was ist #mansplaining?

Vielleicht weil ich ihn einfach gut und leicht verständlich und anschaulich finde. Vielleicht aber auch einfach nur, um die empflindlich empörten Aufkreischer zu ärgern, die da sonstwas an „Männerverachtung“ uä reininterpretieren (sucht euch was aus).
Hier noch mal der Tagesschau-Clip zum Thema Mansplaining zum nachhören und -sehen:

37 Kommentare zu “was ist #mansplaining?

  1. Die Kommentare unter dem YouTube-Video wurden deaktiviert. Hatte ARD keinen Bock auf Mansplaining xD

    Die Probleme mit Frauen und Männern in einer Diskussionsrunde kenne ich persönlich auch. Aber eher weniger, dass die anwesenden Männer mir die Welt erklären wollen. Im Gegenteil, ich bekomme viel eher Zustimmung zu meine Ansichten. Das Problem was ich habe ist, dass ich sehr häufig Schwierigkeiten habe, überhaupt zu Wort kommen. Ob ich als einzige Frau in so einer Männer-Diskussionsrunde bin, oder ob noch andere meiner Geschlechtsgenossinnen anwesend sind: Um es um ernste Themen und Diskussionen geht, reden Männer, die ich kenne, immer so miteinander, als ob Frauen gar nicht da wären. Das merkt man sofort daran, wenn sie dabei ansprechen und ansehen. Dann möchte man auch was sagen und etwas zur Diskussion beitragen, und zack! ist dir schon der nächste Mann über den Mund gefahren, bevor man das zweite Wort ausprechen konnte. Natürlich richtet diese Person dann seine Worte und Blicke nicht an mich, sondern nur an die anderen Männer. Ich werde meiner Erfahrung nach belehrt, sondern oft ignoriert. Ich habe meinen Freund mal darauf angesprochen und ihn darauf hingewiesen, dass auch er mich mehrmals unterbrochen hatte – und siehev da, er hatte häufig gar nicht gemerkt, dass ich auch was sagen wollte. Für mich ist das ebenfalls eine Form von Mansplaining.

  2. Hi Onyx,
    hier wird eine bestimmte negativ beurteilte Verhaltensweise in geschlechter-essentialistischer Weise einem bestimmten Geschlecht zugeordnet anstatt auf Menschen als Individuen zu fokussieren.
    Findest du sowas nicht einseitig, sexistisch und kritikwürdig?

    Und selbst wenn es stimmen würde, dass Männer solches Verhalten IM SCHNITT häufiger an den Tag legen als Frauen, was erstmal durch ernsthaft wissenschaftliche Untersuchungen – also solche jenseits des Mainstream-Feminismus – zu belegen wäre, dann würde das 1. nichts daran ändern, dass es sich trotzdem um eine Minderheit handelt und 2. wären in dieser Hinsicht auch die Ursachen aus einer um Objektivität bemühten Haltung heraus zu analysieren.

    Wäre es nicht möglich, dass in solchen Situationen manche Männer einfach nicht wissen, dass sich eine Frau mit einem bestimmten Thema auch gut auskennt?

    Und wäre es nicht möglich, dass die – leider sozialwissenschaftlich und sozialpsychologisch gut belegte – durchschnittliche Partnerwahlpräferenz von Frauen für Selbstbewusstsein und Status bei Männern bei manchen Männern dazu führen könnte, zu versuchen ihren Partnerwert zu betonen, indem sie gegenüber Frauen Wissen und Kompetenz signalisieren?

    Und wäre es nicht möglich, dass es Frauen gibt, die auf die Signalisierung von Wissen und Kompetenz positiv reagieren?

    Dann wäre hier nämlich zu berücksichtigen, dass spezifische Partnerwahlpräferenzen und Verhaltensweisen von Frauen ihren Beitrag zu diesem Phänomen leisten.

    Und selbst wenn ein Mann genau wüsste, dass sich die Frau mit dem entsprechenden Thema auch gut auskennt, wäre es nicht möglich, dass ein Mann sich so verhält einfach um zum Ausdruck zu bringen, dass er ihre Interessen teilt und auf diesem Gebiet kompetent ist?

    Führt der geschlechter-essentialistische Vorwurf des „Mansplaining“ nicht dazu die gleichen Verhaltensweisen, wenn sie von Frauen ausgehen, großzügig zu übersehen oder gar als positives Zeichen weiblicher Emanzipation zu interpretieren, während bei Männern umstandslos eine negative Motivation unterstellt wird, obwohl auch eine ganz andere Motivation dahinter stehen kann?

    • Findest du sowas nicht einseitig, sexistisch und kritikwürdig?

      Aber nicht doch. Es ist schlimmstenfalls, wenn es inflationär und übertrieben eingesetzt wird, „etwas unglücklich formuliert“. 🙂

      Wäre es nicht möglich, dass in solchen Situationen manche Männer einfach nicht wissen, dass sich eine Frau mit einem bestimmten Thema auch gut auskennt?

      Wenn sie besser zuhören würden, würden sie es bestimmt merken. Oder hälst du Männer für zu dumm dafür?

      Und wäre es nicht möglich, dass die – leider sozialwissenschaftlich und sozialpsychologisch gut belegte – durchschnittliche Partnerwahlpräferenz von Frauen für Selbstbewusstsein und Status bei Männern bei manchen Männern dazu führen könnte, zu versuchen ihren Partnerwert zu betonen, indem sie gegenüber Frauen Wissen und Kompetenz signalisieren?

      Und wäre es nicht möglich, dass es Frauen gibt, die auf die Signalisierung von Wissen und Kompetenz positiv reagieren?

      Die meisten Frauen finden unterbrechen, nicht zu Wort kommen lassen, über den Mund fahren, Klugscheißerei und sich ungebeten eher mittelintelligente Vorträge anhören müssen eher ätzend.

      Und selbst wenn ein Mann genau wüsste, dass sich die Frau mit dem entsprechenden Thema auch gut auskennt, wäre es nicht möglich, dass ein Mann sich so verhält einfach um zum Ausdruck zu bringen, dass er ihre Interessen teilt und auf diesem Gebiet kompetent ist?

      Wenn er glaubt, dass das mittels „Psst, sei still, pass mal auf Kleines, mir egal was du sagst, ich rede einfach dazwischen, weil ich es gaaanz sicher besser weiß, obwohl ich merken würde dass du Ahnung hast, wenn ich nur mal zuhören würde“ funktioniert, ist er ziemlich dumm.

      Führt der geschlechter-essentialistische Vorwurf des „Mansplaining“ nicht dazu die gleichen Verhaltensweisen, wenn sie von Frauen ausgehen, großzügig zu übersehen oder gar als positives Zeichen weiblicher Emanzipation zu interpretieren, während bei Männern umstandslos eine negative Motivation unterstellt wird, obwohl auch eine ganz andere Motivation dahinter stehen kann?

      Du meinst, so großzügig wie du kritikwürdige Aussagen übersiehst und schönredest, wenn sie sie von Maskulisten kommen, während du bei Feministinnen eine negative Motivation unterstellst? 🙂

    • @ Leszek
      Guter Punkt!

      Als Ergänzung würde ich vielleicht den Akzent ein wenig verschieben. Ausgehend von Deiner Kritik „… eine bestimmte negativ beurteilte Verhaltensweise in geschlechter-essentialistischer Weise einem bestimmten Geschlecht zugeordnet anstatt auf Menschen als Individuen zu fokussieren“, würde ich mal vom Geschlecht des jeweiligen Zuhörers abstrahieren.

      Das im Video-Clip beschriebene Verhalten erlebe ich als Berater täglich: wenn die Ingenieure mit den Monteuren streiten, wenn der Kunde mit dem Lieferanten streitet, wenn die Laborleiter mit den Abteilungsleitern streiten, wenn die Projektleiter mit den Leuten vom Controlling streiten, ich erlebe es in jedem Meeting, ich erlebe es sogar auf der Weihnachtsfeier.

      Was hat mansplaining mit Frauen zu tun? Gar nichts. Männer erklären anderen Männern ständig irgendwelche Sachen, und zwar ungefragt (ähnlich „Mittelwert“ unten). Genauer: sie versuchen, es dem jeweils anderen Mann zu erklären – wobei der andere Mann sich seinerseits bemüht, dem ersteren Mann etwas zu ganz anderes zu erklären, was diesen anderen Mann jedoch zu weiteren hartnäckigen Erklärungs-Versuchen anstachelt …

      Auf diesen Weise halten sich die Männer und ihre Erklärungsversuche gegenseitig in Schach. Wenn jeder dem anderen etwas erklären will, dann muß jeder mal ab und zu die Luft anhalten, sofern das Gespräch überhaupt noch aufrecht erhalten werden soll. (Nebenbei: in einem früheren Projekt hatte ich mal einen griechischen Kollegen, den habe ich aus gegebenem Anlaß gefragt: Warum sind die Griechen so unverschämt? Seine trockene Antwort: „Das kommt Dir nur so vor; die Griechen sind *alle* unverschämt, da hebt die Unverschämtheit des Einen die Unverschämtheit des Anderen auf; wenn alle unverschämt zueinander sind, dann müssen sie sich letztlich zusammenraufen, um doch noch was gebacken zu kriegen … Du bist *nicht* unverschämt – *das* ist das Problem.“)

      So, was passiert nun, wenn Männern Frauen gegenüber das tun, was sie anderen Männern gegenüber ständig tun? Wenn sie also wieder irgendwelche weit hergeholten Erklärungen vom Stapel lassen? Nun, offenbar tun viele Frauen dann nicht das, was Männer in so einer Situation reflexartig tun: dagegen halten mit noch weiter hergeholten Erklärungen. Viele Frauen hören stattdessen brav zu und denken sich ihren Teil. Hinterher gehen sie dann zur Gleichstellungsbeauftragten und präsentieren ihr Opfer-Abo.

      Natürlich kann man kritisieren, daß Männer offenbar ein unbezähmbares Verlangen danach haben, anderen Leuten – ungefragt – irgendwelche Sachen zu erklären. (Bei dieser Kritik sollte man allerdings jene Faktoren berücksichtigen, die Du oben genannt hast: z. B. daß es für Männer wichtig ist, in der Kommunikation ihren Status abzusichern, oder gar einen höheren Status zu erwerben). Aber eines darf man nicht: den Erklärungs-Drang von Männern gendern, d.h. darstellen als ein Verhalten, das Männer typischerweise *nur* Frauen gegenüber an den Tag legen. Wenn ich *allen* Leuten auf die Füße trete, dann soll man gefälligst nicht so tun, als würde ich immer nur den Frauen auf die Füße treten. In einem solchen Gendern offenbart sich ein doppelter Standard, der nicht zulässig ist („Mansplaining von Mann zu Mann ist OK – mansplaining von Mann zu Frau ist übel.“)

      Soweit also mein kleiner Versuch, einen „geschlechter-essentialistischen“ Ansatz zu vermeiden …

      Wie Du vielleicht bemerkt hast, habe ich Dir die ganze Zeit über etwas erklärt – obwohl Du mich gar nicht danach gefragt hast. Wenn Du jetzt nicht schleunigst reagierst wie ein richtiger Mann, dann würde ich einfach noch ein Dutzend weiterer Erklärungen aus dem Ärmel schütteln, die ich Dir allesamt ins Trommelfell puste 😉

    • Was hat mansplaining mit Frauen zu tun? Gar nichts

      Was soll dann das ganze mimimi? Komplett überflüssig.

  3. Demnach, ist es völlig in Ordnung Sprüche zu klopfen wie „Du wirfst wie ein Mädchen!“ oder „Schlampe“ als Wort für Frauen zu verwenden die mit vielen Männern schlafen (aber keinen herablassenden Begriff für den umgekehrten Fall zu haben)? Mansplaining ist im Prinzip nämlich nichts anderes als genau das. Es wird ein bestimmtes „negatives“ Verhalten einem Geschlecht zugeordenet. ^^

    Ganz zu schweigen davon, dass Leute die den Begriff verwenden sich sehr oft allgemein für eine geschlechtsneutrale Sprache einsetzen. Also mehr Doppelmoral geht eigentlich kaum noch. 😉

    Davon abgesehen wird das Wort inzwischen von vielen immer dann verwendet, wenn ihnen eine Erklärung gerade nicht in den Kram passt. Manchmal sogar noch dann, wenn sie selbst danach fragen:

    Zu guter letzt ist ein Abschnitt des Video sehr verfälschend geschnitten.

    • Demnach, ist es völlig in Ordnung Sprüche zu klopfen wie „Du wirfst wie ein Mädchen!“ oder „Schlampe“ als Wort für Frauen zu verwenden die mit vielen Männern schlafen (aber keinen herablassenden Begriff für den umgekehrten Fall zu haben)? Mansplaining ist im Prinzip nämlich nichts anderes als genau das. Es wird ein bestimmtes „negatives“ Verhalten einem Geschlecht zugeordenet.

      Die meisten finden das jedenfalls völlig normal und integrieren es wie selbstverständlich in den Sprachgebrauch.

    • Ich frage aber nicht die meisten, ich frage dich! „Frau am Steuer“, „Werfen wie ein Mädchen“, „Schlampe“, „Tratschweiber“ usw. sind das Begriffe/Aussagen mit denen du als Feministin einverstanden bist und die für dich nichts sexsistisches haben? ^^

    • Welche Rolle spielt es denn bitte, ob ich mit irgendwelchen Schimpfworten einverstanden bin? Ich verwende Schimpfworte selbst völlig geschlechterunabhängig, wenn mir danach ist. Männer können die größten Zicken und Tratschtanten sein (oft sogar mehr als Frauen) und Frauen echte Arschlöcher. Aber was hat das mit dem Thema zu tun? Ach so, lass mich raten, du suchst wieder irgendeine „Doppelmoral“. Na dann viel Spaß.

    • Du weichst der Frage schon wieder aus. Suchen brauche ich übrigends gar nichts, wenn Feministen die von mir genannten Beispiele als sexistisch ansehen und verurteilen, weil sie „negative“ Taten die geschlechtsunabhängig sind einem Geschlecht zuschreiben, aber „Mansplaining“ ohne jede Hemunng verbreiten, wie kann das keine Doppelmoral sein?

      Ich meine so viele Feministen legen Wert auf geschlechtergerechte Sprache, aber es findet sich soweit ich weiß so gut wie keine (oder vielleicht auch praktisch keine) die irgendwas gegen „Mansplaining“ hat von den Bekannteren erst recht nicht. ^^

    • bitte, gern geschehen
      Die empfindlichen Seelchen, die von „Hatespeech“ oder „Männer zum schweigen bringen“ reden, amüsieren mich ebenso.

    • Die Dinge mit Wahrnehmung, Stereotypen, unsichtbar machen von anderen.

      Eine andere Sache die mir eingefallen ist, dass es Leute gibt die behaupten, dass Autisten sich gerne technische Fächer suchen würden – und ein Charakterzug Erklärbar wäre.

      Falls es da einen Zusammenhang gäbe und diese Menschen mansplainen würden – u.a. wegen der Herrausforderung Körpersprache des Gegenüber zu lesen – wäre das dann eine Art von Shaming?

      ————————

      Anders herum wäre dann Stutenbissigkeit ein angemessener Begriff?

    • Anders herum wäre dann Stutenbissigkeit ein angemessener Begriff?

      Das gibt es auch in männlicher Form. Nennt sich dann eben Hahnenkampf, „große Klappe, kleine Eier“ oder verbaler Schwanzvergleich. Es gibt unzählige geschlechtsbezogene politische Unkorrektheiten, über deren Kritik (wenn sie von Feministinnen kommt) eine regelmäßige Häme ergossen wird. Aber jetzt sind wir plötzlich selbst ganz empfindlich?

      Es gibt übrigens auch Womansplaining, denn Frauen können sich natürlich genau so verhalten. Aber was kann ich dafür dass das offenbar so selten vorkommt, dass keiner den Begriff kennt bzw verwendet?

    • Dann ist das ein guter Beitrag zum Auflösen von Geschlechterstereotypen. Und besonders toll, weil die Geschlechtsspezifischen Wortneuschöpfungen so positiv sind.

      Mansplaining, Manspreading, Manterrupting, … Ich denke, das ist ein guter Weg.

      Und in Zukunft können wir auch darüber reden, dass Ingineure männlich sind – weil das ist der Stereotyp und wohl noch statistisch der Fall.

    • Und in Zukunft können wir auch darüber reden, dass Ingineure männlich sind

      Natürlich. Die Weiblichen heißen nämlich Ingeneurinnen. Was das jetzt konkret mit dem Thema zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, aber schön dass wir drüber gesprochen haben.

    • Etwas Erläuterung für „Männer zum Schweigen bringen“:

      Mich interessiert eher wenig, was im Wörterbuch steht, sondern eher wie der Begriff tatsächlich genutzt wird. Am stärksten ist er wohl im Bereich der, geschlechterpolitisch bewegten, Feministen verbreitet, wo er gerne in Stellung gebracht wird gegen kritische Meinungsäußerungen aus der männlichen Perspektive. Die wird im Feminismus und in allgemeineren Diskussionen zur Geschlechterpolitik ohnehin gerne ignoriert.

      Wenn denn auch mal die Bezeichnung als Mansplaining entsprechend der Definition gerechtfertigt wäre, verbleibt der inhärente Sexismus, den Leszek oben erläutert.
      (Das sind fast dieselben Argumente wie gegen „Feminismus“ als Bezeichnung für das Streben nach Gleichberechtigung.)

    • Mich interessiert eher wenig, was im Wörterbuch steht, sondern eher wie der Begriff tatsächlich genutzt wird….

      Ach so. Ah ja. Also sowas wie dein gefühltes „Mein Mansplaining“? 😀
      Joa, kann man machen. Aber man sollte schon in etwa wissen, worüber man sich empört, meinst du nicht? Deswegen hielt ich eine Klärung über die grundsätzliche Definition für ganz sinnvoll. Offenbar verstehst du nämlich was komplett anderes darunter. Andernfalls zeige mal die Stelle im Video oder in Wiki, in der konkret gesagt wird, dass Männer zum Schweigen gebracht werden sollen.

    • „Offenbar verstehst du nämlich was komplett anderes darunter.“

      Für mich ist der Begriff Mansplaining ziemlich sinn- und bedeutungslos. Aber darum geht es mir gar nicht, sondern um den faktischen Gebrauch dieses Wortes in Internet, Fernsehen und sonstigen Medien. Taten zählen eben mehr als Worte (die Definition) – auch wenn die Tat hier im Wortgebrauch selbst besteht.

      Das ARD-Video schließt mit den Worten: „Nicht jedes Mal, wenn ein Mann etwas erklärt, muss es gleich Mansplaining sein.“ (Aber sehr oft?) Das ist jedoch schon bei den zu Anfang gezeigten Beispielen missachtet worden: In der Szene mit einem Mann und zwei Frauen beispielsweise wurde der Mann sicherlich dazugeschaltet, um etwas zu sagen, also spricht er nicht etwa ungefragt. Und er erklärt auch nicht die Welt oder irgendetwas, das die Frauen prinzipiell genauso gut wissen könnten wie er, sondern bringt genau die männliche (Innen-)Sicht ein. (Dazu hat Twitter-Nutzer @Breidsamer freundlicherweise etwas Kontext zum Videoausschnitt nachgeliefert, den ich allerdings ohnehin schon mal gesehen hatte.) Das ist also schon ein falsches Beispiel, wenn man die Definition des Videos selbst heranzieht.
      Auch die übrigen Videoausschnitte zeigen keine ungefragten Erklärungen, sondern erst einmal nur Männer, die entschieden das Wort beanspruchen – ob das gerechtfertigt ist, kann man ohne weiteren Kontext überhaupt nicht erkennen. Schon diese angeblichen Beispiele haben also mit Mansplaining nach der videoeigenen Definition gar nichts zu tun.

      Für die Wortschöpfung des Mansplainings fallen mir zwei wahrscheinliche Gründe ein:
      Erstens haben viele Männer Freude daran, Sachverhalte zu erklären, und es kann vorkommen, dass sie die Kenntnisse ihres Gegenübers unterschätzen (oder auch das Interesse überschätzen). Ob man ihnen das vorwerfen kann, hängt wie immer von den Details der Situation ab (zumal Frauen im Durchschnitt ein geringeres Allgemeinwissen haben als Männer): Erklärt mir jemand etwas schon Bekanntes, weise ich ihn gegebenenfalls darauf hin. Wenn ein Mann entsprechende Äußerungen einer Frau einfach übergeht, ist das natürlich kein gutes Kommunikationsverhalten.
      Zweitens ist der Diskussionsstil von Männern anscheinend anders als der von Frauen. Das kann es Frauen erschweren, zu Wort zu kommen, und zum Aneinander-vorbei-Reden beitragen. (Beispielsweise finden Männer rein anekdotische Evidenz, die Frauen oft als persönliche Erfahrung nennen, für allgemeine Fragestellungen wenig beweiskräftig.)

    • Das ARD-Video schließt mit den Worten: „Nicht jedes Mal, wenn ein Mann etwas erklärt, muss es gleich Mansplaining sein.“ (Aber sehr oft?)

      Das ist allein deine Interpretation.

      Für die Wortschöpfung des Mansplainings fallen mir zwei wahrscheinliche Gründe ein:
      Erstens haben viele Männer Freude daran, Sachverhalte zu erklären, und es kann vorkommen, dass sie die Kenntnisse ihres Gegenübers unterschätzen (oder auch das Interesse überschätzen).

      Beides ein blöder Fehler, den man durch Zuhören vermeiden kann.

      Wenn ein Mann entsprechende Äußerungen einer Frau einfach übergeht, ist das natürlich kein gutes Kommunikationsverhalten.

      Auch genannt Mansplaining.

    • „Männer zum Schweigen bringen“ …

      Das ist es, was mir nicht in den Kopf will. Nur weil jemand einem Mann Mansplaining vorwirft, verbietet er ihm den Mund?! Ähm, nein! Es ist nur Kritik an der Kritik. Ebenso ein Gebrauch der freien Meinungsäußerung. Aber heutzutage scheint es irgendwie zum Guten Ton zu gehören, gleich „Zensuuur!“ und „Unterdrückung!112“ zu kreischen, wenn man wegen seiner Meinung kritisiert wird.
      Sicher, eigentlich müsste es nicht unbedingt „Mansplainen“ heißen. Ich kann nicht sagen, welches Geschlecht diese Art des Sprechens eher einsetzt, hätte aber gemäß meiner höchst persönlichen Erfahrung gesagt, dass es eher aufs Alter der Beteiligten (Leute so ab ca. 50), das Gesprächsthema (Mütter) und den Beruf (Businessmänner) ankommt, als auf das Geschlecht. Darum gefallen mir die Bezeichnung „Erklärbär“ und die Eigenschaftswörter „gönnerhaft“ und „besserwisserisch“ auch irgendwie besser, auch wenn sie die Bezeichnung „mansplaining“ vielleicht nicht zu 100% richtig übersetzen.
      Aber die Angst, dass durch diese Bezeichnung Männer mundtot gemacht werden sollen, finde ich nun mehr als lächerlich.

    • Aber die Angst, dass durch diese Bezeichnung Männer mundtot gemacht werden sollen, finde ich nun mehr als lächerlich.

      Meine Rede.

    • Von Zensur oder Verbot habe ich nichts geschrieben, denn es geht ja nicht um eine rechtliche Vorschrift. Der Vorwurf des Mansplainings ist vielmehr meist eine soziale Taktik, um die Äußerungen von Männern zu delegitimieren.

      Damit wird der Begriff Mansplaining natürlich weit jenseits der ursprünglichen Definition verwendet (nicht mal bei den Beispielen im ARD-Video ist die auch nur annähernd erfüllt) – ein Schicksal, das er mit anderen Ausdrücken gemeinsam hat, die sozusagen als feministische (oder sonstige SJW-)Kampfbegriffe dienen, wie Belästigung, Misogynie, Sexismus, Rassismus, …

    • Von Zensur oder Verbot habe ich nichts geschrieben,

      Nö. Nur vom „zum schweigen bringen“ und „Äußerungen delegitimieren“. Das ist ja auch was völ-lig anderes.
      Als nächstes kommt dann bestimmt „mundtot machen“, dann „aus der Gesellschaft wegdrängen“. Und 5 Kommentare später sind wir bei der beliebten Solanaskeule.
      Ehrlich, das ist wirklich albern.

      ein Schicksal, das er mit anderen Ausdrücken gemeinsam hat, die sozusagen als feministische (oder sonstige SJW-)Kampfbegriffe dienen, wie Belästigung, Misogynie, Sexismus, Rassismus, …

      Soso. Alles Kampfbegriffe. Ist Misandrie dann auch nur ein Kampfbegriff, dessen Bedeutung weit überstrapaziert wird? Oder ist das was gaaanz anderes und tatsächlich ein ernsthaftes Problem?

    • „Soso. Alles Kampfbegriffe. Ist Misandrie dann auch nur ein Kampfbegriff, dessen Bedeutung weit überstrapaziert wird? Oder ist das was gaaanz anderes und tatsächlich ein ernsthaftes Problem?“

      Die Möglichkeit einer gerechtfertigten Verwendung der genannten Begriffe habe ich nicht ausgeschlossen. Nur werden einige sehr oft übertrieben gebraucht, zum Teil mit einem Verlust jeglicher begrifflicher Unterscheidungskraft.
      So mag es *kleine* Teile der Gesellschaft geben, die misandrische (insbesondere feministische Extremisten) oder misogyne Einstellungen haben, aber für die Gesamtgesellschaft finde ich beide Bezeichnungen nicht angemessen.

      „Das ist ja auch was völ-lig anderes.“

      Ja, ist es. Zum-Schweigen-Bringen hat zugegebenermaßen sehr unterschiedliche Bedeutungsmöglichkeiten, aber in diesem Zusammenhang sollte das, dem Delegitimieren entsprechend, klar sein.
      Es ist wichtig, zwischen gesellschaftlicher und (straf-)rechtlicher Ebene zu unterscheiden: Nicht alles, was sozial unerwünscht ist, z.B. als unhöflich gilt, ist auch verboten, und nicht alles Verbotene ist auch strafbar.

      Als ob in geschlechtspolitischen Debatten Frauen bis heute zu kurz kämen – es gibt doch seit Jahrzehnten eine ausgewiesene Frauenpolitik! (aber keine Männerpolitik) –, ist genau diese Delegitimierung eine erwünschte Auswirkung des feministischen Privilegienkonzeptes: Die männlichen Privilegierten, da sie ihre eigenen Privilegien nicht erkennen können, sollen die Klappe halten und die unprivilegierten Frauen sprechen lassen.
      Bei konsequentem Weiterdenken dieser Idee (die mich prinzipiell nicht überzeugt) käme man immerhin darauf, dass Frauen auch nicht erkennen können, inwiefern sie möglicherweise Privilegien gegenüber Männern haben. Aber das vermeidet man, indem man einer der beiden Gruppe pauschal die privilegierte und der anderen die benachteiligte Stellung zuweist.

    • Die männlichen Privilegierten, da sie ihre eigenen Privilegien nicht erkennen können, sollen die Klappe halten und die unprivilegierten Frauen sprechen lassen.

      Schon wieder diese Überempfindlichkeit. Es wird nicht wahrer, auch wenn du dir neue Formulierungen ausdenkst.
      NIEMANDEM wird das Wort verboten, JEDER kann sagen, was er will. Jeder kann seine ungefragte Meinung ins Netz kotzen, wie es ihm beliebt. Jeder kann sich ein Mikro nehmen und große Reden halten oder eine Partei gründen. Nur weil auch Frauen nicht mehr den Mund halten und auch mal was besser wissen als Männer, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass Männer die Klappe zu halten haben. Ich weiß nicht, wo du sowas hernimmst. Für mich klingt das sehr nach mimimi und Opfergetue.

    • Wie schon gesagt geht es *nicht* um Verbote, sondern um die gesellschaftliche Ebene. Dabei stellen sich insbesondere die Fragen, welche sozialen Folgen gewisse Meinungsäußerungen haben können, und welche Meinungen in Politik und Medien überhaupt zu Wort kommen (ohne gleich als indiskutabel bezeichnet zu werden).
      Wenn es nur um irgendwelche feministischen Blogs oder ähnliche Privatveranstaltungen ginge, wäre das überhaupt kein Problem. Aber auch in der etablierten Politik und in den klassischen Medien ist die Meinungsvielfalt erheblich geschrumpft; und dasselbe gilt für das Spektrum der Meinungen, die gesellschaftlich allgemein akzeptiert sind. Das Internet bietet zwar heute jedem die prinzipielle Möglichkeit, eine Weltöffentlichkeit zu erreichen, und es hat in den letzten Jahren auch mediale Strukturen hervorgebracht, die sich explizit gegen „Mainstream-Medien“ positionieren; aber verstreute Stimmen im gewaltigen Lärm des Internets können der öffentlichen Dominanz gesellschaftlicher Debatten durch die traditionellen Massenmedien (noch?) lange nicht das Wasser reichen.
      Ein Symptom dürfte die geringere Zuverlässigkeit von Wahlprognosen sein, da viele Leute ihre politische Ansicht öffentlich, auch gegenüber Meinungsforschern, gar nicht mehr vertreten wollen, sondern nur im Geheimen der Wahlkabine äußern. Ich finde die gesamte Entwicklung sehr beunruhigend; aktuell zeigt sie zudem grundsätzlich, dass sich populistische Kräfte durch eine bloße Verweigerung offener Diskussion mit ihnen nicht wirksam bekämpfen lassen.

      Speziell in der Geschlechterdebatte passt „mimimi“ hervorragend in meine Liste der Delegitimierungsstrategien.
      Bis heute verharren die frauenpolitischen (eine andere oder neutrale Geschlechterpolitik gibt es ja nicht) Diskussionen im Wesentlichen auf dem Stand, dass die Frauen gegenüber den Männern benachteiligt seien und Unterstützung benötigten; Hilfe für Männer kann dagegen nur ein Thema werden, wenn man sich daraus eine mittelbare Verbesserung der Situation von Frauen verspricht.
      Dabei sollte eine Politik, die sich selbst zu Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit, Gender Mainstreaming bekennt, doch beispielsweise auch die Männergesundheit – da sind wir wieder beim Weltmännertag – in den Blick nehmen, zumal wegen der geringeren Lebenserwartung, aber bis heute gibt es von offizieller Seite nur einen Frauengesundheitsbericht. (Von der methodisch gänzlich nutzlosen Studie der europäischen Grundrechteagentur über Gewalterfahrungen nur von Frauen ganz zu schweigen …)
      Den Männern jedoch, die die Situation ihres Geschlechts ansprechen, schallt ironischerweise vonseiten der Feministen und Frauenpolitiker sogleich ein Mimimi, „Check mal deine Privilegien“ oder Bedeutungsähnliches entgegen.
      Es ist immer wieder sehr interessant, wie manche Feministinnen gerade noch Stereotype dekonstruiert und geschlechtliche Rollenerwartungen kritisiert haben und sich im nächsten Moment über Männer lustig machen, die sich mit ihren Problemen an die Gesellschaft wenden. (Wenn Frauen Männerprobleme ansprechen, haben sie etwas größere Chancen, Gehör zu finden.)

      Mittlerweile ist gelegentlich auch in Zeitungen zu lesen, dass Frauen nicht immer Opfer der Männer sein müssen und auch selbst Täter sein können. Solche Artikel, egal ob von Männern oder Frauen verfasst, ziehen natürlich gerner den Vorwurf der Misogynie auf sich.

    • Ich habs gewußt, du wirst immer dramatischer. Sehr beeindruckend. (Abgesehen davon dass die Hälfte davon nicht stimmt, aber sei es drum). Aber sprich dich ruhig aus. Bin neugierig, wo das noch hinführt. ^^

      Aber was hat das jetzt alles noch mal mit dem Mansplaining-Video zu tun?
      (Ich meine, außer dass Männer die Nigger of the World sind weil der heimliche Subtext des Videos ist, dass sie die Klappe halten sollen. Oder so. Das haben wir jetzt alle verstanden)

    • Wenn ich nun noch wüsste, welche Hälfte davon stimmt!

      „Aber was hat das jetzt alles noch mal mit dem Mansplaining-Video zu tun?“

      Vom Video bin ich in der Tat etwas abgekommen in dem Unterfangen, die Bedeutung gesellschaftlicher Mechanismen der Regulierung öffentlicher Rede in allgemeinerem Zusammenhang zu illustrieren.

      Dem Video selbst habe ich keinen „Subtext“ unterstellt. Es ist aber schlecht gemacht (Beispielclips) und zu ziemlich unpassendem Zeitpunkt erschienen: Kannst du dir vorstellen, dass tagesschau.de anlässlich des Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, sagen wir mal, da der in Kürze ansteht, darüber berichtet, wie oft Frauen die Vorfahrt missachten? (Tun sie nämlich häufiger als Männer, Thema übertragen in grober Orientierung am berüchtigten Buchtitel „Warum Frauen nicht zuhören und Männer schlecht einparken“.)
      Dass die verantwortlichen Redakteure dieses Video an jenem Tag passend fanden, spricht doch Bände über ihre Einstellungen gegenüber Männern im Allgemeinen und ihr Interesse an Männergesundheit im Speziellen.

      Zudem sind (gerne auch weiße und/oder alte und/oder heterosexuelle) Männer eine der wenigen demographischen Gruppen, über die in den etablierten Medien noch heute mit offener Geringschätzung geschrieben werden kann (soviel zur „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“). Was du mit „Nigger of the World“ aussagen willst, verstehe ich nicht.

      Zur Kulturgeschichte des modernen Männerbildes empfehle ich im Übrigen Schoppes ausführliche Analyse anhand von Christoph Kucklicks Werk „Das unmoralische Geschlecht“, erster Teil unter: https://man-tau.com/2015/01/26/warum-mannerfeindschaft-modern-ist/

    • Dem Video selbst habe ich keinen „Subtext“ unterstellt. Es ist aber schlecht gemacht

      Ansichtssache

      und zu ziemlich unpassendem Zeitpunkt erschienen

      Deswegen hab ich es auch ein paar Tage später verlinkt 🙂

      Dass die verantwortlichen Redakteure dieses Video an jenem Tag passend fanden, spricht doch Bände über ihre Einstellungen gegenüber Männern im Allgemeinen und Interesse an Männergesundheit im Speziellen.

      Ach komm. Als ob Männergesundheit im Fokus von „Männerrechtlern“ selbst läge…
      Für mich war es immer noch ein anderer, ein – wie er sich selbst nennt – linker Feminist (oder feministischer Linker), der effektiv mehr für das Bewußtsein für Gesundheit im Allgemeinen und Männergesundheit im Speziellen getan hat, als diese gesamte „Maskuszene“ zusammen. Und das ganz unabhängig von irgendeinem speziellen Tag: Claudius Holler.

      Für mich ist das ne Ausrede. Wäre die Empörung geringer, wenn der Beitrag an irgendeinem anderen Tag erschienen wäre? Wohl kaum. Da wird sich einfach nur beleidigt über das Video ausgelassen, irgendein „Hatespeech“ und irgendeine „Abwertung“ reinphantasiert und weitergehend noch ein bisschen darüber geweint, dass Männer ja immer die Klappe halten sollen. Du siehst mich müde den Kopf schütteln.

    • „Wäre die Empörung geringer, wenn der Beitrag an irgendeinem anderen Tag erschienen wäre? Wohl kaum.“

      Doch. Es bliebe natürlich noch die inhaltliche Kritik, aber zu besonderer „Empörung“ o.Ä. angesichts der von mir erwähnten Geschmacklosigkeit gäbe es
      keinen Anlass und auf einen Kommentar hätte ich dann wohl verzichtet. (Weitere Kritikpunkte habe ich ja erst im Laufe der Diskussion hinzugefügt.)

    • Das glaube ich dir schlicht nicht, angesichts der Tatsache, dass du den Kritikpunkt des „ungünstigen Zeitpunkts“ lediglich in einem halben Nebensatz erst nach mehreren empörungsreichen Kommentaren erwähnt hast.

    • Meine erste Erwähnung dieses Videos in einem Kommentar zum Artikel „Warum nehmen Männer keine Hilfe an?“ lautet:

      „Die verbreitete Empathielosigkeit gegenüber Männern wird gerade hervorragend illustriert sowohl durch geschmacklose und das Anliegen des Weltmännertags völlig ignorierende Themen- und Tweetwahl beispielsweise von ARD (Video über „mansplaining“) und ZDF […]“

      Auf diesen Anfang meiner Diskussionsbeteiligung beziehe ich mich; hier habe ich meine Kommentare auf dein Teilzitat hin nur fortgesetzt, da ich mich nicht zu sehr wiederholen wollte.

    • Schade nur, dass das lediglich eine kleine Randnotiz geblieben ist und deine Dramatisierung über den Umgang mit Männern wesentlich allgemeiner und breiter gefächert war. Darum glaube ich dir die Aussage „aber zu besonderer „Empörung“ o.Ä. angesichts der von mir erwähnten Geschmacklosigkeit gäbe es keinen Anlass und auf einen Kommentar hätte ich dann wohl verzichtet“ nicht.

    • „Schade nur, dass das lediglich eine kleine Randnotiz geblieben ist und deine Dramatisierung über den Umgang mit Männern wesentlich allgemeiner und breiter gefächert war.“

      Überflüssige Wiederholungen, wie gesagt, auch meines ersten und Ansatz-Punktes zum Video habe ich vermieden und bin im Übrigen der Diskussion und meiner weitreichenden Assoziation gefolgt, was in der Tat eine umfassendere kritische Betrachtung aller relevanten Aspekte nicht nur des Videos oder Mansplaining-Begriffs, sondern auch der allgemeingesellschaftlichen Grundlagen mit sich brachte.

      Natürlich bleibt es dir unbenommen, deine Fähigkeit zur Vorhersage meines Verhaltens höher einzuschätzen als meine eigene 🙂

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