Homosexualität und Maskulismus II

In einem früheren Strang habe ich darauf verwiesen, welche homophoben Tendenzen es im Maskulismus gibt.
Leszek hat über eine längere Diskusssion hinweg versucht, homophobe Äußerungen bekannter konservativer Meinungsmacher als „kein Maskulismus“ abzutun.

Scheint so, als würde sich da, ganz so wie ich es vermutet habe, ein anderes Bild deutlicher abzeichnen.

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„Erst das ständige erklären müssen macht uns zu etwas Besonderem“

Wenn sich das Thema darum dreht, ob homosexuelle Paare Kinder haben sollten, ist ein oft gehörtes Argument, dass die Kinder dann die absolute Hölle, z.B. in der Schule durchmachen müssten. Weil sie „anders“ sind. Weil sie „keine richtige Familie“ haben. Weil Homosexualität „anstecken“, und Kinder „verderben“ könnte.
Dass letzteres Unsinn ist, über die Diskussion sind wir längst hinaus.

Dass ersteres nur dann ein reales Problem ist, wenn Kinder einem homophoben Umfeld ausgesetzt sind, das ihnen das Leben zur Hölle macht, und andernfalls gar kein Problem darstellt, zeigt ein Interview in der Süddeutschen Zeitung, wo Kinder aus Familien jenseits klassisch-konservativer Normen befragt wurden.

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Antifeministen wollen Homosexuelle für ihre Interessen mißbrauchen

Da haben sich unsere Antifems, die Kinder von Persona, wieder eine nette Idee einfallen lassen. Erst haben sie mit der Piratenpartei versucht, sie vor ihren Karren zu spannen, jetzt sind die Schwulen dran. Schwule Männer hätten schließlich genauso unter den Feministinnen zu leiden, und Feministinnen und lesbische Frauen hassen sowieso alles, was einen Penis trägt, also auch schwule Männer. Deswegen behaupten sie jetzt, dass diese dann eigentlich die gleichen Interessen haben müßten: Feminismus auszurotten. Lustig. Und das, nachdem sie erst alles was irgendwie schwul war, als krank, pervers, unnatürlich bezeichnet haben. Jemanden als Schwuchtel zu beschimpfen, gehört bei ihnen zum alltäglichen Sprachgebrauch. Und als Krönung der Verlogenheit gibt es bei M. ein Shirtaufdruck zu bewundern, mit dem er sich wohl vom Vorwurf der Homophobie schützen will: „I love Lesbian porn“ mit dem Untertitel „ein Herz für Homosexuelle“ (auf eine Verlinkung zum Artikel verzichte ich). In jedem Satz über lesbische Frauen trieft der Hassgeifer. Aber sich auf Lesbenpornos einen runterholen und so tun, als hätte man damit „Herz“ demonstriert. Tja, so blöd, dass sie nicht merken, dass das ein kräftiger Schuß nach hinten ist, sind Homosexuelle hoffentlich nicht. Obwohl, wenn es Schwule gibt, die so blöd sind, darauf reinzufallen, sind die ja dort bestens aufgehoben…
Antifeministen sind homophob und haben von Homosexualität keine Ahnung. Jede Diskussion zu diesem Thema beweist das. Und jetzt sollen Homosexuelle ihnen dafür zum Dank noch die Füße küssen?
Ich bin mit Schwulen und Lesben bestens befreundet, und sehe, dass es unter ihnen einen großen gemeinsamen Nenner gibt, der den Umgang mit ihnen so angenehm macht, und der Antifeministen zum Großteil einfach völlig abgeht: Toleranz, und jeden Menschen als Individuum so leben zu lassen, wie er glücklich wird. Leben und leben lassen. Und das wollen Antifems jetzt zerstören und Schwule mit ihrem Hass anstecken. Weil sie ihren Hass selbst kaum ertragen und erst Recht nicht die Tatsache, dass andere ohne diesen Hass wesentlich entspannter und glücklicher leben. Sie wollen, dass es anderen genauso beschissen geht wie ihnen.