„Liberale Männer der FDP“

Auf Genderama wurde gestern das Programm der „Liberalen Männer der FDP“ veröffentlicht.

Als ich das gelesen habe, dachte ich erst, dass es sich um eine Satire handeln würde, denn einige Punkte finde ich so lustig, dass ich das kurz kommentieren möchte.

3. Gleichberechtigung in der Schulbildung

In der Bildung müssen geschlechterspezifische Unterschiede auf wissenschaftlicher Basis Rechnung getragen werden. Hierzu bedarf es einer verstärkten Förderung und Erforschung geschlechterspezifischer Bildungsmethoden.

Unter Erziehern/-innen und Lehrkräften muss eine Soll-Quote von 30% eingeführt werden, um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, männliche Erziehungswerte und -vorstellungen und männliche Rollenvorbilder zu ermöglichen.

Am Ende der Grundschule ist ein verpflichtender Multiple Choice Test für alle Kinder einzuführen als ergänzendes Beurteilungskriterium für die weiterführende Schulempfehlung.

„verstärkte Förderung und Erforschung geschlechterspezifischer Bildungsmethoden“
Was soll das werden? Unterricht wieder nach Jungen und Mädchen getrennt?

Zu Männern in Bildungseinrichtungen:
Wenn man das so liest, mag das erstmal einen gewissen Sinn ergeben. Nicht aber, wenn man bedenkt, dass es sich um „Männer der FDP“ handelt. Einer Partei, die bislang jegliche Quotenregelung ablehnt (siehe dazu auch nächster Punkt)

Und ob ein „verpflichtender Multiple Choice Test“ im Sinne der FDP wäre, ist auch zu bezweifeln. Deren Parteivorsitzender Christian Lindner sagte bei einer Veranstaltung „Politboxen“ im Schlagabtausch mit Gregor Gysi (Parteivorsitzender der Linken) im Jahre 2012 (übrigens ein sehr sehenswerter Auftritt beider Politiker) auf die Frage zum Y-Modell, also G8+G9 an Gymnasien (etwa ab 1:12:40), dass „Wahlfreiheit, auch im Bildungssystem immer gut sei“.
Ok, das ist ein paar Jahre her, aber an der viel propagierten Wahlfreiheit in allen Bereichen hat sich bei der FDP ja nicht viel geändert, soweit ich weiß.
Und jetzt soll hier irgendein bundesweit verpflichtender Test eingeführt werden? Wie passt das zusammen?

Weiter:

4. Gleichberechtigung statt Quote

Frauenquoten verletzen den Gleichbehandlungsgrundsatz und diskriminieren. Bei Einstellungen und Beförderungen dürfen ausschließlich Qualifikation, Leistung und Erfahrung entscheidend sein, nicht aber das Geschlecht. Gleichzeitig müssen für Väter die gleichen Möglichkeiten wie für Mütter geschaffen werden, Elternzeit zu nehmen und in erziehungsbedingter Teilzeit zu arbeiten.

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz ist auf Bundes- und Länderebene zu ändern von „Frauen“ auf „das unterrepräsentierte Geschlecht“. Denn heute gibt es zahlreiche Unternehmen, Behörden und Institutionen, wo Männer signifikant unterrepräsentiert sind, z.B. Lehrer an Grundschulen.

Es ist bemerkenswert, wie man sich in wenigen Sätzen so widersprechen kann. Im obigen Punkt wurde eine Männerquote in Bildungseinrichtungen gefordert. Hier liegt die Betonung auf „ausschließlich Qualifikation, Leistung und Erfahrung“. Soll das in Bildungseinrichtungen nicht gelten? Gerade dort sollen per Quote Männer eingeschleust werden? Und das nichtmal mit der wichtigen Ergänzung „bei gleicher Qualifikation“, sondern nur mit der Begründung, dass Kinder männliche Bezugspersonen brauchen?

Interessant auch, wie geschickt mit Formulierungen getrickst wird. Der Punkt heißt „Gleichberechtigung statt Quote“, und widerspricht damit schon der Forderung im obigen Punkt. In der Erklärung heißt es aber dann wieder „Frauenquoten verletzen den Gleichbehandlungsgrundsatz und diskriminieren.“ Männerquoten aber nicht?
Also, liebe „Liberale Männer der FDP“. Mit solchen Tricks kann man vielleicht im privaten Rahmen oder irgendeiner ideologischen Peer Group beeindrucken. Wenn man als ernstzunehmende offizielle Partei auf den Plan treten will, sollte man doch etwas seriöser, und weniger widersprüchlich auftreten.

6. Gleichberechtigung bei häuslicher und sexueller Gewalt

Hilfsangebote für Opfer häuslicher oder sexueller Gewalt müssen männlichen Opfern genauso offenstehen wie weiblichen. Für die Erforschung und Bekämpfung von gegen Männer und Jungen gerichteter häuslicher und sexueller Gewalt müssen die gleichen öffentlichen Mittel bereitgestellt werden wie für die Erforschung und Bekämpfung der gegen weibliche Opfer gerichteten. Männer dürfen nicht länger pauschal nur als Täter und Frauen nur als Opfer dargestellt werden. Häusliche und sexuelle Gewalt darf nicht länger als rein männliches Problem benannt, sondern muss als menschliches Problem erkannt werden. Bei jedem Verdacht auf häusliche oder sexuelle Gewalt muss das rechtsstaatliche Grundprinzip der Unschuldsvermutung kompromisslos Anwendung finden.

Die Reform des Vergewaltigungsparagraphen ist längst geschlechtsneutral gehalten. Die Rechtsgrundlage besteht also. Auch hier kann man also mit Lindners Grundsatz antworten: Die bestehenden Gesetze reichen aus, man muß sie nur konsequent anwenden.
Solange Männer aber nicht einmal von den eigenen Kumpels als Opfer ernstgenommen, sondern verlacht und als unmännlich diffamiert werden und die sich daher vermutlich gar nicht erst trauen, als Opfer in Erscheinung zu treten und Anzeige zu erstatten, nützt das schönste Gesetz nix.

7. Gleichberechtigung im Familienrecht

Trotz Abschaffung des Schuldprinzips werden Männer bis heute von den Gerichten häufig so behandelt, als trügen sie die Schuld am Scheitern der Ehe. Die Folgen des Scheiterns einer Ehe müssen von beiden Partnern entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu gerechten Anteilen getragen werden. Dauerarmut durch überhöhten Unterhalt darf es nicht mehr geben.

Die Väter sind im Leben eines Kindes genauso wichtig wie die Mütter. Daher muss die Paritätische Doppelresidenz, das Wechselmodell, per Gesetz der Standard bei der Betreuung der Kinder getrennt lebender Eltern werden. Kein Elternteil darf aus dem Leben seines Kindes ausgegrenzt werden, sondern nur bei nachgewiesener Kindeswohlgefährdung. Das sogenannte Residenzmodell dient nicht dem Wohl des Kindes.

Das bedingungslose gemeinsame Sorgerecht mit allen Teilsorgebereichen muss beiden Eltern automatisch zustehen, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder nicht.

Artikel 6 Absatz 4 des Grundgesetzes, „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft“, muss durch „Jeder Elternteil (…)“ ersetzt werden, da die derzeitige Fassung in Widerspruch zum Gleichbehandlungsgrundsatz gemäß Art. 3 Abs. 3 steht.

„Die Väter sind im Leben eines Kindes genauso wichtig wie die Mütter.“

Mag sein, dass das die FDP so sieht. Aber wie ernst es dem Maskulismus damit ist, konnte man ja wunderbar am letzen Artikel und den hysterische Reaktionen darauf sehen… ^^

Und ich frage mich, warum immer von einem „bedingungslosen gemeinsamen Sorgerecht“, aber nie von einer „bedingungslosen gemeinsamen Sorgepflicht“ gesprochen wird.

8. Gleichberechtigung in der Elternschaft

Jeder Vater hat ein Informationsrecht über die Vaterschaft, die Mutter eine Informationspflicht. Frauen können eine Schwangerschaft regulieren, ggf. sogar abtreiben. Auch Männer müssen das Recht auf Ablehnung einer Kindschaft bekommen.

Und wieder ein direkter Widerspruch. Oben hieß es noch: „Kein Elternteil darf aus dem Leben seines Kindes ausgegrenzt werden, sondern nur bei nachgewiesener Kindeswohlgefährdung.“
Und hier wird genau das Gegenteil gefordert. Von Kindeswohl ist hier auf einmal keine Rede mehr.

9. Gleichberechtigung statt Gleichmacherei

Mädchen und Jungen sind nicht gleich. Sie durchlaufen Kindheit, Jugend und Erwachsenwerden in unterschiedlichen Schritten. Bei den Interessen und Neigungen, die sie dabei entwickeln, setzten Jungen im Durchschnitt die Schwerpunkte anders als Mädchen; die Fähigkeiten und Qualitäten, welche sie ausprägen müssen, um in ihren Altersgruppen anerkannt zu werden, sind ebenfalls bei Jungen und Mädchen unterschiedlich.

Echte Gleichberechtigung der Geschlechter bedeutet, in der Erziehung und Förderung der Kinder diesen Unterschieden Rechnung zu tragen anstatt sie zu negieren oder gar wegerziehen zu wollen. Bildungs- und Sozialpolitik müssen sich dabei ausschließlich an wissenschaftlichen Fakten orientieren und dürfen sich nicht von Genderideologie leiten lassen.

Die unterschiedlichen gesundheitlichen Risiken, denen Männer und Frauen respektive ausgesetzt sind, müssen eine entsprechende, auf wissenschaftlichen Fakten basierende Berücksichtigung in der Gesundheitspolitik und im Arbeitsschutz finden.

Und wiedermal der Strohmann der „Umerziehung“. Ich würde ja eher sagen, man sollte sich eher am individuellen Wesen des Kindes orientieren und ihm kein Rollenverständnis aufdrücken. Wenn der kleine Mann eben gern ein rosa Glitzerarmband haben will, und die kleine Dame lieber mit Dinos als mit Barbie spielt, was spricht dagegen?
Ich finde es ausgesprochen wichtig, Kindern die Welt nicht so schwarz-weiß (bzw rosa-hellblau) zu erklären, wie es vom Gendermarketing vermittelt wird.

10. Gleichberechtigung beim Vatertag

Echte Gleichberechtigung spiegelt sich auch in Symbolen und Ritualen wieder. Während in Deutschland am Muttertag die Mütter für ihre Bedeutung in ihren Familien geehrt werden, vermittelt der als „Vatertag“ bezeichnete kirchliche Feiertag Christi Himmelfahrt ein Negativbild von Vätern, die diesen Tag von ihren Familien abgesondert verbringen. Wir fordern die Einführung eines dem Muttertag gleichgestellten Vatertages, der, wie in über sechzig Ländern der Erde, an jedem dritten Sonntag im Juni gefeiert wird.

Das ist der lustigste Punkt von allen. 😀

Sicher, Väter werden am Vatertag „abgesondert“. Es wird ihnen schlicht verboten, Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Armen MÜSSEN mit den Freunden saufen gehen.

Fazit: naja, wie soll ich es diplomatisch formulieren? Es ist noch gewaltig Luft nach oben. 🙂

6 Kommentare zu “„Liberale Männer der FDP“

  1. Ich wähle nicht FDP. Als eher links eingestellter Mensch kann ich die Marktgläubigkeit, den Neoliberalismus und die sozialpolitische Schieflage der FDP nicht gut heißen. Das Programm der liberalen Männer finde ich aber fortschrittlich:
    Dein Kommentar zu Punkt 6 ist ja wohl ein Fake, oder?
    Zum einen lehnen staatliche Stellen seit Jahren Männerschutzhäuser ab, bzw. diese werden nicht staatlich gefördert, während für Frauenschutzhäuser Millionen ausgegeben werden. Zum zweiten ist bekannt, dass die Polizei in akuten Situationen nicht hilft- während im umgekehrten Fall die Polizei das Recht hat, einen Mann aus seiner eigenen Wohnung zu werfen, riskiert ein Mann der Opfer häuslicher Gewalt wurde, noch selbst eine Anzeige zu kassieren. Die Frau muss nur behaupten „der hat mich geschlagen“ selbst wenn es andersrum war- Rechtsstaatlichkeit war einmal, heute wird jeder ohne Beweise verdammt wie zu Zeiten der Hexenverbrennung, siehe Kachelmann, der trotz erwiesener Unschuld seinen Job für immer verloren hat.
    „Solange Männer aber nicht einmal von den eigenen Kumpels als Opfer ernstgenommen, sondern verlacht und als unmännlich diffamiert werden und die sich daher vermutlich gar nicht erst trauen, als Opfer in Erscheinung zu treten und Anzeige zu erstatten, nützt das schönste Gesetz nix.“
    Das ist purer Zynismus- zum einen werden hier Behauptungen aufgestellt (dass sie von ihren Kumpels verlacht werden- damit werden alle „Kumpels“ dieser Welt diskriminiert). Da spricht der Männerhass aus dir. Richtig ist dass es soziologische Determinanten gibt, die Männern das Opfersein unmöglich machen – diese werden von den Eliten unserer Gesellschaft erzeugt und aufrecht erhalten, um die Macht über die Menschen aufrecht zu erhalten. Wären Millionen Männer nicht bereit, sich kapitalistisch ausbeuten zu lassen und einer Arbeit 40h /Woche nachzugehen die ihnen keinen Spaß macht oder gar sich nur unter Alkoholismus aushalten lässt, würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen. (in allen unattraktiven Berufen wie Bandarbeit, schmutzige Arbeiten (müllabfuhr..) sind Männer massiv überrepräsentiert). Der Konnex zwischen Herrschaft und Unterdrückung von Männern bzw. falschen Männlichkeitsvorstellungen gelingt dir nicht ansatzweise.

    Und hier:
    10. Gleichberechtigung beim Vatertag
    Echte Gleichberechtigung spiegelt sich auch in Symbolen und Ritualen wieder. Während in Deutschland am Muttertag die Mütter für ihre Bedeutung in ihren Familien geehrt werden, vermittelt der als „Vatertag“ bezeichnete kirchliche Feiertag Christi Himmelfahrt ein Negativbild von Vätern, die diesen Tag von ihren Familien abgesondert verbringen. Wir fordern die Einführung eines dem Muttertag gleichgestellten Vatertages, der, wie in über sechzig Ländern der Erde, an jedem dritten Sonntag im Juni gefeiert wird.
    Das ist der lustigste Punkt von allen.
    Sicher, Väter werden am Vatertag „abgesondert“. Es wird ihnen schlicht verboten, Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Armen MÜSSEN mit den Freunden saufen gehen.

    Was für ein Quatsch. Aber da sieht man nur wieder, dass in deiner Psyche eine tiefe Abscheu vor Männern oder Männlichkeit besteht.

    • Ich wähle nicht FDP. Als eher links eingestellter Mensch kann ich die Marktgläubigkeit, den Neoliberalismus und die sozialpolitische Schieflage der FDP nicht gut heißen.

      Herzlichen glückwunsch

      Dein Kommentar zu Punkt 6 ist ja wohl ein Fake, oder?

      Nein, warum?

      Zum einen lehnen staatliche Stellen seit Jahren Männerschutzhäuser ab, bzw. diese werden nicht staatlich gefördert,

      Stimmt nicht. Informier dich besser. Es gibt einige Männerschutzhäuser, die öffentlich finanziert werden.

      Das ist purer Zynismus- zum einen werden hier Behauptungen aufgestellt (dass sie von ihren Kumpels verlacht werden- damit werden alle „Kumpels“ dieser Welt diskriminiert). Da spricht der Männerhass aus dir.

      Natürlich, was sonst. Solche orignellen Erklärungsversuche kommen immer gut an 🙂

      Richtig ist dass es soziologische Determinanten gibt, die Männern das Opfersein unmöglich machen – diese werden von den Eliten unserer Gesellschaft erzeugt und aufrecht erhalten, um die Macht über die Menschen aufrecht zu erhalten.

      Die Illuminaten? Oder das Patriarchat? Kannst dir was aussuchen.
      Im Ernst, welche Verschwörungstheorie willst du hier erzählen? Dass es Männern schwerer fällt, sich selbst einen Opferstatus zuzugestehen, hängt natürlich von deren Sozialisation ab. Und dass sich Männer untereinander massiv unter Druck setzen, kannst du natürlich bestreiten, oder als „Fake“, „Zynismus“, oder „männerfeindlich“ bezeichnen. Es ist aber die Realität.

      Wären Millionen Männer nicht bereit, sich kapitalistisch ausbeuten zu lassen und einer Arbeit 40h /Woche nachzugehen die ihnen keinen Spaß macht oder gar sich nur unter Alkoholismus aushalten lässt, würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen. (in allen unattraktiven Berufen wie Bandarbeit, schmutzige Arbeiten (müllabfuhr..) sind Männer massiv überrepräsentiert).

      Oh je, ich dachte, über dieses Level sind wir mittlerweile mal hinaus. Bei dir muß man ja beim Urschleim anfangen. Ich versuchs mal ganz einfach mit 2 Stichpunkten.
      1. Auch für Männer besteht die freie Berufswahl.
      2. Auch Frauen üben unattraktive Berufe aus, deren Wegfall alles zusammenbrechen lassen würde.

      Der Konnex zwischen Herrschaft und Unterdrückung von Männern bzw. falschen Männlichkeitsvorstellungen gelingt dir nicht ansatzweise.

      Du mußt mir sicher nichts über falsche Männlichkeitsvorstellungen erzählen 🙂

      Und hier:
      10. Gleichberechtigung beim Vatertag
      Echte Gleichberechtigung spiegelt sich auch in Symbolen und Ritualen wieder. Während in Deutschland am Muttertag die Mütter für ihre Bedeutung in ihren Familien geehrt werden, vermittelt der als „Vatertag“ bezeichnete kirchliche Feiertag Christi Himmelfahrt ein Negativbild von Vätern, die diesen Tag von ihren Familien abgesondert verbringen. Wir fordern die Einführung eines dem Muttertag gleichgestellten Vatertages, der, wie in über sechzig Ländern der Erde, an jedem dritten Sonntag im Juni gefeiert wird.
      Das ist der lustigste Punkt von allen.
      Sicher, Väter werden am Vatertag „abgesondert“. Es wird ihnen schlicht verboten, Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Armen MÜSSEN mit den Freunden saufen gehen.

      Was für ein Quatsch. Aber da sieht man nur wieder, dass in deiner Psyche eine tiefe Abscheu vor Männern oder Männlichkeit besteht.

      „Quatsch“ und irgendeine Mächtegern-Pseudoanalyse meiner Psyche sind jetzt nicht so die überzeugendsten Argumente. Das haben schon andere vor dir versucht und sich damit komplett lächerlich gemacht. 🙂

      Sonst noch was? Irgendein Argument vielleicht zur Abwechslung?

  2. Es gibt eine „relative“ und eine „absolute“ Quote. Dies sollte man immer differenzieren, wenn man von einer Quote spricht.

    Eine „relative“ Quote sollte ein Richtwert sein und eine „absolute“ Quote ist eim Muß. Die FDP lehnt die „absolute“ Quote, aber nicht die „relative“ Quote ab. Dies hätten die Liberalen Männer der FDP etwas hervorheben sollen. Da sich ihr Programm an Männer richtet, scheinen sie davon ausgegangen zu sein, dass dieser Unterschied verstanden wird.

    „Zum einen lehnen staatliche Stellen seit Jahren Männerschutzhäuser ab, bzw. diese werden nicht staatlich gefördert,

    Stimmt nicht. Informier dich besser. Es gibt einige Männerschutzhäuser, die öffentlich finanziert werden.“

    Leider falsch!
    Es gibt in Deutschland seit kurzem ein einziges Männerschutzhaus in Brandenburg und das wird über Spenden finanziert.

    • Es gibt eine „relative“ und eine „absolute“ Quote. Dies sollte man immer differenzieren, wenn man von einer Quote spricht.

      Eine „relative“ Quote sollte ein Richtwert sein und eine „absolute“ Quote ist eim Muß. Die FDP lehnt die „absolute“ Quote, aber nicht die „relative“ Quote ab. Dies hätten die Liberalen Männer der FDP etwas hervorheben sollen. Da sich ihr Programm an Männer richtet, scheinen sie davon ausgegangen zu sein, dass dieser Unterschied verstanden wird.

      Ist das jetzt deine sexistische Interpretation, oder denkst du wirklich, dass die FDP so sexistisch tickt?

      „Zum einen lehnen staatliche Stellen seit Jahren Männerschutzhäuser ab, bzw. diese werden nicht staatlich gefördert,

      Stimmt nicht. Informier dich besser. Es gibt einige Männerschutzhäuser, die öffentlich finanziert werden.“

      Leider falsch!
      Es gibt in Deutschland seit kurzem ein einziges Männerschutzhaus in Brandenburg und das wird über Spenden finanziert.

      Falsch. Bring deine Kenntnisse mal up to date. Eine kurze Recherche bei der Suchmaschine deiner Wahl belegt, dass es neben einigen spendenfinanzierten auch sehr wohl öffentlich finanzierte Männerhäuser gibt.

      „Es existieren Männerhäuser in Oldenburg sowie Berlin. 2014 wurde ein Männerhaus in Osterode am Harz für maximal vier Bewohner eröffnet. Träger ist der Verein Gleichstark e.V. Das Haus wird vom Landkreis Osterode am Harz unterstützt und von einem angestellten Projektleiter geführt.

      Am 1. Februar 2017 wurde sowohl in Leipzig als auch in Dresden ein Männerhaus für jeweils drei Bewohner, gegebenenfalls mit ihren Kindern, eröffnet. Die Projekte „MännerHaus Leipzig“ und „Männerschutzwohnung Dresden“ werden durch kommunalen Sozialverband des Freistaates Sachsen gefördert.“

  3. Welche (und wie viele) Männerschutzhäuser gibt es denn, Onyx? Und wieviele davon sind aus Steuermitteln finanziert? Bitte schick mal einen link dazu!
    Häusliche Gewalt ist meistens reziprok und ca 50/50 auf die Geschlechter verteilt. Ich glaube nicht, dass es genauso viele steuerlich finanzierte Männerhäuser wie Frauenhäuser in Deutschland gibt, lasse mich aber gerne von dir überzeugen.

    • Welche (und wie viele) Männerschutzhäuser gibt es denn, Onyx? Und wieviele davon sind aus Steuermitteln finanziert? Bitte schick mal einen link dazu!

      Siehe meine Antwort an „mgtow“.
      Außerdem Gera
      München
      Nochmal München
      Berlin
      Ketzin

      Mit ein wenig Recherche hättest du das auch leicht selbst rausfinden können.

      Häusliche Gewalt ist meistens reziprok und ca 50/50 auf die Geschlechter verteilt. Ich glaube nicht, dass es genauso viele steuerlich finanzierte Männerhäuser wie Frauenhäuser in Deutschland gibt, lasse mich aber gerne von dir überzeugen.

      Es war nie die Rede von „genauso viele“. Es wurde aber behauptet, es gäbe nur ein einziges spendenfinanziertes, und kein einziges öffentlich finanziertes Männerhaus. Und das ist nun mal falsch.

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