Das Paradies unseres femizentrisch verseuchten Rechtssystems…

Robin gibt in ihrem großartigen Artikel, in dem sie es erfrischend deutlich auseinandernimmt, warum eine recht wahllos zusammengestellte „antifeministische Linkliste“ eher ein Dienst an Feministinnen als an Antifeministen ist, ein klares Statement, das ich absolut unterstütze:

„Feministin bin ich, weil ich einige eindeutige Missstände gegen Frauen auch heute noch verorte. Mein größtes Anliegen, mein Hauptaugenmerk und Schwerpunkt sozusagen, sehe bzw. lege ich dabei auf sexueller Gewalt und allem, was damit zusammen hängt. Das nur so nebenbei.“

Geht mir absolut genauso. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich gerade in diesem Bereich die größte Misogynie jener Antifeministen zeigt, die mit ihrer „die wollen es doch so“-, „nein heißt nicht nein“- oder „alles Falschbeschuldigerinnen“-Scheuklappenideologie durch die Welt stolpern.
Das Problem ist hier nur, dass das nicht nur eine Spezialität von Antifeministen ist, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem, wie man in so gut wie jedem öffentlich berichteten Prozess von Sexualdelikten verfolgen kann.

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„Er ist zu alt, um noch mehr Kinder zu mißbrauchen“: Bewährung für 75jährigen Mehrfachtäter

Ein Reitlehrer aus Unna ist zu einer Bewährungsstrafe wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden. In über 50 Fällen soll sich der heute 75-Jährige an einer damals zwölfjährigen Reitschülerin vergangen haben. Grund für die Bewährung: Von dem Mann seien wegen seines Alters keine weiteren Taten zu erwarten.

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Totaler Rauschzustand schützt Sexualstraftäter und mildert ihr Urteil ab

Ein neuer Fall von Vergewaltigung und das Urteil der Justiz macht mich gerade wieder ziemlich wütend.

Kurzfassung:
In Osnabrück haben 3 junge Männer eine Frau mehrfach vergewaltigt. Es war eine Menge Alkohol und Canabis im Spiel. Zunächst wurden die Täter zu je 2,5 Jahren Jugendstrafe verurteilt. Die Täter gingen in Berufung und holten sich einen Gutachter. Dieser erklärte, dass die Kombination von Alkohol und Canabis ein „toxisches Delirium“ ausgelöst hätte und dadurch sei es zur „verminderten Steuerungsfähigkeit“ gekommen. Ergebnis: Das Strafmaß wurde auf 2 Jahre Bewährungsstrafe + 3000,- Schmerzensgeld reduziert.

Hier weiteres

Warum mich das wütend macht? Nicht nur die wie üblich lächerliche Strafe für die 3 Täter. Nein, es ist der Grund für die Strafmaßreduzierung. Rauschzustand, „totale Enthemmung“, „Kurzschluß im Gehirn“, „extatische Verkettung“, das wirft man Opfern von Sexualgewalt vor, um ihnen eine Mitschuld anzulasten, sie wären selbst schuld und müssten für ihr Verhalten Verantwortung tragen (Alk, Kleidung, provozierendes Verhalten etc). Und hier kommt das den Tätern zu Gute, um sie von ihrer Verantwortung und der Schwere ihrer Tat zu entheben? WtF?!

Til Schweiger redet Klartext bei Markus Lanz

Was als fröhliche Talkrunde begann, endete in einer emotionalen Debatte beim Thema Kindesmißbrauch/Sexualstraftaten. Til Schweiger, der zunächst gut gelaunt über seinen Film „Kokowääh“ plauderte, redete sich regelrecht in Rage, als er sich über das deutsche Justizsystem und Strafmaße bei Sexualdelikten ausließ.

Zitat Schweiger:

„Ich höre immer nur: ‘Ja, der Täter, dem geben wir jetzt mal lieber Bewährung’ oder: ‘Sicherheitsverwahrung ist menschenunwürdig’. Ich höre nie, was aus den Opfern wird! Das ist dieses deutsche Gutmenschentum, das mich so ankotzt… Du kannst heute jemanden vergewaltigen, – das gibt es, sorry, aber das ist so, das weiß ich, ich habe mich mit dem Thema beschäftigt – du kannst jemanden vergewaltigen, kriegst Bewährung und kannst es wieder tun. Das ist so beschissen in diesem Land!
…“

Er forderte weiter eine Meldepflicht für Sexualstraftäter und bezeichnet dies nicht als Pranger, sondern Information. Eine Praxis, die in Amerika üblich sei.
Sein Schlußsatz:

“Ich bin der Meinung, dass jemand, der eine Sexualstraftat begeht, sein Recht in dieser Gesellschaft verwirkt hat”

Recht hat er.

Ein Auszug seines Wutausbruchs: