Petition: Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution

TERRE DES FEMMES fordert Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!

10.000 bis 30.000 Mädchen und Frauen werden jährlich zur sexuellen Ausbeutung nach Deutschland verschleppt.

Derzeit werden Frauen, die sich aus der Zwangsprostitution befreien konnten, rechtlich als illegal eingereiste Ausländerinnen behandelt. Nur, wenn sie gegen die Täter aussagen, dürfen sie unter Umständen während des Strafverfahrens in Deutschland bleiben. Obwohl sie sich durch die Aussage einem hohen persönlichen Risiko aussetzen, werden sie nach Beendigung des Verfahrens – in der Regel ohne eine finanzielle Entschädigung zu erhalten, abgeschoben.

Bis zum 6. April muss die deutsche Bundesregierung eine EU-Richtlinie, die den Opferschutz von Menschenhandel regelt, umsetzen. Dies bietet der Bundesregierung die Chance, ihre Versäumnisse im Bereich Opferschutz auszuräumen und eine Verbesserung der aufenthaltsrechtlichen Situation für Betroffene von Menschenhandel zu erwirken.

In Italien hat sich im Bereich Opferschutz viel getan. Das „italienische Modell“ entkoppelt das Aufenthaltsrecht der Betroffenen von ihrer Aussagebereitschaft in einem Strafverfahren. Für das Opfer besteht eine realistische Chance, einen unbefristeten Aufenthaltstitel zu erhalten. Dieses Recht muss auch in Deutschland Opfern von Frauenhandel garantiert werden.

Deshalb hat TERRE DES FEMMES diese Petition an Innenminister Friedrich gestartet, die die Verbesserung des Aufenthaltsrechts für Opfer von Zwangsprostitution fordert.

Frauen, die es geschafft haben, aus dieser Zwangslage zu fliehen, sind schwer traumatisiert und benötigen dringend Hilfe. Ihnen muss aus humanitären Gründen ein unbefristeter Aufenthaltstitel in Deutschland erteilt werden, ohne den Zwang vor Gericht aussagen zu müssen. Zudem muss Betroffenen geeignete Betreuung und Entschädigung garantiert werden,“ erläutert Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES.

Ziel ist es, bis Ende März 20.000 Unterschriften zu sammeln, mit denen wir Bundesinnenminister Friedrich auffordern, sich für die Einführung eines unbefristeten Aufenthaltstitels einzusetzen.

Unterstützen sie jetzt die Petition von Christa Stolle und TERRE DES FEMMES.

Trotz des Drucks aus der Öffentlichkeit versuchen die zentralen Verantwortlichen, wie z.B. Bundesinnenminister Friedrich, „das Thema auszusitzen“. Die Lösungen liegen auf dem Tisch – jetzt müssen die Zuständigen nur noch handeln.

Bis zum 6. April ist Deutschland aufgefordert, eine EU-Richtlinie zum Thema umzusetzen. Mit dieser Petition setzen wir uns dafür ein, dass unsere Forderungen in der Umsetzung berücksichtigt werden.

Helfen Sie TERRE DES FEMMES und setzen Sie sich für eine Verbesserung des Aufenthaltsrechts für Zwangsprostituierte ein.

Unterschreiben, verbreiten.

Südafrika: „Korrigierende Vergewaltigung“ stoppen

Auf Avaaz.org Petition unterzeichnen!

„Korrigierende Vergewaltigungen“, eine barbarische Praxis, mit der Lesben zu heterosexuellen Frauen „umerzogen“ werden sollen, wird zu einer Krise in Südafrika.

Millicent Gaika (Photo) wurde letztes Jahr in einem Angriff gefesselt, gewürgt, gefoltert und mehrmals vergewaltigt. Doch mutige Südafrikanische Aktivistinnen riskieren ihr Leben, damit Millicents Fall einen Wandel auslöst. Ihr Appell an den Justizminister entfachte einen Proteststurm mit über 130.000 Unterschriften und zwang ihn zu einer Reaktion im Staatsfernsehen.

Wenn jetzt genug von uns mitmachen können wir diese Kampagne verstärken und ausweiten, um einen nationalen Aktionsplan zur Beendigung von „korrigierenden Vergewaltigungen“ zu erreichen. Lassen Sie uns Präsident Zuma und den Justizminister dazu auffordern, „korrigierende Vergewaltigungen“ öffentlich zu verurteilen, diese Hassverbrechen zu kriminalisieren und den Kampf gegen Vergewaltigungen und Homophobie aufzunehmen. Unterschreiben Sie jetzt und informieren Sie Ihre Freunde.

Gefunden bei Isi.