Sorry Männer, alles biologisch

Eine sehr unterhaltsame Replik auf die Debatte um den entlassenen Google-Mitarbeiter hat Anett Selle in der Welt geliefert.
Ich habe wirklich sehr geschmunzelt. Vor allem deswegen, weil sie 1. all den „Frauen können das nicht, weil Frauen“- Biologisten die eigene Medizin kräftig um die Ohren haut. Und weil 2. sehr deutlich klar wird, dass sie ihre Argumentation lediglich als unterhaltsamen Spiegel nutzt und keineswegs irgendeinem ernstgemeinten lächerlichen Sexismus fröhnt.

Wirklich grandios gelungen. Daher absolute Leseempfehlung. 🙂

feministischer Biologismus?

Die Emma stellt in ihrem „Pascha des Monats“ den „Pornogucker“ an die Wand, weil in einer Studie am Max-Planck-Insitut herausgefunden wurde, dass diese die kleineren Gehirne haben. Mit dem Schlußwort, „man wisse nicht, ob Pornogucker blöd sind, weil sie Pornos gucken oder ob sie Pornos gucken weil sie blöd sind.“

Das ist so ziemlich dämlich in seiner abwertenden Pauschalität. Weder sind Pornokonsumenten alle blöd, noch sind es alles Männer.

Allerdings ist das natürlich wieder so ein Empörer, den Antifeministen nicht auf sich sitzen lassen können. Natürlich ist dieser „Pascha des Monats“ an Polemik schlecht zu überbieten. Aber dass sich Antifeministen über Polemik und „billige Schenkelklopfer“ bei Feministinnen empören, ist ungefähr so logisch, als wenn sich die Zeugen Jehovas darüber empören würden, dass bei ihnen Christen an der Tür klingeln und sie mit ihrer Missionierung belästigen. Glashaus und so.

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