#Tour41 – für die Abschaffung der Verjährungsfrist bei Kindesmißbrauch

Ich bin auf eine Aktion aufmerksam gemacht worden mit der Bitte, sie zu verbreiten, was ich gern tue.

Tour41 ist ein Verein, der sich für missbrauchte Kinder einsetzt und als erklärtes Ziel unter anderem die Abschaffung der Verjährungfrist bei Kindesmißbrauch angibt.

Die Petition, die ihr mit einer Unterschrift unterstützen könnt, ist ebenfalls dort verlinkt.

Tour41 möchte 1 Million Unterschriften erreichen. Noch sind es erschreckend wenig.

Vielmehr möchte ich dazu nicht sagen, das Thema, sowie die Webseite spricht für sich selbst. Also unterschreibt einfach.

6 Kommentare zu “#Tour41 – für die Abschaffung der Verjährungsfrist bei Kindesmißbrauch

  1. Die Verjährungsfristen bei Kindesmissbrauch gehören beibehalten und sind zu verkürzen.

    Die ganze Kindesmissbrauch Debatte dreht sich nur um Sex und ist so verlogen und boshaft.
    Die ganze Debatte hat zu einer Schneise der Verwüstung geführt und zu Kindern die Deswegen aus der Bahn geworfen worden sind, ganz zu schweigen das Kinder denen was wirklich schlimmes zugestoßen ist verhöhnt werden.

    Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt: Die neue Hexenjagd auf ‘Kinderschänder’ und die weltweite Enthumanisierung des Sexualstrafrechts unter US-Diktat Taschenbuch – 7. Oktober 2013 von Max Roth.

  2. @onyx
    Danke fürs Kompliment 🙂

    Ich habe Es mittlerweile Akzeptiert das Diejenigen die sich im Kinderschutz Angaschieren nur dem Zeitgeist folgen und Denen das Wohlergehen der Kinder am Allerwertesten vorbei geht.

    Aber wie heißt Es so schön wer den Kindern wirklich etwas böses will der wird Kinderschützer.

    Ihr seid für mich Gestorben, ein Betroffener.

  3. Ich nehme an, die Forderung betrifft vor allem die strafrechtliche und weniger die zivilrechtliche Verjährung.

    Zunächst gilt der Grundsatz, dass verjährte Taten auch verjährt bleiben. Für Opfer, bei denen die erlittene Tat wegen Verjährung bereits jetzt nicht mehr verfolgt werden kann, änderte sich nichts.

    Desweiteren beträgt die Verfolgungsverjährung schweren sexuellen Missbrauchs bereits jetzt 20 Jahre – frühestens – ab dem 30. Geburtstag des Opfers. Wenn es bei einer so lange zurückliegenden Tat keine Zeugen, Mitwisser o.ä. gibt dürfte die Beweisproblematik spätestens einer Verurteilung entgegenstehen, wahrscheinlich kommt es noch nicht einmal zur Anklage.

    Ich habe daher starke Zweifel, dass bislang ungesühnte Taten – erst – durch eine Verjährungsverlängerung gesühnt würden. Natürlich müssten Strafverfolgungsbehörden auf Anzeige tätig werden, wahrscheinlich aber ergebnislos. Und bei erwarteten zusätzlichen Anzeigen wären entweder der Justiz auch zusätzliche Mittel bereitzustellen oder andere Anzeigen können weniger intensiv verfolgt werden.

    Natürlich verknüpfte sich mit einer Verlängerung der Verjährungsfristen auch ein „Signal“ an Opfer, ihr Leid ernst zu nehmen. Meines Erachtens eignet sich das Strafrecht aber wenig für Symbolpolitik. Ein von Tour41 geschilderte Fall zeigt ja, dass es vor allem an psychologischer Hilfe fehlte. Und dort wären zusätzlich Mittel vielleicht besser aufgehoben.

    Damit eine Verlängerung der Fristen bzw. Aufhebung der Verjährung bei Opfern keine falsche Hoffnungen weckt müsste eine Gesetzesänderung jedenfalls hinreichend kommuniziert werden. Daran zweifle ich aber bei den meisten Presse- und sonstige Medienerzeugnissen.

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