antifeministische Widersprüche

Bekanntermaßen ist der Antifeminismus von sehr vielen Unlogiken und Widersprüchen durchsetzt, die mir schon seit langer Zeit immer wieder auffallen. Ich versuche das mal in einer kleinen Übersicht etwas thematisch aufzudröseln.
(Keine Garantie auf Vollständigkeit)

-Männlichkeitsbild

Antifeministen beklagen seit Jahren (nicht zu Unrecht), dass der Gewaltopferschutz für Männer in Deutschland bisher eher ein stiefkindliches Dasein fristet und nicht wirklich beachtet wird. Was sie dabei natürlich nicht erkennen, ist die Tatsache, dass sie die Ursachen dafür meist gleich selbst mitliefern. Denn wie oft vernimmt man die Häme im Antifeminismus über den „neuen Mann“, der weichgepült, unmännlich, pudelig, devot und betamäßig den Hausmann spielt und nicht den Mumm hat, sich gegen seine schrecklich feministisch verseuchte Umwelt zur Wehr zu setzen. Womöglich ist er sogar noch ernsthaft in eine Frau verliebt, für die er alles tut. Auweia, dann gehts aber los. Dann wird ganz schnell der harte Steinzeitmann glorifiziert. Der keine Gefühle, keine Schwäche, keine Sorgen zeigen darf. Der über allem stehen muß und alles mannhaft zu ertragen hat. Der andere Menschen (bes. Frauen) scheiße behandeln darf (sogar muß). Es ist wahrlich kein Zufall, dass die menschenverachtende Pick up-Sekte, wo genau dieser Schwachsinn als Heilslehre verkauft wird, regen Zulauf aus antifeministischen Kreisen hat.
Und dann werden bittere Tränen geweint, wenn Männer als Opfer nicht ernstgenommen werden.

-Familienbild

Während IN einer Ehe so getan wird, als würde man eine Hausfrau und Mutter besonders schätzen und nur Feministinnen diese heile Welt zerstören, kann man nicht bis 3 zählen, bis NACH einer Ehe genau die gleiche Tätigkeit als faules Schmarotzertum diffamiert wird. (siehe auch nächster Punkt)

-Wertschätzung von Arbeit

Hier gibt es mehrere in sich widersprüchliche Mythen, die im antifeministischen Weltbild unverrückbare Dogmen darstellen.

1. So sind es ja zB prinzipiell immer Männer, die schwere, anstrengende, unangenehme oder gefährliche Berufe und jede Menge Überstunden ausüben müssen, während Frauen den Luxus der Wahl genießen können, darüber zu entscheiden, ob sie als Hausfrau und Mutter gemütlich zu Hause bleiben, oder einer Erwerbsarbeit nachgehen wollen. Das wird selbstverständlich als Männerdiskriminierung interpretiert. Reden wir dagegen zB über das 50/50-Modell, sind sie ganz schnell dabei, dass die Aufgabenverteilung jedes Paar für sich selbst vereinbaren muß und da hat sich doch bitteschön niemand einzumischen. Männer werden hier also ganz klar aufgefordert, ihre Wahl selbstbestimmt, individuell und gemeinsam mit der Partnerin zu treffen. Wo ist dann also plötzlich das Problem, wenn sich Paare für ebendiese Aufgabenverteilung entscheiden?

2. Ein uralter hartnäckiger antifeministischer Mythos behauptet, dass es Feministinnen wären, die bestimmte Tätigkeiten geringschätzen. Klassischerweise Erziehungs- und Familienarbeit oder soziale Arbeit. Das ist eine der größten Lügen schlechthin. Es sind nicht Feministinnen, die Hausfrauen als Schmarotzerinnen oder Unterhaltsprostituierte bezeichnen. Es sind nicht Feministinnen, die behaupten, dass Kindererziehung keine richtige Arbeit wäre. Es sind nicht Feministinnen, die soziale Berufe als „nicht anspruchsvoll“ herabsetzen. Und es wird als große Unverschämtheit verstanden, wie Frauen in solchen Berufen zum Streik um bessere Bezahlung aufrufen. „Was machen die denn schon? Die verdienen doch besser als so manche Männer!!“
Gleichzeitig aber wird es aber als große Diskriminierung verstanden, wenn am Boys Day Jungen dazu eingeladen werden, einen Einblick in ebensolche Berufsfelder zu bekommen. Dann kommt nämlich der spontane Reflex, wie diskriminierend es doch sei, Jungen gezielt in schlecht bezahlte und schlecht angesehene Frauenberufe „drängeln“ zu wollen. Dann wird plötzlich gesehen, dass Frauen sehr wohl harte und schlecht bezahlte Arbeit leisten. Und das will man den Jungs ja nicht zumuten.

-Quoten

Während Frauenquoten grundsätzlich als Diskriminierung verstanden werden, werden Männerquoten in Bildungseinrichtungen gefordert („liberale Männer der FDP“), oder wahlweise auch Frauenquoten in dreckigen Männerjobs.

-sexuelle Selbstbestimmung

Die sexuelle Selbstbestimmung ist im Antifeminismus nur ein Wert, wenn sie entweder Männer selbst betrifft, oder wenn sie dem Vergnügen von Männern dient. Denn während das Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung (also der Schutz vor Übergriffen und Gewaltdelikten) gern insofern polemisch diffamiert wird, indem gern behauptet wird, dass Feministinnen am liebsten alle Männer in den Knast bringen wollten, die Frauen auch nur angucken, ist die sexuelle Selbstbestimmung plötzlich dann ein ganz wichtiger Faktor, wenn es um das Recht geht, Männern Spaß zu bereiten oder sich ihnen unterzuordnen. Siehe Prostitution, BDSM.

-Sexualerziehung

Die sexuelle Aufklärung an Schulen wird von vielen Antifeministen torpediert, seit der Bildungsplan 2015 in konservativen Kreisen für große Aufregung gesorgt hat. Mit Schlachtrufen wie „Frühsexualisierung! Umerziehung! Gender-Gehirnwäsche! Verschwulung! schützt unsere Kinder!“ versucht die homofeindliche und antifeministische „Demo für Alle“, Aufklärung um sexuelle Vielfalt sogar als „Kindesmißbrauch“ zu kriminialisieren.
Gleichzeitig sieht man im Antifeminismus aber kein größeres Problem dabei, wenn Kinder ohne pädagogisch fachliche Unterstützung in eine völlig oversexte Gesellschaft hineinwachsen, ungefiltert mit Sexualisierungen jeglicher Coleur berieselt werden und problemlos Zugang zu Pornographie haben und bezeichnet Feministinnen, die Pornographie und Prostitution kritisch sehen, als „sexfeindlich“.

-Sexismus/Rassismus

Hier wurden Widersprüche ganz besonders nach den Silvestervorfällen in Köln deutlich. Während bis dato Antifeministen in schöner Regelmäßigkeit ihre hämischen Shitstorms über Feministinnen ausgossen, die über ihre Erfahrungen mit Sexismus und sexueller/sexualisierter Gewalt berichteten, war ihnen plötzlich der Schutz von Frauen und deren Rechten ein großes Anliegen. „Dann mach doch die Bluse zu!“- Kelle – ja genau, die, die meinte, dass sich Frauen doch einfach züchtiger kleiden sollten, wenn sie nicht belästigt werden wollen – fand plötzlich wenige Jahre nach Erscheinen ihres gleichnamigen Buches, dass Frauen gefälligst anziehen können was sie wollen, ohne dafür in Gefahr zu geraten. Björn Höcke (AfD) verlangte konkret den „Schutz blonder deutscher Frauen“ vor übergriffigen Gewalttätern. Und diese beiden reihen sich nahtlos in de antifeministischen Chor derer, die allesamt plötzlich sexuelle Übergriffe ganz schlimm fanden und jegliche Versuche der Relativierung aufs schärfste verurteilten.
Weil ihnen ein feministisches Licht aufgegangen war? Nein, weil die Täter Migranten waren.
Wo war die Empörung VOR den Kölner Vorkommnissen? Den #Aufschrei haben sie lächerlich gemacht, getrollt, und als „männerfeindlich“ abgestempelt. Aber bei „fremden“ Tätern springt man gern auf den schon jahrzehntelang rollenden feministischen Zug.

-allgemeines Diskussionsverhalten

Während im Antifeminismus selbst unterirdischste frauen- und männerfeindliche Anfeindungen als Meinungsfreiheit oder schlimmstenfalls als „unglückliche Formulierungen“ schöngeredet werden, ist bereits jede weit harmlosere feministische Äußerung, der kleinste Widerspruch, die kleinste Abweichung ihres Weltbildes ein „Beweis“ für üblen Männerhass. Eigene Verhaltensweisen werden auf das Gegenüber projeziert, und die eigene feindselige Filterbubble wird alle Ernstes als „sachlicher Austausch“ wahrgenommen.

109 Kommentare zu “antifeministische Widersprüche

  1. Ja! so ist es! Stimmt genau. gute Analyse. Deshalb sind irgendwie ALLE Frauen gezwungen in einer absolut schizophrenen Umwelt zu funktionieren. UND: Wie sie es auch anstellen, irgend ein „Männergrüpplein“ heult auf und fühlt sich (wieder einmal)
    diskriminiert. Der Satz fängt dann immer gleich an: „Ja aber nicht alle Männer……..“
    oder wahlweise je nach Gusto: „Frauen sind auch nicht besser…..“! Nur NIE, nie zuerst in den Spiegel schauen, dann denken,; und dann erst reaktionären bullshit absondern.
    Genau dieses fehlende Einfühlungsvermögen und das sofortige defensive Reagieren und sich verteidigen, macht es so schwierig resp. unmöglich diese Themen sachlich zu diskutieren, resp. anzugehen.
    Ausserdem ist zwischenzeitlich auch der Feminismus in 100 Untergrüppchen fragmentiert und verzettelt, was zu endlosen Begriffsdiskussionen führt, statt Verbesserungen gegen die schlimmsten Gewalt- und ausbeutungsverhältnisse
    herbeizuführen.
    Fast könnte man meinen, dies sei so gewollt. (Von wem wohl) Natürlich von Denen die profitieren. Nun, WER könnte das jetzt sein?

    • „Fast könnte man meinen, dies sei so gewollt. (Von wem wohl) Natürlich von Denen die profitieren. Nun, WER könnte das jetzt sein?“

      Die Kommunistennazis.

  2. Da du bereits meine Meinung zu vielen der von dir genannten Punkte genannten Punkte kennst (drastische Verallgemeinerung sowie entsprechendes Verhalten auf deiner eigenen Seite), beschränkte ich mich diesbezüglich vorläufig auf diesen einzelnen Absatz.

    Was diesen Teil angeht möchte ich jedoch etwas mehr sagen:

    „Ein uralter hartnäckiger antifeministischer Mythos behauptet, dass es Feministinnen wären, die bestimmte Tätigkeiten geringschätzen. Klassischerweise Erziehungs- und Familienarbeit oder soziale Arbeit. Das ist eine der größten Lügen schlechthin.“

    Es mag in der Form etwas anders aussehen, aber deswegen ist es nicht nur ein Mythos und ebenso wenig eine Lüge. Es gibt genug Reaktionen die zeigen, dass viele Feministen ein Problem mit Frauen haben die diese Wahl treffen. Sonst gebe es keine Shitstorms, wenn die Werbung etwas mit entsprechenden Bezug zeigt und niemand würde Frauen die meinen sich frei für die Mutterrolle entschieden zu haben vorwerfen sie wären in irgendeiner Form ein Rückschritt. Hinzu kommt, dass die Anzahl der Feministen die sich für Pflegeberufe einsetzt ziemlich gering ist, darüber hast du dich selbst in der Vergangenheit beschwert. Was zwar nicht mit Geringschätzung zu tun haben muss, aber zumindest eine Art von Gleichgültigkeit. Womit der Mythos meiner Ansicht mindestens soetwas wie einen wahren Kern hat. In jedem Fall ist deine Darstellung so definitiv nicht richtig,

    • Hinzu kommt, dass die Anzahl der Feministen die sich für Pflegeberufe einsetzt ziemlich gering ist, darüber hast du dich selbst in der Vergangenheit beschwert. Was zwar nicht mit Geringschätzung zu tun haben muss, aber zumindest eine Art von Gleichgültigkeit.

      Zu etwas gar nichts zu sagen, weil man sich (noch) keine konkrete Meinung gebildet hat, oder meinetwegen auch aus Desinteresse, weil Berührungspunkte fehlen, ist immer noch besser, als sich entgegen aller Fakten gezielt und bewußt abwertend zu äußern, einfach um irgendwas negatives zu sagen. Letzteres kommt definitiv wesentlich häufiger von Antifeministen. Um nicht zu sagen, ausschließlich. Ich habe zu dieser Thematik von feministischer Seite noch nie was abwertendes gehört.

    • Da du Antifeministen so gering schätzt haben die aussagen Feministen wären besser und würden es nicht so häufig tun nur eine sehr geringe Aussagekraft. Selbst wenn anders wäre ist dies immer noch mehr als nichts und was ich davor gesagt habe trifft weiterhin komplett zu. Entsprechend ist es offensichtlich falsch zu behaupten dies wäre nur ein Mythos oder gar eine Lüge. Feministen haben nicht so eine saubere Weste wie du es an dem Punkt darstellst.

    • Da du Antifeministen so gering schätzt haben die aussagen Feministen wären besser und würden es nicht so häufig tun nur eine sehr geringe Aussagekraft.

      Es haben also nur Meinungen eine Aussagekraft, die komplett neutral sind? Was soll das für ein Gegenargument sein?

      Selbst wenn anders wäre ist dies immer noch mehr als nichts und was ich davor gesagt habe trifft weiterhin komplett zu. Entsprechend ist es offensichtlich falsch zu behaupten dies wäre nur ein Mythos oder gar eine Lüge. Feministen haben nicht so eine saubere Weste wie du es an dem Punkt darstellst.

      Sowas habe ich nie behauptet. Was soll das? Ich widerspreche dem Mythos, und ja, es ist sehr wohl einer, dass Feministinnen die Sündenböcke wären, die anderen Menschen ihre Leistungen absprechen.

    • „Es haben also nur Meinungen eine Aussagekraft, die komplett neutral sind? Was soll das für ein Gegenargument sein?“

      Nein, aber wenn jemand z.B. sagen würde: „Die sind weniger rassistisch als Nazis?“ Hätte das für dich eine größere Bedeutung? Du impilzierst sogar eine gewisse Nähe zu solchen, was den Vergleich noch treffender macht. Von daher Feministen sind besser als Nazis, super können stolz auf sich sein.

      „Sowas habe ich nie behauptet. Was soll das? Ich widerspreche dem Mythos, und ja, es ist sehr wohl einer, dass Feministinnen die Sündenböcke wären, die anderen Menschen ihre Leistungen absprechen.“

      Doch hast du, im Originaltext sagst du:

      „Ein uralter hartnäckiger antifeministischer Mythos behauptet, dass es Feministinnen wären, die bestimmte Tätigkeiten geringschätzen. Klassischerweise Erziehungs- und Familienarbeit oder soziale Arbeit. Das ist eine der größten Lügen schlechthin.“

      Die Aussage unterscheidet sich auch von deiner letzten. Wenn du mit Sündenbock meinst es ist falsch Feministen die alleinige Schuld dafür zu geben, dann ist das natürlich richtig. Nur steht das in deinem vorherigen Text nun mal nicht so. Dort sagst du eindeutig, dass Feministenbestimmte Tätigkeiten geringschätzen würden wäre ein Mythos und eine der größten Lüge überhaupt. Nur leider tun sie eben zum Teil genau das.

  3. Hm, mir persönlich würde es helfen, wenn du näher erläutern könntest, wer für dich ein Antifeminist ist.
    Muss man sich dazu erklären? Reicht es, einige oder alle Positionen von einigen/vielen FeministInnen zu hinterfragen/abzulehnen?

    • Hm, mir persönlich würde es helfen, wenn du näher erläutern könntest, wer für dich ein Antifeminist ist.
      Muss man sich dazu erklären? Reicht es, einige oder alle Positionen von einigen/vielen FeministInnen zu hinterfragen/abzulehnen?

      Ist der Begriff nicht selbsterklärend? Die Anti-Haltung geht ja sehr oft sogar so weit, dass Aussagen nicht nach Inhalt gewertet werden, sondern nach Absender.

      Ich will dir ein kleines lustiges Beispiel nennen. Auf dem Blog „Muschimieze“ gab es in einer Diskussion mir gegenüber von einem Antifeministen die üblichen haltlosen Vorwürfe.
      (Zitat: „Arbeite Du erstmal an deiner Akzeptanz gegenüber Männern – daran mangelt es dir nämlich“)

      Erst als er von einem anderen Kommentator erfuhr, dass seine Verurteilungen unberechtigt sind, ruderte er zurück.
      (Zitat: „Leszek, den ich als hochkompetenten Kommentator kenne, führt an, dass Onyx mit ihrer „Rape-Culture-Theorie“ nicht ein einseitiges Männer-Täter- und Frauen-Opfer-Bild bedient. Insofern ziehe ich die entsprechende Anschuldigung zurück und entschuldige mich bei Onyx, dass ich sie vorschnell verurteilt habe und in eine Schublade steckte.“)

      Was ich selbst sagte, war ihm wohl nicht glaubwürdig genug. Bin ja nur ne Feministin. Und was die sagen, zählt nicht. ^^
      (Zitat: „Wenn eine Feministin was sagt (und sei es nur über sich selbst), hat das eben keinen Wert. Das muß dann erst von „hochkompetenter“ Seite bestätigt werden.“)

      Und nur dieses kleine Beispiel ist absolut exemplarisch. Egal, was Feministinnen sagen, sie sind grundsätzlich erstmal böse und männerhassend und scheiße. Das ist Antifeminismus.

  4. Warte nur. Gleich kommt die No True Scotsman-Brigade, die dir erklärbärt, dass Pickupper und Steinzeitverfechter keine Männerrechtler sind, und das überhaupt nicht zusammengehört, und so 😀

    Aber jetzt ernsthaft:
    bezüglich Pflege habe ich sogar mehrmals die Aussage gelesen, dass dieser Sektor eigentlich völlig nutzlos ist und wegkann. Wie angeblich so viele Berufe, die Frauen ausüben. Ich weiß leider nicht mehr, wann, wo und von wem, aber ich meine, eh auf dem Evo-Blog. Jo, klar, logisch. Lassen wir die Alten einfach verrecken. Die, die keine Kinder bekommen haben, sind eh selber schuld, und wenn sie doch welche haben, können ja die sie pflegen, wahlweise auch deren Ehefrauen.
    Das wird natürlich nicht die Standardmeinung der Männerrechtler sein, aber eine gewisse Geringschätzung hegt schon eine gewisse Mehrheit. Zumindest kann sich eine gewisse Mehrheit nicht vorstellen, dass man diesen Beruf lernen muss. Weil, kann ja eh jeder. Ist ja nur ein bisschen Po-Abputzen.

    Und wie bitte? Björn Höcke will BLONDE deutsche Frauen schützen? Und was ist mit den Rothaarigen oder – oh Schreck – Dunkelhaarigen? Ist es bei denen egal, wenn sie von Migranten massenweise vergewaltigt werden? Das habe ich ja gar nicht mitgekriegt! Ich meine, in Ösiland gibt es auch Pfeifen, definitiv, unser HC-Man (=Strache) ist regelmäßig zu bescheuert, offensichtliche Spam-Fakenews (inklusive Rechtschreibfehler) auf seiner Facebook-Seite zu teilen, aber sowas?! Sorry, ich kann nicht ernst bleiben 😀 Jaja, lieber lockern wir selber die die sexuelle Selbstbestimmung betreffenden, zutiefst männerfeindlichen, fürchterlich strengen, femiverseuchten Gesetze ein bisschen auf, aber Ausländer raus, denn die deutschen, blonden Frauen wollen wir bitteschön schon selber belästigen dürfen, und kein niederer Migrant.

    Und bezüglich Frühsexualisierung … jaja. Hier ist es plötzlich ganz locker möglich, sich über die Evolution hinwegzusetzen. Umerziehung a’la 1984. Alle deutschen Kinder, die schon im Kindergarten von den femiverseuchten Gendertanten umerzogen werden, wie es ja schon seit geraumer Zeit ganz deutlich geschieht – ich meine, ich sehe mittlerweile fast nur mehr traurig guckende, mit Ritalin ruhiggestellte Jungen mit Rosa Prinzessinnenkleidung herumlaufen! – entwickeln sich zu selbstmordgefährdeten Robotern. Aber im Erwachsenenalter werden die großen, riesigen, seit der Steinzeit bestehenden, unabänderlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau natürlich deutlich. Sieht man ja. Shades of Grey!!!1einself Hypergamie!!!!11ELF! Schuhe!!2drölf! Dann ist doch alles gut! (witzig, dass der letzte Evo-Artikel ausgerechnet von Verschwörungstheorien handelt [dazu auch ein toller Kommentar von „Testosteronum“ – Stichwort „weibliche Politik“ xD Alles Schlechte auf der Welt muss einfach zwei X-Chromosome haben!] … das ist alles so deprimierend … ich hätte nicht wieder anfangen sollen, dort drüben mitzulesen; irgendwie versaut mir das mein an und für sich positives Menschenbild)

    Sorry für die Polemik ^^

    • Warte nur. Gleich kommt die No True Scotsman-Brigade, die dir erklärbärt, dass Pickupper und Steinzeitverfechter keine Männerrechtler sind, und das überhaupt nicht zusammengehört, und so 😀

      Zu dumm nur, dass ich kein Wort über „Männerrechtler“ verloren habe. 🙂

      Übrigens stimmt das ja sogar. Pick up hat nichts mit Männerrechten zu tun, dafür aber sehr viel mit Antifeminismus. Vielleicht wird ja irgendwann mal verstanden, dass das 2 völlig verschiedene Paar Stiefel sind.

      Aber jetzt ernsthaft:
      bezüglich Pflege habe ich sogar mehrmals die Aussage gelesen, dass dieser Sektor eigentlich völlig nutzlos ist und wegkann. Wie angeblich so viele Berufe, die Frauen ausüben. Ich weiß leider nicht mehr, wann, wo und von wem, aber ich meine, eh auf dem Evo-Blog. Jo, klar, logisch. Lassen wir die Alten einfach verrecken. Die, die keine Kinder bekommen haben, sind eh selber schuld, und wenn sie doch welche haben, können ja die sie pflegen, wahlweise auch deren Ehefrauen.
      Das wird natürlich nicht die Standardmeinung der Männerrechtler sein, aber eine gewisse Geringschätzung hegt schon eine gewisse Mehrheit. Zumindest kann sich eine gewisse Mehrheit nicht vorstellen, dass man diesen Beruf lernen muss. Weil, kann ja eh jeder. Ist ja nur ein bisschen Po-Abputzen.

      Hab ich so oder ähnlich auch schon oft aus diesen Ecken gelesen. Ab und zu kommt auch schon mal ein zaghaftes Einlenken. „Ja, ist schon irgendwie wichtig“. Aber Jungs dürfen halt trotzdem auf gar.keinen.Fall dazu eingeladen werden. Das soll mal schön weiter in Frauenhand bleiben.

      Und wie bitte? Björn Höcke will BLONDE deutsche Frauen schützen?

      Genau das sagte er. Und damit keiner Angst haben muß, ich zitiere nur aus den linksgrünfemiversifften GutmenschenLügenmedien, sein Wortlaut von der AfD-Thüringen:
      Zitat: „Immer mehr Frauen erzählen mir, daß sie Opfer von Belästigungen werden. Die Angsträume werden gerade für blonde Frauen immer größer. Und das im eigenen Land!“

      Und was ist mit den Rothaarigen oder – oh Schreck – Dunkelhaarigen? Ist es bei denen egal, wenn sie von Migranten massenweise vergewaltigt werden?

      Solange die Täter Migranten sind, vermutlich nicht. Aber die Betonung auf blonde Frauen ist einfach schöner und griffiger 🙂

  5. Der Text besteht aus eine Reihe willkürlicher Allgemeinposten. Einzige Ausnahme: die KiTa-Quotenforderung der „Liberalen Männer in der FDP“ ist in der Tat ein Widerspruch und – nebenbei – genau so ein Quatsch wie irgendwo anders. An der einen Stelle bin ich bei dir.

    Bei allen anderen genannten Fehlverhalten stelle ich fest: ja, kommt vor – aber es sind herausgepickte Rosinen. Was soll ich dazu sagen?

    Ich würde mir eher die Zunge abbeißen als die Frauen gering zu schätzen. Aber den praktischen gegenwärtigen staatlichen Feminismus lehne ich ab. (Nicht jede eurer Meinungen, aber den Feminismus an sich, 3. Welle, ganz sicher.)

    • Der Text besteht aus eine Reihe willkürlicher Allgemeinposten.

      Keineswegs. Es sind konkrete Beobachtungen, die keine Ausnahmen bilden, sondern in breiten Teilen des Antifeminismus sehr typisch sind und sich permanent wiederholen.

      Bei allen anderen genannten Fehlverhalten stelle ich fest: ja, kommt vor – aber es sind herausgepickte Rosinen.

      Eben nicht.

      Was soll ich dazu sagen?

      Weiß nicht. Einsehen, dass Antifeminismus nichts anderes als eine Trotz- und Hassideologie ist, die weder Inhalte, noch Ziele hat? Leugnen und Runterspielen ist jedenfalls nicht optimal.

      Auch wenn genau das natürlich zu erwarten war, sobald die übliche Meute den Text entdeckt und wie die getroffenen Hunde in Verteidigungsgekläffe verfällt. Witzigerweise auch gerade jene, die sonst im Brustton der Empörung weit von sich gewiesen haben, Antifeministen zu sein, weil Antifeminismus scheiße ist, sondern „Männerrechtler“. Aber auf einmal haben sie ein Problem mit Antifeminismus-Kritik. Es ist schon erstaunlich, wie leicht man sich ohne Rückgrat drehen kann… ^^

    • Es sind konkrete Beobachtungen

      Natürlich. Ich sagte allerdings nichts von „falsch“.

      Was soll ich dazu sagen?

      Weiß nicht. Einsehen, dass Antifeminismus nichts anderes als eine Trotz- und Hassideologie

      Bemerkenswert, dass du mir das ins Gesicht sagst. (Würde ich im umgekehrten Fall unbedingt vermeiden. Entweder ich betrachte mein Gegenüber als verantwortungsfähig, oder ich übergehe ihn mit Schweigen. Andererseits – wer bin ich, dass ich dir vorschriebe, was in Diskussionen ein No-Go ist.)

    • Natürlich. Ich sagte allerdings nichts von „falsch“.

      Dann verstehe ich deinen Kritikpunkt nicht.

      Bemerkenswert, dass du mir das ins Gesicht sagst. (Würde ich im umgekehrten Fall unbedingt vermeiden. Entweder ich betrachte mein Gegenüber als verantwortungsfähig, oder ich übergehe ihn mit Schweigen. Andererseits – wer bin ich, dass ich dir vorschriebe, was in Diskussionen ein No-Go ist.)

      Du hast mich gefragt, ich habe dir geantwortet. Entschuldige, wenn ich blöd nachfrage, aber was genau hast du auf die Frage an mich „was soll ich dazu sagen?“ erwartet?
      Überhaupt verstehe ich deine empfindliche Reaktion gerade nicht. Ich habe dich in keinster Weise persönlich angegriffen.
      Hälst du denn den Antifeminismus, wie er sich darstellt, für gerechtfertigt?

    • Dann verstehe ich deinen Kritikpunkt nicht.

      Meine Kritik lautet: aus Anekdoten Regeln abzuleiten ist unsachlich. (Ich hätte durchaus ein paar Anekdoten anzubieten. Aber ich leite daraus keine Frauenverachtung ab.)

      Überhaupt verstehe ich deine empfindliche Reaktion gerade nicht.

      Ich lehne den Feminismus ab. Du nanntest das eine Trotz- und Hassideologie. Das ist ein Argument ad hominem, zu Deutsch: du wurdest persönlich.

      Den Ausrutscher nehme ich dir nicht krumm (habe ziemliche Hornhaut), alledings achte ich peinlich darauf, dass mir dasselbe nicht passiert. (Sicher ist es mir auch schon passiert, bin ja nicht der Herr Jesus, aber ich achte halt drauf.)

      Warum ich – in deiner Nomenklatur – „Antifeminist“ bin: Ich beziehe mich aus Platzgründen auf den gegenwärtigen Staatsfeminismus à la Schwesig & Co., und dort auf den Aspekt „gender pay gap“. Alles weitere wäre zu ausführlich.

      Trotz Gleichbehandlung in den Tarifen verdienen Frauen in der Tat weniger als Männer. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass das an schändlich niedrigen Tarifen liegt in den frauendominierten Branchen: Pflege, KiTa, Friseusen, Kellnerinnen. Allerdings betrifft das die männliche Minderheit dort keinen Deut besser. In den Bäckereiketten findest du zuverlässig 450€-Jobberinnen, deren Arbeitgeber sich bei Sozialabgaben (legal) höflich zurück halten. Aldi-Kassen. Und so weiter.

      Statt dort aktiv zu werden, wo es drauf ankommt, kümmert sich unser Ministerium für Familie und Patentanten um das andere Ende der Lohnskala: Frauenquoten in Einkommensbereichen, die dir (und mir) verwehrt bleiben.

      Das ist der Ort, wo die realen Nachteile das Licht der Welt erblicken. Und mir erzählt der Feminismus, wir (die Männer) würden euch (die Frauen) übervorteilen. Ja gehtʼs noch?

      Weitere Gründe gerne auf Anfrage.

      Ehe ichʼs vergesse, dass du bei mir weder Hass noch Trotz feststellen wirst, sollte spätestens jetzt klar sein.

      Noch ʼne Kleinigkeit, fühl dich eingeladen, mich sachlich zu widerlegen, wo ich irre. Im Erfolgsfall werde ich mich bedanken.

    • Meine Kritik lautet: aus Anekdoten Regeln abzuleiten ist unsachlich. (Ich hätte durchaus ein paar Anekdoten anzubieten. Aber ich leite daraus keine Frauenverachtung ab.)

      Ich habe nie den Anspruch erhoben, besonders sachlich zu sein. Ich wüßte auch nicht, dass das eine zwingende Voraussetzung ist, um seine Erfahrungen und Beobachtungen und daraus folgende Schlüsse berichten zu können.

      Ich lehne den Feminismus ab. Du nanntest das eine Trotz- und Hassideologie. Das ist ein Argument ad hominem, zu Deutsch: du wurdest persönlich.

      Schau dich mal in den Kommentarspalten des bekloppten Evo-Blogs, oder in irgendeinem anderen Antifem-Blog um, wenn über Feminismus und Feministinnen (in dem Fall eben mal wieder ich) hergezogen wird. Dann siehst du, was ad-hominem-Anfeindungen sind. Dagegen bin ich ja regelrecht zärtlich mit dir. Solltest du den Unterschied nicht sehen, würde das leider ziemlich deutlich meinen letzten Kritikpunkt bestätigen.

      Warum ich – in deiner Nomenklatur – „Antifeminist“ bin: Ich beziehe mich aus Platzgründen auf den gegenwärtigen Staatsfeminismus à la Schwesig & Co., und dort auf den Aspekt „gender pay gap“. Alles weitere wäre zu ausführlich.

      Trotz Gleichbehandlung in den Tarifen verdienen Frauen in der Tat weniger als Männer. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass das an schändlich niedrigen Tarifen liegt in den frauendominierten Branchen: Pflege, KiTa, Friseusen, Kellnerinnen. Allerdings betrifft das die männliche Minderheit dort keinen Deut besser.

      Völlig richtig. Hat das irgendwer bestritten? Ich bin nun – aus Gründen – wirklich die Letzte, die Männer in schlechtbezahlten Frauendomänen ignorieren würde. Kein Grund für Antifeminismus, im Gegenteil.

      In den Bäckereiketten findest du zuverlässig 450€-Jobberinnen, deren Arbeitgeber sich bei Sozialabgaben (legal) höflich zurück halten. Aldi-Kassen. Und so weiter.

      Auch kein Grund für Antifeminismus. Antifeministen sind ja sogar recht häufig der Meinung, dass bestimmte Berufsgruppen (überwiegend in Frauenhand) völlig zu Recht im Niedriglohnsektor liegen, bzw meinen sogar, sie seien überbezahlt, weil sie gar keine richtige Arbeit leisten.

      Statt dort aktiv zu werden, wo es drauf ankommt, kümmert sich unser Ministerium für Familie und Patentanten um das andere Ende der Lohnskala: Frauenquoten in Einkommensbereichen, die dir (und mir) verwehrt bleiben.

      Der Punkt geht an dich. Mir fehlt auch oft das Verständnis, wo die Politik ihre Prioritäten setzt.

      Das ist der Ort, wo die realen Nachteile das Licht der Welt erblicken. Und mir erzählt der Feminismus, wir (die Männer) würden euch (die Frauen) übervorteilen. Ja gehtʼs noch?

      Weitere Gründe gerne auf Anfrage.

      Wohingegen der Antifeminismus erzählen will, bei ihm ginge es um wahre Gleichberechtigung, und gleichzeitig lamentieren, Männer sind die wahren Opfer und Frauen verwöhnte Prinzessinnen. ^^

      Aber du kannst dich ja mal zu den einzelnen Punkten äußern, die ich genannt habe. Oder ist „Rosinenpickerei“ wirklich alles, was du dazu sagen kannst?

      Ehe ichʼs vergesse, dass du bei mir weder Hass noch Trotz feststellen wirst, sollte spätestens jetzt klar sein.

      Was ich irgendwann mal feststellen werde, kann ich jetzt noch nicht wissen. Mal angenommen: Wärst nicht der erste, der sich nach ein paar ersten normalen Worten vorgetäuschter Diskussionsbereitschaft („toll dass ich bei dir überhaupt kommentieren darf!!“) beleidigt schmollend wieder verzieht („wie, du widersprichst mir? So hab ich mir das nicht vorgestellt! Voll gemein, du hasst ja alle Männer! Ich gehe wieder!!“) oder sich wundert, warum ich sein Gehetze auf meinem Blog nicht haben will („ich wußte es, mit der kann man einfach nicht reden, die zensiert ja alles!!“), und dann in irgendwelchen anderen Blogs mit den Kameraden typisch antifeministisch über mich herumkrakeelt und keift („daaa, guck mal wie doof die ist, höhö!!“), sobald er Widerworte bekommt.
      Entschuldige, ich werfe dir das nicht schon mal rein prophylaktisch vor, dazu gabs bislang keinen Grund. Aber genau das sind meine Erfahrungen mit Antifeministen, die natürlich mein Bild maßgeblich prägen. Wär ja schön, wenns ausnahmsweise mal anders wär.

      Noch ʼne Kleinigkeit, fühl dich eingeladen, mich sachlich zu widerlegen, wo ich irre. Im Erfolgsfall werde ich mich bedanken.

      Ich spüre keine Motivation, dich bei irgendwas zu widerlegen, denn du hast mir kein Argument genannt, das nicht auch genauso im Feminismus Platz finden könnte. Insofern ist mir nicht ganz klar, warum du dich überhaupt als Antifeminist angesprochen fühlst. Denn du kannst nicht ernsthaft bestreiten, dass die allergrößte Mehrheit des Antifeminismus mit einer aggressiven – im Wortsinn – Anti-Haltung auftritt, keinerlei Pro-Ideen für irgendwas hat und sehr häufig stupide ad hominem, sexistisch, frauen- und männerfeindlich und nicht selten auch rassistisch auftritt.

    • Tja, „Wolf-Dieter“, kann ich aus der Tatsache, dass du auf den rest nicht eingegangen bist, schließen, dass das Gespräch bei dir beendet ist? Zumindest lässt dein Kommentar bei chrille darauf schließen:

      Es ist bemerkenswert, dass du anhand dieses ad personam Kommentars für dich eine Sachlichkeit beanspruchst, mir gleichzeitig vorhälst, dass ich diesen Anspruch nicht erhebe und jetzt – so verstehe ich deine Äußerung – wieder von dannen ziehst. Sagtest du nicht weiter oben noch, du hättest eine dicke Haut, oder sowas? Also dafür bist du wirklich reichlich empfindlich. Ich hätte ja wirklich nicht erwartet, dass sich mein Statement von gestern so schnell bewahrheitet. Zuerst mal zur Diskussion einladen, aber wenn dann nicht das folgt, was man hören will, wars das mit der Einladung. Tut mir sehr leid, aber das ist einfach typisch für den Antifeminismus.
      Du kannst natürlich gern weiter daran glauben, dass Antifeminismus eine tolle und gerechte Sache ist. Aber stell dir mal die Frage, ob du ideologisch mit Gestalten an einem Stammtisch sitzen willst, die unter einer „sachlichen Diskussion“ so typische nette Dinge verstehen, wie:







      Weiteres übrigens jederzeit nachlesbar unter dem Reiter Ablage P, wo sich obige Auswürfe glänzend einfügen.

      DAS ist die Peergroup, mit der du dich gemein machst.
      Aber offensichtlich findest du das alles nicht weiter schlimm. Machst ja selbst auch schön weiter ad personam mit:

      Das nennst du Sachlichkeit? Herzlichen Glückwunsch.

      Viel schlimmer ist aber natürlich meine böse Unsachlichkeit. Danke vielmals. Besser konnten meine Argumente nicht bekräftigt werden

    • Na, immerhin entlarven sie sich selbst. Jeder, der nicht schon völlig in dieser fixen Antifeminismus-Idee verhaftet ist, muss allein schon anhand dieses Gesprächs sehen, WER in Wahrheit nicht gesprächsbereit ist, und WEM die „geistige Kapazität“, oder, um mich nicht auf dasselbe Niveau herabzubegeben, die Gewilltheit auch nur ein klitzekleines bisschen zu reflektieren, fehlt.
      „Wolf-Dieter“ fertigt dich, nachdem er DIR Unsachlichkeit vorgeworfen hat, nach einem Beitrag, in dem du auf jeden seiner Punkte eingegangen bist, mit einem billigen: „Nein? Ich für mich schon.“, ab, und über alle anderen Punkte schweigt er geflissentlich (wie überaus sachlich …). Irgendwie traurig …

    • Das nennst du Sachlichkeit? Herzlichen Glückwunsch.

      Nein, das war die Schlussfolgerung: ich gebe es auf, mit dir vernünftig zu reden.
      Sachlich war meine Einlassung vorher in deinem Kommentarbereich.
      Bye.

    • Da haben wir es.
      Du hast keine „Hornhaut“. Du bist eine Mimose, wie alle Antifeministen, die es nicht vertragen können, wenn Antworten nicht wie gewünscht ausfallen. Viel Spaß noch in deiner „sachlichen“ peergroup.
      Tschüssi ☺

    • Nachtrag:
      Von wegen BenjyR und „die „geistige Kapazität““

      Ehrlich mal, fällt denen nichts anderes ein? Und dann redet „Wolf-Dieter“ von Sachlichkeit?
      Trololo, behaupten wir mal aus dem Nichts heraus, dem „Gegner“ fehlt die „geistige Kapazität“ für irgendwas, einfach so. Und die Brüder im Geiste klopfen einem dann schön auf die Schulter. Das ist so eine schöne Beleidigung, nicht so prollig wie „Die ist fett und hässlich!112einself!“, und klingt gleichzeitig so schön intelllelelelllektunell *bösekicher* Billig. Einfach nur billig.

    • Eigentlich gar nichts. Es ist nur immer wieder amüsant, dass es diesen intellektuellen Größen nicht auffällt.

    • Warum auch? Das sind schließlich die Guten! Das wurde mir sogar genau so mal in einer persönlichen Mail mitgeteilt. Unglaublich peinliches mimimi, nachdem er sich – wie alle anderen – nach einer ihm nicht genehmen Diskussion wieder beleidigt vom Acker gemacht hat. „Ich wollte mit dir reden, aber du bist so böse! ICH BIN HIER DER GUTE!!!“ Und öffentlich hetzt er nach wie vor über mich rum. Tja. So wie die Guten eben sind.
      ^^

    • Ach, ja, stimmt! Die Guten dürfen das, feige in der eigenen Filterbubble, wo ihnen niemand widerspricht, wo sie schon durch die schiere Menge an Beifall einfach rechthaben MÜSSEN, herumhetzen.

  6. Hinweis in eigener Sache aus gegebenem Anlass.
    Kommentare, die ohne gültige Mailadresse (Trashmail) verfasst werden, können leider nicht berücksichtigt werden.

    (Muß ich wegen solcher – eigentlich selbstverständlichen – Kleinigkeiten wirklich noch extra Nettiquette verfassen?)

  7. „Während Frauenquoten grundsätzlich als Diskriminierung verstanden werden, werden Männerquoten in Bildungseinrichtungen gefordert („liberale Männer der FDP“), oder wahlweise auch Frauenquoten in dreckigen Männerjobs.“

    Die Frauenquoten wurden vom Feminismus als Massnahme zur Behebung der Diskriminierung der Frauen gefordert.

    Nun fordern auch Männer genau die gleiche Massnahme und dann ist es ein Widerspruch?

    Dürfen also nur Frauen bei strukturellen Benachteiligungen nach Behebung rufen? Männer haben kein Anrecht darauf?

    Folgt im Umkehrschluss, dass auch der Feminismus widersprüchlich sei?

    Widerspruch wäre es, wenn es keine Frauenquote gäbe. Die ist aber da, oder sehe ich das falsch?

    Übrigens ist es keine Diskriminierung der Männer, wenn es nur „dreckige Männerjobs“ gibt? Und ist es nicht feministisch widersprüchlich, wenn man in eben diesen „dreckigen Männerjobs“ eine Frauenquote meidet, wie der Teufel das Weihwasser?

    Ziemlich widersprüchlich.

    • Du hast den Punkt nicht wirklich verstanden. Oder das „Parteiprogramm“ der „liberalen Männer der FDP“ nicht gelesen. Oder auch das nicht verstanden. Oder alles zusammen. Kannst du gern alles hier nachholen. Und weil ich so ein netter Mensch bin, zitiere ich dir sogar noch die relevanten Passagen.

      3. Gleichberechtigung in der Schulbildung

      In der Bildung müssen geschlechterspezifische Unterschiede auf wissenschaftlicher Basis Rechnung getragen werden. Hierzu bedarf es einer verstärkten Förderung und Erforschung geschlechterspezifischer Bildungsmethoden.

      Unter Erziehern/-innen und Lehrkräften muss eine Soll-Quote von 30% eingeführt werden, um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, männliche Erziehungswerte und -vorstellungen und männliche Rollenvorbilder zu ermöglichen.

      Am Ende der Grundschule ist ein verpflichtender Multiple Choice Test für alle Kinder einzuführen als ergänzendes Beurteilungskriterium für die weiterführende Schulempfehlung.

      „verstärkte Förderung und Erforschung geschlechterspezifischer Bildungsmethoden“
      Was soll das werden? Unterricht wieder nach Jungen und Mädchen getrennt?

      Zu Männern in Bildungseinrichtungen:
      Wenn man das so liest, mag das erstmal einen gewissen Sinn ergeben. Nicht aber, wenn man bedenkt, dass es sich um „Männer der FDP“ handelt. Einer Partei, die bislang jegliche Quotenregelung ablehnt (siehe dazu auch nächster Punkt)

      Und ob ein „verpflichtender Multiple Choice Test“ im Sinne der FDP wäre, ist auch zu bezweifeln. Deren Parteivorsitzender Christian Lindner sagte bei einer Veranstaltung „Politboxen“ im Schlagabtausch mit Gregor Gysi (Parteivorsitzender der Linken) im Jahre 2012 (übrigens ein sehr sehenswerter Auftritt beider Politiker) auf die Frage zum Y-Modell, also G8+G9 an Gymnasien (etwa ab 1:12:40), dass „Wahlfreiheit, auch im Bildungssystem immer gut sei“.
      Ok, das ist ein paar Jahre her, aber an der viel propagierten Wahlfreiheit in allen Bereichen hat sich bei der FDP ja nicht viel geändert, soweit ich weiß.
      Und jetzt soll hier irgendein bundesweit verpflichtender Test eingeführt werden? Wie passt das zusammen?

      Weiter:

      4. Gleichberechtigung statt Quote

      Frauenquoten verletzen den Gleichbehandlungsgrundsatz und diskriminieren. Bei Einstellungen und Beförderungen dürfen ausschließlich Qualifikation, Leistung und Erfahrung entscheidend sein, nicht aber das Geschlecht. Gleichzeitig müssen für Väter die gleichen Möglichkeiten wie für Mütter geschaffen werden, Elternzeit zu nehmen und in erziehungsbedingter Teilzeit zu arbeiten.

      Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz ist auf Bundes- und Länderebene zu ändern von „Frauen“ auf „das unterrepräsentierte Geschlecht“. Denn heute gibt es zahlreiche Unternehmen, Behörden und Institutionen, wo Männer signifikant unterrepräsentiert sind, z.B. Lehrer an Grundschulen.

      Es ist bemerkenswert, wie man sich in wenigen Sätzen so widersprechen kann. Im obigen Punkt wurde eine Männerquote in Bildungseinrichtungen gefordert. Hier liegt die Betonung auf „ausschließlich Qualifikation, Leistung und Erfahrung“. Soll das in Bildungseinrichtungen nicht gelten? Gerade dort sollen per Quote Männer eingeschleust werden? Und das nichtmal mit der wichtigen Ergänzung „bei gleicher Qualifikation“, sondern nur mit der Begründung, dass Kinder männliche Bezugspersonen brauchen?

      Interessant auch, wie geschickt mit Formulierungen getrickst wird. Der Punkt heißt „Gleichberechtigung statt Quote“, und widerspricht damit schon der Forderung im obigen Punkt. In der Erklärung heißt es aber dann wieder „Frauenquoten verletzen den Gleichbehandlungsgrundsatz und diskriminieren.“ Männerquoten aber nicht?
      Also, liebe „Liberale Männer der FDP“. Mit solchen Tricks kann man vielleicht im privaten Rahmen oder irgendeiner ideologischen Peer Group beeindrucken. Wenn man als ernstzunehmende offizielle Partei auf den Plan treten will, sollte man doch etwas seriöser, und weniger widersprüchlich auftreten.“

    • @Onyx:

      Ich habe den Eindruck, du interpretierst das Programm der Liberalen hier falsch:

      „Unter Erziehern/-innen und Lehrkräften muss eine Soll-Quote von 30% eingeführt werden, um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, männliche Erziehungswerte und -vorstellungen und männliche Rollenvorbilder zu ermöglichen.“

      Es steht dort mit keinem Worte, dass eine 30% Quote nur für Männer gilt. Es wurde in der Politik schon oft eine 30% Quote, die für beide Geschlechter gilt diskutiert. Dabei geht es eben darum, dass nicht ein Geschlecht diesen Berufszweig komplett belegt. Es geht also darum, sollten im Kindergarten mal nur Männer beschäftigt sein (in ferner Zukunft) wäre das mit dieser geforderten Quote auch nicht möglich. Weil die FDP in diesem Punkt eben der Meinung ist, Kinder brauchen BEIDE Geschlechter. (Inwieweit der Punkt zutrifft wäre eine weitere Diskussion).

      Und in dem Zusammenhang wäre auch das folgende dazu kein Widerspruch:

      „Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz ist auf Bundes- und Länderebene zu ändern von „Frauen“ auf „das unterrepräsentierte Geschlecht“. Denn heute gibt es zahlreiche Unternehmen, Behörden und Institutionen, wo Männer signifikant unterrepräsentiert sind, z.B. Lehrer an Grundschulen.“

      Da geht es eben genau darum, dass nicht nur ein Geschlecht bei Unterrepräsentation gefördert wird, sondern beide im entsprechenden Fall.

      Die Einstellung bedeutet also: Wir sind eigentlich gegen eine Quote, aber wenn schon Quote, dann für beide Geschlechter gleichermaßen. Ich sehe darin keinen Widerspruch und vertrete im Bezug auf Quoten selbst eine ähnliche Meinung.

      Zum Rest weiter unten mehr.

    • „Unter Erziehern/-innen und Lehrkräften muss eine Soll-Quote von 30% eingeführt werden, um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, männliche Erziehungswerte und -vorstellungen und männliche Rollenvorbilder zu ermöglichen.“

      Es steht dort mit keinem Worte, dass eine 30% Quote nur für Männer gilt.

      Ähm doch. Sogar ziemlich deutlich.
      „um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, männliche Erziehungswerte und -vorstellungen und männliche Rollenvorbilder zu ermöglichen.“
      Ginge es denen allgemein um ein „ausgewogenes Geschlechterverhältnis“, würde sich nicht auf männliche Erziehungswerte beschränkt werden.

      Es wurde in der Politik schon oft eine 30% Quote, die für beide Geschlechter gilt diskutiert. Dabei geht es eben darum, dass nicht ein Geschlecht diesen Berufszweig komplett belegt.

      Und das wurde bisher immer (und wird es noch, siehe Punkt Frauenquoten) als Diskriminierung betrachtet. Hier plötzlich nicht mehr?

      Es geht also darum, sollten im Kindergarten mal nur Männer beschäftigt sein (in ferner Zukunft) wäre das mit dieser geforderten Quote auch nicht möglich.

      Bisschen weit hergeholt, oder?

      Weil die FDP in diesem Punkt eben der Meinung ist, Kinder brauchen BEIDE Geschlechter. (Inwieweit der Punkt zutrifft wäre eine weitere Diskussion).

      Darum will sie auch Vätern ermöglichen, sich der Vaterschaft zu entledigen. Weil BEIDE Geschlechter für Kinder wichtig sind. Tjoa. 😉

    • @Onyx:
      „Ginge es denen allgemein um ein „ausgewogenes Geschlechterverhältnis“, würde sich nicht auf männliche Erziehungswerte beschränkt werden.“

      Das ist tatsächlich nur deine Interpretation und nicht das, was da steht!
      Es werden männliche Werte formuliert, weil die weiblichen ja in der Realität jetzt vorhanden sind.
      Genauso wie keine Feministin, die gerne in einem Bereich mehr Frauen für ein AUSGEWOGENES Geschlechterverhältnis sehen möchte, die Vorteile von Männern in dem Bereich benennen würde.

      „Und das wurde bisher immer (und wird es noch, siehe Punkt Frauenquoten) als Diskriminierung betrachtet. Hier plötzlich nicht mehr?“

      Ich weiß nicht, von wem das angeblich als Diskriminierung betrachtet wurde. Ich habe mich auch aktuell nicht detailliert mit dem Programm der FDP jetzt und in der Vergangenheit auseinandergesetzt um das bestätigen oder widerlegen zu können, daher wäre eine Quelle hierzu nicht schlecht?
      Diskriminierend wurde meiner Erinnerung nach immer nur eine Quote betrachtet, die sich ausschließlich auf ein Geschlecht bezieht.

      „Bisschen weit hergeholt, oder?“

      Im Kindergarten vielleicht, aber in Grundschulen war bis vor gar nicht allzu langer Zeit das Geschlechterverhältnis sogar umgekehrt.

      „Darum will sie auch Vätern ermöglichen, sich der Vaterschaft zu entledigen. Weil BEIDE Geschlechter für Kinder wichtig sind. Tjoa. “

      Auch hierzu: Quelle bitte.

    • „Ginge es denen allgemein um ein „ausgewogenes Geschlechterverhältnis“, würde sich nicht auf männliche Erziehungswerte beschränkt werden.“

      Das ist tatsächlich nur deine Interpretation und nicht das, was da steht!

      Ich habe wörtlich zitiert, was da steht.

      Es werden männliche Werte formuliert, weil die weiblichen ja in der Realität jetzt vorhanden sind.

      Ja eben. Darum wird sich auf nur Männer konzentriert.

      „Und das wurde bisher immer (und wird es noch, siehe Punkt Frauenquoten) als Diskriminierung betrachtet. Hier plötzlich nicht mehr?“

      Ich weiß nicht, von wem das angeblich als Diskriminierung betrachtet wurde.

      Entschuldige, aber, ist das jetzt ernst gemeint? Du willst erzählen, du hast noch nie mitbekommen, wie Antifeministen gegen die Frauenquote wettern?

      Ich habe mich auch aktuell nicht detailliert mit dem Programm der FDP jetzt und in der Vergangenheit auseinandergesetzt um das bestätigen oder widerlegen zu können, daher wäre eine Quelle hierzu nicht schlecht?

      Bitte sehr
      Auf Genderama ist keine weitere Quelle angegeben. Kann natürlich auch eine Fake-Meldung sein, aber das wollen wir nicht unterstellen, oder?
      (Vielleicht wäre es daher sinnvoll, du würdest zum Parteiprogramm auch dort kommentieren, um den Überblick zu behalten)

      „Bisschen weit hergeholt, oder?“

      Im Kindergarten vielleicht, aber in Grundschulen war bis vor gar nicht allzu langer Zeit das Geschlechterverhältnis sogar umgekehrt.

      Stimmt. Da war Lehrer auch noch ein angesehener Beruf.

      „Darum will sie auch Vätern ermöglichen, sich der Vaterschaft zu entledigen. Weil BEIDE Geschlechter für Kinder wichtig sind. Tjoa. “

      Auch hierzu: Quelle bitte.

      Ebenfalls obiger Link.

  8. Zum Thema Familienbild: Ein Mann, der IN einer Ehe seine Frau liebt, die für ihn kocht, wäscht etc., ohne ein eigenes Einkommen beizutragen, hasst nach der Scheidung dieselbe Frau, die er vorher geliebt hat, und will ihr keinen Unterhalt zahlen? Jaaa, so ein Paradox aber auch.
    Dasselbe Paradox gibt es aber auch umgekehrt, eine Frau, die in ihrer Ehe ihren Mann geliebt hat, hasst ihn hinterher und will nicht mehr für ihn Arbeiten.

    Beides kommt unabhängig von der „Schuldfrage“ vor.

  9. Punkt für Punkt:

    – Männlichkeitsbild –

    Es gibt ein sehr weites Spektrum zwischen dem pudeligen, devoten, betamäßigen Hausmann, wie du so schön schreibst, und einem – hä? – „Steinzeitmann“, der „alles mannhaft zu ertragen hat“. Insofern sehe keinen Widerspruch zwischen einer gewissen Neigung gegen die erstere Art, evt. auch zu der letzteren und einem Einsatz für männliche Gewaltopfer.

    – Familienbild –

    In dieser absoluten Form ist das gewiss nicht gerechtfertigt. Allerdings habe ich durchaus Verständnis für Frustration bei Männern, die nach einer Trennung genau so viel oder gar mehr für ihre Familie (Unterhalt) schuften, sage ich mal, aber nichts mehr davon haben: keine Partnerschaft, kein Familienleben, und eine vorherige Aufgabenteilung ist dann ja auch hinfällig. (Bei getrennten Haushalten ist es natürlich zu erwarten, dass Kosten und Aufwand steigen.)
    Allein schon aus diesem Grund …

    – Wertschätzung von Arbeit –

    … würde ich ohne weiteres prinzipiell keinem Mann das Alleinverdienermodell empfehlen. Leider sieht das deutsche Unterhaltsrecht nach einer Trennung bislang nur zwei Betreuungsmodelle vor: Entweder übernehmen beide Elternteile exakt gleich viel, oder einer allein gilt als Betreuungsperson.
    Eine flexiblere Aufteilung im Bereich 60/40 oder 70/30 wäre vermutlich für viele Paare wünschenswert. Dafür fehlt es (wie für 50/50) aber auch noch an Akzeptanz bei den Arbeitgebern besonders der Männer (eine spätere Erhöhung der Arbeitszeiten ist dann u.U. auch ein Problem, wie schon heute vor allem für Frauen).

    Zum angeblichen Mythos (2.) zitiere ich Simone de Beauvoir: „Keiner Frau sollte es erlaubt sein, zuhause zu bleiben und ihre Kinder aufzuziehen. Frauen sollten diese Wahlmöglichkeit nicht haben, insbesondere weil zu viele von ihnen in diesem Fall von ihr Gebrauch machen.“
    Das ist nicht die Einheitsmeinung aller Feministen, aber sehr wohl eine seit langem im Feminismus vertretene Meinung.

    Vom Boys Day halte ich nicht sehr viel (allein schon wegen der Diskriminierung hinsichtlich der Berufsfelder für die Jungen und beim Girls Day für die Mädchen). Vermutlich bleibt seine Wirkung allerdings ohnehin gering, da er nicht mit Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der beworbenen Berufe für die Zielgruppe verbunden ist.
    Dass Pflegeberufe für Männer als wenig attraktiv gelten, liegt übrigens nicht daran, dass sie hart sind, was ich nicht abstreite, sondern eher an der schlechten Bezahlung und einem schlechten Ansehen gerade für Männer. (Die Tätigkeiten gelten weder intrinsisch als männlich – eher als weiblich – noch sind sie besonders gut bezahlt. Das reicht schon, um Männern das Erreichen von Ansehen zu erschweren. Mann müsste da schon Pflegedienstleiter o.ä. werden.)

    – Quoten –

    Erst einmal ist zu unterscheiden zwischen einer Forderung nach bestimmten Quoten aus eigenständiger Überzeugung und einem Analogieargument aus Gründen der Gerechtigkeit/Gleichbehandlung. Wer (bestimmte Arten von, s.u.) Quoten prinzipiell ablehnt, kann dennoch ein konsequentes und konsistentes Vorgehen fordern. Sehr inkonsequent erscheint es mir beispielsweise, bei der Betrachtung der ungleichen Verteilung von Männern und Frauen auf Berufe und Positionen nur an die Spitze zu sehen und die „dreckigen“, besonders die gefährlichen Arbeitsplätze außer Acht zu lassen.
    Ähnliches gilt für die Kritik an diskriminierenden Regelungen in den sogenannten Gleichstellungsgesetzen, die ausdrücklich oder faktisch darauf ausgelegt sind, nur Frauenförderung zu ermöglichen (obwohl der Frauenanteil zumindest in Teilen des öffentlichen Dienstes bereits sehr hoch ist).

    Zur Sache mit den liberalen Männern – von denen ich zuvor noch nicht gehört hatte – genügt es eigentlich festzustellen, dass eine „Soll-Quote“ etwas wesentlich anderes ist als die festen und strikten Quoten, die beispielsweise für Aufsichtsräte eingeführt wurden. Soll-Regelungen sind immer etwas schwammig und leider ist das Dokument in dieser Frage nicht hinreichend präzise formuliert, doch das ist die einzig sinnvolle Interpretation.
    Genauer kann ich nur meine eigene Meinung beschreiben: Ich habe nichts grundsätzlich gegen das Ziel, den Anteil einer bislang geringer vertretenen Gruppe an bestimmten Stellen zu vergrößern, sofern es dafür erstens einen guten Grund gibt und zweitens etwa die für den öffentlichen Dienst grundgesetzlich vorgeschriebenen Auswahlkriterien der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung nicht missachtet werden.
    Gute Gründe wären etwa: die Bedeutung männlicher Lehrer für die Sozialentwicklung insbesondere von Jungen, denen es im privaten Umfeld an männlichen Vorbildern mangelt; ein Bedarf an hochqualifizierten MINT-Fachkräften, der eine Ausschöpfung des Potentials auch unter den Studienanfängerinnen erforderlich macht; vielleicht auch die Feststellung eines Mangels an Tierärzten auf dem Lande augrund der Tatsache, dass Frauen erfahrungsgemäß überwiegend Haustierpraxen in der Stadt aufmachen.
    Dabei ist natürlich eine sorgfältige Überlegung und Untersuchung notwendig, welche Veränderungen durch welchen Maßnahmen wünschenswert und erreichbar sein könnten. Vieles wird von meiner zweiten Bedingung bereits ausgeschlossen. Möglich wären beispielsweise solche Maßnahmen, die die allgemeine Attraktivität eines Berufes steigern, wie höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen. (Auch ohne Quoten-/Verteilungserwägungen wäre das sicherlich für einige Berufe sinnvoll.) Meine Vorstellung hat also eine Quote als Zielvorstellung, aber nicht als Weg dahin.


    „Auch wenn genau das natürlich zu erwarten war, sobald die übliche Meute den Text entdeckt und wie die getroffenen Hunde in Verteidigungsgekläffe verfällt.“

    Welch ein Glück, dass ich kein Antifeminist, kein Hund und auch kein Mitglied irgendeiner Meute bin!
    Egal wie du Antifeminismus genau definierst, bin ich aber Feminismuskritiker, und deshalb bei diesem Thema motiviert, das Bild an ein paar Stellen zu korrigieren oder zu erhellen.

    Vielleicht werde ich auch noch auf die weiteren Punkte eingehen.

    • Punkt für Punkt:

      – Männlichkeitsbild –

      Es gibt ein sehr weites Spektrum zwischen dem pudeligen, devoten, betamäßigen Hausmann, wie du so schön schreibst, und einem – hä? – „Steinzeitmann“, der „alles mannhaft zu ertragen hat“. Insofern sehe keinen Widerspruch zwischen einer gewissen Neigung gegen die erstere Art, evt. auch zu der letzteren und einem Einsatz für männliche Gewaltopfer.

      Dieses Spektrum kennt der Antifeminismus aber nicht. Da gibt es nur schwarz oder weiß.

      – Familienbild –

      In dieser absoluten Form ist das gewiss nicht gerechtfertigt. Allerdings habe ich durchaus Verständnis für Frustration bei Männern, die nach einer Trennung genau so viel oder gar mehr für ihre Familie (Unterhalt) schuften, sage ich mal, aber nichts mehr davon haben: keine Partnerschaft, kein Familienleben, und eine vorherige Aufgabenteilung ist dann ja auch hinfällig. (Bei getrennten Haushalten ist es natürlich zu erwarten, dass Kosten und Aufwand steigen.)

      Und diese Frustration rechtfertigt es, Arbeit, die früher geschätzt wurde, plötzlich als „keine Arbeit“ zu diffamieren? Welche Logik steckt dahinter?

      Allein schon aus diesem Grund …

      – Wertschätzung von Arbeit –

      … würde ich ohne weiteres prinzipiell keinem Mann das Alleinverdienermodell empfehlen. Leider sieht das deutsche Unterhaltsrecht nach einer Trennung bislang nur zwei Betreuungsmodelle vor: Entweder übernehmen beide Elternteile exakt gleich viel, oder einer allein gilt als Betreuungsperson.
      Eine flexiblere Aufteilung im Bereich 60/40 oder 70/30 wäre vermutlich für viele Paare wünschenswert. Dafür fehlt es (wie für 50/50) aber auch noch an Akzeptanz bei den Arbeitgebern besonders der Männer (eine spätere Erhöhung der Arbeitszeiten ist dann u.U. auch ein Problem, wie schon heute vor allem für Frauen).

      Und was tut der Antifeminismus dafür, dass die Akzeptanz erhöht wird? Über Mütter herziehen, biologistischen Schwachsinn über die angebliche männliche Nichteignung in der Kleinkindbetreuung erzählen und natürlich das Phänomen, das als „verbale Aufgeschlossenheit bei gleichzeitiger Verhaltensstarre“ bezeichnet wird. „Ich würde ja, ABER… [drölfundneunzig beliebige Gründe, warum es als Mann gerade so ganz blöd ist, in Elternzeit zu gehen]…“. Glückwunsch.

      Zum angeblichen Mythos (2.) zitiere ich Simone de Beauvoir: „Keiner Frau sollte es erlaubt sein, zuhause zu bleiben und ihre Kinder aufzuziehen. Frauen sollten diese Wahlmöglichkeit nicht haben, insbesondere weil zu viele von ihnen in diesem Fall von ihr Gebrauch machen.“
      Das ist nicht die Einheitsmeinung aller Feministen, aber sehr wohl eine seit langem im Feminismus vertretene Meinung.

      Das war vielleicht mal zu Schwarzers Blütezeiten in den 60er und 70er Jahren so. Heute denkt das kaum noch jemand.

      Vom Boys Day halte ich nicht sehr viel (allein schon wegen der Diskriminierung hinsichtlich der Berufsfelder für die Jungen und beim Girls Day für die Mädchen). Vermutlich bleibt seine Wirkung allerdings ohnehin gering, da er nicht mit Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der beworbenen Berufe für die Zielgruppe verbunden ist.
      Dass Pflegeberufe für Männer als wenig attraktiv gelten, liegt übrigens nicht daran, dass sie hart sind, was ich nicht abstreite, sondern eher an der schlechten Bezahlung und einem schlechten Ansehen gerade für Männer. (Die Tätigkeiten gelten weder intrinsisch als männlich – eher als weiblich – noch sind sie besonders gut bezahlt. Das reicht schon, um Männern das Erreichen von Ansehen zu erschweren. Mann müsste da schon Pflegedienstleiter o.ä. werden.)

      Männer richten sich also bei ihrer Berufswahl danach, ob es „männliche“ oder „weibliche“ Tätigkeiten sind? Und ich Dummerchen dachte immer, es geht um individuelle Interessen und Fähigkeiten.

      – Quoten –

      Erst einmal ist zu unterscheiden zwischen einer Forderung nach bestimmten Quoten aus eigenständiger Überzeugung und einem Analogieargument aus Gründen der Gerechtigkeit/Gleichbehandlung. Wer (bestimmte Arten von, s.u.) Quoten prinzipiell ablehnt, kann dennoch ein konsequentes und konsistentes Vorgehen fordern. Sehr inkonsequent erscheint es mir beispielsweise, bei der Betrachtung der ungleichen Verteilung von Männern und Frauen auf Berufe und Positionen nur an die Spitze zu sehen und die „dreckigen“, besonders die gefährlichen Arbeitsplätze außer Acht zu lassen.
      Ähnliches gilt für die Kritik an diskriminierenden Regelungen in den sogenannten Gleichstellungsgesetzen, die ausdrücklich oder faktisch darauf ausgelegt sind, nur Frauenförderung zu ermöglichen (obwohl der Frauenanteil zumindest in Teilen des öffentlichen Dienstes bereits sehr hoch ist).

      Zur Sache mit den liberalen Männern – von denen ich zuvor noch nicht gehört hatte – genügt es eigentlich festzustellen, dass eine „Soll-Quote“ etwas wesentlich anderes ist als die festen und strikten Quoten, die beispielsweise für Aufsichtsräte eingeführt wurden. Soll-Regelungen sind immer etwas schwammig und leider ist das Dokument in dieser Frage nicht hinreichend präzise formuliert, doch das ist die einzig sinnvolle Interpretation.
      Genauer kann ich nur meine eigene Meinung beschreiben: Ich habe nichts grundsätzlich gegen das Ziel, den Anteil einer bislang geringer vertretenen Gruppe an bestimmten Stellen zu vergrößern, sofern es dafür erstens einen guten Grund gibt und zweitens etwa die für den öffentlichen Dienst grundgesetzlich vorgeschriebenen Auswahlkriterien der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung nicht missachtet werden.
      Gute Gründe wären etwa: die Bedeutung männlicher Lehrer für die Sozialentwicklung insbesondere von Jungen, denen es im privaten Umfeld an männlichen Vorbildern mangelt; ein Bedarf an hochqualifizierten MINT-Fachkräften, der eine Ausschöpfung des Potentials auch unter den Studienanfängerinnen erforderlich macht; vielleicht auch die Feststellung eines Mangels an Tierärzten auf dem Lande augrund der Tatsache, dass Frauen erfahrungsgemäß überwiegend Haustierpraxen in der Stadt aufmachen.
      Dabei ist natürlich eine sorgfältige Überlegung und Untersuchung notwendig, welche Veränderungen durch welchen Maßnahmen wünschenswert und erreichbar sein könnten. Vieles wird von meiner zweiten Bedingung bereits ausgeschlossen. Möglich wären beispielsweise solche Maßnahmen, die die allgemeine Attraktivität eines Berufes steigern, wie höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen. (Auch ohne Quoten-/Verteilungserwägungen wäre das sicherlich für einige Berufe sinnvoll.) Meine Vorstellung hat also eine Quote als Zielvorstellung, aber nicht als Weg dahin.

      Du, ich kann dir auch handfeste Gründe nennen, die für eine Männerquote in der Pflege sprechen.

      „Manchmal gibt es auch ganz handfeste sinnvolle Gründe, männliche Kollegen in der Pflege zu haben (mal abgesehen davon, dass einfach die meist höhere Körperkraft auch oft sehr hilfreich ist). In der Generation unserer Eltern und Großeltern gibt es viele Menschen, die Angst davor haben, dass Menschen des anderen Geschlechts in ihre Intimsphäre eindringen. Das gibt es nicht nur bei Frauen, die zB Vergewaltigungstraumata aus dem Krieg haben, sondern auch bei Männern, die sehr große Scham zeigen, wenn Frauen sie nackt sehen. Solche Situationen kann man vermeiden, wenn man die Möglichkeit hat, gleichgeschlechtliches Personal einzusetzen.“

      Na, wie wär das?

    • Weiter:

      – sexuelle Selbstbestimmung –

      Wenn du nur Vertreter einer Hassideologie als Antifeministen bezeichnest, mag deine Aussage zutreffen.
      Die sexuelle Selbstbestimmung von Männern wird allerdings leider in der Allgemeinöffentlichkeit kaum als relevantes Thema betrachtet (gerne mit einer Erklärung à la „Ein Mann kann sich doch gegen eine Frau behaupten“ oder „Männer wollen sowieso immer das Eine“ => Männlichkeitsbild).

      – Sexualerziehung –

      Der Streit über Bildungspläne und Sexualerziehung ist von zahlreichen Missverständnissen auf beiden Seiten geprägt.

      Insgesamt handelt es sich auch um ein schwieriges Thema. Wann ist der geeignete Zeitpunkt, bestimmte Themen aus dem Gebiet der sexuellen Aufklärung anzusprechen? Das mag individuell sehr verschieden sein, aber für eine solche Differenzierung sind die (meisten) Schulen nicht eingerichtet. Zudem tauschen sich natürlich (mehr oder minder) Gleichaltrige auch über diese Themen aus.

      Und worin besteht eigentlich die Übersexualisierung der heutigen Gesellschaft? Es handelt sich nicht einfach um einen offenen Umgang mit Sexualität, sondern zumeist eher um eine Schein-Offenheit. Das zeigt sich – obwohl größere Nacktheit an sich keinesfalls unnatürlich, sondern je nach klimatischen Verhältnissen ursprünglicher menschlicher Zustand ist – besonders gerne in einer betonten Zurschaustellung von nackten Tatsachen, u.a. in Form der im Internet frei verfügbaren Pornographie.

      Das Internet, das seinem Wesen nach nicht für Kinder gemacht ist, sondern eher für den mündigen Bürger (also eine kleine Minderheit in der Gesellschaft), macht eine gezielte, alters- und entwicklungsgemäße Aufklärung von Kindern und Jugendlichen dabei nicht leichter.

      – Sexismus/Rassismus –

      Auf den Rassismusvorwurf gehe ich hier nicht näher ein, da mich das zu weit vom (Anti-)Feminimus/Geschlechter-Thema wegführen würde.

      Zum Sexismus möchte ich nur anmerken, dass sehr verschiedene Handlungen als Belästigungen bezeichnet werden und dass die üblichen Grenzen in der Interaktion zweier Personen von der konkreten Situation abhängen können. Also muss es auch hier keinen Widerspruch darstellen, gewisse Berichte über (angeblich) sexistische Erfahrungen zu verspotten und andere, insbesondere wenn es um Gewalttaten geht, sehr ernst zu nehmen.

      – allgemeines Diskussionsverhalten –

      Es dürfte sich um ein allgemeines Gruppenphänomen handeln, die eigene Seite wohlwollender zu betrachten. (Im Einzelfall kann es auch daher kommen, dass man die Gedanken einer bekannten Person gerade bei unpräzisen, übertriebenen oder emotional überhöhten Aussagen besser einschätzen kann als die eines Fremden.)


      „Dieses Spektrum kennt der Antifeminismus aber nicht. Da gibt es nur schwarz oder weiß.“

      Je nach Antifeminismus-Definition, s.o.

      „Und diese Frustration rechtfertigt es, Arbeit, die früher geschätzt wurde, plötzlich als „keine Arbeit“ zu diffamieren?“

      Von Rechtfertigung war gar keine Rede, schon gar nicht für Diffamierung, sondern nur von Verständnis für ein Gefühl.

      „Und was tut der Antifeminismus dafür, dass die Akzeptanz erhöht wird?“

      Du erwartest konstruktives Handeln von einer Hassideologie? 🙂

      Gesellschaftlicher Wandel wäre an dieser Stelle schön, ist aber bekanntermaßen nicht ganz einfach zu erreichen. (Dass etwa Maskulisten und Männerrechtler, um mal über den Begriff der Antifeministen hinauszudenken, gerne grundlos in die rechte Ecke gestellt werden, macht ihnen eine Beeinflussung der gesellschaftlichen Vorstellungen übrigens nicht gerade leichter.)

      Schneller und einfacher sind Gesetzesänderungen möglich: Nachdem jetzt die „Ehe für alle“ beschlossen wurde, erwarte ich vom Gesetzgeber im Familienrecht als nächstes, endlich Klarheit und Fairness in das verworrene Vaterschafts- und das Unterhaltsrecht zu bringen.

      „Männer richten sich also bei ihrer Berufswahl danach, ob es „männliche“ oder „weibliche“ Tätigkeiten sind? Und ich Dummerchen dachte immer, es geht um individuelle Interessen und Fähigkeiten.“

      Männer richten sich unter anderem danach, ob sie in einem Beruf Ansehen und gesellschaftliche Anerkennung erhalten können. Denn darauf sind sie in größerem Maße angewiesen als Frauen (die in den sogenannten Frauenberufen aber auch positiver gesehen werden als Männer).

      „Du, ich kann dir auch handfeste Gründe nennen, die für eine Männerquote in der Pflege sprechen. […] Na, wie wär das?“

      Das sind durchaus valide Gründe, eine Erhöhung des Männeranteils in der Pflege anzustreben. Wie gesagt gibt es aber nicht so viele Möglichkeiten, das diskriminierungsfrei zu erreichen (wobei eine diskriminierende Männerquote wohl auch nicht ohne Weiteres helfen würde).

    • Weiter:

      – sexuelle Selbstbestimmung –

      Wenn du nur Vertreter einer Hassideologie als Antifeministen bezeichnest, mag deine Aussage zutreffen.

      Andersrum trifft es eher. Nicht jeder Hassideologe ist Antifeminist, aber auffällig viele Antifeministen sind Hassideologen.

      Die sexuelle Selbstbestimmung von Männern wird allerdings leider in der Allgemeinöffentlichkeit kaum als relevantes Thema betrachtet (gerne mit einer Erklärung à la „Ein Mann kann sich doch gegen eine Frau behaupten“ oder „Männer wollen sowieso immer das Eine“ => Männlichkeitsbild).

      Liegt vielleicht daran, dass sie sich selbst so darstellen. „Gäbe es den Sex nicht, hätten Männer keinen Grund, sich überhaupt mit Frauen abzugeben“, „Frauen sind nur zum ficken zu gebrauchen“, oder im Fall von sexuellem Mißbrauch eines Mannes durch eine Frau: „höhö, von der würde ich mich auch gern vergewohltätigen lassen (wenn sie attraktiv ist, natürlich nur)“.

      – Sexualerziehung –

      Der Streit über Bildungspläne und Sexualerziehung ist von zahlreichen Missverständnissen auf beiden Seiten geprägt.

      Insgesamt handelt es sich auch um ein schwieriges Thema. Wann ist der geeignete Zeitpunkt, bestimmte Themen aus dem Gebiet der sexuellen Aufklärung anzusprechen? Das mag individuell sehr verschieden sein, aber für eine solche Differenzierung sind die (meisten) Schulen nicht eingerichtet. Zudem tauschen sich natürlich (mehr oder minder) Gleichaltrige auch über diese Themen aus.

      Und worin besteht eigentlich die Übersexualisierung der heutigen Gesellschaft? Es handelt sich nicht einfach um einen offenen Umgang mit Sexualität, sondern zumeist eher um eine Schein-Offenheit. Das zeigt sich – obwohl größere Nacktheit an sich keinesfalls unnatürlich, sondern je nach klimatischen Verhältnissen ursprünglicher menschlicher Zustand ist – besonders gerne in einer betonten Zurschaustellung von nackten Tatsachen, u.a. in Form der im Internet frei verfügbaren Pornographie.

      Das Internet, das seinem Wesen nach nicht für Kinder gemacht ist, sondern eher für den mündigen Bürger (also eine kleine Minderheit in der Gesellschaft), macht eine gezielte, alters- und entwicklungsgemäße Aufklärung von Kindern und Jugendlichen dabei nicht leichter.

      Genau das macht sie um so notwendiger.

      – Sexismus/Rassismus –

      Auf den Rassismusvorwurf gehe ich hier nicht näher ein, da mich das zu weit vom (Anti-)Feminimus/Geschlechter-Thema wegführen würde.

      Zum Sexismus möchte ich nur anmerken, dass sehr verschiedene Handlungen als Belästigungen bezeichnet werden und dass die üblichen Grenzen in der Interaktion zweier Personen von der konkreten Situation abhängen können. Also muss es auch hier keinen Widerspruch darstellen, gewisse Berichte über (angeblich) sexistische Erfahrungen zu verspotten und andere, insbesondere wenn es um Gewalttaten geht, sehr ernst zu nehmen.

      Und wer gibt Antifeministen das Recht, da die Grenzen für Andere zu ziehen?

      – allgemeines Diskussionsverhalten –

      Es dürfte sich um ein allgemeines Gruppenphänomen handeln, die eigene Seite wohlwollender zu betrachten. (Im Einzelfall kann es auch daher kommen, dass man die Gedanken einer bekannten Person gerade bei unpräzisen, übertriebenen oder emotional überhöhten Aussagen besser einschätzen kann als die eines Fremden.)

      Das erklär mal all jenen, die in jede noch so harmlose meiner Aussagen unglaublichen Mist reininterpretieren und daraus … äh.. interessante Schlußfolgerungen zu meiner Person ziehen. 🙂

      „Und diese Frustration rechtfertigt es, Arbeit, die früher geschätzt wurde, plötzlich als „keine Arbeit“ zu diffamieren?“

      Von Rechtfertigung war gar keine Rede, schon gar nicht für Diffamierung, sondern nur von Verständnis für ein Gefühl.

      Ich habe kein Verständnis für das „Gefühl“, dass Mütter nach einer Trennung plötzlich angeblich nichts mehr leisten würden. Sorry vielmals.

      „Und was tut der Antifeminismus dafür, dass die Akzeptanz erhöht wird?“

      Du erwartest konstruktives Handeln von einer Hassideologie? 🙂

      Nein. Es war eine Frage.

      Gesellschaftlicher Wandel wäre an dieser Stelle schön, ist aber bekanntermaßen nicht ganz einfach zu erreichen. (Dass etwa Maskulisten und Männerrechtler, um mal über den Begriff der Antifeministen hinauszudenken, gerne grundlos in die rechte Ecke gestellt werden, macht ihnen eine Beeinflussung der gesellschaftlichen Vorstellungen übrigens nicht gerade leichter.)

      Ich habe ganz bewußt Männerrechtler außen vor gelassen, da das zwei Dinge sind, die nichts miteinander zu tun haben.

      Schneller und einfacher sind Gesetzesänderungen möglich: Nachdem jetzt die „Ehe für alle“ beschlossen wurde, erwarte ich vom Gesetzgeber im Familienrecht als nächstes, endlich Klarheit und Fairness in das verworrene Vaterschafts- und das Unterhaltsrecht zu bringen.

      Das kann man mit guten Argumenten auch sinnvollerweise erreichen. Aber nicht mit Antifeminismus.

      „Männer richten sich also bei ihrer Berufswahl danach, ob es „männliche“ oder „weibliche“ Tätigkeiten sind? Und ich Dummerchen dachte immer, es geht um individuelle Interessen und Fähigkeiten.“

      Männer richten sich unter anderem danach, ob sie in einem Beruf Ansehen und gesellschaftliche Anerkennung erhalten können. Denn darauf sind sie in größerem Maße angewiesen als Frauen (die in den sogenannten Frauenberufen aber auch positiver gesehen werden als Männer).

      Nein, da mache ich gänzlich andere Erfahrungen.

      „Du, ich kann dir auch handfeste Gründe nennen, die für eine Männerquote in der Pflege sprechen. […] Na, wie wär das?“

      Das sind durchaus valide Gründe, eine Erhöhung des Männeranteils in der Pflege anzustreben. Wie gesagt gibt es aber nicht so viele Möglichkeiten, das diskriminierungsfrei zu erreichen (wobei eine diskriminierende Männerquote wohl auch nicht ohne Weiteres helfen würde).

      Selbstverständlich gibt es da Möglichkeiten. Wenn Menschen endlich aufhören würden, Pflege als eine niedliche Nebentätigkeit, oder gar ekliges notwendiges Übel darzustellen, bei der ein bisschen Empathie reicht, und es keine besondere Fachlichkeit braucht, wäre es vermutlich nicht schwer, auch Männer dafür zu begeistern.

    • „Und wer gibt Antifeministen das Recht, da die Grenzen für Andere zu ziehen?“

      Niemand kann anderen vorschreiben, was sie als Grenzverletzungen zu empfinden haben. Aber der übliche Umgang miteinander ist eine Konvention, die von der Gesellschaft als Ganzes diskutiert und bestimmt wird, einschließlich der Frage, welche Rücksicht der Einzelne auf seine abweichenden persönlichen Vorstellungen erwarten kann. Ebenso wie eigene Grenzziehung gehört es zudem zur individuellen Freiheit, die Bewertungen anderer eventuell auch lächerlich zu finden. In welchem Maße und in welcher Form es akzeptiert ist, solche Meinungen auch (öffentlich oder privat) auszudrücken, richtet sich wiederum nach der gesellschaftlichen Konvention, auch wenn sie im Internet sicherlich sehr häufig missachtet wird.

      „Das kann man mit guten Argumenten auch sinnvollerweise erreichen. Aber nicht
      mit Antifeminismus.“

      Ganz so einfach ist das im Bereich der Geschlechtspolitik nicht, daher auch meine Erwähnung der Probleme für Männerrechtler. Initiativen, die nicht hauptsächlich der Frauenförderung (oder dem sogenannten Empowerment von Frauen) dienen, haben es ziemlich schwer, politische Unterstützung zu bekommen. Ohne feministische Unterstützung gilt das selbst dann, wenn Frauen indirekt auch Vorteile davon haben könnten. (Die feminismusferneren konservativen Politiker haben an Veränderungen wohl auch wenig Interesse.)

      „Selbstverständlich gibt es da Möglichkeiten. Wenn Menschen endlich aufhören würden, Pflege als eine niedliche Nebentätigkeit, oder gar ekliges notwendiges Übel darzustellen, bei der ein bisschen Empathie reicht, und es keine besondere Fachlichkeit braucht, wäre es vermutlich nicht schwer, auch Männer dafür zu begeistern.“

      Hmm, eine großangelegte Kampagne über die Bedeutung hochqualifizierter Pflegefachkräfte, gerade in einer alternden Gesellschaft …
      Vermutlich steht dem in erster Linie mangelnde Finanzierung im Wege. Ich weiß nicht, wie weit sich die gesellschaftlichen Ansichten tatsächlich verschieben könnten, aber das ließe sich wohl nur durch Versuch feststellen.

    • „Und wer gibt Antifeministen das Recht, da die Grenzen für Andere zu ziehen?“

      Niemand kann anderen vorschreiben, was sie als Grenzverletzungen zu empfinden haben.

      Richtig. Und damit ist die Frage eigentlich schon ausreichend und klar beantwortet.

      „Das kann man mit guten Argumenten auch sinnvollerweise erreichen. Aber nicht
      mit Antifeminismus.“

      Ganz so einfach ist das im Bereich der Geschlechtspolitik nicht, daher auch meine Erwähnung der Probleme für Männerrechtler. Initiativen, die nicht hauptsächlich der Frauenförderung (oder dem sogenannten Empowerment von Frauen) dienen, haben es ziemlich schwer, politische Unterstützung zu bekommen. Ohne feministische Unterstützung gilt das selbst dann, wenn Frauen indirekt auch Vorteile davon haben könnten. (Die feminismusferneren konservativen Politiker haben an Veränderungen wohl auch wenig Interesse.)

      Das war im Feminismus doch auch nicht anders. Es hat allein Jahrzehnte gebraucht, bis Vergewaltigung in der Ehe als Straftat anerkannt wurde. Es hat Jahrzehnte gebraucht, bis homosexuelle Kontakte keine Straftat mehr waren. Denkst du, irgendwelche Antifeministen können sich jetzt gemütlich hinter ihren Laptop setzen, ein bisschen misogyn herumpoltern und schon gehen ihre schrägen Träume in Erfüllung?

      „Selbstverständlich gibt es da Möglichkeiten. Wenn Menschen endlich aufhören würden, Pflege als eine niedliche Nebentätigkeit, oder gar ekliges notwendiges Übel darzustellen, bei der ein bisschen Empathie reicht, und es keine besondere Fachlichkeit braucht, wäre es vermutlich nicht schwer, auch Männer dafür zu begeistern.“

      Hmm, eine großangelegte Kampagne über die Bedeutung hochqualifizierter Pflegefachkräfte, gerade in einer alternden Gesellschaft …
      Vermutlich steht dem in erster Linie mangelnde Finanzierung im Wege. Ich weiß nicht, wie weit sich die gesellschaftlichen Ansichten tatsächlich verschieben könnten, aber das ließe sich wohl nur durch Versuch feststellen.

      Die mangelnde Finanzierung ist auch nur ein Produkt einer völlig verquasten Werteverschiebung. Wir haben Milliarden für Kirchensubventionen und Bankenrettungen übrig, aber kaum was für Gesundheits-, Pflege- und Bildungspolitik.

    • „Das war im Feminismus doch auch nicht anders. Es hat allein Jahrzehnte gebraucht, bis Vergewaltigung in der Ehe als Straftat anerkannt wurde. Es hat Jahrzehnte gebraucht, bis homosexuelle Kontakte keine Straftat mehr waren. Denkst du, irgendwelche Antifeministen können sich jetzt gemütlich hinter ihren Laptop setzen, ein bisschen misogyn herumpoltern und schon gehen ihre schrägen Träume in Erfüllung?“

      Doch, das war anders.
      Geschlechterpolitik war vor Aufkommen des Feminismus ein unbesetztes politisches Feld.
      Heute ist Geschlechterpolitik ein besetztes politisches Feld, zu 100 Prozent vom Feminismus. Männerpolitik findet de facto nicht statt.
      Mit männerrechtlichen Forderungen kann man nicht wie einstmals der Feminismus ein unbestelltes Feld beackern, sondern tritt gleichzeitig mit dem Feminismus in Wettstreit.
      Da der politische Diskurs offenbar männerrechtlichen Anliegen keinen zusätzlichen Raum auf dem Feld der Geschlechterpolitik einräumen möchte (so jedenfalls mein Eindruck bzgl. des zuständigem Familienministeriums), wundert es mich nicht, daß Männerpolitik allenfalls als Unterabteilung des Feminismus („Männerforum“) zugelassen wird.

    • Doch, das war anders.
      Geschlechterpolitik war vor Aufkommen des Feminismus ein unbesetztes politisches Feld.

      Stimmt nicht. Geschlechterpolitik war von patriarchalen und kirchlichen Dogmen geprägt. Oder warum hat es so viel Zeit und Mühe gekostet, bis sich feministische Anliegen durchsetzen konnten?

    • Geschlechterpolitik ist nach meinem Verständnis das politische Bestreben geschlechtsbezogene Benachteiligungen zu beseitigen. Das hat es vor dem Feminismus m.E. nicht gegeben.

    • Natürlich hat es das gegeben. Willst du behaupten, Frauen wären nie diskriminiert worden?

    • „Das war im Feminismus doch auch nicht anders. Es hat allein Jahrzehnte gebraucht, bis Vergewaltigung in der Ehe als Straftat anerkannt wurde. Es hat Jahrzehnte gebraucht, bis homosexuelle Kontakte keine Straftat mehr waren.“

      (Warum du § 175 als feministisches Thema nennst, ist mir unklar, da er sich ausschließlich auf Männer bezog.)

      Der Weg zu einer Emanzipation der Frau war sicherlich nicht einfach. Umso enttäuschender ist es zu sehen, dass Feministinnen nun, nachdem Frauen sämtliche Rechte erhalten haben, ihren in dieser Zeit gewonnenen Einfluss sowie Machtpositionen (in Parteien, im BMFSFJ, in den verschiedenen Gremien mit rechtlicher oder politischer Bedeutung) dazu gebrauchen, Verbesserungen für Männer zu bekämpfen.

      Erstaunlich ist das übrigens nicht unbedingt, da der In-Group-Bias unter Frauen wesentlich stärker ist als unter Männern. Selbst eine paritätische Besetzung von Beratungs- und Entscheidungsgremien kann also in der Praxis leicht eine Bevorzugung von Frauen und eine Vernachlässigung von Männerproblemen zur Folge haben. In der frauendominierten Geschlechtspolitik sieht es vielleicht deshalb ziemlich schlecht für die Männer aus.

    • „Das war im Feminismus doch auch nicht anders. Es hat allein Jahrzehnte gebraucht, bis Vergewaltigung in der Ehe als Straftat anerkannt wurde. Es hat Jahrzehnte gebraucht, bis homosexuelle Kontakte keine Straftat mehr waren.“

      (Warum du § 175 als feministisches Thema nennst, ist mir unklar, da er sich ausschließlich auf Männer bezog.)

      Dass du das als Widerspruch siehst, ist allerdings bezeichnend. Die Diskriminierung Homosexueller (Frauen und Männer) war schon ein heißes feministisches Thema, als noch keiner von „Männerrechtlern“ gesprochen hat.

    • „Dass du das als Widerspruch siehst, ist allerdings bezeichnend. Die Diskriminierung Homosexueller (Frauen und Männer) war schon ein heißes feministisches Thema, als noch keiner von „Männerrechtlern“ gesprochen hat.“

      Durch Einsatz für Männer ist mir der Feminismus bislang zwar nicht gerade aufgefallen, zur Förderung der allgemeinen Anzeptanz gegenüber Homosexualität kann ich mir aber eine Unterstützung der Schwulen schon vorstellen, wenn du das so sagst.

      Nun bin ich nicht alt genug, dass ich diese Entwicklungen selbst mitbekommen hätte; vielleicht habe ich also nur unfair vom jetzigen Zustand des Feminismus auf seine Vergangenheit geschlossen. In intersektionalen Kreisen wäre Hilfe für eine solche marginalisierte Männlichkeit zwar auch heute nicht unmöglich. Aber der Wettstreit, wer denn nun am stärksten benachteiligt ist, wirkt derartiger Solidarität und Kooperation oft entgegen.
      (Ein Beispiel für diese Konkurrenz ist das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen: Dort wollten Frauen unbedingt prominent sichtbar sein, obwohl sie im Gegensatz zu den Schwulen und den Gruppen der übrigen Denkmäler gar keiner systematischen Verfolgung unterlagen.)

      Eine unvoreigenommene Fairness gegenüber Männern ganz allgemein ist heute jedenfalls von den meisten Feministen leider nicht zu erwarten. (Und schon gar kein aktiver Einsatz für allgemein männliche Belange, was ich natürlich von einer Frauenbewegung nicht verlangen kann. Die pauschale Ablehnung eigenständiger – also vom Feminismus unabhängiger – Organisationen und Bestrebungen für Männer sind aber völlig inakzeptabel.)

    • Die pauschale Ablehnung eigenständiger – also vom Feminismus unabhängiger – Organisationen und Bestrebungen für Männer sind aber völlig inakzeptabel.)

      Welche „vom Feminismus unabhängigen“ Organisationen sollen das sein, die pauschal abgelehnt werden? Wer pauschal Feminismus als Sündenbock und Quelle allen Übels vor seiner Ideologie herträgt, ist alles mögliche, nur nicht unabhängig davon.

  10. Zum gesamten Inhalt: Ich habe den Eindruck, dass du hier durch Verallgemeinerung den gleichen Fehler machst, den man sonst eher Maskulisten bzw. Antifeministen vorwirft. Du bestimmst nach deinem Gutdünken, was ein Antifeminist ist und unterstellst demjenigen dann entsprechende Meinungen, um Widerspruche aufzuzeigen.

    Das erste Problem ist die Definition des Wortes „Antifeminist“, wie definierst du das für dich?
    Und nur die Aussage, das sagt das Wort selbst schon, finde ich hier nicht ausreichend. Denn wie wir wissen, gibt es nicht den einen Feminismus, sondern viele unterschiedliche Strömungen und Auffassungen. Muss jemand sich konsequent gegen alle diese Strömungen richten, um als Antifeminist klassifiziert zu werden. Oder reicht es aus, wenn derjenige Kritik an einer Strömung bzw. bestimmten feministischen Aussagen übt?
    Oder ist gar das einzige Kriterium die Selbstbezeichnung als Antifeminist?

    Ich persönlich mag es auch nicht, wenn mir bestimmte Meinungen und Haltungen unterstellt werden, ich mit radikalen (Solanas etc.) oder sexfeindlichen Feministinnen in einen Topf geworfen werde. Und du hast damit ebenso ein Problem (erinnere mich da an einen Artikel, in dem du das erwähntest. Aber hier machst du auch genau das gleiche und unterstellst jedem Antifeministen, er habe diese radikalen Meinungen.
    Und die Erwähnung von Björn Höckes Aussage ist in dem Zusammenhang auch sehr unpassend. Jeder weiß, was das für ein Typ ist. Und hat dieser sich mal bewusst als Antifeminist bezeichnet oder passt eine solche Aussage zu dem Bild, dass du von Antifeministen hast und dir damit selbst bestätigst?

    Ich bin sicher alles andere als jemand, die irgendwelche Antifeministen verteidigen möchte, aber gerade als Feministin, die solche Methoden gegenüber dem Feminismus oft kritisiert würde ich mir wünschen, dass dies eben nicht auch von Feministinnen angewandt wird, um die Gegenseite zu diskreditieren. Das ist einfach keine Art und Weise vernünftiger Diskussion. (Und ja natürlich kannst du sagen, du möchtest gar nicht sachlich und vernünftig diskutieren, was ich allerdings sehr schade fände).

    Viele Grüße,
    Miria

    • Zum gesamten Inhalt: Ich habe den Eindruck, dass du hier durch Verallgemeinerung den gleichen Fehler machst, den man sonst eher Maskulisten bzw. Antifeministen vorwirft. Du bestimmst nach deinem Gutdünken, was ein Antifeminist ist und unterstellst demjenigen dann entsprechende Meinungen, um Widerspruche aufzuzeigen.

      Das erste Problem ist die Definition des Wortes „Antifeminist“, wie definierst du das für dich?

      Das habe ich schon oft betont und tue es gern noch mal. Die Definition ergibt sich schlicht aus der Namensgebung. Es heißt nicht Anti-Radikalfeminismus, Anti-Gleichheitsfeminismus, Anti-Differenzfemininismus, Anti-Esotherikfeminismus oder Anti-SonstwasFeminismus. Wer pauschal gegen Feminismus wettert, ist Antifeminist. Eigentlich ganz einfach.

      Und nur die Aussage, das sagt das Wort selbst schon, finde ich hier nicht ausreichend. Denn wie wir wissen, gibt es nicht den einen Feminismus, sondern viele unterschiedliche Strömungen und Auffassungen. Muss jemand sich konsequent gegen alle diese Strömungen richten, um als Antifeminist klassifiziert zu werden. Oder reicht es aus, wenn derjenige Kritik an einer Strömung bzw. bestimmten feministischen Aussagen übt?
      Oder ist gar das einzige Kriterium die Selbstbezeichnung als Antifeminist?

      Siehe oben.

      Ich persönlich mag es auch nicht, wenn mir bestimmte Meinungen und Haltungen unterstellt werden, ich mit radikalen (Solanas etc.) oder sexfeindlichen Feministinnen in einen Topf geworfen werde. Und du hast damit ebenso ein Problem (erinnere mich da an einen Artikel, in dem du das erwähntest. Aber hier machst du auch genau das gleiche und unterstellst jedem Antifeministen, er habe diese radikalen Meinungen.

      Mich konnte noch kein Antifeminist davon überzeugen, dass er keine radikalen Meinungen hat. Im Gegenteil. Irgendwann kommt das wahre Gesicht immer zum Vorschein.

      Und die Erwähnung von Björn Höckes Aussage ist in dem Zusammenhang auch sehr unpassend. Jeder weiß, was das für ein Typ ist. Und hat dieser sich mal bewusst als Antifeminist bezeichnet oder passt eine solche Aussage zu dem Bild, dass du von Antifeministen hast und dir damit selbst bestätigst?

      Es passt zu dem Bild, dass Frauenrechte plötzlich dann wichtig sind, wenn sie gegen Fremde verteidigt werden müssen. Genau das gleiche haben Antifeministen getan.

      Ich bin sicher alles andere als jemand, die irgendwelche Antifeministen verteidigen möchte, aber gerade als Feministin, die solche Methoden gegenüber dem Feminismus oft kritisiert würde ich mir wünschen, dass dies eben nicht auch von Feministinnen angewandt wird, um die Gegenseite zu diskreditieren. Das ist einfach keine Art und Weise vernünftiger Diskussion. (Und ja natürlich kannst du sagen, du möchtest gar nicht sachlich und vernünftig diskutieren, was ich allerdings sehr schade fände).

      Ich habe nie gesagt, dass ich nicht vernünftig diskutieren will. Wer vernünftig mit mir redet, dem antworte ich vernünftig. Nur maße ich mir eben nicht an, einen besonders sachlichen Anspruch zu erheben. Schau dir den antifeministischen Blogsumpf an, wo es seit Tagen auf eine entlarvende Art und Weise gegen mich hoch hergeht. 3 Tage hintereinander dumpfes Hetzen auf einem Niveau, für das sich jedes Vorschulkind schämen würde. Nicht so der ordinäre Antifeminsit. In der gemeinsamen Hetz-Bubble fühlt er sich stark. (Die schönsten Kommentare, die ich entdecke, speicher ich mir natürlich ab. Gibt ja keinen schöneren Beweis für meine Argumente ^^. Und da den sogenannten „Moderator“ mit seinem lächerlichen „bittebitte, seid doch höflich“-Piepsstimmchen eh keiner ernstnimmt, erhebt er es diesmal gar nicht erst. Auch interessant). Die bilden sich ein, sachlich zu sein. Da lachen ja die Hühner.

    • Ach je. Diese kleine harmlose Randbemerkung macht dich wirklich fertig, was? ^^

      Der einzige, der sich hier „zum Brot“ macht, bist du, und du merkst es nicht mal. Du tönst erst rum, Zitat:

      „Den Ausrutscher nehme ich dir nicht krumm (habe ziemliche Hornhaut), alledings achte ich peinlich darauf, dass mir dasselbe nicht passiert. (Sicher ist es mir auch schon passiert, bin ja nicht der Herr Jesus, aber ich achte halt drauf.)“

      und nur eine einzige Antwort darauf (bei der du noch nicht mal gemerkt hast, dass ich dir in einem Punkt sogar Recht gegeben habe), reicht dir schon, um dich mit dem Rest nicht mehr auseinanderzusetzen.

      Und mit dem Gewäsch, das du und deine Kameraden unter „Sachlichkeit“ verstehen, konfrontiert, schiebst du lieber endgültig beleidigt die Unterlippe vor, verschränkst die Arme vor der Brust und quängelst „mit dir rede ich nicht mehr“.

      Du bist wirklich eine grandiose Bestätigung meines Artikels. 🙂

    • Diese kleine harmlose Randbemerkung macht dich wirklich fertig, was?

      Nicht im Ernst. Und ich bin dir nicht gram. Alles ist gut. Ich bin nicht böse, und du auch nicht, höchstens vernagelt, aber das ist menschlich.

      Richte bitte dein Augenmerk auf meinen Kommentar bei „Evolution“, dort besonders den Schlussabsatz, und du siehtst: ich habe Arsch genug, um mich zwischen die Stühle zu setzen. Notfalls ≠ gerne, versteht sich.

      Bist du imstande, dich zu einem Fehlgriff zu bekennen? Falls das deine Erst-Erfahrung sein sollte: davon verliert man sein Gesicht nicht. Sage ich aus Erfahrung und Überzeugung.

      Schöne Woche noch.

    • Nicht im Ernst. Und ich bin dir nicht gram. Alles ist gut. Ich bin nicht böse, und du auch nicht, höchstens vernagelt, aber das ist menschlich.

      Natürlich bist du nicht böse. Hast dich ja rechtzeitig genug in die antifeministische Schutzbubble zurückgezogen, wo du keinen Widerspruch zu erwarten hast.

      Richte bitte dein Augenmerk auf meinen Kommentar bei „Evolution“, dort besonders den Schlussabsatz, und du siehtst: ich habe Arsch genug, um mich zwischen die Stühle zu setzen. Notfalls ≠ gerne, versteht sich.

      Wofür genau willst du jetzt einen Keks?

      Bist du imstande, dich zu einem Fehlgriff zu bekennen? Falls das deine Erst-Erfahrung sein sollte: davon verliert man sein Gesicht nicht. Sage ich aus Erfahrung und Überzeugung.

      Wenn du mir in normalem Ton und ohne die beleidigte Leberwurst zu spielen oder sonstwie auszuflippen, einen „Fehlgriff“ erläutern kannst, können wir gern darüber reden. Und du mußt mir nicht erzählen, wie man sich zu irgendwas „bekennt“, oder wie man sich „zwischen den Stühlen“ fühlt. Das weiß ich vermutlich besser als die allermeisten Antifeministen. Dass die zu keinerlei Erkenntnis fähig sind, geschweige denn Kritik vertragen, oder eigene Fehler und Irrtümer einsehen können, ist ja nun wirklich deutlich genug demonstriert worden. Und ich bin sicher, dass die Hetzerei noch lange nicht zu Ende ist.

    • Den Keks (lustige Metapher) kannst du behalten.

      Wenn du mir in normalem Ton und ohne die beleidigte Leberwurst zu spielen oder sonstwie auszuflippen, einen „Fehlgriff“ erläutern kannst, können wir gern darüber reden.

      Ok. Dein Artikel ist nach allen Maßstäben der Welt eine Schimpfkanonade, voller apodiktischer Aussagen aus dem Bauch heraus, gegen die Bösewichter (auch mich) der Welt.

      Von mir drauf angesprochen gibst du freimütig zu, dich nicht sonderlich um Sachlichkeit zu scheren. Zusammen mit diesem Zugeständnis erklärst du aus freien Stücken, dass dein Text zur Diskussion nicht taugt, also im Wortsinn indiskutabel ist.

      Das genau habe ich mit „Fehlgriff“ gemeint: Sachlichkeit würde ich für mich jederzeit in Anspruch nehmen. Ok, ich kann mich trotzdem irren. Aber bleibe sachlich.

    • Ok. Dein Artikel ist nach allen Maßstäben der Welt eine Schimpfkanonade, voller apodiktischer Aussagen aus dem Bauch heraus, gegen die Bösewichter (auch mich) der Welt.

      Das ist ja erstmal nichts als eine leere Behauptung. Aber wenn du meinen Text schon eine „apodiktische Schimpfkanonade“ nennst, wie nennst du dann erst die hetzerischen ad personam-Reaktionen darauf, die ich hier verewigt habe? 🙂

      Von mir drauf angesprochen gibst du freimütig zu, dich nicht sonderlich um Sachlichkeit zu scheren. Zusammen mit diesem Zugeständnis erklärst du aus freien Stücken, dass dein Text zur Diskussion nicht taugt, also im Wortsinn indiskutabel ist.

      Ich sagte ja, du kommst über diesen einen Satz einfach nicht hinweg. 🙂
      Ich sagte nicht, dass ich mich nicht um Sachlichkeit schere, sondern dass ich nicht den Anspruch an mich erhebe, immer besonders sachlich zu sein. Weil es eigentlich unmöglich ist, immer sachlich zu sein, besonders wenn man permanent angegriffen wird. Und damit bin ich weit ehrlicher als all die, die das zwar von sich behaupten, aber regelmäßig das Gegenteil beweisen 🙂
      Übrigens, dafür, dass der Text angeblich so indiskutabel ist, hat er doch für erstaunlich viel Gekreische gesorgt. 🙂

      Das genau habe ich mit „Fehlgriff“ gemeint: Sachlichkeit würde ich für mich jederzeit in Anspruch nehmen. Ok, ich kann mich trotzdem irren. Aber bleibe sachlich.

      Ja klar, das hab ich gesehen 🙂
      Desweiteren warte ich ja immer noch auf eine sachliche Stellungnahme zu den einzelnen Punkten. Du hast zwar angeboten, auf Nachfrage was dazu zu sagen, aber alles was bisher kam, war „Rosinenpickerei“. Danach hast du es vorgezogen, nicht mehr mit mir zu reden. Also, kommt da noch was?

    • (… Schimpfkanonade …)

      Das ist ja erstmal nichts als eine leere Behauptung.

      Zum Beispiel dein Absatz „Männlichkeitsbild“:

      (…) dass der Gewaltopferschutz für Männer in Deutschland bisher eher ein stiefkindliches Dasein fristet und nicht wirklich beachtet wird. Was sie dabei natürlich nicht erkennen, ist die Tatsache, dass sie die Ursachen dafür meist gleich selbst mitliefern.

      Dass äußere Gewalt geht mehrheitlich von Männern aus. Aber die gewalttätigen Männer sind der Bodensatz der Männer, die vom Feminismus so viel wissen wie ein Baumstamm. Das sind Burschen, denen will ich nicht im Dunkeln begegnen.

      Du unterstellst den Antifeministen gleich im ersten Satz, dass sie für die Gewalt verantwortlich sind, weil ebenfalls männlich. Das ist Sippenhaft, schon aufgefallen? Egal, du spinnst deinen Text fröhlich weiter, als wäre nichts geschehen.

      Und so weiter. Nein, mein Behauptung ist ganz sicher nicht leer.

    • Zum Beispiel dein Absatz „Männlichkeitsbild“:

      (…) dass der Gewaltopferschutz für Männer in Deutschland bisher eher ein stiefkindliches Dasein fristet und nicht wirklich beachtet wird. Was sie dabei natürlich nicht erkennen, ist die Tatsache, dass sie die Ursachen dafür meist gleich selbst mitliefern.

      Dass äußere Gewalt geht mehrheitlich von Männern aus. Aber die gewalttätigen Männer sind der Bodensatz der Männer, die vom Feminismus so viel wissen wie ein Baumstamm. Das sind Burschen, denen will ich nicht im Dunkeln begegnen.

      Du unterstellst den Antifeministen gleich im ersten Satz, dass sie für die Gewalt verantwortlich sind, weil ebenfalls männlich. Das ist Sippenhaft, schon aufgefallen?

      Wo steht was von, „weil ebenfalls männlich“? Ich schrieb sinngemäß, dass im Antifeminismus ein bestimmtes Männlichkeitsbild glorifiziert wird, bei dem es Männer, die dem nicht entsprechen, verdammt schwer haben, überhaupt als Männer, geschweige denn, als Gewaltopfer anerkannt zu werden. Das ist eine komplett andere Aussage. Warum verdrehst du den Inhalt dessen, was ich schreibe?

      Egal, du spinnst deinen Text fröhlich weiter, als wäre nichts geschehen.

      So viel dann wieder zu deiner „Sachlichkeit“.

    • ^^

      Und zack, der nächste Abschied.

      Werte Leserschaft, wie viele Beweise braucht ihr noch für die Richtigkeit meiner Thesen? Auch nach mehrmaligem Nachfragen keine konkreten sachlichen Antworten, obwohl es vorher groß angekündigt wurde. Auf Gegenargumente und Richtigstellung falscher Behauptungen nur schmollen.

      Also Tschüß dann, bis zum nächsten Versuch. 🙂

  11. Oh-oooh! Der schwule Troll hat seine Drohung wahr gemacht! *bibber*

    Allein der Titel lässt mich ja schon schlottern:

    Hab den Käse kurz überflogen, und bin – vor Langeweile fast einschlafend – lediglich am letzten Absatz hängengeblieben, bei dem ich laut gelacht habe:

    Ich soll mich ihm „stellen“, als wäre es eine sinnvolle Herausforderung, mit einem Troll zu diskutieren, der aus seiner Frauenverachtung keinen Hehl macht, sich nicht an einfachste Blogregeln halten kann (und sich dann noch wundert, dass man kein Interesse an seinen Kommentaren hat), und von dem man in der Tat alles erwarten kann. Außer einen gewinnbringenden Austausch.

    Ich setze mich gern mit Kritik auseinander, sofern sie einen argumentativen Kern hat, der mehr beinhaltet, als „Frauen, und besonders Feministinnen sind verwöhnte Prinzessinnen“, und sonstige Feindseligkeit. Da hat Adrian leider längst verloren. So ein Pech aber auch.

  12. Wenn man pick up-Scheiße als das benennt, was es ist, rechtfertigt das die Beleidigung der „dummen fotze“. Soviel mal wieder zur antifeministischen Kritikfähigkeit.

    • Vor allem: so viel zum „sachlichen Austausch“ 😀 Das war ein guter Witz vom ollen Schwulemiker. Aber vielleicht verstehen Antifeministen ja etwas ganz anderes unter „Sachlichkeit“, als die Allgemeinheit …
      (Ach ja, @“luisman“ – ist das eine Art Superhelden-Name? So wie „Ironman“ oder „Superman“? Oder will er damit nur demonstrieren, dass er ein MANN ist? Irgendwie haben so viele Antifemis und Maskus irgendwas mit „Mann“/“Man“ im Nicknamen – wenn er schon derartig unkreativ und primitiv beleidigen will, dann möge er vielleicht den Duden [Wikipedia kann man in dem Fall vergessen] öffnen: Fotze schreibt man mit FFFFFF!)

  13. „matze“ scheint an schwerer Demenz zu leiden.

    So so. Er kann sich also nicht errinnern, dass bestimmte Frauentätigkeiten von Antifeministen gering geschätzt wurden? Da helfe ich doch gern auf die Sprünge: Unter anderem er selbst war es. Hier, 1. Kommentar:

    „„dass sich die Kita-Beschäftigten dem Niedriglohnsektor zugehörig FÜHLEN“

    Da kann man soviel Arbeitsbedingungen und Gehälter vergleichen wie man will. Ich bin auch einigermaßen erstaunt, was manche Erzieher verdienen und wie man da noch rumjammern kann. Wenn sich das ganz Abackern als Maurer oder Fliesenleger oder sonst irgendeinem körperlich belastenden oder gefährlichen Beruf nicht mehr lohnt, warum sollte man dort dann noch abeiten. Dann doch lieber für das gleiche Geld Mensch-ärgere-dich-nicht spielen.“

    Evo-Chris denkt da ganz ähnlich, in einer Diskussion mit Margret, die ihm geduldigst zu erklären versuchte, warum es Sinn macht, frauendominierten Berufen wie Erziehung und Pflege ein höheres Ansehen zu geben.

    Margret: „Man könnte sie auch eventuell, wie in anderen Ländern üblich, in ein Studium umwandeln“

    Und die entlarvende Antwort darauf: „Das gibt dennoch keine besondere Kompetenz, weil es immer noch spielen mit Kindern ist“

    Eigentlich geht der Unsinn schon früher los. Saublöde Fragen, ob es überhaupt ein Problem wegen fehlenden Pflegekräften gäbe. Und ob die ihren Job besser machen, wenn man sie besser bezahlt. (sic!) Einfach ab hier runterscrollen und bewundern.

    Überhaupt, der Chrille ist ja einer der borniertesten.

    Wie kleinkariert muß eine Weltsicht sein, und wie groß die Scheuklappen, wenn man ums Verrecken nicht kapieren will, dass Kritik an Prostitution, Pornographie oder BDSM nichts mit Sexfeindlichkeit zu tun hat? Wie groß müssen Minderwertigkeitskomplexe sein, sich mantraartig jahrelang entgegen aller Fakten diesen Unsinn einzureden?
    Dumm, dümmer, Evo-Chris.

    Edit: wieso eigentlich „Kritik an BDSM“? Habe ich das schon mal getan? Man errinnere mich bitte daran, oder halte tunlichst die Klappe, da irgendeinen konstruierten Zusammenhang mit „Sexfeindlichkeit“ herbeizuphantasieren und mir zu unterstellen.

    • „wieso eigentlich „Kritik an BDSM“? Habe ich das schon mal getan? Man errinnere mich bitte daran, oder halte tunlichst die Klappe, da irgendeinen konstruierten Zusammenhang mit „Sexfeindlichkeit“ herbeizuphantasieren und mir zu unterstellen.“

      Es ist etwas weit hergeholt, aber du hast dich vor längerer Zeit auf gewisse Aussagen von Gail Dines bezogen. Was genau weiß ich aber nicht mehr. Sie selbst setzt BDSM mit Folter gleich und meint es würde gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen und müsste entsprechend auf Basis derrer verboten werden. Spontan ist das allerdings alles was mir dazu einfallen würde.

    • Ich habe keine Ahnung, wann, wo und was ich dazu mal gesagt haben soll. Kannst es gern zeigen wenn du es gefunden hast. Mit Sicherheit habe ich dazu aber nicht gesagt: Recht hat sie.

    • Wie gesagt ist länger her und ich weiß den genauen Kontext nicht mehr. Es ist lediglich der einzige Fall der mir einfällt der irgendeine Verbindung zu BDSM hat, so schwach und vage diese auch sein mag.

    • Nachdem ich nun sogar extra die Kommentarsuche nach diesem Namen bemüht habe, existieren hier genau 2 Beiträge dazu. Beide von dir. Also ich habe mich hier definitiv nie dazu geäußert. Kein Wunder eigentlich, da ich diese Person nicht mal kenne.
      Und angesichts dieser mehr als dünnen Grundlage ist es natürlich auch kein Argument von Christian, mir hier irgendeine pauschal ablehnende Haltung zu unterstellen. Aber er hat ja auch sonst keine Ahnung von mir, da muß er eben was erfinden. Kennt man ja.

    • Vielleicht war es auch woanders. Da es so lange her ist kann es aber auch gut möglich sein, dass ich etwas durcheinander gebracht habe. Kenne leider keine effektive Methode um das jetzt noch nachzuprüfen.

      Ansonsten hat Chris eben vielleicht auf „Erfahrungswerte“ zurückgegriffen.

    • Auf seine „Erfahrung“, seit Jahren Schwachsinn über mein Privatleben zu erfinden, kann er ja sehr stolz sein. Nicht.

  14. schönes „komm mir nicht mit Argumenten, ich hab schon ne Meinung“ Beispiel 🙂

    Am besten finde ich den „Antifeministen sind das, das und das!“ – „Wieso?“ – „Das ergibt sich doch schon aus dem Namen!“ – „Aber die nennen sich doch gar nicht Antifeministen?“ – „Egal!“ twist, der is wirklich gut 🙂

  15. „Wer pauschal gegen Feminismus wettert, ist Antifeminist. Eigentlich ganz einfach.“

    Richtig, wenn man Feminismus als eine Ideologie ansieht, die in jedem Sachverhalt eine strukturelle Benachteiligung der Frau sieht, die es erlaubt eine positive Diskriminierung auszuüben. Was man allgemein als Gleichstellung bezeichnet.
    Mit einer absoluten Frauenquote besetze ich eine Stelle mit einer Frau und diskriminiere den Mann wegen seines Geschlechts. Wenn keine Frau eigestellt wird, bleibt die Stelle unbesetzt. Ich als Mann kann dagegen klagen und bekomme gegen diese Diskriminierung Recht (Zwei Urteile in den letzten Monaten).

    Insofern bin ich ein Antifeminist, da ich so etwas für falsch halte. Ich bin ebenfalls ein Antimaskulinist, da ich keine strukturelle Benachteiligung von Männern sehen kann.

    Insofern tue ich mich mit der Sichtweise der liberalen Männern etwas schwer. Ich habe jetzt keine Angst davor, dass Jungen strukturell von feministischen Lehrpersonal positiv diskriminiert werden. Scheinbar wird diese Angst allerdings bedient.
    Meine Schwester ist Grundschullehrerin und ich unterhalte mich gelegentlich über das Thema. Auch sie sieht Ungerechtigkeiten, aber keine strukturelle Benachteiligung. Ich glaube es gibt einen generellen Bias in der Benotung auf der Basis von Sympathie, der geschlechtsunabhängig ist.

    Aber was wäre, wenn Jungs nun tatsächlich durch feministische Lehrerinnen -bewusst oder auch unbewusst- diskriminiert werden und dadurch keine Chancengleichheit (Gleichberechtigung) gegeben wäre?
    Man könnte sehr wohl über eine relative Quote (bei den liberalen Männern : Soll-Quote) nachdenken. Wenn bei gleicher Qualifikation ein Soll-Wert angestrebt wird, gibt es keine strukturelle Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts.
    Ich halte eine relative Quote zwar für überflüssig, aber habe zumindest keine Bedenken und zwar unabhängig welches Geschlecht sie betrifft.

    Zu Deinen Ausführungen zum Männlichkeitsbild und sexuellen Selbstbestimmung finde ich mich als Antifeminist überhaupt nicht wieder. Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht einmal, wovon Du da redest.

    Zum Familienbild und Sexualerziehung scheine ich ein echter Antifeminist zu sein, was vielleicht aber nicht so sehr der Tatsache geschuldet ist, dass ich ein Mann bin, sondern Vater. In diesem Zusammenhang geht es mir mehr um die Rolle des Kindes als um die Rolle des Mannes.

    Zur Diskussionskultur:
    onyx
    21. JUNI 2017 @ 17:55
    Es gibt eine „relative“ und eine „absolute“ Quote. Dies sollte man immer differenzieren, wenn man von einer Quote spricht.

    Eine „relative“ Quote sollte ein Richtwert sein und eine „absolute“ Quote ist eim Muß. Die FDP lehnt die „absolute“ Quote, aber nicht die „relative“ Quote ab. Dies hätten die Liberalen Männer der FDP etwas hervorheben sollen. Da sich ihr Programm an Männer richtet, scheinen sie davon ausgegangen zu sein, dass dieser Unterschied verstanden wird.

    Ist das jetzt deine sexistische Interpretation, oder denkst du wirklich, dass die FDP so sexistisch tickt?

    „Zum einen lehnen staatliche Stellen seit Jahren Männerschutzhäuser ab, bzw. diese werden nicht staatlich gefördert,

    Stimmt nicht. Informier dich besser. Es gibt einige Männerschutzhäuser, die öffentlich finanziert werden.“

    Leider falsch!
    Es gibt in Deutschland seit kurzem ein einziges Männerschutzhaus in Brandenburg und das wird über Spenden finanziert.

    Falsch. Bring deine Kenntnisse mal up to date. Eine kurze Recherche bei der Suchmaschine deiner Wahl belegt, dass es neben einigen spendenfinanzierten auch sehr wohl öffentlich finanzierte Männerhäuser gibt.

    „Es existieren Männerhäuser in Oldenburg sowie Berlin. 2014 wurde ein Männerhaus in Osterode am Harz für maximal vier Bewohner eröffnet. Träger ist der Verein Gleichstark e.V. Das Haus wird vom Landkreis Osterode am Harz unterstützt und von einem angestellten Projektleiter geführt.

    Am 1. Februar 2017 wurde sowohl in Leipzig als auch in Dresden ein Männerhaus für jeweils drei Bewohner, gegebenenfalls mit ihren Kindern, eröffnet. Die Projekte „MännerHaus Leipzig“ und „Männerschutzwohnung Dresden“ werden durch kommunalen Sozialverband des Freistaates Sachsen gefördert.“

    Bei diesen Männernhäusern handelt es sich nicht um Gewaltschutzhäuser! Wie gesagt, es gib ein einziges Gewaltschutzhaus und das ist privat finanziert.

    • „Wer pauschal gegen Feminismus wettert, ist Antifeminist. Eigentlich ganz einfach.“

      Richtig, wenn man Feminismus als eine Ideologie ansieht, die in jedem Sachverhalt eine strukturelle Benachteiligung der Frau sieht, die es erlaubt eine positive Diskriminierung auszuüben. Was man allgemein als Gleichstellung bezeichnet.
      Mit einer absoluten Frauenquote besetze ich eine Stelle mit einer Frau und diskriminiere den Mann wegen seines Geschlechts. Wenn keine Frau eigestellt wird, bleibt die Stelle unbesetzt. Ich als Mann kann dagegen klagen und bekomme gegen diese Diskriminierung Recht (Zwei Urteile in den letzten Monaten).

      Insofern bin ich ein Antifeminist, da ich so etwas für falsch halte. Ich bin ebenfalls ein Antimaskulinist, da ich keine strukturelle Benachteiligung von Männern sehen kann.

      Du bist also nur wegen Frauenquoten Antifeminist?

      Insofern tue ich mich mit der Sichtweise der liberalen Männern etwas schwer. Ich habe jetzt keine Angst davor, dass Jungen strukturell von feministischen Lehrpersonal positiv diskriminiert werden. Scheinbar wird diese Angst allerdings bedient.
      Meine Schwester ist Grundschullehrerin und ich unterhalte mich gelegentlich über das Thema. Auch sie sieht Ungerechtigkeiten, aber keine strukturelle Benachteiligung. Ich glaube es gibt einen generellen Bias in der Benotung auf der Basis von Sympathie, der geschlechtsunabhängig ist.

      Aber was wäre, wenn Jungs nun tatsächlich durch feministische Lehrerinnen -bewusst oder auch unbewusst- diskriminiert werden und dadurch keine Chancengleichheit (Gleichberechtigung) gegeben wäre?

      Was wäre, wenn Mädchen durch antifeministische Lehrer diskriminiert werden? Die mit der Haltung, „Mädchen können kein Mathe, brauchen sie auch nicht, weil sie eh heiraten“ vor eine Klasse treten?

      Man könnte sehr wohl über eine relative Quote (bei den liberalen Männern : Soll-Quote) nachdenken. Wenn bei gleicher Qualifikation ein Soll-Wert angestrebt wird, gibt es keine strukturelle Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts.
      Ich halte eine relative Quote zwar für überflüssig, aber habe zumindest keine Bedenken und zwar unabhängig welches Geschlecht sie betrifft.

      Zu Deinen Ausführungen zum Männlichkeitsbild und sexuellen Selbstbestimmung finde ich mich als Antifeminist überhaupt nicht wieder. Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht einmal, wovon Du da redest.

      Macht nichts.

      Zum Familienbild und Sexualerziehung scheine ich ein echter Antifeminist zu sein, was vielleicht aber nicht so sehr der Tatsache geschuldet ist, dass ich ein Mann bin, sondern Vater. In diesem Zusammenhang geht es mir mehr um die Rolle des Kindes als um die Rolle des Mannes.

      Das erklär mal genauer.

      Zur Diskussionskultur:
      onyx
      21. JUNI 2017 @ 17:55
      Es gibt eine „relative“ und eine „absolute“ Quote. Dies sollte man immer differenzieren, wenn man von einer Quote spricht.

      Eine „relative“ Quote sollte ein Richtwert sein und eine „absolute“ Quote ist eim Muß. Die FDP lehnt die „absolute“ Quote, aber nicht die „relative“ Quote ab. Dies hätten die Liberalen Männer der FDP etwas hervorheben sollen. Da sich ihr Programm an Männer richtet, scheinen sie davon ausgegangen zu sein, dass dieser Unterschied verstanden wird.

      Ist das jetzt deine sexistische Interpretation, oder denkst du wirklich, dass die FDP so sexistisch tickt?

      „Zum einen lehnen staatliche Stellen seit Jahren Männerschutzhäuser ab, bzw. diese werden nicht staatlich gefördert,

      Stimmt nicht. Informier dich besser. Es gibt einige Männerschutzhäuser, die öffentlich finanziert werden.“

      Leider falsch!
      Es gibt in Deutschland seit kurzem ein einziges Männerschutzhaus in Brandenburg und das wird über Spenden finanziert.

      Falsch. Bring deine Kenntnisse mal up to date. Eine kurze Recherche bei der Suchmaschine deiner Wahl belegt, dass es neben einigen spendenfinanzierten auch sehr wohl öffentlich finanzierte Männerhäuser gibt.

      „Es existieren Männerhäuser in Oldenburg sowie Berlin. 2014 wurde ein Männerhaus in Osterode am Harz für maximal vier Bewohner eröffnet. Träger ist der Verein Gleichstark e.V. Das Haus wird vom Landkreis Osterode am Harz unterstützt und von einem angestellten Projektleiter geführt.

      Am 1. Februar 2017 wurde sowohl in Leipzig als auch in Dresden ein Männerhaus für jeweils drei Bewohner, gegebenenfalls mit ihren Kindern, eröffnet. Die Projekte „MännerHaus Leipzig“ und „Männerschutzwohnung Dresden“ werden durch kommunalen Sozialverband des Freistaates Sachsen gefördert.“

      Bei diesen Männernhäusern handelt es sich nicht um Gewaltschutzhäuser! Wie gesagt, es gib ein einziges Gewaltschutzhaus und das ist privat finanziert.

      Und du meinst, in einem Männerhaus werden keine Gewaltopfer aufgenommen?

      (Was genau hat das jetzt mit dem Punkt „Diskussionskultur“ zu tun? Das gehörte zum Thema der „liberalen Männer der FDP“)

  16. 😀
    Genau. Unemannzer hats voll geblickt. Ich amüsiere mich jeden Tag königlicher über den geistigen Durchfall. der sich täglich mir zu Ehren aus den Fingern gesogen wird.

    Wer noch so ein Glanzstück an antifeministischer Argumentationsstärke bewundern will, kann dies auch hier tun.

    „Deshalb ist meine Ansage an alle Feministinnen, egal ob sie alleinstehende Katzenladys sind, oder alleinverziehende Abzockerinnen:

    Haltet endlich die Fresse und tut selber was. Ich kann euer Dauergejammer nicht mehr hören. Ihr habt alle Rechte die ihr braucht und noch viel mehr. Gründet endlich eure eigenen Firmen und macht Profit. Gründet eine feministische Kommune in irgend einem verlassenen Dorf in MeckPo und züchtet Schafe, Dackel, Enten, egal was. Sorgt endlich dafür, dass ihr nicht allen anderen immer auf der Tasche liegt und realisiert endlich mal euer starkes, selbständiges, emanzipiertes Dasein, wie ihr euch das ideologisch so vorstellt.

    Und wisst ihr was, es interessiert mich eigentlich einen Dreck ob ihr scheitert oder Erfolg habt. Hängt von mir aus eure gierige Schnautze in jeden Trog der schwarz-rot-grünen Regierungen, aber emanzipiert euch endlich ihr pseudo-unterdrückten Dummschwätzer. Arbeitet einfach mal mehr als ihr verbraucht – so wie das fast alle Männer tun. Und jetzt lehn ich mich mal aus dem Fenster. Bringt mir euren Businessplan für euer Startup welches in einem Jahr umsetzbar ist (nichts mit 3 Jahren Entwicklung und ähnlichen Faulenzereien) und ich bin bereit als Angel-Investor mit bis zur 500k USD einzusteigen. Merke: Ich will für mein Risiko im Schnitt mindestens 20-30% ROI, denn 10% mache ich jetzt schon, risikoarm, ohne meinen Arsch von der Couch zu heben.

    Ich bin überzeugt, dass ihr feministischen Dumpfbacken mehr als einen Fresszettel auf liniertem Schulheftpapier mit einer hanebüchenen Idee nicht zustande bringt. Es hat einen guten Grund, dass ihr alle arm, erfolglos und verzweifelt seid. Außer ideologischem Gesabbel und Gejammer habt ihr nichts drauf. Ihr seid nicht emanzipiert und werdet es nie sein. Ihr glorifiziert eure Abhängigkeit vom Staat und meint, jetzt seid ihr nicht mehr von Männern abhängig. Das ist so lächerlich, dass es zum Heulen ist.

    Also: Jammerfresse halten, arbeiten, ranklotzen, Perfektion abliefern, anstatt auf dem rosa Laptop dummes Femanzen-Geschwalle abzulassen. Dann – und nur dann – wäre ich bereit euch wieder zuzuhören.“

    Köstlich 😀
    Wer würde angesichts soviel geballter Sachlichkeit nicht ehrfürchtig niedersinken? ^^

    Ich freue mich jetzt schon auf morgen, was denen zum letzten Punkt „Diskussionsverhalten“ einfällt. Wenn da auch nur einer behauptet, Antifeministen würden sachlich diskutieren, kann man endgültig von einer völligen geistigen Umnachtung ausgehen. Jeder 3.Klässler kann sich seit Tagen vom genauen Gegenteil überzeugen. 🙂

  17. Ich wünsche diesem Psycho von Herzen, dass er doch irgendwann mal eine geeignete Therapie bekommt. Ist ja wissenschaftlich bewiesen, dass diese Psycho“experten“ besonders leicht anfällig für psychische Störungen sind. Er ist der lebende Beweis dafür. Dieses Hass-Tourette ja bemitleidenswert 😦

  18. Der „Buchstabenzähler“ kann offenbar auch nicht lesen. Er leugnet Höckes Aussage, die ich sogar mit einer original AfD-Quelle belegt habe.

    „bollschewist“ gibt an, live dabei gewesen zu sein, worauf der zähler nur dämlich fragt, woher ich das Zitat habe.

    Einfach mal nachzulesen, ist dem „Buchstabenzähler“ aber offenbar zuviel Arbeit.

    Nein Kleiner, ich kann aber lesen 🙂

    Und er behauptet einfach, es gäbe keine Quelle.

    Mensch Kind, wenn du lesen gelernt hättest, wäre dir diese Peinlichkeit vielleicht erspart geblieben. Aber ich bin ja so nett und zitiere gern noch mal mit Quelle:

    „Immer mehr Frauen erzählen mir, daß sie Opfer von Belästigungen werden. Die Angsträume werden gerade für blonde Frauen immer größer. Und das im eigenen Land!“

    Aber was interessieren einen strammen Antifeministen schon Fakten, wenn er sich blöd stellen und trollen kann?

  19. Jetzt verdrehen sie auch noch die Tatsachen, und behaupten, DU würdest dich über fehlende Sachlichkeit beklagen, und darum Entitäten wie Adrian, only_me etc, nicht freischalten, obwohl es erst mal „Wolf-Dieter“ war, der die fehlende Sachlichkeit hier bekrittelt hat. Und dass hier gar nicht so wenige MRAs/Antifeministen/Feminismuskritiker kommentieren, ist ihnen offensichtlich auch entgangen.
    Sie sehen eben nur das, was sie sehen wollen. Nur komisch, dass Resolute Nuss, Mycroft, Wolf-Dieter selbst, MGTOW, etc. problemlos hier diskutieren dürfen. Wahrscheinlich, weil sie, wie „Alex“ sagt, „den reinen Feminismus (der jeweiligen Feministin!) als Diskussionsgrundlage zu akzeptieren!“ :’D

    • Tschuldigung, nicht only_me, sondern die Nase, auf die Adrian geantwortet hat. Wer auch immer das ist. Vielleicht „dr. caligari“, über dessen verrücktes Geseier sich bisweilen sogar EvoChris selber aufregt?

    • Nur komisch, dass Resolute Nuss, Mycroft, Wolf-Dieter selbst, MGTOW, etc. problemlos hier diskutieren dürfen.

      Es dürfen weit mehr, wenn sie sich benehmen. Die wenigsten wollen es. Wolfi will auch nicht mehr 😦

  20. Und jetzt haben sie sogar schon die 10 feministischen Gebote aufgestellt!

    Ein Kommentator namens „Bill“ dazu:
    „If men fare better than women it’s because female suppression, if women fare better than men it’s due to their innate superiority.“

    Weil man das ja nicht im Maskulismus/Antifeminismus genauso findet.
    „Die meisten Obdachlosen sind männlich.“ – Üble, femizentrische Unterdrückung! Keiner will den Männern helfen!
    „Die meisten Männer sind an der Spitze der Gesellschaft.“ – So sind Männer eben! Sie sind geborene Führernaturen!!
    „Weniger Männer haben einen Universitätsabschluss.“ – Weil Frauen sie aus den Universitäten drängen. Genderismus!! Quote!! Girl’s Day!!
    „Mehr Männer sind Universitätsprofessoren.“ – Weil Männer einfach intelligenter und besser sind.
    „Männer sterben früher, als Frauen und begehen häufiger Selbstmord.“ – Gynozentrische Medizin. Und außerdem werden sie von Frauen ausgebeutet und müssen viel mehr arbeiten!
    „Männer sind seltener depressiv.“ – Männer sind keine solchen gefühlsduseligen Heulsusen, wie Frauen!
    „Mädchen sind besser in der Schule, als Jungen.“ – Mädchen werden bevorzugt!
    „Jungen sind besser in Mathematik.“ – Weil Jungen Mathe einfach besser können! Logik ist nun mal männlich.

    • Und jetzt haben sie sogar schon die 10 feministischen Gebote aufgestellt!

      Wie geil! 😀

      Aber warum 10? Es gibt nur eins: onyx hat immer Recht! 🙂

  21. Aber hallo! Auf dem eigenen Blog das Hausrecht zu nutzen und Leute vor die Tür zu setzen, die sich nicht an einfachste Regeln halten können, ist un.ver.zeih.lich und voll Nazi! Adolf wäre stolz auf mich! 🙂

  22. Mensch Chrille, was für ein schöner Klassiker von „was ich nicht sehe, gibts auch nicht“.

    Weil ich nicht öffentlich über mögliche Gastartikel referiere, heißt das natürlich automatisch, dass es auch keine geben darf. 😀

    • Ja, stimmt. Man kann einen abweichenden Standpunkt vertreten, beim EvoChris drüben. Das gefällt ihm, das gibt besonders viel Quote. Er hätte es sicher liebend gerne, wenn Feministinnen bei ihm drüben Gastartikel schreiben, denn die würden wahrscheinlich noch mehr Kommentare abwerfen, als seine eigenen. Auch wenn vorher immer erst mal „Eigentlich sollte man der nicht auch noch Aufmerksamkeit geben!“ getönt wird 😀
      Wenn man ein Fell hat, das so dick ist, dass man nicht mehr durch das Brandenburger Tor passt, bzw. zu viel Freizeit und Energie, kann man einen abweichenden Standpunkt vertreten :’D Wenn man gewillt ist, sich gleich wieder mit Schimpf, Schande und Ad hominems rausekeln zu lassen. Nur die Wenigsten finden es halt geil, sich von x präpubertären „Iiieeehh! Mädchen!!“-Burschen auf einmal, die den eigenen Posts Inhaltslosigkeit, wahlweise einem selbst auch mindere Intelligenz, Hässlichkeit, was auch immer vorwerfen, beflegeln zu lassen.
      Die einzige Feministin, die dort drüben überhaupt relativ regelmäßig mitdiskutiert, ist Semikolon. Und hin und wieder Miria. Ansonsten … tja. Sieht schlecht aus mit der Vielfalt da drüben.

  23. „Natürlich kann sie aber auch keinen nennen“

    Weil ihn persönliche Gespräche, die ich mit anderen führe, einen Dreck angehen, und ich deren Wünsche nach Diskretion respektiere, KANN ich keinen nennen? 😀

    „Das möchte ich wirklich mal sehen…bla“

    Was er möchte, ist ja zum Glück extrem irrelevant. 🙂

    • Ich verstehe deine Logik hier nicht, was haben persönliche Gespräche mit Gastbeiträgen zu tun? Du kannst beliebig viele private Diskussionen führen, aber am Ende sehe ich nicht wie das ein Argument gegen die Aussage von Chris ist.

  24. Mir ist soeben die große Ehre einer rührenden Abschiedsmail von „Wolf-Dieter“ zuteil geworden. Da ich die Erlaubnis der Veröffnetlichung habe, erlaube ich mir, sie in Gänze zu zitieren:

    Onyx wertet Wolf-Dieters Abschied für die Öffentlichkeit als Beweis ihrer Thesen. Eine logische Fehlleistung. Zur Sache:

    Wolf-Dieter spricht mit Bezug auf Abschnitt „Männlichkeitsbild“ von Sippenhaft mit dem Zitat „dass der Gewaltopferschutz für Männer in Deutschland bisher eher ein stiefkindliches Dasein fristet und nicht wirklich beachtet wird. Was sie dabei natürlich nicht erkennen, ist die Tatsache, dass sie die Ursachen dafür meist gleich selbst mitliefern.“ Die Textstelle ist eindeutig.

    Onyx wehrt das ab mit dem Hinweis: „Ich schrieb sinngemäß, dass im Antifeminismus ein bestimmtes Männlichkeitsbild glorifiziert wird“. Einerseits sagt sie „sinngemäß“, andererseits ignoriert sie die „Sinngemäßheit“ ihrer Textstelle, „dass sie die Ursachen hierfür gleich selbst mitliefern“.

    Wenn Wolf-Dieter es schon zitiert, hätte es ihr freigestanden, etwas zu sagen in der Richtung, das habe sie doch im Leben nicht so gemeint, es sei eine Fehlinterpretation von Wolf-Dieter.

    Das tat sie aber nicht, sondern wich aus. Die einzige Folgerung: es geht ihr nicht um die Sache, sondern ausschließlich um ihre Superiorität. Daher Wolf-Dieters Abschied.

    Liebe Onyx, es reicht mir völlig, wenn du das liest. Falls du meinen Kommentar freischaltest, beweist du zwar Nerven, bist aber bei mir nicht rehabilitiert. Ich rechne aber nicht damit.

    Außer logischen nehme ich bei dir auch soziale Fehlleistungen wahr. Auf Deutsch, ich versuche, dich zu vergessen. (Bis jetzt habe ich es nicht geschafft, daher der Kommentar.) Ich hoffe, ich schaffe es.

    Keine Grüße. (Ich tu dir nichts Böses an, aber damit hat sichs.)

    Wolf-Dieter

    Ist das nicht herzergreifend?

    Dazu ein paar Worte.

    Natürlich war die betreffende Textstelle eindeutig. Daher darf man es auch ruhig klar benennen, wenn Inhalte reininterpretiert werden, die nicht drinstehen. Das habe ich auch klar deutlich gemacht. Das mal zuerst.

    Dann noch ein ernsthaft gut gemeinter Tipp von mir. Wenn du mich vergessen, und durch die Erwähnung meines Namens nicht getriggert werden willst, stelle den Konsum der Blogs deiner antifeministischen Freunde ein. Da ich dort regelmäßig Gegenstand hanebüchener Auslassungen bin, wird das mit dem Vergessen sonst nichts. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, und auch dabei, dir irgendwann mal die selbst zugeschriebene „Hornhaut“ zuzulegen. Du magst vielleicht ein nettes Kerlchen sein, solange man dir zustimmt, aber definitiv auffallend empfindlich bei Widerworten. Aber sei getröstet, du bist damit nicht allein.

    Ganz besonders herzliche Grüße von mir

    deine onyx (Küsschen)

    🙂

    • Oje. Wolf-Dieter hat es noch nicht geschafft, mich zu vergessen, was ja angeblich sein großer Wunsch war. 😦

      Und an seiner „Sachlichkeit“ hat er auch noch etwas zu arbeiten, wie man sieht. Naja, weiterhin viel Glück dabei. 🙂

      „Flintenweib“, gnihihi 😀
      Naja, immerhin mal was neues 😀

  25. Die Quote für Kindererziehung war irgendwie an mir vorübergegangen … Ist die ernst gemeint? Wo sollen denn die ganzen Kindererzieher und Grundschullehrer herkommen? Sie werden ohnehin bereits mit Kusshand eingestellt, an jeder Schule sollte es mindestens einen Grundschullehrer geben und selbst das ist kaum zu erfüllen, weil es einfach kaum Bewerber gibt.

    Dinge wie der Boys Day sollen ja genau das ändern, aber das passt dann auch wieder nicht.

    Auf der anderen Seite finde ich die dahinter stehende Ideologie auch sehr zweifelhaft. Angeblich würden Männer irgendwie anders, also „männlicher“ erziehen. Wir haben zwei Kindergärtner und mir fällt da nix auf. Der eine ist eher sehr weich und freundlich, der andere temperamentvoll und bastelt gern mit den Kindern.

    Bei dem einen Grundschullehrer den wir haben, fällt zwar auf, dass er oft sehr „furchtlos“ ist und z. B. mit den Kindern alleine schwimmen geht etc. (tun aber auch einige seiner Kolleginnen). Aber auf der anderen Seite steht er gar nicht auf „männliche“ Sportarten, sondern macht viel Turnen und Tanz mit den Kindern. Also, Ich freue mich sehr über männliche Erzieher und Grundschullehrer, einfach, weil Männer das natürlich auch machen sollen dürfen (was ein Satz), aber die Behauptung, sie würden irgendwie wesentlich anders erziehen als Frauen, ist doch recht hanebüchen. Ebenso wie die Behauptung, Frauen hätten generell ja so tolle Soft Skills.

  26. Ich finde ja den auch von dir erwähnten antifeministischen Quatsch am schlimmsten.

    Ehe: Hausfrau ist super, diese ganzen Karrierfrauen immer, sind ja keine Frauen, die Kinder kriegen nix mehr gekocht und haben alle ADS, weil die Mütter ja immer nur Karriere, Karriere, Karriere und nie daheim und alle Kinder in der KITA; das kann ja nix werden.

    Nach der Ehe: Was, die Alte bleibt bei den Kindern? Skandal!!! Kann die nichts arbeiten? Blöde Glucke! Gibt doch KITAS.

    • Aber Margret, du mußt doch Verständnis für das Gefüüühl haben!

      Ach ja, schön dass du wieder da bist! 🙂

  27. So sieht es übrigens aus, wenn sich sogenannte „seriöse Maskulisten“ auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie die antifeministische „Männer haben diese Welt erschaffen, während Frauen nur Nägel feilen!!!drölf“-Ideologie verteidigen und meinen, dass Beleidigungen ein Ersatz für Argumente wären.

    Auf dieses herablassende und realitätsferne Geschwätz kann es nur eine angemessene Antwort geben: Heul doch, du Gnom. Die einzigen „Männer“ denen ggü mir jegliche Empathie fehlt, sind Antifeministen. Und das aus reichlich guten Gründen. Take it or leave it. Diese ständigen Lügen über meine Person sind so jämmerlich…

  28. Supi. Vielleicht, wenn er im Krankenhaus liegt, oder (naja) mal Kinder hat, seine Eltern alt werden oder gar er selbst, dann geht ihm vielleicht auf, wieviel Frauen leisten. Auch Putzkolonnen bestehen zu großen Teilen aus Frauen, und in Großküchen und Supermärkten arbeiten viele Frauen, aber wahrscheinlich braucht crumar keine Sauberkeit und kein Essen. Das ist so weibliches Gesocks. Sollen halt verdrecken, die Krankenhäuser, öffentlichen Einrichtungen und Büros. Und die Patienten und Angestellten müssen dann halt ab jetzt selber Essen ranschaffen. Oder überhaupt nicht essen. Echte Männer brauchen sowas nicht.

    Vielleicht kommt er ja zudem irgendwann auf die Idee, dass auch Frauen dafür verantwortlich sind, dass unsere Infrastruktur läuft, wie sie läuft, weil sehr viele Frauen auch außerhäusig arbeiten.

    Und vielleicht, ganz vielleicht, wenn er mal ein bisschen weiter denkt, kommt er auf die Idee, dass die „männliche Arbeit“ immer dadurch ermöglicht wurde, dass Frauen daheim den Laden am Laufen halten. Und das heißt nicht nur Haushalt und bisschen Spielen. Meinen solche Menschen allerdings immer (während sie auf der anderen Seite erzählen, dass sie SELBSTVERSTÄNDLICH die Heimarbeit von Frauen achten – HaHaHa).

    Vielleicht, aber nur sehr vielleicht, kommt ihm sogar die Idee, dass er ohne Frauen gar nicht auf der Welt wäre, aber so weit zu denken liegt den meisten Antifeministen fern.

    Übrigens wäre ich sehr für eine Frauenquote am Bau. Wir hatten auf unserer Baustelle eine (!) Frau und was die sich von ihren Kollegen teilweise an Sch*** anhören musste, bei jedem klitzekleinen Fehler und auch einfach so, kein Wunder, dass da nur wenig Frauen Bock drauf haben. Der Bau ist noch so eine richtig klassische Machobastion. Und bei Müllfrauen wir ebenso rumgeheult und dabei großzügig übersehen, dass bis vor wenigen Jahren Frauen überhaupt nicht Müllfrau werden durften. Teilweise dürfen sie es bis heute nicht http://www.spiegel.de/karriere/muellabfuhr-frauen-duerfen-als-muellmann-arbeiten-nur-nicht-in-berlin-a-1085899.html .

    Aber Hauptsache, man hat mal wieder die Mär von den faulen, gemeinen und ausbeuterischen Frauen erzählt. Darauf kommt es an! Realitäten sind vernachlässigbar.

    Seit wann ist crumar übrigens „gemäßigt“? Wäre mir völlig neu? Spielt doch schon immer das Lied von der Lorelei (der bösen Frau, die Männer ins Verderben lockt).

    • In der Baubranche arbeiten die meisten Frauen als Architektinnen. D.h., die weiblichen Personen, die man da gelegentlich sieht, machen Bauleitung und sagen den männlichen, was sie zu tun haben. Verdammtes Patriarchat.

    • Die Männer, die man gelegentlich in der Pflegebranche sieht, arbeiten oft in der Leitung und sagen dem weiblichen Fußvolk, was es zu tun hat. Verdammte Männerdiskriminierung.

    • Ja, weil es keine Zivis mehr gibt.

      Natürlich sind Pflegeberufe anstrengend. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich ihr eine Maurerlehre empfehlen, oder eine als Zimmerin oder Dachdeckerin, wenn sie schwindelfrei ist, da ist man wenigstens an der frischen Luft. Oder halt Bauingenieurwesen studieren oder Architektur, wie ihre Oma. Eine Cousine von mir ist Krankenschwester, zwei Bauingenieurinnen. Wenn in anderen Familien Mädchen dazu erzogen werden, in die Pflege zu gehen, und Jungen in die Baubranche, ist das ja nicht mein Problem.

  29. Übrigens find ich das ja sehr geil: Crumar, der nichts tut als theoretisch rumschwurbeln, erzählt dir, die Du einen Knochenjob machst, ganz ernsthaft was über harte Arbeit 😀 ;-D :-D. Ich werf mich weg. Ist das jetzt schon Kabarett?

    • Man gewöhnt sich irgendwann an jeden antifeministischen Stumpfsinn. Nur öffentlich benennen darf man ihn halt nicht. Dann flippen sie völlig aus 😀

  30. „Wer pauschal gegen Feminismus wettert, ist Antifeminist.“
    Wenn die Anti-Positionen (der Antifeministen) in sich widersprüchlich sind, sind die dazugehörigen Pro-Positionen (der Feministen) das auch. Kann irgendwie nicht anders.
    Als Antifeminst braucht man auch nicht gegen den Feminismus zu wettern. Das kann man ganz mit sich selbst ausmachen. Wenn man z.B. die feministische Grundthese, wir lebten in einem Patriarchat, in dem „die Männer“ „die Frauen“ unterdrückten -und zwar mittels solcher Instrumente wie Vergewaltungskultur und häuslicher Gewalt etc.- für ziemlich dummes Zeug hält, reicht das schon. Imho.

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