Ehemaliger PU-Coach: „Ich will mit Pick up nichts mehr zu tun haben“

Zu den seltenen Fällen, in denen ich auf antifeministischen Seiten mal etwas gewinnbringendes finde, gehört dieses Video eines ehemaligen Pick up Coaches, der dort erklärt warum er aus der „Szene“ ausgestiegen ist und auch nie wieder was damit zu tun haben will, weil er festgestellt hat, dass es sein Leben negativ beeinflusst hat, wie er ausführlich selbstkritisch analysiert.

(gefunden auf dem Pelzblog)

Es ist angenehm zu beobachten, dass sich immer wieder Männer von diesem pseudowissenschaftlichen Unsinn distanzieren, weil sie die Strukturen dahinter endlich durchschauen.

Pick Up und sexuelle Gewalt

Die Geschichte von @ Stella aus dem Strang „Lest PU-Webseiten“ wollte ich noch mal gesondert betrachten, und zwar unter dem Gesichtspunkt, wie eng die Themen Pick up und sexuelle Gewalt miteinander verknüpft sind. Auch wenn es vehement abgestritten wird, und beschworen wird, es ginge nur um Verführung, ist doch hinlänglich bekannt, dass PUpper kaum Grenzen kennen, um an ihr Ziel zu kommen. Mit Lügen, hinterhältigen Tricks und billiger Hobbykellerpsychologie werden Frauen manipuliert, ihre Unsicherheiten ausgenutzt, ihr Ego gezielt abgewertet. Damit gehen sie auch ganz offen um, denn sie halten es für ein legitimes Vorgehen und sind überzeugt, dass eine unsichere, selbstkritische Frau eh nicht weiß, was sie will, also muß man ihr zeigen, was sie wollen soll. Weil das findet sie dann ganz toll. Oder so.

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Ehemaliger PUA packt aus: „Das PUA-System basiert auf einer Lüge“

Pick Up-Kritik, die nächst Runde 🙂

Auf „Vice“ gibt es einen interessanten Text zu lesen, in dem ein ehemaliger PU-Artist von seinen Erfahrungen berichtet. Er erzählt von seiner anfänglichen Motivation, erst damit zu beginnen, von seiner anfänglichen Begeisterung, und schlußendlich von seinem Lerneffekt, das Ganze wieder zu lassen. Fazit: Lesenswert.

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