Abtreibungsrecht für Männer?

Auf dem Blog fischundfleisch habe ich einen Artikel gefunden, in dem der Autor das Abtreibungsrecht für Männer fordert. Ich wollte dort erst kommentieren, hatte aber Schwierigkeiten mit dem Laden der Seite, also mache ich einfach einen eigenen Post draus. Ich weiß nicht, ob die geneigte Leserschaft den Link abrufen kann. Falls nicht, kurz zur Argumentation des Autors:
Er fordert das Recht für Männer, sich im Fall einer ungewollten Schwangerschaft rechtlich von jeglichen Rechten und Pflichten einer Vaterschaft lösen zu können. Also kein Unterhalt, kein Sorgerecht, kein Umgangsrecht, nix, niente, nada. Papa quasi nicht existent. Dass Männer zwangsweise die Entscheidung der Frauen mittragen müssen, egal wie diese ausfällt, nennt der „Fremdbestimmung“.
Er fordert keine „Zwangsabtreibung“ und auch keine „Zwangsaustragung“, aber er fordert, dass er, wenn eine Schwangerschaft entstanden ist, ganz selbstbestimmt entscheiden kann, dass er kein Vater sein will. Er will „konsequente Gleichberechtigung“, indem nicht nur die Frau, sondern auch der Mann selbst entscheiden kann, ob ein Kind erwünscht ist.

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„Selbstjustiz und Familienehre“ (Triggerwarnung)

Was ein bisschen klingt wie eine Szene aus einem blutigen Trashfilm, ist traurige Realität in der türkischen Provinz Isparta. Eine 26-jährige Frau wurde über längere Zeit mehrfach vergewaltigt und mit der Androhung, es würden Nacktfotos verbreitet werden, zum Schweigen erpresst. Aus Sorge um ihre Tochter ist sie schlußendlich selbst zur Tat geschritten. Sie erschoß erst ihrem Peiniger und schnitt ihm dann noch den Kopf ab. Jetzt sitzt sie in Haft und droht mit Selbstmord, wenn sie das vom Vergewaltiger gezeugte Kind nicht abtreiben darf.

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„Sie hat abgetrieben? Vergewaltigt sie!“ – Spanischer Bischof findet Abtreibungen schlimmer als Hitlers und Stalins Verbrechen und legitimiert damit Vergewaltigungen

Spanischer Bischof legitimiert Vergewaltigung
Der Erzbischof von Granada, Javier Martinez, hat in seiner Weihnachtspredigt gesagt, dass Frauen vergewaltigt werden dürften, wenn sie abgetrieben haben. Der Autor Manuel António Pina ist in der Tageszeitung Jornal de Notícias außer sich: „Die spanische Kirche lässt sich in puncto Intoleranz von niemandem reinreden. … Nachdem der kirchennahe [Premier] Mariano Rajoy seine Absicht verkündet hatte, ‚die Verderbnis des weltlichen Abtreibungsgesetzes‘ auszurotten, die während der Regierung von Zapatero genehmigt wurde, bekam ich eine Weihnachtspredigt des Erzbischofs von Granada in die Hände, in der er sagte, dass eine Frau, die abtreibt, ‚einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers gibt, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe‘. … Für den Erzbischof sind Hitlers und Stalins Verbrechen (Francos Verbrechen hat er vergessen) ‚weniger abscheulich als Abtreibung‘. In solchen Situationen wünscht sich sogar ein Nicht-Gläubiger, es gäbe einen Gott, um diese Menschen zu verurteilen.“

Quelle

Christliche Nächstenliebe, hm?

Ohne Worte…