik an ihr siehst, gehört es offensichtlich hier hin. Du selbst hast die Ausführungen andernorts für zu abstrakt gehalten. Wundert es dich, wenn man auf konkrete eher eingeht? Im Übrigen, da Anne anscheinend einen Blick auf deinen Blog hat, ist es wahrscheinlich, dass sie was immer hier verfasst wird zur Kenntnis nimmt. „Was ist, traust du dich nicht?“ dürfte zwischen adoleszenten Klippenspringern besser funktionieren. Hier wirkt es aber irgendwie nett. Mädchen gegen Junge.

      Wenn ich etwas allgemeine Geltung beimesse — dann messe ich allgemeine Geltung zu. Du bist eingeladen auf Widersprüche (Hypokrisie) hinzuweisen. Ich hoffe du bist dir bewusst, dass hier keine volle Welterklärung vorgelegt – oder auch nur angestrebt – wurde. Noch richtet es sich notwendig für oder gegen bestimmte Personen. Es ist was es ist.

    • Wundert es dich, wenn man auf konkrete eher eingeht?

      Ja, das wundert mich gerade sehr. Denn wenn ich abstrakt bleibe, wird genauso kritisiert, was ich denn konkret meine. Das scheint bei „Anne“ niemand für nötig zu halten. Sie erzählt irgendwas und man glaubt ihr. Das sieht nicht danach aus, als ginge es um Kritik am Thema, sondern eher darum, dass es von mir kommt.

      „Was ist, traust du dich nicht?“ dürfte zwischen adoleszenten Klippenspringern besser funktionieren. Hier wirkt es aber irgendwie nett. Mädchen gegen Junge.

      Also hab ich recht? Ok.

    • „Ja, das wundert mich gerade sehr. Denn wenn ich abstrakt bleibe, wird genauso kritisiert, was ich denn konkret meine.“

      Wo habe ich dich damit kritisiert? Bedenke zudem folgendes: Es ist durchaus möglich, dass man sich als Leser für ein (bestimmtes) Thema in einem (bestimmten) Moment nicht genug interessiert, um zu klären was hinter dem vage und abstrakt Gehaltenen steckt. Das ist nicht notwendig widersprüchlich.

      „Also hab ich recht? Ok.“

      Sei nicht albern, Mädchen. Ich hab dir eine Begründung gegeben. Versuch stattdessen die anzugreifen.

    • Wo habe ich dich damit kritisiert? Bedenke zudem folgendes: Es ist durchaus möglich, dass man sich als Leser für ein (bestimmtes) Thema in einem (bestimmten) Moment nicht genug interessiert, um zu klären was hinter dem vage und abstrakt Gehaltenen steckt. Das ist nicht notwendig widersprüchlich.

      Sag das zB @ Resolute Nuss. Der hat mich dafür schon häufiger kritisiert.

      Sei nicht albern, Mädchen.

      Nicht so von oben herab Kleiner. Was du geliefert hast, war eine Ausrede, keine Begründung.

    • „Sag das zB @ Resolute Nuss. Der hat mich dafür schon häufiger kritisiert.“

      Ich bin weder dein Bote, noch dein Beschützer. Auch nicht ohne weiteres Annes Wächter (Überwacher). Ich spreche in eigenem Interesse, egoistisch.
      Im Übrigen, wenn du den Anspruch erhebst ein objektiv überzeugendes Argument vorzulegen, öffnest du dich für Kritik durch Dritte. Wenn du dich schlicht darauf beschränkst Emotionen zu äußern oder Gefühlen und Eindrücken Ausdruck zu verleihen, ist das etwas anderes. *Es kommt darauf an, welchen Anspruch du erhebst.*

      „Nicht so von oben herab Kleiner. Was du geliefert hast, war eine Ausrede, keine Begründung.“

      Ich versuche dich grundlegend einzuschätzen. Daher nehme ich mir Zeit dafür. Bitte nenn mir exakt was du als Ausrede ansiehst, und warum, Kleine (Sein und Sollen – wieder Ansprüche).

    • Ich bin weder dein Bote, noch dein Beschützer.

      Den brauche ich nicht. Vielleicht äußert er sich ja noch selbst dazu.
      Aber offenbar legst du Wert darauf, mich für irgendwas zu kritisieren und es nicht mir nicht klar, wofür eigentlich.

      Im Übrigen, wenn du den Anspruch erhebst ein objektiv überzeugendes Argument vorzulegen, öffnest du dich für Kritik durch Dritte. Wenn du dich schlicht darauf beschränkst Emotionen zu äußern oder Gefühlen und Eindrücken Ausdruck zu verleihen, ist das etwas anderes.

      Nein das ist nichts anderes. Die, die mich immer kritisieren wollen, tun das einfach, egal was ich schreibe. Wenn man das dann Kritik nennen kann, oft ist es nur Bashing. Das verstärkt bei mir den Eindruck, dass es nur darum geht, irgendwas „dagegen“ zu sagen. Wenn ich dann darauf hinweise, dass die angeblich allgemein gemeinte Kritik an anderer Stelle angebrachter wäre, kommen nur Ausflüchte.

      Ich versuche dich grundlegend einzuschätzen.

      Indem du meinst, von oben herab mit mir zu reden? Der Versuch ist ja dann mal daneben gegangen.

      Bitte nenn mir exakt was du als Ausrede ansiehst, und warum

      Ich habe dich gefragt, warum du nicht „Anne“ kritisierst, wenn du schon meinst, dass deine Kritik allgemein gelten soll. Ich habe dich darauf hingewiesen, warum. Weil sie ein sexistisches Weltbild pflegt. Die Frage habe ich mit einer kleinen Provokation gespickt, die du zum Anlass genommen hast, nicht drauf zu antworten. Was soll ich denn dann denken, außer, dass du offenbar schlicht nicht jemanden kritisieren willst, der dich toll und mich scheiße findet? Ist dein gutes Recht, aber dann sei doch so ehrlich und stehe dazu. Allerdings wirkt dann deine Aussage, „meine Kritik gilt allgemein“ nicht glaubhaft, und das wolltest du doch sicher vermeiden, oder?

    • Ich schätze du legst eine falsche Annahme zu Grunde, und interpretierst deshalb die Stoßrichtung falsch. Ich bin hier nicht auf Kritik an dir ausgerichtet. Ich habe mich eingangs auf Stephis Beitrag bezogen, und bin zu dem Zwischenergebnis gekommen: „In deinem Rahmenwerk wäre es konsequent sowohl Sex als auch Quote kritisch zu sehen.“ Ich unterstelle dir damit nicht, dass du inkonsequent bist. Das ist offen. (Siehst du beides kritisch?) Zur weiteren – einfacheren – Einschätzung. Falls Anne das Rahmenwerk teilt, und sie Quote aber nicht Sex kritisch sieht, wäre sie inkonsequent.

      Ich finde die Sache an sich interessant. Mir ging – und gehr es – nicht darum Partei zu ergreifen. Stephis Beitrag war attraktiv.

      Davon abgesehen habe ich dir mehrmals geantwortet, beginnend mit „Ich unterhalte mich mit dir. Deswegen sage ich es dir. Natürlich hat es allgemeine Geltung. Es bezieht sich unter anderem auf Stephi, die eine „wirtschaftliche“ Betrachtung scheinbar eher schlecht findet.“

    • ch habe mich eingangs auf Stephis Beitrag bezogen, und bin zu dem Zwischenergebnis gekommen: „In deinem Rahmenwerk wäre es konsequent sowohl Sex als auch Quote kritisch zu sehen.“

      Genau das war der Auslöser. Daraufhin habe ich dich gefragt, warum du das nicht „Anne“ sagst. Sie stellt diese Inkonsequenz, Sex zu ihrem Vorteil zu nutzen, aber Quoten abzulehnen, schließlich deutlich in den Vordergrund. Insofern wäre es deinerseits nur konsequent, deine Kritik an sie zu richten. Warum du das nicht tust, hast du nicht beantwortet.

      Ich unterstelle dir damit nicht, dass du inkonsequent bist.

      Das habe ich auch nirgends gesagt.

      Davon abgesehen habe ich dir mehrmals geantwortet, beginnend mit „Ich unterhalte mich mit dir. Deswegen sage ich es dir.

      Ich will ja nicht kleinkariert erscheinen, aber du hast mehrfach unter „Anne“s Erguss kommentiert. Aber halt nichts relevantes zum Thema. Daher ist mein Eindruck, du WILLST sie nicht kritisieren. Wie gesagt, ist deine Sache, aber glaubwürdiger macht dich das halt nicht.

      Es ist etwas anderes.

      Nein ist es nicht. Du gestattest mir schon, meine Erfahrungen auf meinem Blog besser beurteilen zu können? Wann immer ich Texte poste, die auch nur ansatzweise feministische Grundgedanken haben, seien es nun klare belegbare Fakten oder „nur“ spontane Gedanken, passiert immer das gleiche. Irgendjemand kommt immer und fängt Grundsatzdebatten an oder hat hieran oder daran etwas auszusetzen (hier halt jetzt du). Das ist völlig ok, solange das in einem normalen Ton passiert und nicht sinnfrei herumgetrollt wird. Im Gegensatz zu Crumars unverschämter Behauptung aus dem vorletzen Artikel (die ja interessanterweise nach wie vor von KEINEM seiner Fans kritisch hinterfragt wurde. Und nein, ich vergesse so ein widerliches Verhalten nicht), ich würde Kommentare löschen oder sogar umschreiben, nur weil sie eine andere Meinung widerspiegeln, tue ich das keineswegs. Jedenfalls nicht grundlos.

    • Ich habe das ziemlich umfassend beantwortet. Die Verknüpfung Sex-Quote hat sich hier, im Kommentarfeld deines Eintrags ergeben, wobei Stephi gewisse Vorarbeit geleistet hat. Hier habe ich mich auf die Gedanken eingelassen, und sie formuliert. Sie beanspruchen allgemeine Geltung. Sie hat sich andernorts nicht ergeben, dort hat keiner Vorarbeit geleistet, einen attraktiven Ansatz geschaffen. In meinem Handeln ist keine Widersprüchlichkeit erkennbar. Du kannst jetzt allenfalls fordern, dass ich meine Betrachtung zu Anne hin kopiere. Aber ergibt sich das aus dem Gebot der Widerspruchsfreiheit? Und ist es widersprüchlich, wenn man nicht in jedem Moment kritisch-konfrontativ ist?

      Im Übrigen verstehst du mich immer noch falsch. „Es ist etwas anderes.“ ist nicht gegen dich gewendet. Es ist eher zu deinem Vorteil. Ich wiederhole es nochmal, zum letzten mal. Es ist ein Unterschied – etwas anders -, ob man den Anspruch objektiver Geltung erhebt, oder nur ein Gefühl ausdrückt, ohne dem Geltung für andere zu behaupten. Dementsprechend sollte man dich *anders* behandeln, wenn du nur ein Gefühl ausdrückst, *weil das etwas anderes ist*. Wer das nicht tut, verhält sich in dem Moment wohl falsch (dir gegenüber).

      Bei Gelegenheit, ich gehe hier beinahe zärtlich mit dir um. Das „hier halt jetzt du“ scheint mir unangemessen — Kleine. (Womöglich weißt du etwas an der Ironie zu schätzen. Sie weist auch auf Proportionalität hin.)

    • Die Verknüpfung Sex-Quote hat sich hier, im Kommentarfeld deines Eintrags ergeben, wobei Stephi gewisse Vorarbeit geleistet hat. Hier habe ich mich auf die Gedanken eingelassen, und sie formuliert. Sie beanspruchen allgemeine Geltung. Sie hat sich andernorts nicht ergeben, dort hat keiner Vorarbeit geleistet, einen attraktiven Ansatz geschaffen.

      Du brauchst einen „attraktiven Ansatz“, um dir eine eigene Meinung zu bilden? Soll ich daraus schließen, dass „Anne“s Text sowie die Kommentare darunter jegliche Attraktivität vermissen lassen, um Kritik daran zu üben? Ok, ist auch ein Statement.

      Du kannst jetzt allenfalls fordern, dass ich meine Betrachtung zu Anne hin kopiere.

      Ich fordere gar nichts.

      Es ist ein Unterschied – etwas anders -, ob man den Anspruch objektiver Geltung erhebt, oder nur ein Gefühl ausdrückt, ohne dem Geltung für andere zu behaupten.

      Und ich sage dir immer noch, dass das auf das Kommentarverhalten hier des Öfteren nicht zutrifft.

      Deinen gönnerhaften Daddy-Ton, den du ja offensichtlich nicht abstellen willst, finde ich übrigens recht peinlich. Der beeindruckt mich nicht.

    • „Du brauchst einen “attraktiven Ansatz”, um dir eine eigene Meinung zu bilden? Soll ich daraus schließen, dass “Anne”s Text sowie die Kommentare darunter jegliche Attraktivität vermissen lassen, um Kritik daran zu üben? Ok, ist auch ein Statement.“

      Spezifische Attraktivität.Selbstverständlich, Aufmerksamkeit und dergleichen sind begrenzte Resourcen.

      „Und ich sage dir immer noch, dass das auf das Kommentarverhalten hier des Öfteren nicht zutrifft.“

      Ja, phantastisch. Allerdings tut das nichts zur Sache. Wobei es einen Punkt berührt. Statt zu springen, solltest du konzedieren, wo es angebracht ist. Andernfalls ist es als würde man sich mit einer springenden Wand unterhalten, ohne jeglichen Fortschritt und Gewinn.

      „Deinen gönnerhaften Daddy-Ton, den du ja offensichtlich nicht abstellen willst, finde ich übrigens recht peinlich. Der beeindruckt mich nicht.“
      Zu unreflektiert. Das „Kleine“ steht im Kontrast dazu, wie ernsthaft – nicht gönnerhaft – ich hier auf dich eingegangen bin. Normalerweise akzentuiert Kontrast. Du differenzierst aber nicht. Deswegen hast du auch teilweise fortwährend falsch interpretiert (etwa „es ist etwas anderes“).

    • Ja, phantastisch. Allerdings tut das nichts zur Sache.

      Worüber reden wir dann?

      Statt zu springen, solltest du konzedieren, wo es angebracht ist.

      Worauf beziehst du dich jetzt? Und warum meinst du, dass ich das nicht tue? Oder ist das nur eine allgemeine Plattitüde, die du mir auf den Weg geben willst (warum auch immer)?

    • Zusammengefasst: Ich habe davon geredet, dass Sex ein Element ist, dass Frauen zur Erlangung von geldwerten (beruflichen) Vorteilen nutzen können (male sex deficit). Es ist dabei zu bedenken, dass Schönheit (und damit verbunden Sex) mit Fähigkeit korrelieren könnte. Zu einem gewissen Grad kann Sex aber zu Vorteilen führen, die nicht leistungsbezogen sind. Das entspricht der Quote. Insofern als Quote und Sex ähnlich sind, müsste man konsequenterweise bei beiden ähnliche Kritikwürdigkeit anerkennen.

      Das hast du (1) zum Anlass genommen, zu unterstellen, dass ich dich damit kritisiere. Dem widersprach und widerspreche ich. (2) hast du zur Diskussion gestellt, dass ich Anne gegenüber (inkonsequenterweise) zu wenig Kritik übe. (Ich widersprach und widerspreche) (3) Dann hast du noch angebracht, dass andere dich zu viel kritisieren. Das steht irgendwie lose neben all dem anderen, denn dabei geht es um mir fremde Dritte, nicht um mich. Ich habe dargelegt, dass man danach differenzieren sollte, welchen Anspruch der Schreiber (du) erhebst. (Wiederum eine grundsätzliche Aussage von mir.) Ich habe nicht bestätigt, dass du zu viel, noch dass du angemessen kritisiert wirst. Ich hielt und halte es für möglich, dass du mitunter unangemessen kritisiert wirst.

      Lass mich wissen inwieweit die Zusammenfassung richtig ist. Danach würde ich gerne einen Abschluss finden, idealerweise eine gewisse gemeinsame Basis (einschließlich gegenseitiger persönlicher Einschätzung), die künftigen Gesprächen dienlich ist.

    • Lass mich wissen inwieweit die Zusammenfassung richtig ist.

      Bitte schön:

      Zusammengefasst: Ich habe davon geredet, dass Sex ein Element ist, dass Frauen zur Erlangung von geldwerten (beruflichen) Vorteilen nutzen können (male sex deficit). Es ist dabei zu bedenken, dass Schönheit (und damit verbunden Sex) mit Fähigkeit korrelieren könnte.

      Welche Fähigkeiten sollen das denn sein, außer vielleicht jemanden verführen zu können? Mit beruflichen Fähigkeiten hat das aber nichts zu tun. Außer man arbeitet im Sex-Gewerbe.

      Das hast du (1) zum Anlass genommen, zu unterstellen, dass ich dich damit kritisiere. Dem widersprach und widerspreche ich.

      ok

      (2) hast du zur Diskussion gestellt, dass ich Anne gegenüber (inkonsequenterweise) zu wenig Kritik übe. (Ich widersprach und widerspreche)

      Das sehe ich auch nach wie vor so.

      (3) Dann hast du noch angebracht, dass andere dich zu viel kritisieren.

      Nein das habe ich nicht. Ich habe gesagt, dass sich häufig Kritiken einfinden, egal, was ich eigentlich schreibe. Inwieweit mir das zu viel ist, dazu habe ich kein Wort gesagt. Insgesamt halte ich meinen Kommentarbereich für angenehm ausgewogen und keineswegs so eintönig schulterklopfend, wie es in antifeministischen Blogs eher üblich ist, wenn man gemeinsam aufs Lieblings-Feindbild eindrischt. Vermutlich ist mein Blog für Kritiker einfach attraktiver und interessanter als antifeministische Blogs für deren Kritiker. 🙂

      Das steht irgendwie lose neben all dem anderen, denn dabei geht es um mir fremde Dritte, nicht um mich.

      Das habe ich betont, weil es oft vorkommt und sich genau daran der Gedanke anschloß, „egal was ich schreibe, irgendjemand wird es kritisieren“. Und damit deine Aussage, es wäre ein Unterschied, ob man faktenbasiert argumentiert oder beim schreiben eher einem spontanen Gefühl oder Impuls nachgeht, erfahrungsgemäß einfach nicht stimmt. Es ist für mich als Autorin ein Unterschied, wie ich die Texte schreibe. Aber nicht, wie darauf reagiert wird.

      Ich hielt und halte es für möglich, dass du mitunter unangemessen kritisiert wirst.

      Ja das kommt auch vor. Damit wird auch nicht zimperlich umgegangen.

    • Ich wage zu sagen, dass wir uns in etwa einig sind, was zwischen uns passiert ist. Das ist irgendwie nett. Danke für das „ok“.

      Wertungsunterschiede gehen in mitunter in Ordnung. Zum ersten Punkt möchte ich an den einen Bezug erinnern. Es gibt die These, dass Schönheit und soziale sowie intellektuelle Fähigkeiten korrelieren. Die ist umstritten, aber ernst zu nehmen. Die Relevanz hier ist folgende: Wenn Schönheit (ceteris paribus) höhere Fähigkeiten bedeutet, und sich hauptsächlich Schönheiten „hoch schlafen“ (etwa weil Männer sie wegen ihrer Schönheit auswählen), schlafen sich tendenziell Frauen mit höheren Fähigkeiten (sozial, intellektuell) nach oben. (Für Köpergröße siehe etwa http://www.nber.org/papers/w12466.pdf)

      Das wir hinsichtlich des Maßes meiner Kritik an Anne unterschiedlicher Auffassung sind, können wir festhalten.

      „Nein das habe ich nicht. Ich habe gesagt, dass sich häufig Kritiken einfinden, egal, was ich eigentlich schreibe. Inwieweit mir das zu viel ist, dazu habe ich kein Wort gesagt.“

      In Ordnung, ich verständige mich darauf, dass es darum ging, dass du unangemessen kritisiert wirst. (Unter einer bestimmten Betrachtung, ist das/jegliches Unangemessene „zu viel“. Unter dem Kriterium/Rubrum Vielfalt/“Ausgewogenheit“/whatever kann es quantitativ richtig sein.)

      „Und damit deine Aussage, es wäre ein Unterschied, ob man faktenbasiert argumentiert oder beim schreiben eher einem spontanen Gefühl oder Impuls nachgeht, erfahrungsgemäß einfach nicht stimmt. Es ist für mich als Autorin ein Unterschied, wie ich die Texte schreibe. Aber nicht, wie darauf reagiert wird.“

      Es ist ein Unterschied, was du schreibst, welchen Anspruch du erhebst. Ich spreche dann normativ, also davon dass man auf unterschiedliches unterschiedlich reagieren *soll*. Ich behaupte nicht, dass *tatsächlich* angemessen unterschiedlich auf dich reagiert wurde; da enthalte ich mich (abgesehen davon, dass ich es für möglich halte, dass unangemessen reagiert wurde).

    • Ich wage zu sagen, dass wir uns in etwa einig sind, was zwischen uns passiert ist. Das ist irgendwie nett.

      Zwischen uns ist nichts passiert, was hier nicht ständig passiert. Ein paar hitzige Kommentare hin und her. Manchmal zieht sich einer beleidigt zurück, und manchmal einigt man sich am Ende irgendwie. Und wenns nur ein „agree to disagree“ ist. Wie im Leben halt.

      Es gibt die These, dass Schönheit und soziale sowie intellektuelle Fähigkeiten korrelieren. Die ist umstritten, aber ernst zu nehmen. Die Relevanz hier ist folgende: Wenn Schönheit (ceteris paribus) höhere Fähigkeiten bedeutet, und sich hauptsächlich Schönheiten „hoch schlafen“ (etwa weil Männer sie wegen ihrer Schönheit auswählen), schlafen sich tendenziell Frauen mit höheren Fähigkeiten (sozial, intellektuell) nach oben.

      Dann errinnere dich mal an Stephis Kommentar, auf den du dich anfangs bezogen hast. Ihr Einwand war nämlich absolut berechtigt.

      „Aber jede andere Frau, dier sich nicht so antifeministisch positioniert wie sie, muss sich genau sowas von diversen Idioten vorwerfen lassen. Dass sie hypogam ist, sich nach oben geheiratet hat, weil sie einen braucht, der sie durchfüttert, und dass Hetero-Beziehungen daher im Grunde mit Prostitution zu vergleichen ist, da die Frau als Gegenleistung für die Rundum-Versorgung nur die Beine breitmachen braucht.“

      Wie passt das nun zusammen? Ist eine attraktive Frau, die Sex für ihre Vorteile nutzt, nun schlauer als andere, oder ein faules berechnendes Miststück, das nix anderes kann als die Beine breit zu machen? Eine durchaus nicht unübliche antifeministische These.

      Am Rest deines Kommentars hab ich nichts mehr groß auszusetzen und lasse das daher mal so stehen.

    • „Zwischen uns ist nichts passiert, was hier nicht ständig passiert.“

      Ohne Theatralik und Seifenoper gemeint. Schlicht die Zusammenfassung von Ereignissen (hier in der Form von aufeinander bezogenen Aussagen). Theatralik versuche ich erst später.

      „Wie passt das nun zusammen? Ist eine attraktive Frau, die Sex für ihre Vorteile nutzt, nun schlauer als andere, oder ein faules berechnendes Miststück, das nix anderes kann als die Beine breit zu machen? Eine durchaus nicht unübliche antifeministische These.“

      Fragt sich, wie passt was zusammen? – Hier ein paar Varianten. Wenn sich hochschlafen mit (beruflichen) Fähigkeiten korreliert, und nicht Sex Leistung ersetzt, ist unter meritokratischer Sicht nichts auszusetzen. (Vereinfacht.) – Wenn dem so ist, kann man unter Umständen zudem Sex gegenüber weniger kritisch sein als gegenüber der Quote (das Thema mache ich jetzt nicht auf).

      Meiner Ansicht nach steht es (de lege ferenda) Eigentümern weitgehend frei zu diskriminieren wie sie wollen. Zudem, und das erweitert, kommt zb in Betracht, dass Schönheit die Arbeitsatmosphäre schöner macht. Dafür kann man Frauen bezahlen, sollte es oft sogar.

      „Am Rest deines Kommentars hab ich nichts mehr groß auszusetzen und lasse das daher mal so stehen.“

      Wenig charmant, aber durchaus bedeutsam.

    • Wenn sich hochschlafen mit (beruflichen) Fähigkeiten korreliert, und nicht Sex Leistung ersetzt, ist unter meritokratischer Sicht nichts auszusetzen. (Vereinfacht.) – Wenn dem so ist, kann man unter Umständen zudem Sex gegenüber weniger kritisch sein als gegenüber der Quote

      Und wer entscheidet, ob dem so ist? Außenstehende doch wohl kaum.

      Meiner Ansicht nach steht es (de lege ferenda) Eigentümern weitgehend frei zu diskriminieren wie sie wollen. Zudem, und das erweitert, kommt zb in Betracht, dass Schönheit die Arbeitsatmosphäre schöner macht.

      Fragt sich, für wen. Auch da gibt es nämlich nicht wenige antifeministische Widersprüche. Da wird sich nämlich dann beklagt, die armen Männer könnten sich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren, wenn sie die ganze Zeit sexy Frauen sehen müssen. Und sind dann natürlich auch selbst schuld, wenn sie angegraben werden.

      Wenig charmant, aber durchaus bedeutsam.

      Ich habe mein Charme-Pulver für heute schon verschossen. Tut mir leid.

    • Mir kam in den Sinn dich Pulverfass zu nennen. Da ich mir nicht vollkommen sicher bin, ob das charmant ist, gehe ich erst mit dem Gedanken ins Bett.

    • „Und wer entscheidet, ob dem so ist? Außenstehende doch wohl kaum.“

      Entscheidet zu welchem Zweck?

      „Fragt sich, für wen. Auch da gibt es nämlich nicht wenige antifeministische Widersprüche. Da wird sich nämlich dann beklagt, die armen Männer könnten sich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren, wenn sie die ganze Zeit sexy Frauen sehen müssen. Und sind dann natürlich auch selbst schuld, wenn sie angegraben werden.“

      Eine Frage des „Gesellschaftsvertrags“. Wenn man die Beschwerde sexueller „Belästigung“ zulässt, kommt es durchaus in Betracht, knapp bekleidete anziehende (je mehr ausgezogen, desto anziehender) als Belästigung einzustufen. Welches objektive Argument spräche dagegen? – Im Prinzip ist das nach Eigentumsgrundsätzen und freedom of association (Vereinigungsfreiheit — nett, in dem Zusammenhang) zu fassen. Die Konstellation – die Vereinbarung – sexy Kleidung, und im Gegenzug flirten ist eine plausible Variante. Unter anderem fragt sich, ob das die Produktivität steigert.

    • Entscheidet zu welchem Zweck?

      Wie, zu welchem Zweck? Wenn du sagst, dass Sex gegen Job legitim sein kann, wenn der Sex nicht die Leistung ersetzt, muß ja irgendwer entscheiden, ob das der Fall ist. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei weitem nicht immer der Fall ist, und dass gerade Frauen, die damit kokettieren wie toll sie angeblich sind, damit erhebliche Defizite überspielen. Ist bei Männern nicht viel anders. Wer dauernd übers vögeln redet, redet halt meistens wirklich nur, um sich interessanter zu machen, als er ist.

    • Der Zweck kann wirtschaftliche Effizienz, Freiheit, Verteilungsgerechtigkeit, und anderes sein. Was willst du dir aussuchen?

      Wir sind uns einig, dass Sex/Schönheit nicht immer mit überlegener Leistung einhergeht.

      Die Sache mit der großen Klappe ist zu trennen. Eine gewisse Argwohn ist sinnvoll. Wobei jemand der X besonders gerne mag und sich viel mit X beschäftigt oft mehr über X redet. Sei es Segeln oder Sex.

    • Die Sache mit der großen Klappe ist zu trennen. Eine gewisse Argwohn ist sinnvoll. Wobei jemand der X besonders gerne mag und sich viel mit X beschäftigt oft mehr über X redet.

      Interessante Theorie. Dann müssen ja all die Antifeministen, die sich wegen jeder noch so harmlosen Äußerung seit Wochen, Monaten, Jahren regelmäßig die Mäuler über mich und andere Feministinnen zerfetzen, ja wahnsinnig verknallt sein. Ich habs immer geahnt 😀

    • Auch da ist Vorsicht geboten. Deine lang gehegte Ahnung könnte lang gehegter Wunsch sein, oh romantische Nixe. Natürlich ist das wissenschaftliche Feld des Mädchens An Den Haaren Ziehen (von Kindergarten bis Sex) und Was Sich Liebt Das Neckt Sich komplex.

      Dann gibt es auch noch Projektions-Ping-Pong, wobei es ziemlich schwierig ist festzustellen wer zuerst hysterisch war. Das Endresultat ist aber zweifellos ein eindrucksvolles Schauspiel.

    • Deine lang gehegte Ahnung könnte lang gehegter Wunsch sein

      Natürlich. Auf nichts stehe ich mehr, als auf einen Haufen Vollidioten, die mich ständig beleidigen. Wie könnte es anders sein.

    • Wahrscheinlich würdest du auf ein gegenüber dem Beleidigen leicht erhöhtes Anhimmelnsniveau mehr stehen.

      Geht der Satz auch in verständlichem Deutsch?

    • Zwei Tätigkeiten in denen dir Aufmerksamkeit gezeigt wird: Beleidigen. Anhimmeln. Auf ein größer Anteil an Anhimmeln würdest du mehr stehen.

    • Glaub mir, auch ich habe eine Ekelgrenze. Und damit ich nicht ständig auf meinen Bildschirm kotzen muß, hat mir der liebe Gott wohl ein gewisses Maß an Humor, Sarkasmus und die Fähigkeit, Schwachsinn auch mal ignorieren zu können, mitgegeben.

    • Ich könnte meinen Namen auch auf „Anna Lüse“ ändern. Wäre ähnlich originell wie „Anne Nühm“.

    • (2) „Nein das ist nichts anderes. Die, die mich immer kritisieren wollen, tun das einfach, egal was ich schreibe.“

      Es ist etwas anderes. Und wenn es nicht angemessen anders behandelt wird, ist es (von den Kritikern) falsch. Denn es kommt, wie gesagt, darauf an, welchen Anspruch du erhebst.

    • @sevens2

      “ Frauen können also mit Sex handeln“

      Ob sie es können, oder es bei ihnen Gang und Gebe ist, sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die sexistische Aussage, demnach sich die meisten Frauen überwiegend prostituierend durchs Leben schmarotzen damit zu verharmlosen, dass Frauen „es ja könnten“ ist doch keine Rechtfertigung.

      „Mehr noch wenn du Männern unterstellst „Sexisten“ zu sein.“

      Ich habe über Antifeministen gesprochen, nicht über Männer.

    • „Körpergröße korreliert mit Fähigkeit (nicht nur im Basketball, sondern sozial und intellektuell)“

      Meinst Du das jetzt ernst, Stephan? Dann müsste Stephen Hawking, der bereits vor den ersten Symptomen seiner Krankheit unter 1,70 war, ein Vollidiot sein ^^.

    • „Zu einem gewissen Grad kann Sex aber zu Vorteilen führen, die nicht leistungsbezogen sind. Das entspricht der Quote.“

      Quotenfrauen müssen genauso qualifiziert sein wie der Mann, der sonst stattdessen eingestellt worden wäre. Damit sind Quotenfrauen tendenziell als kompetenter anzusehen als eine Frau, die sich hochgeschlafen hat.

      Als „Frau vom Chef“ lebt man außerdem in einem Kokon: man wird niemals für seine Fehler persönlich die Verantwortung tragen müssen. So jemanden ins Team zu kriegen würde mir als langjähriger Mitarbeiter schon arg stinken.

    • „„Körpergröße korreliert mit Fähigkeit (nicht nur im Basketball, sondern sozial und intellektuell)““

      Nö. Gehirngröße relativ zur Körpergröße korrelliert mit Fähigkeiten. Und Attraktivität hängt mit Körpergröße nur bei den Männern zusammen.

    • @Margret; Sharka:

      Was Körpergröße anbelangt, yeah, meine ich: http://www.nber.org/papers/w12466.pdf – Zu beachten ist, dass wir in statistischen Dimensionen sprechen, und Größe nicht (strikt) deterministisch ist, sondern ein indikatives Element.

      „Und Attraktivität hängt mit Körpergröße nur bei den Männern zusammen.“ Weshalb „Supermodels“ auch nur zufällig relativ groß sind. Allgemeine Intelligenz wird durch allgemeine Gesundheit beeinflusst. Schönheit wird durch allgemeine Gesundheit beinflusst (Muskeltonus, Symmetrie, Hautreinheit, und so fort). Das stellt einen hinreichend erwägenswerten Zusammenhang her.

      @Stephi:

      „“[Ich:] Frauen können also mit Sex handeln“

      [Du] Ob sie es können, oder es bei ihnen Gang und Gebe ist, sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die sexistische Aussage, demnach sich die meisten Frauen überwiegend prostituierend durchs Leben schmarotzen damit zu verharmlosen, dass Frauen „es ja könnten“ ist doch keine Rechtfertigung.

      [Ich:] „Mehr noch wenn du Männern unterstellst „Sexisten“ zu sein.“

      [Du:] Ich habe über Antifeministen gesprochen, nicht über Männer.“

      „Verharmlosen“ ist von dir rhetorisch-manipulativ, und dabei armselig. Ich habe eine Darlegung vorgenommen, die in sich widerspruchsfrei ist. Als „harmlos“ habe ich nicht einmal implizit etwas bezeichnet. Noch habe ich mir zu eigen gemacht, dass sich Frauen parasitär prostituieren. (Eher vertrete ich das Gegenteil, siehe den weiteren Verlauf zum Entgelt für Schönheit.) — Stellst du in Frage dass Frauen (und ich spreche grundsätzlich nicht von allen, grundsätzlich aber von einer signifikanten Zahl, bzw einem statistisch signifikanten Wert) mit Sex und Schönheit „handeln“? Dass würde dich in Widerspruch zu beinahe jedem existierenden Frauenmagazin, Mythologie, Fiktion, Evolutionstheorie, und sogar feministischer Theorie setzen (wobei hier der Ansatz eher Ausbeutung weiblicher Schönheit, Emotion [„emotional labor“], und Sex ist). Nimmst du an, dass eine beachtliche Zahl von Männern sexistisch ist („Objektifizierung“ etc.), und dass sexuelle Belästigung relevant ist?

      @Semi

      „Quotenfrauen müssen genauso qualifiziert sein wie der Mann, der sonst stattdessen eingestellt worden wäre.“

      Falsch. Quoten die schlicht ein Zahlenverhältnis (etwa 70:30) vorgeben haben keinerlei solches Korrektiv. Mann kann allenfalls annehmen, dass die 30 Frauen die besten aller Frauen sind. Relativ zu Männern sagt das gar nichts aus. Vergleiche die Academy Awards: actors/actresses.

    • @stevens:
      „Weshalb „Supermodels“ auch nur zufällig relativ groß sind.“

      Eine naive Aussage.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Attraktivit%C3%A4tsforschung#Welche_Merkmale_werden_als_attraktiv_empfunden.3F
      Models werden zumeist nicht für ihr schönes Gesicht ausgewählt, sondern dafür, dass sie Kleider gut präsentieren können.
      Männer bevorzugen im Durchschnitt kleinere Frauen. Um Gardemaße kann man sich als Frau also nichts kaufen. http://psp.sagepub.com/content/15/4/617.abstract
      http://www.unl.edu/rhames/courses/ppoint/beauty-212.pdf
      Aber eigentlich ist es auch völlig egal. Schönheit mag mit Gesundheit zusammenhängen (bei der tatsächlich angelegten Intelligenz kann man darüber streiten – schöne Menschen haben nur keinen Mangel, sie schöpfen ihr Potential also eher einfach aus, aber wie hoch das ist, kann man nicht sagen). Größe hat bei Frauen mit Schönheit nichts zu tun, solange sie nur nicht durch einen Defekt oder Mangel zustandekommt.

    • „Noch habe ich mir zu eigen gemacht, dass sich Frauen parasitär prostituieren.“

      Du willst mir also vorwerfen, ich hätte dir genau das vorgeworfen? Das zu behaupten, obwohl nichts darauf hinweist, ist ganz schön rhetorisch-manipulativ und armselig von dir (na, wie schmeckt dir das?)

      Diese „Frauen sind Parasiten/Prostituierte“-Gesinnung ist aber im Antifeminismus sehr weit verbreitet, und darauf habe ich angesprochen, als ich die Doppelmoral von diesen Misogynisten bezüglich ihrer Bewertung von Frauen, mit denen sie sympathisieren, thematisiert habe. Diesen Aspekt hast du aber ignoriert und hast angefangen, das Thema in eine Richtung zu bugsieren, die unterlegt ist mit „Aber da ist was Wahres dran“-Floskeln. Und darin sehe ich deine Verharmlosung, und von mir aus kannst du das gerne anders sehen. Denn Überraschung: Im Gegensatz zu dir sehen die meisten Antifeministen keine Win-Win-Situation im sexuellen Handel zwischen den Geschlechtern (Sex gegen Schönheit ect.) wie du ihn beschreibst, sondern sie sehen für Männer fast nur Minusgeschäfte. Würden sie diesen „Handel“ auch für sich für profitabel halten, würden sie Frauen nicht so hassen. (Ausnahmen sind natürlich die Frauen, die sich als echte Antifeministinnen präsentieren, dann sind diese Frauen natütlich ehrbar, gerecht, attraktiv, kompetent und auf eine Weise emanzipiert, wie es Männer am liebsten sehen)…

    • @sharka

      „Eine naive Aussage.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Attraktivit%C3%A4tsforschung#Welche_Merkmale_werden_als_attraktiv_empfunden.3F
      Models werden zumeist nicht für ihr schönes Gesicht ausgewählt, sondern dafür, dass sie Kleider gut präsentieren können.
      Männer bevorzugen im Durchschnitt kleinere Frauen.“

      Eine beiläufige, Sharka. Wonach – wofür – werden die Kleider ausgewählt?

      Sei dir bewusst, dass ich Größe und Schönheit nicht notwendig voneinander abhängig gemacht habe. Die Quellen belegen einen Zusammenhang zwischen Größe und Fähigkeit/Intelligenz. Für Schönheit habe ich den selbst „umstritten“ genannt. Allerdings ist er nach wie vor plausibel. (By the way, Größe ist für Männer „adaptiver“ [vielleicht auch gesünder] als für Frauen.) Die Beschränkung des Zusammenhangs zwischen Schönheit (als Gesundheit) und Fähigkeit/Intelligenz auf die Idiotenschwelle ist nicht überzeugend. Je besser das Immunsystem, desto (leistungs)fähiger das Individuum, in Bezug auf körperliche und geistige Aufgaben. Mir gefällt, dass du geneigt bist zu differenzieren; auch deine Quellen sind nicht einseitig. Oh, und warum liest du romance novels?

    • @Stephi:

      „Du willst mir also vorwerfen, ich hätte dir genau das vorgeworfen?

      Uh, no. Können wir uns auf vorlegen und vorhalten einigen? Bei dem was hier alles durch die Gegend fliegt ist die Sicherheitslage bereits bedenklich.

      Mehr als eine weitere Runde Rekonstruktion interessiert mich deine Auffassung, Stephi. Ist das Tauschverhältnis von Männern und Frauen „gerecht“?

    • @ semikolon Ja, das stimmt. Ich würde auch niemals mit dem Partner / der Partnerin des Chefs oder der Chefin arbeiten wollen. Und ja, die Quotenfrau ist mit hoher Wahrscheinlichkeit qualifizierter, als die, die eingestellt wird, weil sie mit dem Chef verbandelt ist. Ist auch ein merkwürdiges Konstrukt, das eine halbwegs seriöse Firma niemals machen sollte, es wirkt einfach nur von vorne bis hinten komisch und unprofessionell, auch auf Geschäftspartner.

      Einzige Ausnahme: Beiden zusammen gehört die Firma. Das ist hier aber offensichtlich nicht der Fall.

    • „Ist das Tauschverhältnis von Männern und Frauen „gerecht“?“

      Da ich in den meisten Beziehungen kein Tauschgeschäft, sondern eine Partnerschaft sehe, erübrigt sich die Frage.

      Mal ne Frage an Onyx, wie lange willst du den Troll hier noch kommentieren lassen? Scheiß doch auf die Zensur-Vorwürfe.

    • Du weißt doch, dass mich Zensur-Vorwürfe einen Dreck interessieren. Das ist nur das Geheule derer, die meinen, sie müssten ihre ungefragte Meinung überall hinterlassen.

    • @Margret

      „Und ja, die Quotenfrau ist mit hoher Wahrscheinlichkeit qualifizierter, als die, die eingestellt wird, weil sie mit dem Chef verbandelt ist. “

      Das sehe ich anders. Wenn klar ist, dass sie mit ihm verbandelt ist, steht sie unter besonderer Beobachtung. Wenn ein Chef den Eindruck aufkommen lässt, dass sie unqualifiziert ist, hat das nachhaltige negative Konsequenzen. Daher wird er sie härter rannehmen, fachlich/beruflich, um jeden Zweifel zu zerstreuen. Insofern ähnelt das der Situation des Trainers der seinen eigenen Sohn in der Mannschaft hat.
      Was das von Quotenfrauen unterscheidet ist, dass sich diese schlechter identifizieren lassen. Und der Chef kann sie kaum so hart rannehmen wie die Frau mit der er verbandelt ist. (Vergleiche im Übrigen offenes Kopftuch-Tragen.// Was ich zuvor ausgeführt habe gilt zudem.)

    • „Da ich in den meisten Beziehungen kein Tauschgeschäft, sondern eine Partnerschaft sehe, erübrigt sich die Frage.“

      Sie erübrigt sich nicht, da sich alles unter ausgleichende und verteilende Gerechtigkeit (commutativa und distributiva, respektive) fassen lässt. In anderen Sphären in diesen Kategorien zu denken, aber dies hier auszunehmen ist willkürlich. Und es wird verdammt lustig wenn du – und irgendetwas in der Art wirst du tun – bei der nächsten Gelegenheit davon sprichst, dass Männer „nicht genug“ im Haushalt tun.

      „Mal ne Frage an Onyx, wie lange willst du den Troll hier noch kommentieren lassen? Scheiß doch auf die Zensur-Vorwürfe.“

      Falls du mich meinst, was stellst du dir als Trollen vor? Ich sehe das als Partnerschaft. Damit erübrigt sich die Anschuldigung.

    • Ich sehe das als Partnerschaft. Damit erübrigt sich die Anschuldigung.

      Du scheinst dich aus unerfindlichen Gründen irgendwie „überlegen“ zu fühlen. Ohne dabei zu merken dass dich keiner wirklich ernst nimmt.

    • @Onyx

      „Du weißt doch, dass mich Zensur-Vorwürfe einen Dreck interessieren.“

      Natürlich weiß ich das, ich hatte nur befürchtet, dass du aufgrund des Shitstorms wegen crumar jetzt irgendwie verunsichert wärst und nun anders irgendwie auf Trollkommentare reagieren würdest.

      zu sevens „Du scheinst dich aus unerfindlichen Gründen irgendwie „überlegen“ zu fühlen.“

      Den Eindruck habe ich aber auch. Ob er dabei mit der einen Hand masturbiert, während er mit der anderen Hand die Tastatur vergewaltigt? Wer weiß, wer weiß…

    • Natürlich weiß ich das, ich hatte nur befürchtet, dass du aufgrund des Shitstorms wegen crumar jetzt irgendwie verunsichert wärst

      😀 Wie kommst du denn darauf? Für mich haben sich sämtliche Vorurteile nur noch mehr bestätigt und mich damit in meiner Haltung bestärkt. Wer derart kritikunfähig ist, was das eigene Weltbild angeht, und gleichzeitig die Verlogenheit präsentiert, sich darin überlegen zu fühlen, die gleichen Vorwürfe gegen andere zu erheben und infame Unterstellungen und Lügen zu rechtfertigen und zu verteidigen, kann nicht erwarten, ernst genommen zu werden. Glashaus und so.

      Ob er dabei mit der einen Hand masturbiert, während er mit der anderen Hand die Tastatur vergewaltigt? Wer weiß, wer weiß…

      Na na. Nur weil Antifeministen regelmäßig der Peinlichkeit erliegen, sich in wilden Phantasien über anderer Leute Intimleben auszulassen, müssen wir uns nicht auf das gleiche Niveau fallen lassen. Andere kokettieren genüßlich mit dem Verbreiten angeblicher Sexstorys, die müssen sich nicht wundern, wenn das irgendjemand mal aufgreift. Aber so aus dem blauen heraus ist das doch unnötig.

    • @Nixe

      Dein Bestreben, Maß zu halten hat einen sympathischen Touch. Trotzdem möchte ich Stephis Sexphantasien für den Moment nicht begrenzen, noch abwerten. Der Eisberg könnte Spitze sein, und ziemlich heiß,

    • Dieses und weitere ähnliche Anliegen trägst du ihr dann bitte intern oder sonstwo vor. Nicht hier. Weitere offtopic-Trollversuche werden dann entsorgt.

    • @onyx

      „Nur weil Antifeministen regelmäßig der Peinlichkeit erliegen, sich in wilden Phantasien über anderer Leute Intimleben auszulassen, müssen wir uns nicht auf das gleiche Niveau fallen lassen.“

      Ich könnte niemals auf so einem Niveau sinken wie die meisten Antifeministen, selbst wenn meine Äußerungen ins vulgäre oder ins (vermeinlich)beleidigende abdriften sollte. Denn dafür müsste ich es mir zum Hobby machen, Männer ständig so abzuwerten, wie es diese Antifemisten tun. Schau dir Elmars neueste Ergüsse in Margrets Blog an, wieder mit seiner „Frauen nutzen die Sehnsucht der Männer nach Intimität nur aus, um sie zu manipulieren und auszubeuten.“ So tief könnte ich niemals sinken und meinen Hass auf das andere Geschlecht zu fröhnen, weil ich nunmal nicht schlechter von Männer denke als von Frauen. Und wenn ich sagen sollte, das Elmar ein Arschloch ist, dann nicht mit dem Ziel, ihn zu kränken, sondern deswegen, weil er genau DAS ist.

      (Wenn man aber sieht, was es für frauenverachtende Kommentare teilweise bei dir oder Margret zu lesen gibt, dann frage ich mich, woher die allgemeine Zensur-Vorwürfe gegen Feministinnen herkommen…)

  4. „Ihre anonyme Darstellung bar jeder Belegquellen hält sie für „fairer als mein hinterhältiges Vorgehen“. Was sie da konkret meint, lässt sich erst später erahnen, da sie einen Artikel anspricht, in dem ich sie verlinkt habe um zu zeigen wie sexistisch sie tickt, und in meiner „gewohnten Manier über sie herzog“. Was sie konkret zu beanstanden hat, lässt sie leider unklar. Dass ich sie verlinkt habe, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann? Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das ist nun wirklich ein Vielfaches fairer als haltlose Andeutungen ohne jeden Bezugspunkt, die keiner prüfen kann. “

    Interessanter Punkt. Bedenke zwei Funktionen. 1. Ein Blogeintrag dient dem Sammeln und Formulieren eigener Gedanken, weniger der Einflussnahme auf Dritte. 2. Relativ vage zu bleiben bewirkt, dass nur ein begrenzter – kleinerer – Personenkreis in den Konflikt involviert wird, regelmäßig Personen die ohnehin bereits viele Informationen haben und betroffen sind.

    Hältst die Funktionen für legitim?

    • Nein, in dem Fall nicht, denn es werden schlicht Beleidigungen gegen Dritte, also in dem Fall mich und meine Kommentatoren erhoben. Ohne konkrete Bezugnahme und Begründungen ist das nicht fair, sondern nur stupides ablästern. Kann man machen, aber über entsprechende Kritik darf man sich dann halt auch nicht wundern.
      Wenn ich außerdem dran denke, wie oft mir schon der Vorwurf gemacht wurde, ich wäre zu wenig konkret, dann erst Recht Nein.

    • Ich denke die 2 sind beachtlich, und dass du einen gewissen Wert erkennst. Dem Gebot der „Fairness“ (oder offener Konfrontation, recht ritterlich), das du anführst messe ich gewissen Wert bei. Womöglich überwiegenden Wert.
      Den letzten Absatz hast du gut gemacht.

    • Ich denke die 2 sind beachtlich, und dass du einen gewissen Wert erkennst.

      Das mag für Texte zutreffen, die sich tatsächlich darauf beschränken, eigene Gedanken ohne irgendeine (Ab-)Wertung anderer Leute zu vermitteln. Das trifft auf „Anne“s Text aber nicht zu. Das ist einfach nur eine grottenschlechte trotzige Schimpftirade mit einer Menge unfreiwilliger Komik, die von Beleidigungen (auch von dir) lebt. Da gibt es keinen Wert (außer vielleicht den, dass ich mich über den Unsinn schlappgelacht habe).

    • Zu eng. – Und meine Kritik an deiner Aussage ist nicht sonderlich unterhaltsam. Das liegt daran, dass sie schlicht offene Kritik ist. Ich hatte durchaus Lust dich kreativ zu beleidigen, onyx, hab aber davon abgesehen.

    • Tu dir keinen Zwang an. Mußt dann halt damit leben, dass ich das entsprechend werte. Aber beim Einstecken sind die meisten ja dann wieder hochempfindlich…

    • Ach ja, wo es grad so romantisch mit uns wurde: Hat es einen Grund, warum du mich beleidigen wolltest? (Bzw beleidigt hast, besonders kreativ war das halt nicht)

    • Unter „Beleidigung“ verstehe ich eine ungebührliche Herabsetzung. Meine Kritik an dir – wie ich sie auch dargelegt habe – war sachlich zutreffend. Selbst die Worte waren maßvoll gewählt. Selbstgefälligkeit trifft es besser als Hybris. Auch weil eher ein gewisses Element der Einfältigkeit enthalten ist. (Du solltest dir bewusst sein, dass ich damit deine Person nicht umfassend, noch abschließend beurteilt habe.)

      Solange sich Selbstgefälligkeit und Einfältigkeit auf die eigene Sphäre einer Person begrenzen, finde ich die zwar irgendwie nervig (vergleiche „nervtötend“), teilweise aber auch amüsant. Das löst aber nicht annähernd den Unmut aus wie ein Eingriff in die Freiheit anderer, der auf den beiden beruht, und/oder aufgrund der beiden ignoriert wird. Mangel an Fähigkeit verbunden mit Angriff (Eingriff) auf andere, und gekleidet in Anmaßung sind in der Tat provozierend. Zu was genau ist eine Detailfrage. Die einfachste Fassung ist zu einer „Beleidigung“.

      Bei der Gelegenheit: Romantik ist ein Gegenstück zur Beleidigung, sie entsprechen sich, über bloße Leidenschaft hinaus. Sie sind sogar verwoben. Was man nicht nur am Klaps auf den Hintern erkennt.

  5. Unter diesem wie auch unter dem Artikel von Anne die gleiche Art von Kommentaren: Man pflichtet dem Artikelsteller bei und ist bemüht, die andere Person im schlechten Licht stehen zu lassen.

    Und ob „Das scheinen Lemminge zu sein, die ihr aus der Hand fressen und alles schlucken, was einfach behauptet wird. Tenor: „ich weiß zwar nicht worum es geht, aber du wirst schon recht haben““ wirklich besser und niveauvoller ist als das, was auf Annes Blog zu finden ist, wage ich doch zu bezweifeln.

    Ihr seit euch sehr ähnlich und merkt es nicht einmal, das ist das, was ich aus diesem und den anderen Artikeln lese…
    Und ich denke eigentlich, dass keiner von euch beiden diesen „Kindergarten“ hier nötig hat.

    • Unter diesem wie auch unter dem Artikel von Anne die gleiche Art von Kommentaren: Man pflichtet dem Artikelsteller bei

      Stimmt. Im Vergleich zu vielen anderen Kommentaren zu anderen Artikeln, wo es weit heterogener zugeht, sind sich die meisten hier mal einig. Und? Was ist daran jetzt schlimm?

      Und ob „Das scheinen Lemminge zu sein, die ihr aus der Hand fressen und alles schlucken, was einfach behauptet wird. Tenor: „ich weiß zwar nicht worum es geht, aber du wirst schon recht haben““ wirklich besser und niveauvoller ist als das, was auf Annes Blog zu finden ist, wage ich doch zu bezweifeln.

      Das darfst du gern bezweifeln. Ich habe mir das Recht rausgenommen, Beleidigungen zu kritisieren und meine Aussagen zu belegen. Wenn du das ebenso niveaulos findest, wie das was „Anne“ getan hast, nämlich ohne einen konkreten Bezug zu nennen, einfach so draufzudreschen, ist das natürlich ebenfalls dein gutes Recht. Zustimmen muß ich dir dabei nicht.
      Aber wo du schon dieses Beispiel aus dem Text gepickt hast, werd doch mal konkret: wie würdest du es nennen, wenn Kommentatoren ohne jegliche Hintergrundkenntnis, weil der Text nur Beleidigungen und Behauptungen ohne Quellen enthält, einfach sagen „hast Recht“?

      Ihr seit euch sehr ähnlich

      Das verbitte ich mir.

    • „Stimmt. Im Vergleich zu vielen anderen Kommentaren zu anderen Artikeln, wo es weit heterogener zugeht, sind sich die meisten hier mal einig. Und? Was ist daran jetzt schlimm?“

      Ich habe nicht gesagt, dass ich das als schlimm empfinde. Ich fand es lediglich etwas merkwürdig, dass du das gleiche Verhalten bei den Kommentatoren auf dem Blog von Anne als das von Lemmingen betitelst und dir nicht auffällt, dass es sich hier ähnlich verhält.

      „Ich habe mir das Recht rausgenommen, Beleidigungen zu kritisieren und meine Aussagen zu belegen.“

      Beleidigungen zu kritisieren indem man selbst beleidigend wird, ist nicht gerade sehr sinnvoll.

      „Wenn du das ebenso niveaulos findest, wie das was „Anne“ getan hast, nämlich ohne einen konkreten Bezug zu nennen, einfach so draufzudreschen, ist das natürlich ebenfalls dein gutes Recht.“

      Was das angeht, so glaube ich Anne, dass es tatsächlich den Zweck hatte, andere Unbeteiligte Leser nicht mit in die Sache hineinzuziehen. Ich habe keine feste Meinung zu diesem Thema, welches Verhalten ich für besser erachte, da ich hier sowohl deine Sicht als auch die von Anne nachvollziehen kann.

      „wie würdest du es nennen, wenn Kommentatoren ohne jegliche Hintergrundkenntnis, weil der Text nur Beleidigungen und Behauptungen ohne Quellen enthält, einfach sagen „hast Recht“?“

      Ich würde zunächst davon ausgehen, dass ich nicht beurteilen kann, welche Hintergrundkenntniss die Kommentatoren haben (auch ich hätte anhand des Textes von Anne erkannt, worum es geht). Ich würde ihnen nicht absprechen, sich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben, nur weil sie nicht zum gleichen Ergebnis gekommen sind wie ich.

    • Ich habe nicht gesagt, dass ich das als schlimm empfinde. Ich fand es lediglich etwas merkwürdig, dass du das gleiche Verhalten bei den Kommentatoren auf dem Blog von Anne als das von Lemmingen betitelst und dir nicht auffällt, dass es sich hier ähnlich verhält.

      Beleidigungen zu kritisieren indem man selbst beleidigend wird, ist nicht gerade sehr sinnvoll.

      Ich entschuldige mich aufrichtig für meine Unperfektion, dass ich nicht dem Masochismus erlegen bin, auf Beleidigungen mit ausgesuchter Höflichkeit zu reagieren.

      Was das angeht, so glaube ich Anne, dass es tatsächlich den Zweck hatte, andere Unbeteiligte Leser nicht mit in die Sache hineinzuziehen.

      Wenn sie andere Leute angreift, sich auf deren Kommentare und Artikel bezieht, sind die eben nicht unbeteiligt.

      Ich würde zunächst davon ausgehen, dass ich nicht beurteilen kann, welche Hintergrundkenntniss die Kommentatoren haben

      Das geht doch aus den Kommentaren deutlich hervor.
      Gleich der erste. „Kenne den konkreten Bezug nicht aber es ist eine aufschlussreiche Darstellung“.
      Oder eine gewisse „Molly L“ weiß zwar auch nicht, worum es geht, denn sie fragt nach dem Thema, weiß aber genau, dass es „um eine blöde Person nebst Anhang“ geht.
      Der nächste „ednong“ hat zwar „keine Ahnung, wer wo was geschrieben hat“, weiß aber, dass ich ein „Troll“ bin.

      Ich weiß nicht wie du das beurteilst, ich nenne das lemmingmäßiges Nachplappern ohne Ahnung zu haben.

    • Weil du sagst, dass „Anne Nühm“ sehr schnell zu enormer Beleidigtheit neigt (das wäre jetzt auch mein Eindruck, sonst hätte sie schließlich diesem angeblich eh so „unmaßgeblichen Gewäsch“ keine beinahe 800 Wörter gewidmet und dann auch noch gemeint, dass jedes Gespräch eh Zeitverschwendung wäre; also „Kotzkotzkotzundjetztleckmichtschüss!“): Dazu auch „Yeph“s erster Beitrag bei „Anne Nühm“ drüben. Schon witzig, wie wenig die den Wald vor lauter Bäumen sehen …
      Ich muss gerade ein bisschen lachen … da erzählt (!) eine(r?), sie sei 1,76, hätte ellenlange Beine und tolle Kurven (und ein wohlgeformtes Gesäß, nebenbei bemerkt, schon wieder in der Kommentarspalte – sie wird nicht müde, mit ihren angeblichen Reizen, die keiner überprüfen kann, zu kokettieren; etwas, das Antifems ansonsten ganz furchtbar finden), und das reicht schon aus, um ihr zu Füßen zu liegen …
      Das Nächste ist dann die angebliche Sachlichkeit. Kaum fügt jemand random irgendwelche Wörter aus der Physik in seinen Text, ist er „sachlich“. Da kann er dann beleidigend sein, wie er will, oder sich selber narzisstisch beweihräuchern, wie es ihm lustig ist …

      Auch gut: „Anne Nühm“ wirft ja in ihrem Artikel unter anderem vor, dass Sätze aus dem Zusammenhang gerissen werden, und blabla (und schlägt damit in dieselbe Kerbe wie schon crumar, und alle glauben es unhinterfragt), aber es wurde doch direkt auf den Eintrag im Geschlechterallerlei-Blog verlinkt, und somit kann sehr leicht überprüft werden, was sie nun gesagt hat, oder nicht. Oder kann die große Physikerin etwa keine Hyperlinks erkennen? Also für IHR Statement kann der Vorwurf ja schon mal nicht gelten …

  6. Übrigens habe ich anne eben folgenden Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen und zwar als Antwort auf einen beleidigenden Beitrag von „only me“ zu Aurelie (ich bezweifle aber ein wenig, dass Anne Nühm ihn freischaltet, sie geht Konfrontationen dann ja doch gerne mal aus dem Weg):

    „Das ist kompletter Unsinn und ich denke, das wisst ihr auch.

    Fakt ist vielmehr:

    1. Der Artikel war eine komplette Themaverfehlung. Sein Thema hatte mit dem Thema laut Überschrift nichts zu tun (Der Wille zur Macht – und nichts wollen macht auch nichts). Hat sogar Anne in den Kommentaren darunter selber zugegeben.

    2. Der Artikel offenbarte eine zutiefst sexistische Einstellungspolitik bei anne. Genauer gesagt die Tatsache, dass sich weibliche Personen auf Führungspositionen bei ihr überhaupt nicht bewerben müssen, weil anne sie aufgrund ihres Geschlechts sowieso aussortiert. Übrigens ging es dort um eine Assistenzstelle, also auch eine Stelle, die ein Mann vermutlich nach einigen Jahren verlässt. Da anne ziemlich genau weiß, dass auch ein guter Teil ihrer Leser hier das nicht so toll fände, hat sie den Artikel wohl wohlweislich gleich gar nicht verlinkt.

    3. Aurelie hat anne dort tatsächlich argumentativ in die Enge getrieben. Allerdings ist only mes Aussage oben völlig unrichtig. Vielmehr bezogen sich Aurelies Äußerungen zuerst darauf, dass eine auch noch so qualifizierte Frau bei anne keine Chance hätte, selbst wenn sie niemals Kinder bekommen würde, ganz einfach, weil Anne sie aufgrund ihres Geschlechts generell nicht einstellen würde (Männerquote von 100 %). Auf annes vielfache Ausflüchte (u. a. die, für die Sekretärinstelle würde sie ja eine Frau nehmen – Interessant, weil es ja offenbar nicht schlimm ist, wenn eine eingearbeitete Sekretärin ausfällt) antwortete Aurelie immer freundlich aber hart an der Sache. Dafür wird sie oben von anne geschmäht. Ich bezweifle, dass ein Großteil deiner Leser das toll findet, anne. Ein Grund, warum Du hier so nebulös bleibst?

    4. Sogar die größte Anzahl der Peers dort fand den Artikel sehr schlecht, stellte Themaverfehlung und logische Inkonsistenzen fest. Wer sich dafür interessiert, kann sich ja selbst ein Bild machen und sollte nicht auf annes verbale Ausfälle gegenüber Aurelie vertrauen https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2014/10/06/der-wille-zur-macht/

    Wir können das gerne noch einmal von A bis Z durchexerzieren, anne. Da Du ja so großen Wert auf sachliche Auseinandersetzungen legst ^^

    Übrigens würde mich interessieren, warum Remia einen Artikel likt, in dem eine Frau, die bis zu ihrem 30. Lebensjahr Geisteswissenschaften studiert hat, weil sie nebenbei viel gearbeitet hat als „Langzeitstudentin eines bedeutungslosen Faches, die selbst noch nie etwas auf die Reihe bekommen hat“ bezeichnet wird. Ist dir, Remia nicht klar, dass das auch eine Beleidgung für dich ist?

    Und nun hoffe ich mal, anne, dass Du diesen Beitrag nicht zensiert, wie Du es mir leider ab und an zu tun scheinst, wenn es unangenehm für dich wird.“

    • Hat Anne in den Antworten darunter echt einen gefühlten Gesprächsverlauf zwischen ihr und Aurelie konstruiert, bei dem sie „argumentiert“, und Aurelie nur „Sexismus“ schreit? 😀
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      Sie weint, weil sie ja so böse beschimpft wird und bildet sich weiterhin ein, sich anständig verhalten zu haben, als sie anonym über mich und meine Kommentatoren gehetzt hat?
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      Und beendet alles, als es ihr zu eng wird, bezeichnet dich noch zum Abschied als unerwünscht und hasserfüllt?
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      Meine Güte, ich hatte ja keine Ahnung, wie sehr Aurelies Argumente und meine Artikel sie getroffen haben müssen 😦

  7. Pingback: Antifeministische Heuchelei: Austeilen und Einstecken | Gedankensalat...

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