Feminismus und die Schönheit weiblicher Lust: #HystericalLiterature

Clayton Cubitt heißt der Erfinder des Videoprojektes „Hysterical Literature“, bei dem Frauen dabei gefilmt werden, wie sie aus einem Buch vorlesen und dabei – unsichtbar für den Zuschauer – sexuell stimuliert werden, bis sie zum Orgasmus kommen. Das Irritierende und gleichzeitig Schöne dabei ist, dass man nichts sieht außer der Mimik der Frauen bei steigender Erregung.

„Die Vorleserin sucht sich ihr Lieblingbuch aus, zieht an, worin sie sich wohl fühlt, setzt sich an einen Tisch und beginnt vorzulesen. Cubitt filmt in schwarz-weiß mit. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr bieder, fast fade. Doch die Leserinnen reagieren ungewöhnlich. Nach einigen Sekunden oder Minuten werden sie unruhig, beginnen zu kichern oder verlieren den Faden beim Lesen. Der Grund: Unter ihrem Tisch sitzt jemand, der sie mit einem Vibrator ablenkt, bis sie zum Orgasmus kommen. Das sieht der Zuseher freilich nicht, er sieht nur das Ergebnis des Ablenkungsmanövers im Gesicht und der Körpersprache der Frau.“
http://www.heute.at/freizeit/szene/50-Mio-Klicks-Frauen-haben-beim-Lesen-Orgasmus;art23668,1139303

Mit herkömmlicher Pornografie hat das nichts zu tun, denn „in der kommerziellen Pornografie sind oft Schnelligkeit, Extreme und Effekthascherei wichtiger als der subtile Blick auf die weibliche Sexualität.

Die Darstellung der Frauen ist, anders als im Porno, nicht objektivierend, da hier weder der Körper noch die Penetration der Frau gezeigt wird. Schlicht ihre Mimik, ihre Reaktion und ihre Lust werden erforscht: „It explores feminism, mind/body dualism, distraction portraiture, and the contrast between culture and sexuality. (It’s also just really fun to watch.)“, schreibt der Künstler selbst über seine Arbeit.“
http://zeitjung.de/clayton-cubitt-hysterical-literature-vorlesen-orgasmus-video/

Was das ganze mit Feminismus zu tun hat, ist recht einleuchtend, wie ich finde, und wird im obigen Zitat deutlich. Weibliche Lust – und zwar natürliche, echte – steht im Fokus. Keine Akrobatik mit Großaufnahmen aller Löcher, kein künstliches Gequieke und Gegrunze, keine plastikartigen Kunstpuppen, kein Abspritzen und fertig. Nur originale weibliche Lust. Ist das nicht schön? 🙂

Gewalt, Notwehr, Rassismus

In meiner Twitter-TL ist folgender Tweet aufgetaucht.

Eine Frau wird von einem Mann grob in die Knie gedrückt. Sie reagiert, indem sie ihren Kopf mit voller Wucht in das Gemächt des Mannes rammt und dieser darauf vor Schmerzen zusammensackt.

Dazu stellten sich mir folgende Fragen. Ist das eine gewaltverherrlichende Situation? Wem gegenüber wird Gewalt ausgeübt? Oder stellt es eine Notwehrsituation dar?

+ Antworten darunter

Antworten bekam ich darauf nicht, mir wurde nur netterweise erklärt, dass „meine Ideologie realitätsleugnend sei, und ich ja nur in meinem Elfenbeinturm säße, während Polizei und Feuerwehr da draußen ihre Arbeit machen“. Was diese lustigen Behauptungen mit meinen Fragen zu tun hatten, weiß ich zwar nicht, aber ich danke trotzdem artig für die ausgesprochen nette Aufklärung.

Aber wie groß wäre wohl das empörte Aufkreischen unserer besorgten und antifeministischen Bürger, wenn es sich in der Animation nicht um einen farbigen Mann handeln würde, der Eiersalat in der Hose bekommt? Oder hätten es eher alle total witzig gefunden, wie doof die Frau aus der Wäsche guckt, als sie auf Knien seinen Lümmel vor Augen hat?

Ich frag ja nur…

Happy 2017!

Ich wünsche allen Lesern ein friedliches und gesundes 2017.
Ich wünsche der Welt weniger Hass, weniger Dummheit, weniger Terror, dafür mehr Toleranz, mehr Liebe, mehr gesunden Menschenverstand, mehr vernünftigen Feminismus. 🙂 Prost!
2017

2016 – das Jahr der großen Abschiede

Von diesen Persönlichkeiten mußten wir uns verabschieden.

Achim Menzel (69) 15.07.46 – 04.01.15
achim

David Bowie (69) 08.01.47 – 10.01.16
bowie

Roger Willemsen (60) 15.08.55 – 07.02.16
roger

Umberto Eco (84) 05.01.32 – 19.02.16
umberto

Peter Lustig (78) 27.10.37 – 23.02.16
peter-lustig

Guido Westerwelle (54) 27.12.61 – 18.03.16
guido

Roger Cicero (45) 06.07.70 – 24.03.16
rogercicero

Hans-Dietrich Genscher (89) 21.03.27 – 31.03.16
genscher

Prince (57) 07.06.58 – 21.04.16
prince

Uwe Friedrichsen (81) 27.05.34 – 30.04.16
uwefriedrichsen

Erika Berger (76) 13.08.39 – 15.05.16
erikaberger

Muhammad Ali (74) 17.01.42 – 03.06.16
muhammadali

Götz George (77) 23.07.38 – 19.06.16
goetz-george

Bud Spencer (86) 31.10.29 – 27.06.16
budspencer

Miriam Pielhau (41) 12.05.75 – 12.07.16
miriampielhau

Gene Wilder (83) 11.06.33 – 28.08.16
genewilder

Manfred Krug (79) 08.02.37 – 21.10.16
manfredkrug

Leonard Cohen (82) 21.09.34 – 07.11.16
leonardcohen

Fidel Castro (90) 13.08.26 – 25.11.16
fidel-castro

Zsa Zsa Gabor (99) 06.02.17 – 18.12.16
zsazsa

George Michael (53) 25.06.63 – 25.12.16
georgemichael

Carrie Fisher (60) 21.10.56 – 27.12.16
carriefisher

Mögen sie in Frieden ruhen.
trauerkerze

Eine Frage des Blickwinkels

Es gehört zu einem der größten Vorteilen als Mann, immer im Moment des Scheiterns die Schuld bei Frauen suchen zu können. Keine Karriere gemacht? Frauenquote war es schuld. Keine Frau/Familie abbekommen? Frauen haben zu hohe Ansprüche. Im Job kaputt malocht? Frauen fordern das so von Männern.

Ist auch völlig egal, ob diese Einschätzung von allen geteilt wird, Mann selbst glaubt das und bewältigt so nie wirklich zu 100 Prozent eigenes Scheitern. Wie bequem ist’s doch, andere dafür verantwortlich zu machen.

Bei Frauen ist’s vollkommen illusorisch. Jede Frau scheitert als Frau und nicht, weil sie Frau ist. Dieser Splitter ist so riesig im Maskulismus. Das ist unfassbar. Jede Kritik an Männern ist männerfeindlich. Jedes Scheitern von Männern ist männerfeindlich. Jede kritische Darstellung von Männern ist männerfeindlich.

Maskulismus ist Ausdruck hyperfragiler Maskulinität, die eben außer ihrer Geschlechtlichkeit, welche sie immer überbetont, nichts Identitätsstiftendes anbieten kann. Nichtmaskulistische Männer sind gefestigter. Die beziehen ihre Identität z.B. aus sinnlicher Beziehung zu Frauen oder z.B. durch Kinder. Maskulisten zeichnen sich durch die Abwesenheit dieser beiden Merkmale überwiegend aus.

Ihnen bleibt nichts als ihr Mannsein. Und daher nimmt ihr Mannsein auch so einen hohen Stellenwert ein. Es muss die die innere Leere füllen. Eigentlich traurig.

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Stop erstmal. Wenn du bis hierhin durchgehalten hast: Glückwunsch.

Jetzt sei einen Moment geduldig mit dir selbst und überlege, welche spontane Reaktion in dir beim Lesen hochkam.

Findest du, dass das ein zutiefst männerfeindlicher Text ist? Hattest du das Bedürfnis, deine Empörung über meine schlimme Männerfeindlichkeit in die Tasten zu hauen? Wolltest du diesen Text kopieren und ihn in irgendwelchen Antifemblogs deinen Brüdern im Geiste zum Fraß vorwerfen?

Bitte. Tu das ruhig. Aber sei dir im Klaren, dass dieser Text im Original in einem anderen Kommentarstrang erschienen ist, und zwar exakt so, nur mit umgekehrten Mann/Frau-Vorzeichen. Und in diesem Original wurde dieser Text keineswegs als frauenfeindlich bewertet. Von niemandem.

Und jetzt komme mir nach dieser Aufklärung bloß keiner mit der Ausrede an, dass obiger Text ja überhaupt nicht schlimm sei, und es daher auch am Originaltext nix zu kritisieren gäbe. Wenn ich daran denke, welche antifeministischen Hysterien mir schon für weit harmlosere Texte entgegengeflogen sind…

Es ist halt so. Den eigenen Splitter im Auge sieht man nicht, wenn man nur damit beschäftigt ist, auf andere zu zeigen. Anderen die Feindseligkeit vorzuwerfen, die man selbst zutiefst verinnerlicht hat, ist ein Problem so alt wie die Menschheit. Ein wenig mehr Reflexionsvermögen wäre angesagt.

Warum schreiben Menschen private Sexblogs?

So richtig werde ich ja nie kapieren, warum Menschen ihre angeblichen oder tatsächlichen Sexerlebnisse veröffentlichen. Warum macht man das? Ist das Sexleben in Wirklichkeit so langweilig, dass man sich diesen Kick geben muß? Das wäre meine einzige logische Erklärung. Welchen Sinn soll das sonst haben? Langweiligen Menschen mit noch langweiligerem oder gar nicht vorhandenem Sexleben, die das dann lesen, die nicht vorhandene Phantasie zu beflügeln? Warum dreht man dann nicht gleich Pornos und stellt die online? Der Weg dahin ist kurz und wäre konsequent.
Es gibt ja eine Binsenweisheit: Wer ständig über Sex redet, hat meistens gar keinen. Daran muß ich dann immer denken, wenn ich über sowas stolpere. Wer wirklich ein erfülltes und befriedigendes Sexleben hat, welches Interesse sollte daran bestehen, das der Öffentlichkeit mitzuteilen, außer dem, sich ein bisschen interessanter darzustellen, als man ist?
Man möge es mir bitte erklären.

Sätze, die jede #Pflegekraft immer gern hört… #sarcasm

„Du bist doch intelligent und hast Abitur. Warum machst du Pflege?“

Was hier vielleicht als verstecktes Kompliment daherkommen will, ist nichts anderes als die klassische Abwertung, dass in der Pflege eher mittel ausgeprägte Intelligenz und Kognition völlig genügen.

„Ist ja eklig. Ich könnte nicht den ganzen Tag nur Kacke wegputzen“

Aber ich! Ich tue den ganzen Tag nichts anderes. Ich bin Stuhlgang-Fetischistin. Darum bin ich schließlich in die Pflege gegangen. Jawollja.
haufen

„Wer reich werden will, darf eben nicht in die Pflege gehen“

Eine Binsenweisheit, die genau dann hervorgekramt wird, wenn das Thema Lohnforderung mal wieder auf den Tisch kommt. Dazu nur ein kleiner Tipp am Rande: „reich werden“ und „angemessen entlohnt werden“ ist nicht immer das gleiche.

„Frauen haben eine natürliche Begabung für die Pflege“

Klassiker unter den biologistischen und sexistischen Mythen. Ich dachte immer, die Eignung für Berufe hängt geschlechtsunabhägig von individuellen Fähigkeiten und Interessen des Einzelnen ab. Aber was weiß ich schon.
keine-ahnung

„Warum beschwerst du dich? Mach doch was anderes“

Brilliante Idee. Alle engagierten Pflegekräfte, die mit dem System Pflege, wie es derzeit herrscht, unzufrieden sind, kündigen einfach, statt lästige Änderungen zu fordern und alle zu nerven. Das wird alle Probleme lösen, besonders das des Plegenotstandes. Halleluja. Dass wir darauf noch nicht selbst gekommen sind.
daumenhoch

„Räumen Sie endlich mal den Müll hier weg und bringen Kaffee! Dafür werden Sie doch bezahlt!“

Aber selbstverständlich. Ich kann Ihnen auch gern noch die Fußnägel lackieren, Ihnen täglich ein Huldigungs-Ständchen singen und den Boden ablecken, auf dem Sie gehen. Respekt brauche ich keinen, ich bin gern Ihr Fußabtreter. Herzlichst, Ihre persönliche rundum-sorglos-24-Stunden-Privatdienerin.

„Für die Pflege braucht es keine besondere Qualifikation. Das kann jeder“

Na wenn das jeder kann, schlage ich vor, dass jeder nach einem Unfall oder einer OP seine frischen Wunden von seinem Sohn oder seiner Fleischereifachverkäuferin versorgen lässt, oder seine dementen alten Eltern zu Hause selbst pflegt. Wie, könnt ihr nicht? Wollt ihr nicht? Wieso das denn? Ich dachte, Pflege kann jeder?

„Von so ner sexy Schwester im kurzen Kleidchen würd ich mir auch gern mal den Pimmel waschen lassen, höhö“

Tja, dumme Männer und ihre feuchten Träume. Was soll man dazu sagen?
horror-krankenschwester-sprueche

„Warum nicht Langzeit-Arbeitslose, Männer aus bildungsfernen Schichten oder Prostituierte in die Pflege schicken?“

Mein persönlicher unvergessener Hass-Klassiker, den ich damals beim Pflegewecker kennenlernen durfte.

„Pflegekräfte sind vermutlich nur zu dumm, um was besseres zu machen“

Wow. Just wow. Kein weiterer Kommentar.

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Ich hab mir übrigens keinen dieser Sätze ausgedacht. All das hab ich exakt so oder in ähnlicher Form gehört bzw gelesen, obwohl es längst auf den intellektuellen Schrotthaufen der Geschichte gehört.

Kann #Pflege Glaube und Spiritualität näherbringen?

Ich bin weit davon entfernt, ein religiöser Mensch zu sein. Dank meiner Erziehung, die irgendwo zwischen agnostisch und atheistisch einzuordnen war, hat mich das Thema auch nie sonderlich interessiert.

Aber im Lauf meiner Berufsjahre hab ich Eines ganz deutlich gemerkt. In Situationen, wo die Möglichkeiten meines Einflusses, meiner Handhabe aufhören, insbesondere, wenn Menschen sterben, nähere ich mich ein Stück weit einer gewissen Spiritualität an. Einer Art Glauben, den ich nicht weiter definieren kann. Wenn ich nur noch danebenstehen und zusehen kann, wie ein Mensch leidet, spüre ich das Bedürfnis, ein Stück meiner Verantwortung abzugeben und das einzige, was ich dann noch tun kann, ist den Wunsch zu äußern, dass die Leiden dieses Menschen beendet werden. Der Wunsch, diesem Menschen eine letzte Ehrerbietung und die letzte Würde zu geben. Aber wem gegenüber kann ich diesen Wunsch äußern? Den Ärzten, die ab eine gewissen Punkt genauso handlungsunfähig sind? Nein, ich äußere diesen Wunsch still ich mich hinein, gewissermaßen in Richtung irgendeiner nicht greifbaren höheren Macht.

Hätte mir das jemand vor 20 Jahren gesagt, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Wie bei so ziemlich jedem Menschen war meine Jugend geprägt von Rebellion, Hedonismus und Ausprobieren, und allem anderen als spirituellen Gedanken rund um Sinn und Wert des Menschseins, oder religiösen Fragen rund um Gott und Glauben.

Aber wenn man jeden Tag mit existentiellen Lebensfragen konfrontiert wird, auf die man auch nach langjähriger Erfahrung keine Antworten weiß, und bei denen es schwer ist, immer zwischen richtig und falsch zu unterscheiden, dann sucht man sich vermutlich unbewußt einen anderen Anker, an dem man sich festzuhalten versucht. Verstärkt wird das natürlich, wenn man täglich mit Menschen arbeitet, die aus einer Generation stammen, in der eine tiefreligiöse Erziehung noch wesentlich stärker im Vordergrund stand, als es heute der Fall ist.

Ich kann mich noch gut an meinen ersten Sterbefall errinnern. Das war noch in der Ausbildung. Eine Dame war sehr plötzlich verstorben und ich war heillos überfordert. Ich zitterte, mir standen Tränen in den Augen, hab mich kaum getraut, sie anzufassen. Zum Glück hatte ich eine erfahrene und sehr empathische Kollegin an meiner Seite, die mich sehr unterstützt hat. Als wir sie gewaschen und schön angezogen hatten, fragte sie mich, ob ich mich noch verabschieden will. Und mir fiel nichts anderes als ein „Ruhe in Frieden“ ein, und sofort war ich irgendwie erleichtert. Und dieses Gefühl der Erleichterung hat sich über die Jahre immer wieder bestätigt, wenn ich diesem kleinen Bedürfnis nach einem Moment der Ruhe und der letzten Würde nachgegeben habe.

Dazu kommen natürlich die vielen anderen Momente, in denen mir große Dankbarkeit von religiösen Bewohnern entgegenkommt, die mich immer wieder berührt. Unvergessen sind 2 konkrete Beispiele:

„Danke für die Hilfe. Möge Gott Ihnen auch helfen“
„Sie sind ein Engel. Möge Gott Ihnen das Licht zeigen“

Dazu kommen auch andere Beispiele aus dem Privatleben. Das Sterben meiner Großmütter, die Krankheit meines Vaters, auch das waren Situationen, in denen ich mich an Spiritualität festgehalten habe, weil ich nicht anders weiterwußte.

Und damit wieder zum Eingangssatz. Ich bin kein religiöser Mensch. Es gibt gute Gründe, Religiösität und Kirche kritisch zu sehen. Aber ich merke, dass es mir gut tut, mich ein Stück weit zu öffnen und spirituelle Gedanken zuzulassen.

die schönsten extra3-Songs

Extra3 vom NDR bringen seit geraumer Zeit zT wirklich geniale politische Parodien heraus. Ein paar besonders Schöne davon will ich mal vorstellen.

Hetzilein- Ein Lied für Frauke Petry

Björn Höcke

Bernd Lucke

Pegida

Battle Obama-Putin

von der Leyen

Alles spitze in Amerika

Donald Trump

Günther Öttinger

EU-Song für Flüchtlinge

Sachsen

Kim Jong Un

Rentensong

Moskau, Moskau